Autor: Andreas Oswald

Mit ihrem Mix aus Pop, Soul und Jazz stürmt die Britin derzeit die Charts. Die Blu-ray birgt ihr fantastisches Konzert in der Londoner Royal Albert Hall vom 22. September 2011. Adeles Stimme klingt seidig und voluminös, die Instrumente tönen körperhaft und formen mit dem natürlichem Hall auf den Rears ein audiophiles Sound-Erlebnis. Das Bild enttäuscht hingegen mit starkem Rauschen in Hintergründen (1:45). Kanten- und Detailschärfe erzielen nur in hellen Bühnenbereichen gute Werte. Extras: "You. Me and Albert" (8:31), Bonus-CD mit dem Konzert. Die Wertung Musik 6 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 6 von 6 Punkten…

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Anfang des 19. Jahrhunderts erkundet Naturforscher Alexander von Humboldt (Albrecht Schuch) Südamerika. In Deutschland betritt derweil Carl Friedrich Gauß (Florian David Fitz) mathematisches Neuland. Als sich die berühmten Zeitgenossen treffen, kommt es zum Eklat. Mit seiner Verfilmung von Daniel Kehlmanns Bestseller gelang Detlef Buck ein eindrucksvoller Spagat zwischen Biopic, Abenteuer- und Historienfilm. Auch die tolle 3D-Umsetzung überzeugt. Bild: Mit hoher Detail- und Kantenschärfe sorgt der 1,85:1-Transfer für ein plastisches HD-Bild. Die Farben fallen je nach Handlungsort mal bedeckt, mal leuchtend aus; oft kommen Grün- oder Cyan-Farbfilter zum Einsatz. Innenaufnahmen rauschen hier und da leicht, Szenen im Freien sind meist glasklar.…

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Als "Die Rote Flut" 1984 in die deutschen Kinos kam, löste er heftige Reaktionen aus; nach Protesten von Friedensaktivisten wurde er in einigen Städten schnell wieder abgesetzt. Eine Zeitlang stand die Ertüchtigungspropaganda sogar im Guiness Buch der Rekorde und durfte sich mit dem Titel: "Film mit den meisten Gewalttaten" (durchschnittlich 2,23 pro Minute) schmücken. Das Remake sorgte für Aufregung anderer Art: Um den kommerziellen Erfolg im bevölkerungsreichsten Land der Welt nicht zu gefährden, wurden aus den eigentlich chinesischen Invasoren mittels digitaler Nachbearbeitung nordkoreanische (im Original waren es russische). In Anbetracht der aktuellen politischen Lage verleiht das dem Film sogar mehr…

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Der Amerikanische Bürgerkrieg ist zu Ende und hat die junge Nation für immer verändert. Während die befreiten Sklaven versuchen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, ist der ehemalige Farm­besitzer Bohannon (Anson Mount) davon besessen, die Mörder seiner Frau zu finden. Seine Suche führt ihn zum größten Bauprojekt der damaligen Zeit: der transkontinentalen Eisenbahn. Nach "Walking Dead", "Breaking Bad" und "Mad Men" ist "Hell on Wheels" eine weitere Serie des US-Kabelkanals AMC, die man auf keinen Fall verpassen sollte – auch wenn nicht die Genialität des HBO-Western-Vorgängers "Deadwood" erreicht wird. Bild- und Tonqualität: Die Bildqualität begeis­tert: Selten sah der Wilde…

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Zu Recht wird das vierminütige Making-of, das sich als ein mit Interview-Schnipseln angereicherter Trailer entpuppt, als "Mini-Making-of" bezeichnet. Leider ist das echte Making-of auch nur elf Minuten lang – und die fünf Featurettes kommen zusammen ebenfalls auf gerade mal elf Minuten (und müssen sich dabei noch Material teilen). Mehr als ein oberflächlicher und teils werbelastiger Eindruck entsteht so nicht. So können wir vom Bonusmaterial lediglich den aufschlussreichen Audiokommentar von Regis­seur und Autor David Ayer empfehlen. Neben produktions­technischen Informationen erfahren wir auch, warum im ganzen Film kein korrupter Polizist auftaucht – ganz im Gegensatz zu "Training Day", "Street Kings" oder "Harsh…

