Epson erweitert seine EpiqVision-Serie um den 1.150 teuren Laserbeamer EF-11, der mit einem Gewicht von 1,2 Kilogramm für den mobilen Einsatz wie geschaffen ist. Im Vergleich zum EF-12 (Test in 7-2021) muss man auf Smartfunktionen, eine Sprachsteuerung, ein Yamaha-Soundsystem, Bluetooth, HDR und Auto-Fokus verzichten, spart dafür aber immerhin 250 Euro. Die Installation ist angenehm leicht und gelingt uns innerhalb weniger Minuten. Mit der integrierten Miracast-Funktion können Filme, Live-Sport und TV-Serien vom Smartphone, Notebook oder Tablet kabellos gestreamt werden, vorausgesetzt diese unterstützen Miracast. Noch unkomplizierter funktioniert die Signalübertragung via HDMI-Kabel. Die Schärfe wird mit dem Regler eingestellt, der oben ins Gehäuse…
Autor: AV Redaktion
Der AVR20 ist der zweitgrößte unter den aktuellen AV-Receivern der britischen High-End-Schmiede 28Arcam. Unter anderem gehören Auro 3D, DTS:X Pro und Dolby Atmos zum guten Ton des Boliden. Bereits vor knapp einem Jahr legte der Arcam-Receiver AVR30 eine Glanzleistung in unserem Testlabor hin. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 5.700 Euro dürfte er aber die finanziellen Mittel vieler Heimkino-Fans übersteigen. Für den etwas schmaleren Geldbeutel hat Arcam den AVR20 im Angebot. Der ist mit 3.600 Euro zwar auch alles andere als ein Schnäppchen, aber eben doch um einiges günstiger als der große Bruder. Inwieweit sich der Preisunterschied bei Ausstattung, Leistung und…
Saxx hat sein Subwoofer-Erfolgsmodell deepSound DS 12 überarbeitet. Ob sich die Nachbesserungen gelohnt haben, klärt unser Test. Kaum zu glauben, dass es schon fünf Jahre her ist, seitdem Saxx aus Neustadt am Rübenberge mit dem Coolsound-Set bei uns seine erste Heimkino-Boxen-Kombi vorgestellt hat. Mittlerweile hat sich der Direktversender als feste Größe auf dem deutschen Lautsprechermarkt etabliert. Was nicht zuletzt an der guten Qualität der Lautsprecher aus Niedersachsen liegt, unter anderem dokumentiert durch die Tests in der audiovision. Technik Teil des Coolsound-Sets war der Subwoofer DS 12, der uns damals schon mit sauberer Wiedergabe und kompakten Abmessungen überzeugte. Dem Tieftonspezialisten ließ…
Das Herzstück des Wohnzimmers war früher ein Hi-Fi-Turm, gebaut aus Einzelgeräten mit gebürsteter Aluminium-Fassade. Das war in den 1970er-Jahren. Der Turm bestand aus Verstärker, Radio-Tuner, Kassettendeck und einem Plattenspieler, der oben thronte. Wo einst zwei Lautsprecher für guten Ton sorgten, spielen heute oft Einbox-Systeme. Diese können gut klingen, Stereoanlagen ersetzen sie aber nicht. An dieser Stelle setzt Bang & Olufsen an, die den 1.250 Euro teuren Beosound Level trotz portabler Qualitäten (Staub- und Spritzwasser-Schutz, 16 Stunden Akkuleistung) als stationäres Heim-Audio-Gerät konzipiert haben. B&O versteht den 3,3 Kilo leichten und 35 Zentimeter breiten WLAN- und Bluetooth-Speaker als erste „Stufe“ zur modernen…
Der TX-65HZW984 ist einer von aktuell drei 65-Zöllern, die Panasonic als OLED-Fernseher anbietet – die Serien JZW2004, JZW1004 und JZW984 kommen erst später auf den Markt (siehe Seite 6). Zum Preis von 2.500 Euro ist er deutlich günstiger als der TX-65HZW2004 für 3.800 Euro und immer noch 200 Euro preiswerter als der TX-65HZW1004. Das mit Anschlüssen 5,8 Zentimeter tiefe Display des 984 ist drehbar und steht auf einem massiven Metallfuß, mit 32 Kilo ist der Flachmann alles andere als ein Leichtgewicht. Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet, für die Wandmontage eignen sich alle Halterungen, die den VESA-Standard 400 x 400 mm…
