Mit dem 3.400 Euro teuren GQ65QN90C schickt Samsung seinen zweitbesten 4KLCD- Fernseher des Jahrgangs 2023 ins Rennen. Darüber thront mit 3.840 x 2.160 Pixeln nur die QN95C-Serie. Während das 4K-Flaggschiff neben Quantum-Dot-Technologie (siehe Interview) tausende Mini-LEDs in 1.344 Dimming-Zonen (48 x 28) aufteilt, sollen es beim hier getesteten QN90C nur halb so viele sein. Der koreanische Hersteller macht traditionell ein Geheimnis aus dieser Zahl. Optisch unterscheidet sich der 65-Zöller kaum von früheren Samsung-TVs. Der etwas neu geformte Metallfuß in Carbon Silber trägt die offizielle Bezeichnung „Sharp Neck Hexagon“ und erklärt damit die sechseckige Form. Dank Mini-LEDs ist der reine Bildschirm…
Autor: AV Redaktion
Lautsprecher von Klipsch versprachen bisher stets Dynamik und satte Maximalpegel. Diese Tugenden legt auch das neue Set der Reference Premiere-Serie an den Tag, und nicht nur das. Der von Paul W. Klipsch im US-Bundesstaat Arkansas gegründete Hersteller kann auf eine selbst für Hifi-Hersteller lange Geschichte zurückblicken. Immerhin brachte der Namensgeber sein erstes Produkt, das Klipschorn (die Schreibweise ist korrekt, das zweite „h“ hatte der Entwickler bewusst weggelassen), schon 1946 auf den Markt. Trotzdem war das Unternehmen immer zukunftsorientiert und hat kontinuierlich und reichhaltig in die Entwicklung neuer und vor allem besserer Lautsprecher investiert. Dabei ist es sich, anders als viele…
Mit Formovie betritt ein neuer Hersteller unsere Beamer-Bühne – und setzt gleich ein Ausrufezeichen. Denn als erster Projektor in unserem Testlabor unterstützt der „Theater“ Dolby Vision und HDR10+. Ultrakurzdistanz-Projektoren sind bei vielen Heimkinofreunden zu Recht en vogue. Sie erzeugen aus wenigen Zentimetern Distanz metergroße Bilder und passen praktisch auf jedes Sideboard. Formovie offeriert sein Modell mit dem Namen „Theater“ im dunkelgrauen Finish und schwarzer Lautsprecherbespannung für 3.500 Euro. Aus einer Distanz von gerade mal 33 Zentimetern wird eine 120-Zoll-Leinwand vollständig ausgeleuchtet. Hinzu kommt freilich die Gerätetiefe von 34,9 Zentimeter, so dass die Vorderkante des Formovie Theater rund 68 Zentimeter von…
Beim Namen „Edifier“ denkt man spontan wohl nicht an Asien. Tatsächlich stammt die Firma aus China, wo sie 1996 in Peking gegründet wurde. Der faltbare WH950NB rangiert am oberen Ende von Edifiers Bluetooth-Over-Ear-Kopfhörermodellen und schlägt offiziell mit 180 Euro zu Buche. Dank mitgelieferter 3,5-mm-Klinkenstrippe ist auch ein Betrieb via Kabel möglich. Die Steuerung erfolgt mittels haptischer Tasten an der rechten Ohrmuschel oder über eine App. Die bietet zudem Zugriff auf feinere Noise-Cancelling-Einstellungen (High, Mild, Wind Reduction, Ambient Sound, Off), drei Equalizer-Optionen (Classic, Dynamic, Customized), drei Sound-Modi (Music, Game, Theatre) und weitere Features wie die optionale Begrenzung der Maximallautstärke auf 85…
Wer sich im Netz über Sonys offenen Over-Ear-Kopfhörer informiert, stolpert auf der Produktwebseite auf die Aussage „farbloser Frequenzbereich, geeignet für die Produktion“. Nach unserer Meinung ist das unvorteilhaft formuliert und wird dem 470 Euro teuren MDR-MV1 nicht gerecht, denn „farblos“ kann als „langweilig“ oder „ausdruckslos“ aufgefasst werden. Gemeint ist eigentlich „frequenzneutral, den Klang nicht färbend“. Und in dieser Disziplin spielt der leicht und komfortabel zu tragende Kopfhörer ganz groß auf. Ungeschönt direkt In der Packung liegen neben dem Headset nur eine Kurzanleitung, ein Anschlusskabel (6,3-mm-Klinke, wird in die linke Ohrmuschel geschraubt) und ein Klinkenadapter auf 3,5 mm. Keine Transporttasche, kein…
