In bester Miss-Marple-Tradition löst die scharfsinnige wie hübsche Miss Fisher (Essie Davis) im Melbourne der 1920er-Jahre mehr oder weniger knifflige Mordfälle. Trotz warmer Farbtöne und teils diffuser Lichtquellen ist das 1080i-Bild stets knackscharf und detailreich, Ton gibt es leider nur in 2.0-Form. Extras: „Der Look“ (26:49), „Triff die Schöpfer“ (4:48), „Die Fahrzeuge der Serie“ (2:06), „Die Lokomotivenexperten“ (1:29), „Die Darsteller“ (8:36). Die Wertung Serie 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Australien Format Blu-ray Discs / Folgen 3 / 12 Zirka-Preis 30 Euro Bildformat…
Autor: Andreas Oswald
Viel Atmosphäre, jedoch kein Atmos: Obwohl der zweite Film um Marvels Super-heldentruppe im Kino auch Klang von oben bot – wie zu Beginn des Making-ofs unschwer zu erkennen (siehe Bild unten) – schallt es auf der Blu-ray nur von vorne und hinten. Damit nicht genug der klanglichen Benachteiligung, denn nur wer auf die englische Tonspur wechselt, bekommt ein 7.1-Klangspektakel in DTS-HD Master Audio (variable Bitrate um 4 Mbit/s) geboten, in der Synchronfassung toben die Avengers lediglich in 5.1 DTS-HD High Resolution (konstante Bitrate von 2 Mbit/s) durchs Heimkino. Trotzdem bringt auch die deutsche Abmischung Ihre Surround-Anlage auf Touren, für eine…
Anfang des 20. Jahrhunderts wird Harry Houdini (Adrien Brody) mit seinen waghalsigen Entfesselungskunststücken weltberühmt. Trickreich ging der Magier auch seiner Tätigkeit als Spion für die Briten nach. Authentisch, visuell ausladend und mit toller Besetzung wandelt der TV-Zweiteiler des History Channels kurzweilig auf den Spuren des bekanntesten Illusionisten aller Zeiten. Houdinis Zauberei zeigt der 1,78:1-Transfer mit hoher Schärfe und Feinzeichnung, der ausgewogene Kontrast samt tiefem Schwarz sowie die kräftigen Farben tragen ebenfalls zur hohen Plastizität bei. In Hintergründen macht sich häufiger leichtes Grießeln breit. Der 5.1 Mix lässt Effekte durch den Raum zischen, Bässe drücken gut, auch der Score spielt räumlich.…
Miley-Fans werden von der „Bangerz“-Blu-ray vermutlich nicht wirklich begeistert sein. Denn der Zusammenschnitt der Welttour-2014-Konzerte in Barcelona und Lissabon ist alles andere als gelungen, Backstage-Aufnahmen unterbrechen die Auftritte und als Krönung zensierte man das böse „F“-Wort mit Piep-Tönen („I wanna hear you make some [piep] Noise“). So macht das Ganze nur bedingt Spaß, obgleich die griffigen Songs und die extravagante Bühnen-Show samt gewagter Outfits durchaus Party-Potenzial besitzen. Besser gefällt der 5.1-Mix im unkomprimierten PCM-Format. Der tönt zwar mit eher geringem Gesamtpegel, bei potenten Verstärkern rocken die Pop-Songs aber dynamisch und druckvoll. Instrumente verteilen sich zudem breit und ortbar über die…
Der tapsige und halluzinierende Fabrikarbeiter Jerry (Ryan Reynolds) verliebt sich in die hübsche Arbeitskollegin Fiona (Gemma Arterton). Doch das erste Date verläuft ganz anders als geplant. Bitterböse wie blutige Komödie voll schwarzem Humor und sprechender Haustiere. Bild: Wie so oft bei Drehs mit Arri-Alexa-Kameras sind Tageslichtaufnahmen scharf und detailreich (Backsteinmauer, 5:36), während Innenaufnahmen (Jerrys bräunliche Wohnung) weich und flach wirken. Ton: Neben den Songs am Anfang und Ende spielt der 5.1-Mix während Jerrys verregnetem Date räumlich auf. Meist gibt aber der Center den Ton an. Extras: „Jerrys Welt“ (1:43), „Jerrys Frauen“ (1:48), „Jerrys Haustiere“ (1:36), „Tiere lernen…
