Autor: Andreas Oswald

Concierge Doug (Michael J. Fox) muss sich um die Geliebte (Gabrielle Anwar) eines wohlhabenden wie verheirateten Business-Tycoons kümmern. Schnell gerät sein privates wie berufliches Leben aus den Fugen. Immer wieder nett anzusehende Hommage an romantische New-York-Komödien. Bild: Da keine neue Abtastung vorgenommen wurde, trüben noch immer weiße Dropouts, gelegentliches Helligkeitsflackern, teils grobes Videorauschen und etwas rötliche Gesichter den Sehgenuss. Die Schärfe ist zwar besser als auf DVD, echtes HD-Feeling stellt sich aber nicht ein. Knappe drei Punkte. Ton: Die deutsche 2.0-Surround-Abmischung macht ihre Sache ordentlich, das 5.1-HD-Original klingt aber merklich voller.  Extras: …finden sich auf dieser Blu-ray nicht. Die Wertung …

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Die Bowen-Familie (u.a. Sam Rockwell) kann ihr Glück kaum fassen, als sie in einer neu gebauten Vorstadtsiedlung ein Haus zum Schnäppchenpreis ergattert. Doch die Freude währt nicht lange, denn das neu erworbene Eigenheim wird von dunklen Mächten heimgesucht. Das handwerklich solide Remake des Gruselklassikers liegt hier in der Kinofassung und einer sieben Minuten längeren Extended Edition vor. Bild 2D: Wie man das von einem neuen Digital-Dreh erwartet, sind die teils mit einem leichten Gelbstich versehenen Außenaufnahmen scharf und detailreich, wenn auch nicht übermäßig plastisch. Die düstere zweite Hälfte schlägt sich ebenfalls gut, auch wenn die ein oder andere Szene etwas…

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Paranormale Experimente in einem angeb-lichen Spukhaus enden in einem Massaker. Cop Lewis (Frank Grillo) will den Fall aufklären und erlebt eine böse Überraschung. Passabler, von James Wan („The Conjuring“) produzierter Gruselmix aus Murder-Mystery und Found-Footage-Horror. Bild 2D: Der rauschfreie 2,35:1-Transfer sieht auch in den vielen dunklen Szenen scharf, hochauflösend und dank sattem Schwarz plastisch aus. Die „gefundenen“ Camcorder-Aufnahmen fallen qualitativ ab. Bild 3D: Die unnütze 3D-Konvertierung wirkt beinahe genauso flach wie die 2D-Version. Ton: Der Score donnert in einigen, wenigen Szenen mit heftiger Schockdynamik und drückenden Bässen, meist tönt der 5.1-Sound aber recht unauffällig. Extras: Hier gibt es nur den…

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Während der ehemalige Bullenreiter-Champion Luke (Clint Eastwoods Sohn Scott) an seinem Comeback arbeitet, verliebt er sich in die Kunststudentin Sophia. Klassische Herz-Schmerz-Romanze nach einen Roman von Nicholas Sparks. Bild: Mit Ausnahme der farblich entsättigten und gefilterten Rückblenden verfügt der Cinemascope-Transfer über eine hohe Schärfe und Detailzeichnung. Ton: Der romantische Score spielt meist auf allen Kanälen, hat aber wenig Dynamik. Beim Bullenreiten tönen Effekte auch aus den rückwärtigen Boxen. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen (19:14), „Ein Tag im Leben des Autors“ (4:44), „Die Hintergründe“ (4:14), „Vom Buch zum Film“ (4:33), „Die echten Bullenreiter“ (6:08), „Scott Eastwood erlernt das Bullenreiten“ (4:59), Trailer, Bildergalerie.…

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Die Barden Bellas um Leadsängerin Beca (Anna Kendrick) bekommen Konkurrenz. „Das Sound Machine“ aus Deutschland schnappt den Mädels nicht nur einen begehrten Auftritt weg, auch bei der anstehenden A-cappella-Weltmeisterschaft in Kopenhagen müssen es die stimmgewaltigen Frauen mit den überheblichen Herausforderern aufnehmen. Die schräg-komische Fortsetzung des Überraschungshits von 2012 spielte 285 Millionen US-Dollar ein. Bild: Die Schärfe ist überwiegend sehr gut und löst Details sauber auf, lediglich in dunklen Szenen gehen ein paar Feinheiten verloren. Einige Einstellungen erscheinen etwas weich. Die Farben wirken insgesamt natürlich, trotz teils leicht erhöhtem Kontrast. Ton: Der Gesang und die Musik klingen dynamisch wie räumlich aus…