Willkommen, Modelljahr 2023! Mit dem A80L hat Sony seinen ersten Fernseher der neuen Modellgeneration im Portfolio. Der 2.400 Euro teure XR-55A80L bietet mit 55 Zoll die kleinste Bildschirmgröße der OLED-Reihe. Alternativ können Käufer aus den Varianten mit 65, 77 und stattlichen 83 Zoll zu Preisen zwischen 3.100 und 6.000 Euro wählen. Wie der Vorgänger A80K verfügt auch der A80L über einen praktischen Standfuß mit drei Positionen. Die schmale Einstellung eignet sich für kleinere Sideboards. Etwas mehr Stabilität und Halt bietet die Standardposition mit den weit außen montierten Füßen. Das Soundbar-Setting sorgt dafür, dass der Fernseher angehoben wird, damit sich unter…
Mit der nuPro AS-2500 präsentiert Nubert eine Soundbar, die aufgrund ihrer Gehäuseform diese Bezeichnung zu 100 Prozent verdient – anders als frühere Modelle des schwäbischen Boxenbauers. Nubert hat eine Reihe von „Soundbars“ im Programm, die zwar ausgezeichnet klingen, aber für manche Käufer eine unschöne Gemeinsamkeit aufweisen: Sie sind recht massiv. Egal, ob das Flaggschiff nuPro XS-8500 RC (Test in 10-2022) oder der Einsteiger nuBox AS-225 (Test in 9-2022), die Geräte sind über 30 Zentimeter tief. Nubert bezeichnet seine TV-Klang-Optimierer daher gerne auch als Soundboard, nicht zuletzt, weil man den TV bei Bedarf darauf stellen kann. Das funktioniert mit der 500…
Mit der S643W bringt TCL eine neue, kleine Soundbar der Einsteiger-Klasse auf den Markt. Trotz Subwoofer im Gepäck gibt es den Tonriegel für gerade mal 300 Euro. Schnäppchen oder Sparen an der falschen Stelle? Auch wenn sich die TV-Hersteller bemühen, guten Ton in ihre Modelle zu integrieren, ist der Ergebnis dem Klang von Soundbars meist klar unterlegen. Dummer weise kosten die Klangriegel oft genauso viel – oder sogar mehr – wie der Fernseher selbst – zumal im Zuge von Corona und Inflation auch Soundbars einen Preissprung nach oben vollführten. Natürlich geht es auch günstig, doch kann die unterste Einsteiger-Klasse auch…
3.000 Euro für einen 55-Zöller: Beim TX-55LZW2004 wird allein schon am Preis deutlich, dass es sich hier um Panasonics aktuelles OLED-Flaggschiff handelt. Das leuchtstarke, 4 Millimeter dünne Panel mit selbstleuchtenden Pixeln ist drehbar. Schlanker Metallrahmen, massiver Metallfuß und stabile Metallplatte, an der das Display verschraubt wird: Beim Japaner ist alles super stabil und hochwertig verarbeitet. Eine Besonderheit des 55-Zöllers ist das leistungsstarke Soundsystem von Technics mit satten 150 Watt mit mehreren nach oben, seitlich und nach vorne abstrahlenden Lautsprechern. Wenig überraschend, dass der TX-55LZW2004 mit so viel Technik auf eine Gehäusetiefe von 6,9 Zentimeter kommt und mit 24,5 Kilo ein…
Bühne frei für LGs Spitzen-4K-OLED des Jahrgangs 2023! Der Evo G3 verspricht nicht nur eine dezente Modifikation gegenüber dem Vorgänger G2, sondern dank „Brightness Booster Max“ und „Light Control Architecture“ mit Mikrolinsen eine echte technische Innovation mit deutlich helleren und lebendigeren Bildern zu werden (siehe Kasten). Der von uns getestete OLED55G39LA kostet 2.800 Euro. Der Aufpreis zum 4.000 Euro teuren 65-Zöller fällt üppig aus, außerdem ist der neue OLED in 77 und 83 Zoll für 6.300 bzw. 8.700 Euro erhältlich. Primär konzipiert hat LG den mit Anschlüssen gerade mal 2,7 Zentimeter flachen Fernseher für die Montage an der Wand. Das…