Autor: AV Redaktion

Unverhofft kommt oft: Nach 5 Jahren bringt Sony wieder einen Heimkino-Verstärker auf den deutschen Markt. Der 1.000 Euro teure TA-AN1000 hat nicht nur HDMI 2.1, Dolby Atmos und DTS:X an Bord, sondern auch einige exklusive Raumklang-Features. Amerika ist wirklich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, zumindest wenn es um AV-Receiver von Sony geht. Denn in den USA offerieren die Japaner seit jeher eine nicht zu verachtende Auswahl an Heimkino-Boliden, auch aus der hochwertigen „ES“-Baureihe – wie das 3.300 Dollar teure Flaggschiff STR-AZ7000ES mit 13 Endstufen. Hierzulande ist hingegen in diesem Sony-Segment seit Jahren Sauregurkenzeit angesagt. Die letzten AV-Receiver dieses Herstellers kamen…

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Ambilight, Mikrolinsen, Sound von Bowers & Wilkins: Philips hat in seinen neuen 77OLED908 alles reingepackt, was ein spektakuläres Bild und satten Sound erahnen lässt. Wir klären, ob der 77-Zöller die hohen Erwartungen erfüllt. Jetzt zündet auch Philips die nächste OLED-Rakete: Beim Spitzenmodell OLED+908 des aktuellen Jahrgangs, das bei den Niederländern immer erst zur Adventszeit auf den Markt kommt, setzt das Unternehmen wie LG und Panasonic auf die Mikrolinsen-Technik. Philips verspricht eine überragende Spitzenhelligkeit von bis zu 2.100 Nits. Außerdem kommen im Super-OLED dreiseitiges Ambilight und ein 3.1-Soundsystem von Bowers & Wilkins mit einer Gesamtleistung von 80 Watt zum Einsatz. Wir…

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Der BenQ X3100i will die unterschiedlichen Anforderungen von Zockern und Filmenthusiasten gleichermaßen erfüllen. Ob ihm das gelingt, zeigt unser Test. Optisch unterscheidet sich der BenQ X3100i kaum vom Vorgänger X3000i (Test in 6-2022), kostet mit 2.400 Euro aber 500 Euro mehr. Die Quasi-Würfelform hat alle Anschlüsse auf der Rückseite, während Zoom- und Fokus-Regler an der Seite ins 6,8 Kilo schwere Gehäuse eingelassen sind. Mit einer Breite von 27 Zentimeter fallen die Maße kompakt aus. Überdies ist seine Leistungsaufnahme mit 179 Watt lobenswert niedrig für die beworbene Maximalhelligkeit von 3.300 Lumen. Ausstattung und Technik BenQ setzt auf den bewährten 0,65 Zoll…

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Ein Staubsaugerhersteller, der jetzt auch Kopfhörer produziert, die nicht nur gut klingen, sondern nebenbei die eingeatmete (Stadt-)Luft säubern sollen – klingt nach Sci-Fi? Ist aber Realität, umgesetzt in einem wuchtigen Stück Technik. Fast 600 Gramm – so viel wie kein anderes Headset im av-Test – bringt der Dyson Zone auf die Waage und den Kopf, den abnehmbaren, magnetisch haftenden Luftfilter-Vorsatz nicht mitgerechnet! Die Luft wird über die Ohrmuscheln angesaugt und gefiltert und über ein Mund-Nasenstück wieder ausgegeben. Sieht ein bisschen wie ein Motorradhelm ohne Visier aus und stört im Betrieb den Musikgenuss durch stetes Rauschen – für den Test also…

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Sony gibt sich auf der Produkt-Webseite selbstbewusst: „Unübertroffenes Noise Cancelling“ ist da zu lesen. Klickt man auf die Fußnote, folgt die magere Erklärung: „Rauschunterdrückung für Umgebungsgeräusche gemäß Recherchen der Sony Corporation, basierend auf den JEITA-konformen Richtlinien der 10 besten Marken (nach Marktanteilen) auf dem Markt für True-Wireless-Kopfhörer mit Noise Cancelling.“ Aha. Davon lassen wir uns nicht beeindrucken und testen selbst: in der Bahn, im Homeoffice, auf dem Balkon. Und tatsächlich: Das Noise Cancelling funktioniert sehr gut, blendet Zug- und Windgeräusche weitgehend aus, ist aber nicht perfekt – so werden etwa Gespräche in der Bahn nicht komplett eliminiert. Die Geräuschunterdrückung ist…