Gabriel Noone (Robin Williams) freundet sich am Telefon mit einem traumatisierten Jungen an. Als Fragen zur Glaubwürdigkeit an dessen Geschichte aufkommen, stellt der Radiomoderator Ermittlungen an. Spannendes Psychodrama mit einem ungewohnt zurückhaltend agierenden Robin Williams. Bild: Das wenig scharfe, ab der Halbtotalen sogar regelrecht vermatscht wirkende Bild sieht kaum besser als die DVD aus. Es wirkt fast so, als hätte man einen SD-Transfer lediglich hochskaliert, das würde zumindest die 1080/50i-Quelle erklären (weder in den USA noch in England existiert eine 24p-Blu-ray). Ton: Bis auf gut verständliche Dialoge hat die 5.1-Abmischung leider wenig zu bieten. Selbst der Score nutzt meist nur…
Ex-Elitekämpfer John Matrix (Arnold Schwarzenegger) befreit seine Tochter aus den Händen von Terroristen. Arnies kultiger 80er-Jahre-Actioner liegt hier sowohl in der Kinofassung als auch im Director‘s Cut vor. Bild: Trotz neuem AVC-Encoding (die Erstauflage war nur MPEG2) wirkt das Bild für eine HD-Präsentation oft zu weich. Einzig die sonnendurchfluteten Außenaufnahmen beim bleihaltigen Showdown sehen richtig gut aus. Ton: Die 5.1-Abmischung glänzt bei den zahlreichen Musikeinlagen, die Effektkulisse ist hingegen nicht so räumlich wie erhofft. Extras: Regiekommentar, entfallene Szenen (2:53), „Reine Action“ (15:08), „Lass ein bisschen Dampf ab“ (7:18), Trailer. Die Wertung Film 5 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6…
Zwei britische Kreuzritter (Nicholas Cage, Hayden Christensen) beschützen in China eine geächtete Prinzessin (Yifei Liu) vor den Killern eines Despoten. Die krude Mischung aus Ritter- und Kung-Fu-Film bietet viel Action, aber wenig Substanz. Bild: Der rauscharme Cinemascope-Transfer wirkt dank hoher Schärfe und vielen Details schön plastisch – trotz hektischer Wackelkamera. Der etwas überzogene Kontrast sorgt für einen Hochglanz-Look. Ton: Der 5.1-Mix liefert viele Effekte und Naturgeräusche, die dürften aber dynamischer, druckvoller und vor allem räumlicher ausfallen. Der Score verteilt sich gut auf alle Boxen, so reicht es für vier Punkte. Extras: Making-of (9:22), Featurette (3:06), Interviews (77:49), B-Roll (3:15), Trailer.…
Als ihr rechtschaffener Lord (Morgan Freeman) aufgrund politischer Intrigen hingerichtet wird, plant seine Leibgarde (u.a. Clive Owen) einen Rachefeldzug. Stilvolle und gut gespielte Ritter-Action basierend auf der Samurai-Legende der „47 Ronin“. Bild: Das düstere Mittelalter sieht auf Blu-ray scharf, detailliert und rauschfrei aus, allerdings nagen der etwas zu schwache Kontrast und die bedeckten Farben an der Plastizität des Cinemascope-Transfers. Statt tiefem Schwarz gibt es nur Grau, feine Schattierungen werden dafür sauber durchgezeichnet. Ton: Der majestätische Orchester-Score spielt kraftvoll, voluminös und ausladend, Effekten fehlt es hingegen oft an Wucht und Räumlichkeit. Extras: Behind the Scenes (22:01), Bildergalerie, Trailer. Die Wertung Film…
Wer Trailer vor dem Hauptfilm wegklickt, sollte bei „A World Beyond“ eine Ausnahme machen. Sonst würde er den Teaser zu „Star Wars VII: Das Erwachen der Macht“ verpassen, der hier in feinstem HD und mit 5.1-Ton präsentiert wird. Alternativ lässt sich der Anheizer für den nächsten Star-Wars-Teil auch später im Menüpunkt „Trailershow“ anschauen. In bester Produkt-Placement-Manier bewirbt Disney die nächste „Star Wars“-Episode sogar im eigentlichen Film. Die junge Casey (Britt Robertson) gelangt scheinbar zufällig an eine Anstecknadel, die ihr Zutritt zu einem technisch fortschrittlichen Paralleluniversum gewährt. Gemeinsam mit einem resig-nierten Wissenschaftler (George Clooney) macht sie sich auf, die Geheimnisse dieser…