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Ein traumatisiertes Geschwisterpaar (Eric Bana, Olivia Wilde) auf der Flucht nach einem Casino-Überfall im verschneiten Nirgendwo von Michigan. Ein ehemaliger Sträfling (Charlie Hunnam), der an Thanksgiving zu seiner entfremdeten Familie heimkehrt. Und die Tochter (Kate Mara) eines Sheriffs, der sie für ihre Berufswahl straft. Gekonnt verwebt Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky ("Die Fälscher") diese Handlungsstränge zu einem spannenden wie stylischen Crime-Thriller. Tatkräftige Unterstützung erhält der öster­reichische Filmemacher dabei von den Hollywood-Veteranen Kris Kristofferson, Sissy Spacek und Treat Williams. Nicht nur wegen des winterlichen Settings erinnert "Cold Blood" zuweilen an "Fargo", obwohl er auf jegliche Lacher verzichtet. Ebenfalls nicht zum Lachen sind die…

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Im Vogelparadis Zambezia lernt der flügge geworden Falke Kai neue Freunde kennen – aber auch Feinde: Eine gefräßige Riesenechse plant die Vogeleier der Bewohner zu stehlen. Die herzige wie spaßige Tier-Fabel ist Südafrikas erster Animationsfilm. Bild: 2D: Zwar können die Animationen nicht mit US-Kollegen konkurrieren, Plastizität, Schärfe und Detailzeichnung fallen aber fast ebenbürtig aus. Banding-Effekte (18:12) kosten die Höchstwertung. 3D: Gute Raumtiefe und körperhafte Vögel sorgen für ein schmuckes 3D-Erlebnis. US-Produktionen bieten aber auch hier mehr. Ton: Wenn Kai durch die Luft zischt, rumst es mit kräftigen Bässen und präzisen Effekten. Musik tönt dagegen etwas zu flach. Obwohl nicht auf…

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Was einst in der Dämonen-Stadt Silent Hill geschah, hat Heather (Adelaide Clemens) verdrängt. Doch als Albträume die Vergangenheit wecken und ihr Vater (Sean Bean) entführt wird, kehrt die 18-Jährige an den Schreckensort zurück. Die Fortsetzung bietet kaum Grusel-Höhepunkte, punktet aber mit nettem Creature-Design und atmosphärischer 3D-Optik. Bild: 2D: Der 2,35:1-Transfer ist scharf und hochauflösend. Während helle Einstellungen sauber aussehen, rauscht es im Dunklen oft über Gebühr. In Grusel­szenen kommt ein Orange-Filter zum Einsatz, der in Kombination mit dem überzogenen Kontrast und tiefem Schwarz für einen grell überzeichneten, aber plastischen Seheindruck sorgt. 3D: Die nativen 3D-Bilder überzeugen mit guter Raumtiefe, klarer…

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Die Frau (Keira Knightley) des Regierungsbeamten Karenin (Jude Law) ist hoch angesehen. Doch als sich die Schönheit kopfüber in den Kavallerie-Offizier Vronsky (Aaron Johnson) verliebt, riskiert sie ihre Ehe und die gesellschaftliche Anerkennung. Bildgewaltige wie unkonventionelle Adaption des Tolstoi-Klassikers, bei der sich Literaturfilm-Spezialist Joe Wright ("Abbitte") stark an der Theaterkunst orientiert – sicht­barer Wechsel der Bühnenbilder inklusive (3:56). Bild: Dank leuchtender Farben und hoher Detail- wie Kantenschärfe kommen die prachtvollen Kulissen und Gewänder schön zur Geltung; allerdings fehlt selbst bei Nahaufnahmen das letzte Quäntchen Schärfe. Das sichtbare Filmkorn stört nicht. Dank homogenem Kontrast samt tiefem Schwarz bietet der Cinemascope-Transfer auch…

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Alan und Charlie verschlägt es auf eine einsame Pazifik-Insel. Hier wartet ein Schatz auf die beiden Abenteurer wider Willen. Als einige Gangs­ter ebenfalls Wind von der fetten Beute bekommen, herrscht auf dem Eiland bald Chaos pur. Der vor tropischer Kulisse zelebrierte Abenteuer-Ulk zählt zu den besseren Spencer/Hill-Kollaborationen (siehe Fakten-Check). Bild: Noch nie sah der Prügelspaß auch nur annähernd so gut aus. Schmutz und Rauschen wurden größtenteils beseitigt, allerdings kommt die Inselkulisse nicht so bunt und knackig daher wie gehofft. Dicke drei Punkte. Ton: Wie nicht anders zu erwarten, kann der nicht immer saubere Monoton niemand hinter dem Ofen hervorlocken. Extras: "Erinnerungen"…

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