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Was kann man von einem Wireless-Kopfhörer chinesischer Herkunft für 70 Euro erwarten? Guten Klang? Gute Ausstattung? Gute Verarbeitung? Oder gar alles zusammen? Beginnen wir bei der Verarbeitung des Edifier W820NB Plus: Wenig überraschend dominiert Kunststoff das Äußere und beim Drehen der Ohrmuscheln kommen spitze Kanten zum Vorschein – insgesamt ist die Anmutung aber ordentlich. In puncto Ausstattung gibt es dagegen nur das Nötigste: Im Gegensatz zum teureren WH950NB aus gleichem Hause werden Transporttasche und Flugzeugadapter eingespart, es liegt lediglich ein USB-Kabel zum Laden und Anschließen an einen Computer bei. Auch die zugehörige App bietet weniger Funktionen: Es stehen nur drei…

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Auffälligstes Merkmal von Grundigs 140 Euro teurem Blue tooth-Radio Band 360 ist der Aluminium-Tragegriff. Entsprechend seiner mobilen Bestimmung hält der Akku bis zu 19 Stunden durch und kann rückseitig per USB-C geladen werden. Die in der Anleitung erwähnte Dockingstation konnten wir in unserer Verpackung nicht finden. Daneben ist das zylindrische Gehäuse spritzwassergeschützt nach IPX5. Sein Name verrät es schon: Der stoffbespannte Speaker gibt seine 12 Watt starke bzw. schwache Stereo-Kulisse in alle Richtungen ab. Der hochtonlastige Klang wirkt dünn, Tiefen haben wir praktisch nicht vernommen. Da bietet der Grundig Connect 360 (Test in 9-2022) deutlich mehr Volumen. Zudem kommt es…

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Neben dem in der letzten Ausgabe getesteten Era 300 bringt Sonos mit dem Era 100 auch einen preiswerteren Smartspeaker auf den Markt. Wobei günstig beim kalifornischen Hersteller immer relativ zu sehen ist. So schlägt das 100er-Modell, das in die Fußstapfen des Sonos One tritt, mit 280 Euro zu Buche. Dabei setzt Sonos auf die bewährte, zylindrische Bauform, in der zwei angewinkelte Hochton-Kalotten und ein Tief-Mitteltöner unterkommen. Das sorgt für ein lebendiges Klangbild. Tiefen sind präsent, drängen sich aber nie vor. Baubedingt ist die Stereo-Wirkung eingeschränkt. Auf Dolby Atmos und Spatial Audio wie beim Era 300 muss man verzichten. Besserer Klang…

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Mit Mini-LED-Technik sagt der Sony XR-75X95L der OLED-Konkurrenz den Kampf an. Für 3.300 Euro ist der 75-Zöller, das diesjährige LCD-Flaggschiff der Japaner, auch preislich sehr interessant. Multifunktionsfuß, Hochtonlautsprecher und Mini-LEDs. Sony fährt bei seinem besten LCD-Fernseher des aktuellen Jahrgangs einiges an Technik auf. Während der Vorgänger mit 432 Dimmingzonen aufwartete, sind es beim XR-75X95L über 1.000. Das lässt auf ein satteres Schwarz und eine homogenere Ausleuchtung hoffen. Praktisch und durchdacht ist das Sony-Fußkonzept, das flexible Aufstellmöglichkeiten des Flachmanns erlaubt. So kann man die Aluminiumfüße recht zentral montieren, was ideal für schmalere Sideboards ist. Maximale Standfestigkeit lässt sich erzielen, wenn man…

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Ohne viel smarten Budenzauber will das Canton Sound L unter 700 Euro den TV-Klang gehörig aufpolieren. Und das nicht als klassische Soundbar, sondern als Sounddeck. Wir hören, ob die Rechnung aufgeht. In Zeiten, in denen selbst kleinste Smartspeaker mit 3D-Klang werben, fragt man sich zurecht, ob man den ganzen Technik-Schnickschnack wirklich braucht – also für den guten Klang. Canton besinnt sich beim „Sound L“-Deck jedenfalls auf das Wesentliche und bringt nach aktuellen Maßstäben ein – in puncto Features – eher abgespecktes Sounddeck auf den Markt. So verzichtet der Traditionshersteller aus dem Taunus auf Dolby Atmos, großartige DSP-Effekte und einen externen…

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