Autor: AV Redaktion

Statt des 1,1-fachen Weitwinkel-Zooms vom verwandten Benq steckt im Acer H 7550 BD eine normale Optik mit 1,3-fachem Zoom für den stationären Heimkino-Einsatz. Das Gerät leuchtet bereits aus 1,75 Metern Entfernung eine zweieinhalb Meter breite Leinwand aus. Im Gegensatz zu manchem Ultra-Kurzdistanz-Modell mit ex­trem versetzter Projektion liegt der feste Shift-Winkel noch in einem optisch gut beherrschbaren Bereich. Steht der Acer im richtigen Abstand auf Höhe der Leinwand-Unterkante, passt der kleine Zoomhebel die Bildgröße fein an und die automatische Trapezkorrektur gleicht Verzerrungen notfalls aus. Trotz der etwas ungleichmäßigen Ausleuchtung löst der Acer selbst Details in den obersten Bildecken randscharf auf. Die…

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In Wohnzimmer dürfte Teufels S 8000 SW ob seiner nicht eben zurückhaltenden Maße selten Einzug halten, mit seinen 140 Litern Volumen würde er zwischen Sofa und Fernseher die Optik vermutlich zu stark dominieren. In echten Heimkinos jedoch spielt das kaum eine Rolle, dort ist die Performance wichtiger als die Einrichtungskompatiblität. Wenn die Entwickler keine Größenlimits zu beachten haben, müssen sie nicht aus möglichst wenig Volumen möglichst viel Schalldruck quetschen und dabei eventuell klangliche Kompromisse eingehen, sondern können sich auf Klirrarmut, dynamisches Verhalten und praxisgerechte Ausstattung konzentrieren. Teufel setzt beim S 8000 SW einen 30-Zentimeter-Treiber ein, der in den Gehäuseboden integriert…

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Unter der Rubrik „Digitalradio“ offerieren die Elektronikmärkte in der Regel kompakte Radiogeräte, die mit einem Tuner für DAB+ ausgerüstet sind. Im Unterschied zum analogen UKW-Rundfunk rauschen die digital übertragenen DAB-Sender nicht und die Senderauswahl ist größer. Als den Rolls Royce unter den Digitalradios kann man das 600 Euro teure R2 Mk3 des britischen Herstellers Ruarkaudio bezeichnen. Von seinen günstigeren Konkurrenten hebt sich das edle Tischradio ab, da es mit Stereo-Lautsprechern, drei Empfangswegen (UKW, DAB+, Internet) und einem Antenneneingang aufwartet. Das gab es in unserem Testlabor noch nie, weswegen wir bereits an dieser Stelle unser „Innovations“-Prädikat vergeben. Luxuriös Radio hören Die…

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Wollte man früher Musik im ganzen Haus hören, musste man in jedem Zimmer ein Radio aufstellen oder jede Menge Boxenkabel verlegen. Heute funktioniert das mit Streaming-Produkten wie Denons Aktivbox Heos 7, die sich per Smartphone steuern lässt und auf diverse Musikquellen zugreift, ungleich komfortabler. Hochwertig verarbeitet Mit 600 Euro ist der in Schwarz und Weiß erhält­liche Lautsprecher zwar kein Schnäppchen, dafür steckt er voller Extras und punktet mit hochwertiger Verarbeitung. Die Musikeinspeisung erfolgt per analogem Audioeingang, USB und Netzwerk. Hier wiederum hat man die Wahl zwischen Kabel oder Funk, wobei der WLAN-Chip auch den 5-GHz-Standard unterstützt. Am USB-Eingang kann man…

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Wenn Hightech sich mit Musikalität vereint, kommt das Ergebnis oft aus England – von Bowers & Wilkins. Die runderneuerte CM S2-Serie stellt das unter Beweis. Kaum ein Hersteller auf dem Weltmarkt geht das Thema Lautsprecher so intensiv und umfassend an wie Bowers & Wilkins aus Worthing an der englischen Kanalküste: Egal ob die akribische Entwicklung, der intensive Austausch mit den Tonstudios oder das am Puls der Zeit agierende Produktmanagement, überall spielen die Briten in der ersten Liga. Bei dieser schon über lange Jahre konsequent durchgehaltenen Firmenphilosophie ist es dann auch kein Wunder, dass das 1965 gegründete Unternehmen weltweit als eine…

