Autor: Andreas Oswald

Zwei nicht allzu helle Gangs­ter überfallen ein vom organisierten Verbrechen ausgerichtetes Pokerspiel. Die Beklauten finden das gar nicht lustig und engagieren Profikiller Jackie Cogan (Brad Pitt), um die Angelegenheit zu klären. Trotz guter Darsteller (u.a. James "Sopranos" Gandolfini) und auf cool getrimmter Dialoge nur mittelmäßige Verfilmung des Kultromans von George V. Higgins. Bild: Das von erdigen, meist ausgewaschenen Farben dominierte Bild bietet eine meist ordentliche Detail- und Kantenschärfe, aber nur eine geringe Tiefenwirkung. Die gelegentlich am Rand auftretenden Fehler (z.B. Verzerrungen) sind gewollt. Ton: Bis auf einige Oldies transportiert die 5.1-Abmischung fast nur Dialoge. Zumindest sind diese in der Synchronfassung…

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Hollywood 1947: Trickfigur Roger Rabbit soll aus Eifersucht den Liebhaber seiner Frau ermordet haben. Detektiv Valiant (Bob Hoskins) will die Unschuld des Karnickels beweisen. Auch nach 25 Jahren macht der seinerzeit revolutionäre Mix aus Real- und Zeichentrickfilm noch viel Spaß. Bild: Schärfe und Details liegen oft auf gutem Niveau, auch die leuchtenden Farben gefallen. Rauschen fällt bisweilen kräftig aus. Leider sehen die Zeichentrick-Figuren flach und unharmonisch in die Realfilm-Szenen einkopiert aus. Ton: Effekte tönen meist kraft- und saftlos von vorne. Dynamisch und frisch tänzelt dagegen der räumliche Score über die Lautsprecher. Extras: Audiokommentar, Kurzfilme (25:28), Making-of (10:55), entfallene Szene (5:30),…

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Der aus der Psychiatrie entlassene Pat Solitano (Bradley Cooper) versucht sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. In der hübschen wie verstörten Tiffany (Jennifer Lawrence) findet er eine Seelenverwandte. Die unterhaltsame Tragikomödie wurde für acht Oscars nominiert. Bild: Trotz eher düsterer Innenausleuchtung und bedecktem Herbst-Ambiente bei Außenaufnahmen (Kapitel 5) bietet der Cinemascope-Transfer eine gute bis sehr gute Detail- und Kantenschärfe. Hin und wieder rauscht es etwas stark. Ton: Wenn es der Inhalt hergibt (z.B. beim großen Tanz­finale), klingt der 5.1-Mix richtig gut. Dialoge sind stets prima verständlich, obwohl oft alle durcheinanderreden. Extras: Making-of (28:37), "Das Tanz-Training" (1:19), "Tanzen wie…

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Nachdem Lola (Greta Gerwig) kurz vor der Hochzeit von ihrem langjährigen Freund sitzen gelassen wird, stürzt sich die 29-Jährige kopfüber in den Dating-Dschungel von New York. Schnell bricht ihre einst geordnete Welt zusammen. Nette Großstadt-Romanze mit Woody-Allen-Anleihen. Bild: Trotz leichter Schwankungen ist die Schärfe und Detailzeichung stets gut, auch wenn elektronisch dezent nachgeholfen wurde. Helle Außenaufnahmen verfügen teils über eine beachtliche Plastizität (Eröffnungsszene am Strand). Ton: Ein Effektfeuerwerk haben wir natürlich nicht erwartet, aber den New Yorker Straßenlärm hätte man ruhig etwas räumlicher und detailreicher vertonen können. Extras: An Boni gibt es einen Audiokommentar sowie entfallene und verpatzte Szenen (20:44).…

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Als Abraham Lincoln (Oscar-prämiert: Daniel Day-Lewis) 1864 seine zweite Amtsperiode antritt, steht die durch den blutigen Bürgerkrieg gezeichnete Nation vor einer Zerreißprobe. Der 16. Präsident der Vereinigten Staaten muss sich der fast unlösbaren Aufgabe widmen, den Krieg zu beenden, Nord- und Südstaaten zu versöhnen und die Sklaverei abzuschaffen. Steven Spielbergs faszinierendes Kammerspiel zeigt Lincoln als Mensch voller Widersprüche. Bild: Starke Schatten, Gegenlichtaufnahmen, diffuse Lichtquellen, entsättigte und (meist braun oder blau) gefilterte Farben – so setzt Spielbergs Kameramann Janusz Kaminski die Ära optisch adäquat in Szene. Im Gegensatz zu früheren Spielberg-Filmen (u.a. "Der Soldat James Ryan", "Minority Report") leidet aber die…