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Als ‚barrierefrei‘ könnte man die Disc-Menüs von „Into the Woods“ bezeichnen, das fast komplett aus Symbolen besteht. So können auch Analphabeten durch die Menüs navigieren. Inkonsequenterweise wurden die Ton- und Untertitelspuren ausgeschrieben, statt sie mit Länder­flaggen zu kennzeichnen. Beim Bonusmaterial ist hingegen nicht immer klar, was man bekommt. Die Erklärung der sich hinter den Symbolen verbergenden Featurettes findet man auf der Cover-Rückseite –  in Textform. So gibt es bei Anwahl der Schere einen entfallenen Song, Klicks auf die drei Kameras starten ein Making-of, ein Special zur Besetzung sowie ein dreiteiliges „Hinter den Kulissen“. Die Sprechblase aktiviert einen Kommentar, zu dem…

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Mit seinen Polizeirobotern hat Ingenieur Wilson (Dev Patel) die Verbrechensrate in Johannesburg drastisch gesenkt. Als das Programmiergenie von drei Punks (darunter das Musiker-Duo ‚Ninja‘ und ‚Yolandi‘ von „Die Antwoord“) entführt wird, muss er sein größtes Experiment im kriminellen Umfeld vollenden: die Erschaffung eines Roboters mit Bewusstsein und Gefühlen. Als „Chappie“ erwacht, verhält er sich wie ein Kleinkind – und wird von seinen kriminellen Eltern zum Gangster-Roboter erzogen. Basierend auf seinem Kurzfilm „Tera Vaal“ inszenierte Regisseur Neill Blomkamp („District 9“) ein zuerst zähes und holpriges SciFi-Drama, das sich bei Genre-Klassikern wie „Nummer 5 lebt“, „Robocop“  und „Ghost in the Shell“ bedient,…

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Im August mutiert die kleine Gemeinde Wacken in Schleswig-Holstein zum Veranstaltungsort des größten Metal-Festivals der Welt: Dem Wacken Open Air, das letztes Jahr seinen 25. Geburtstag feierte. Die ebenso informative wie amüsante Dokumentation lässt den bewegten Werdegang des „W:O:A“ von der Gründung 1990 bis heute Revue passieren, samt urigen Originalaufnahmen von damals, aberwitzigen Anekdoten sowie unzähligen Kommentaren und Interviews mit den Machern, Fans, Wacken-Anwohnern und natürlich dem Who is Who der Metalszene von einst und heute. Plichtprogramm für Metal-Heads, aber auch neugierige Außenseiter dürfen zu Aufklärungszwecken einen Blick riskieren. Aktuelle Aufnahmen zeigt das 1,78:1-Bild scharf, hochaufgelöst, im Kontrast ausgewogen und…

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Weil die Noten schlecht sind und bald die Entscheidung fällt, ob die Kinder den Sprung aufs Gymnasium  schaffen, wollen die Eltern (u.a. Justus von Dohnányi, Anke Engelke) mit der Absetzung der Klassenlehrerin retten, was noch zu retten ist. Gut gespielte Leinwand-Umsetzung des Theaterstücks von Lutz Hübner – beides wurde von Sönke Wortmann inszeniert. BILD: Der Cinemascope-Transfer bietet eine gute Kantenschärfe und natürliche Farben, sieht oft aber eher wie ein TV-Film denn wie eine ausgewachsene Kino-Produktion aus. TON: Dialoge sind stets gut verständlich, Effekte und Musik beschränken sich auf ein Minimum. EXTRAS: PR-Featurette (2:31), Interviews (14:22), „Blick hinter die Kulisse“ (2:01),…

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Im von Kriminalität geprägten New York des Jahres 1981 versucht ein Jungspediteur (Oscar Isaac) den Amerikanischen Traum zu verwirklichen – und stößt schnell an seine Grenzen. Atmosphärischer Old-School-Großstadtthriller mit starken Darstellern. BILD: Der mit Gelbfilter und reduziertem Kontrastumfang auf schmuddelig getrimmte Cinemascope-Transfer sieht bei Außenaufnahmen ganz okay aus, Innenaufnahmen wirken aber oft weich bis milchig. TON: Mit Ausnahme von einigen, wenigen Schlüssel­szenen hält sich die 5.1-Abmischung mit Dynamik­sprüngen und Surroundeffekten zurück. EXTRAS: Audiokommentar, Making-of (43:58), „Der amerikanische Traum“ (2:50), „Behind the Scenes“ (2:20), „Behind the Fashion“ (3:22), „Über Regisseur J.C. Chandor“ (2:24), Interviews (12:48). Die Wertung  Film 5 von 6…

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