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Der DMP-BDT 175 kostet 110 Euro und ist Panasonics günstigster und kompaktester Blu-ray-Player mit 4K-Upscaling-Funktion. Ob er mit den ausgewachsenen Modellen mithalten kann, zeigt unser Test. Während Fernseher immer größer werden, ist bei den Blu-ray-Playern Schrumpfen angesagt. Nach dem Samsung BD-J 5500E (Test in audiovision 6-2015) und Sony BD-S5500 (Test in audiovision 8-2015) steckt auch Panasonics DMP-BDT 175 in einem schlanken Gehäuse ohne Display – nur eine rote LED verrät, ob er in Betrieb ist. Von den günstigeren Modellen hebt sich der im Netz schon für 90 Euro erhältliche Scheibendreher durch die 4K-Ausgabe von 24p-Blu-rays ab; im Vergleich zu den…

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Der 950 Euro teure RX-A 850 der Aventage-Reihe ist Yamahas günstigster Heimkino-Receiver mit Dolby Atmos. Das konkurrierende 3D-Format DTS:X bekommt man bei den Japanern erst ab dem 300 Euro teureren RX-A 1050. Wie alle sechs Receiver der Aventage-Reihe unterstützt auch der 850er „MusicCast“, mit dem sich eine Vielzahl von Yamaha-Komponenten zu einem Mehrraum-System vereinen lassen. Ausstattung und Technik Im Vergleich zum Vorjahres-Modell RX-A 840 (Test in Ausgabe 10-2014) packt Yamaha einige Extras mehr in seinen neuen 7.2-Mittelklasse-Receiver: Neben „MusicCast“und Dolby Atmos stehen die Unterstützung für den Ultra-HD-Kopierschutz HDCP 2.2 auf der Ausstattungsliste. Den Rotstift setzten die Japaner bei der USB-Buchse…

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Oppo ist in erster Linie für seine hervorragenden Blu-ray-Player bekannt, doch auch Kopfhörer haben die Kalifornier im Angebot. Ihr neuer, 530 Euro teurer PM-3 ist nicht irgendein Luxus-Modell, sondern zählt zur seltenen Spezies der Magnetostaten – nur rund ein Dutzend Modelle mit dieser Technik gibt es. Schwer, aber bequem Ob seines Gewichts von 320 Gramm ist der PM-3 zwar kein echter Sportkopfhörer, doch mobiltauglich ist er auf alle Fälle: Er spielt auch an schwachbrüstigen MP3-Playern laut auf und lässt sich dank seiner um 180 Grad drehbaren Ohrmuscheln platzsparend in der mitgelieferten Tragetasche verstauen. Dank solider Konstruktion dringen bei Bewegungen keine…

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Subwoofer-Entwickler verzichten nur ungern auf die Bassreflex-Technik, da sie quasi kostenlos den Arbeitsbereich des Woofers deutlich nach unten erweitert. Für Paradigm kam das beim Monitor SUB 12 jedoch nicht in Frage, denn die mit Bassreflex einhergehende schlechte Impulswiedergabe wiegt nach Meinung der Kanadier die „Reichweiten“-Vorteile mehr als auf. Sie legten das 30 Zentimeter durchmessende Chassis des SUB 12 so aus, dass es in einem relativ kleinen (ca. 47 Liter) geschlossenen Gehäuse optimal arbeitet. Die für diese Kombination verblüffend tiefe untere Grenzfrequenz von 24,5 Hertz bei der obersten Tiefpass-Trennfrequenz und 21,9 Hertz bei der niedrigst möglichen Trennung erreichten die Entwickler mit…

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Der Yamaha RX-V 379 lockt sowohl mit einer Einmessautomatik als auch mit einem Equalizer. Außerdem spendiert ihm der Hersteller zahlreiche „Cinema-DSP“-Klangprogramme. Ausstattung und Technik Optisches Markenzeichnen des Japaners ist das riesige Display, das den Besitzer mittels 23 gut ablesbarer Zeichen samt Kanalsymbol- und Dezibel­anzeige umfassend informiert. Die Frontblende macht mit ihren abgerundeten Kanten und der in der oberen Hälfte durchgängigen Glanzoberfläche einen hochwertigen Eindruck. Weniger sagt uns das Anschlussfeld zu, und zwar wegen des fest montierten Netzkabels, nur einem HDCP-2.2-fähigen HDMI-Eingang sowie wegen der Klemmanschlüsse für Center und Surround-Lautsprecher, in die nur dünne Kabel passen. Pluspunkte sammelt der RX-V 379…

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