Wer sich im Netz über Sonys offenen Over-Ear-Kopfhörer informiert, stolpert auf der Produktwebseite auf die Aussage „farbloser Frequenzbereich, geeignet für die Produktion“. Nach unserer Meinung ist das unvorteilhaft formuliert und wird dem 470 Euro teuren MDR-MV1 nicht gerecht, denn „farblos“ kann als „langweilig“ oder „ausdruckslos“ aufgefasst werden. Gemeint ist eigentlich „frequenzneutral, den Klang nicht färbend“. Und in dieser Disziplin spielt der leicht und komfortabel zu tragende Kopfhörer ganz groß auf. Ungeschönt direkt In der Packung liegen neben dem Headset nur eine Kurzanleitung, ein Anschlusskabel (6,3-mm-Klinke, wird in die linke Ohrmuschel geschraubt) und ein Klinkenadapter auf 3,5 mm. Keine Transporttasche, kein…
Autor: AV Redaktion
Willkommen, Modelljahr 2023! Mit dem A80L hat Sony seinen ersten Fernseher der neuen Modellgeneration im Portfolio. Der 2.400 Euro teure XR-55A80L bietet mit 55 Zoll die kleinste Bildschirmgröße der OLED-Reihe. Alternativ können Käufer aus den Varianten mit 65, 77 und stattlichen 83 Zoll zu Preisen zwischen 3.100 und 6.000 Euro wählen. Wie der Vorgänger A80K verfügt auch der A80L über einen praktischen Standfuß mit drei Positionen. Die schmale Einstellung eignet sich für kleinere Sideboards. Etwas mehr Stabilität und Halt bietet die Standardposition mit den weit außen montierten Füßen. Das Soundbar-Setting sorgt dafür, dass der Fernseher angehoben wird, damit sich unter…
Mit der nuPro AS-2500 präsentiert Nubert eine Soundbar, die aufgrund ihrer Gehäuseform diese Bezeichnung zu 100 Prozent verdient – anders als frühere Modelle des schwäbischen Boxenbauers. Nubert hat eine Reihe von „Soundbars“ im Programm, die zwar ausgezeichnet klingen, aber für manche Käufer eine unschöne Gemeinsamkeit aufweisen: Sie sind recht massiv. Egal, ob das Flaggschiff nuPro XS-8500 RC (Test in 10-2022) oder der Einsteiger nuBox AS-225 (Test in 9-2022), die Geräte sind über 30 Zentimeter tief. Nubert bezeichnet seine TV-Klang-Optimierer daher gerne auch als Soundboard, nicht zuletzt, weil man den TV bei Bedarf darauf stellen kann. Das funktioniert mit der 500…
Mit der S643W bringt TCL eine neue, kleine Soundbar der Einsteiger-Klasse auf den Markt. Trotz Subwoofer im Gepäck gibt es den Tonriegel für gerade mal 300 Euro. Schnäppchen oder Sparen an der falschen Stelle? Auch wenn sich die TV-Hersteller bemühen, guten Ton in ihre Modelle zu integrieren, ist der Ergebnis dem Klang von Soundbars meist klar unterlegen. Dummer weise kosten die Klangriegel oft genauso viel – oder sogar mehr – wie der Fernseher selbst – zumal im Zuge von Corona und Inflation auch Soundbars einen Preissprung nach oben vollführten. Natürlich geht es auch günstig, doch kann die unterste Einsteiger-Klasse auch…
3.000 Euro für einen 55-Zöller: Beim TX-55LZW2004 wird allein schon am Preis deutlich, dass es sich hier um Panasonics aktuelles OLED-Flaggschiff handelt. Das leuchtstarke, 4 Millimeter dünne Panel mit selbstleuchtenden Pixeln ist drehbar. Schlanker Metallrahmen, massiver Metallfuß und stabile Metallplatte, an der das Display verschraubt wird: Beim Japaner ist alles super stabil und hochwertig verarbeitet. Eine Besonderheit des 55-Zöllers ist das leistungsstarke Soundsystem von Technics mit satten 150 Watt mit mehreren nach oben, seitlich und nach vorne abstrahlenden Lautsprechern. Wenig überraschend, dass der TX-55LZW2004 mit so viel Technik auf eine Gehäusetiefe von 6,9 Zentimeter kommt und mit 24,5 Kilo ein…