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Als letzte Überlebende des Saywer-Clans erbt die hübsche Heather (Alexandra Daddario) die Villa ihrer Großmutter. Die böse Überraschung lauert im Keller, wo Cousin Leatherface die Kettensäge auspackt. Das blutige Sequel zum 74’er Original (siehe Fakten-Check) setzt auf bewährte Zutaten. Die Blu-ray birgt die ungekürzte Kinofassung, den längeren Unrated-Cut gibt es nur in den USA, und nur als Download. Bild: 2D: Während helle Szenen scharf, detailliert und sauber sind, rauscht es in dunklen öfter mal stark (74:08). 3D: Die nativen 3D-Bilder gefallen mit guter Tiefenwirkung und Plastizität, die einen den Horror unmittelbar miterleben lassen. Ton: Bei Schocks versorgt der 5.1-Ton alle…

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Der scheue Frank (Elijah Wood) lernt die lebenslustige Anna (Nora Arnezeder) kennen. Doch die attraktive Fotokünstlerin entfesselt Franks manischen Zwang, Frauen zu töten und zu skalpieren. Trotz 18er-Freigabe ist das stylische Remake des berüchtigten Schockers gekürzt (siehe Fakten-Check). Bild: Der Cinemascope-Transfer ist vor allem in den hellen Szenen meist ausreichend scharf, allzuviel HD-Feeling sollte man angesichts der überwiegenden Düster-Optik aber nicht erwarten. Der leichte Camcorder-Look ist gewollt. Ton: Die Musik während des Vorspanns klingt recht eindringlich, die Effektkulisse während des Films hätten wir uns aber ausgeprägter, räumlicher und voluminöser gewünscht. Noch vier Punkte. Extras: Making-of (9:47), Interviews (20:03), Einführung von…

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Bevor seine Buchungs­betrü­ge­reien auffliegen, versucht Hedgefonds-Manager Robert Miller (Richard Gere) sein Unternehmen an eine große Bank zu verkaufen. Doch als er eines Nachts Fahrer­flucht begeht, droht dem Wall-Street-Mogul plötzlich das Gefängnis. Gut gespielte Mischung aus Finanzdrama und klassischem Krimi. Bild: Die oft von diffusen Lichtquellen und Gegenlicht geprägten Innenaufnahmen (ein Großteil des Films) sehen meist sehr weich aus (3:40). Zudem lässt der nicht sonderlich gute Schwarzlevel das Bild oft flach wirken. Ton: Von einigen wenigen Szenen abgesehen (z.B. in der Galerie) haben die Surrounds Sendepause. Auch der minimalistische Score lässt nur bedingt Räumlichkeit aufkommen. Extras: "Ein Blick auf Arbitrage" (11:47),…

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Nachdem Jim Abrahams im ers­ten Teil "Top Gun" veralberte, werden diesmal "Rambo" & Co. in einem herrlichen Nonsens-Feuerwerk durch den Kakao gezogen. US-Elitesoldat Topper Harley (Charlie Sheen) muss US-Geiseln aus den Händen des irakischen Diktators befreien. Bild: Die Bildqualität ist zwar merklich besser als beim Original (siehe hier), Schärfe und Detailzeichnung sind für eine HD-Präsentation aber nur Mittelmaß. Auch mangelt es dem Bild an Tiefe. Knappe drei Punkte. Ton: Obwohl zwei Kanäle weniger als beim ersten Teil, klingt alles dynamischer und detailreicher, trotzdem bleibt auch dies im Herzen ein Komödien-Mix. Extras: Zu einem 22-minütigen Making-of, das auf unserer Test-Disc übrigens…

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Ex-Navy-Pilot und Möchtegern-Indianer Topper Harley (Charlie Sheen) soll das Flugkommando Müdes Wiesel unterstützen und einen Diktator stürzen. Statt stringenter Story gibt es schräge Gags und noch schrägere Persi­flagen auf einstige Hollywood-Hits, allen voran "Top Gun". Bild: Gegenüber der bescheidenen DVD aus dem Jahr 2001 stellt die Blu-ray leider nur eine marginale Verbesserung dar. Neben einer teils eklatanten Unschärfe und Detailarmut (das Bild sieht fast immer weich und milchig aus) stört das artefaktbehaftete Rauschen sowie ein Farb- und Helligkeits­flackern (18:35). Mit HD hat das alles rein gar nichts zu tun. Ton: Der 5.1-Upmix klingt zwar geringfügig besser als die 2.0-DVD-Abmischung, doch…

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