Auch 2021 schickt Samsung wieder eine Riege neuer Soundbars ins Rennen. Die 800 Euro teure HW-Q800A ist die Nachfolgerin der fast namensgleichen HW-Q800T und sieht ihr auch zum Verwechseln ähnlich. Technisch überflügelt der Klangbalken jedoch das Vormodell. Die Q-Modelle stellen im Samsung-Portfolio das Premium-Segment dar – bei Fernsehern wie Soundbars. Und wenn man schon beides unter einem Dach hat, kann man die Geräte auch aufein-ander abstimmen. So kommuniziert die neue HW-Q800A nicht nur via HDMI-eARC mit den hauseigenen TVs, sondern offeriert im Verbund auch Funktionen, die mit Fernsehern anderer Hersteller nicht zur Verfügung stehen. Außen und innen Die HW-Q800A wirkt…
Anfang des Jahres machte Samsung mit seinem Projektor-Comeback in der Heimkino-Community von sich reden. Denn das Ultrakurzdistanz-Modell LSP9T (Test in audio-vision 2-2021) setzte als erster Beamer überhaupt auf ein echte Dreifarb-Laserlichtquelle. Nicht ohne Grund bekam er unsere „Innovations“-Auszeichnung. Doch derartige Technik-Innovationen haben natürlich ihren Preis. Und der beträgt beim LSP9T 6.500 Euro, was ihn für viele Heimkino-Enthusiasten unerschwinglich machen dürfte. Dies war Samsung offenbar ebenfalls bewusst, weshalb sie ihm mit dem LSP7T einen kleinen Bruder zur Seite stellen. Der kostet mit 3.400 Euro nur etwas mehr als die Hälfte. Da stellt sich natürlich unweigerlich die Frage: Wo wurde der Rotstift…
Grundigs 90 Euro teure Radio-Bluetooth-Kombo ist dank kompakten Maßen eigentlich für den mobilen Einsatz ausgelegt, trotzdem fehlt eine Trage-schlaufe und eine mitgelieferte Transporttasche. Das Gerät gefällt optisch mit rundum bezogenem Stoff, gummierter Unterseite und seitlichen Metallbügeln, die die kleinen Radiatoren schützen. Dank ausziehbarer Teleskopantenne ist der Radioempfang über FM und DAB+ kein Problem. Nach dem ersten Einschalten erfolgt die automatische Suche nach verfügbaren Sendern, die in 30 Speicherplätzen abgelegt werden dürfen. Daneben gibt es eine drahtlose Verbindung über Bluetooth 5.0, die sich bis zu 30 Meter erstrecken kann. Nicht zuletzt kann per Klinkenanschluss (3,5 mm) eine verkabelte Audioquelle angeschlossen werden.…
Primus bedeutet auf Latein „der Erste“. Der 700 Euro teure Primus ist zwar nicht das erste Digital-Radio mit Streaming-Funktion von Sonoro, aber eines der am besten ausgestatteten. Man sieht es dem kompakten Zwei-Wege-Gerät allerdings nicht gleich an, denn es möchte sich elegant in moderne Wohnzimmer einfügen – und pflegt daher das Understatement. Äußerlich gibt sich der pieksauber verarbeitete, 45 Zentimeter breite Primus klassisch, in puncto Ausstattung hat er es allerdings faustdick hinter den Ohren: Zu den vielen Anschlussmöglichkeiten (AUX-in, Line-in, optischer Eingang und USB-Port mit Abspiel- und Ladefunktion) gesellen sich integrierte Streaming-Dienste wie Spotify Connect, Amazon Music, Tidal, Napster, Deezer,…
Velodyne bringt mit der Deep-Blue-Serie eine neue, in Deutschland entwickelte Subwoofer-Linie auf den Markt. Entsprechend gespannt waren wir auf deren Tieftonqualitäten. Velodyne hatte sich als DER amerikanische Subwoofer-Pionier in Köpfe, Herzen und Magenwände von Hifi- und Heimkino-Fans gespielt. Und schwupps … ist das nicht mehr wahr. Zumindest der Teil mit „amerikanisch“, denn Velodyne wurde an das Hamburger Unternehmen Audio Reference verkauft. Das fiel zunächst nicht groß auf, weil das Produktportfolio sich nicht änderte. Technik Jetzt aber bringt Velodyne mit den Deep-Blue-Subwoofern eine neue Baureihe auf den Markt. Wir testen mit dem 990 Euro teuren DB-10 den Zweitkleinsten der aus vier…