Bühne frei für LGs Spitzen-4K-OLED des Jahrgangs 2023! Der Evo G3 verspricht nicht nur eine dezente Modifikation gegenüber dem Vorgänger G2, sondern dank „Brightness Booster Max“ und „Light Control Architecture“ mit Mikrolinsen eine echte technische Innovation mit deutlich helleren und lebendigeren Bildern zu werden (siehe Kasten). Der von uns getestete OLED55G39LA kostet 2.800 Euro. Der Aufpreis zum 4.000 Euro teuren 65-Zöller fällt üppig aus, außerdem ist der neue OLED in 77 und 83 Zoll für 6.300 bzw. 8.700 Euro erhältlich. Primär konzipiert hat LG den mit Anschlüssen gerade mal 2,7 Zentimeter flachen Fernseher für die Montage an der Wand. Das…
Die Projektionswände von XY Screens werden weltweit vertrieben. Allerdings muss man mit dem chinesischen Hersteller selbst Kontakt aufnehmen. Genau das haben wir gemacht. Für diesen China-Import-Test haben wir uns für die Leinwand-Variante mit einer sichtbarer Bildfläche von 3,00 x 1,25 Meter entschieden. Das entspricht dem Cinemascope-Seitenverhältnis von 2,39:1, das heute bei den meisten Big-Budget-Produktionen in Hollywood verwendet wird. Knapp 600 Euro ruft XY Screens auf seiner Webseite für diese Rahmenleinwand auf, die mit dem schalldurchlässigen Gewebetuch Soundmax 4K ausgestattet ist. Transportkosten sind im Preis enthalten, Zollgebühren kommen aber obendrauf (Details zum Import-Prozedere finden Sie im Kasten). Via E-Mail haben wir…
Für seinen neuen 75QNED826RE verlangt LG gerade mal 2.300 Euro. Welche Stärken hat der anthrazitfarbene Flachmann mit Quantum-Dot-Technik abgesehen von seinem überdimensionalen Display noch? 75-Zoll-TV-Riesen sind selbst von Markenherstellern nicht mehr unerschwinglich. Das beweist LG mit dem 75QNED826RE. Der 2.300 Euro teure Flachmann mit Quantum-Dot-NanoCell Plus-Technik verfügt über ein 100-Hertz-Panel, bei der Hintergrundbeleuchtung mit Edge-LEDs bleibt abzuwarten, wie gut die Schwarzperformance auf dem Display mit einer Diagonalen von 190 Zentimetern gelingt. Inklusive massivem Metallstandfuß bringt der 75-Zöller stolze 41,5 Kilo auf die Waage. Mit Anschlüssen ist der Bolide gerade mal 3 Zentimeter tief. So macht er auch an der Wand…
Für das HDR-Wohnzimmer-Erlebnis hat BenQ den TK860i neu im Portfolio. Der intelligente 4K-Projektor bietet hilfreiche Features und sieht obendrein schmuck aus. Mit seiner abgerundeten kompakten Gehäuseform und dem anthrazit-weißen Finish lässt sich der 1.800 Euro teure TK860i gut in Wohnlandschaften integrieren. Aufgrund eines Gewichts von 4,2 Kilogramm können handelsübliche Deckenhalterungen verwendet werden. Das 1,3-fache Zoom-Objektiv ermöglicht eine Bildbreite von 2,5 Meter aus einer Distanz von 2,82 bis 3,68 Meter. Ein 10-prozentiger Lens-Shift ist zwar nicht gerade üppig, reicht aber aus, um das Bild final in vertikaler Richtung auf der Leinwand anzupassen. Das „i“ am Ende der Produktbezeichnung ist die Abkürzung…
Der chinesische Hersteller Dangbei möchte mit seinem 4K-Projektor Mars Pro smarte Wiedergabemöglichkeiten mit exzellenter Bildqualität und schicker Optik kombinieren. Ob die anspruchsvolle Rechnung aufgeht, zeigt unser Test. Es geht schon mal vielversprechend los, denn geliefert wird der 2.000 Euro teure Beamer in einer edel anmutenden Verpackung in Würfeloptik. Darin befinden sich auf zwei Ebenen der Lichtwerfer und darunter sämtliches Zubehör, inklusive einer gedruckten Bedienungsanleitung in Deutsch. Das Styling des Mars Pro gefällt uns mit seiner schwarzen Klavierglanzoptik, die er auf Ober- und Frontseite besitzt. Auf dem Gehäuse gibt es zudem einen An/Aus-Sensor. Auf eine umfangreiche Tastatur zur Bedienung am Gerät,…