Autor: Andreas Oswald

Ein Zeitreise-Agent (Ethan Hawke) wird ins New York der 1970er geschickt, um einen Bomben­leger unschädlich zu machen, der ihm bereits mehrfach entwischen konnte. Auf den Spuren von „Looper“ wandelnder Science-Fiction-Thriller, der gleichermaßen fesselt wie fasziniert – Geheimtipp! Bild: Die teils starke Farbfilterung (abhängig vom Jahrzehnt mal blau, mal orange) raubt dem Bild zwar regelmäßig Details, trotzdem gibt es noch ausreichend HD-Feeling. Dicke vier Punkte. Ton: Auch wenn unerwartet viel geredet wird, punktet die 5.1-Abmischung an den passenden Stellen mit einem räumlichen Score und direktional platzierten Surround-Effekten (18:42). Extras: Vom tollen Bonusmaterial der US-Disc (u.a. ein 76-minütiges Making) bleibt nur der…

Weiterlesen

Für ihren neuen Job zieht Sarah (Julia Stiles) samt Familie von London nach Kolumbien. Doch das Glück in der schmucken, aber verwunschenen Luxus­villa währt nur kurz, da die kleine Tochter spurlos verschwindet. Leider nur visuell eindrucks­voller Gruselspuk aus kolumbianisch-spanischer Produktion. Bild: In hellen Szenen versprüht der Cinemascope-Transfer dank hoher Schärfe und Feinzeichnung ordentlich HD-Feeling. In dunklen Einstellungen fällt der Kontrast zu schwach aus und sattes Schwarz fehlt; auch die Durchzeichnung geht dann in die Knie. Selten sind leichte Banding-Effekte sichtbar (79:28). Ton: Der 5.1-Mix scheut in Gruselszenen nicht vor dynamischen Effekten auf allen Boxen. Dazwischen  dürften Score und Geräusche dominanter…

Weiterlesen

Weil Haru einem Katzenprinzen das Leben rettet, soll die Schülerin den Vierpföter gleich heiraten. Als sie aus der Menschenwelt ins Katzenreich entführt wird, beginnt ein fantastisches Abenteuer. Das wundervolle Märchen stammt aus Japans renommierter Anime-Schmiede Studio Ghibli.  Bild: Obwohl der Film 13 Jahre auf dem Buckel hat, begeistert das Bild mit knackiger Detail- und Kantenschärfe, perfektem Kontrast und leuchtenden Farben. Ton: Der 5.1-Mix platziert die detailreiche Geräuschkulisse auf allen Lautsprechern. Der Score spielt vorne breit und dynamisch, auf den Rears dürfte aber mehr los sein. Der japanische Originalton klingt im Vergleich räumlicher und lebendiger. Extras: Storyboards zum kompletten Film (74:58), Making-of…

Weiterlesen

Nahe Amsterdam liegt das Naturschutzgebiet Ostvaardersplassen, das vor 40 Jahren noch Meeresgrund war. Heute bevölkert eine riesige Vielfalt wild lebender Tiere das von Menschen unberührte Areal – von Wildpferden und Rothirschen über Füchse und Wildgänse bis hin zum Seeadler. Informativ sowie in wunderschöne Bilder verpackt berichtet der über den Zeitraum von fast zwei Jahren gedrehte Naturfilm vom Leben und Überleben im Zyklus der vier Jahreszeiten. Erste Wahl für Tierfilm-Freunde. Bild: Der rauschfreie Cinemascope-Transfer zeigt die Ostvaardersplassen mit guter Schärfe und Detailzeichnung, besonders Einstellungen in der Totalen dürften aber knackiger und feiner aufgelöst aus-sehen. Der Kontrast ist fast ausgewogen und liefert…

Weiterlesen

Die Horror-Anthologie zeigt drei Kurzfilme von deutschen Independent-Regisseuren: In „Final Girl“ zerstückelt eine Tochter ihren Vergewaltiger, Neonazis terrorisieren in „Make a Wish“ zwei taubstumme Polen und in „Alraune“ halluziniert ein Fotograf durch die Berliner Nachtwelt und landet in einem Strudel aus Sex und Gewalt. Für Genre-Fans ein gefundenes Fressen, das nur mit Ach und Krach die FSK unbeschadet überstand. Bild: Schärfe und Detailzeichnung sind bei allen drei Kurzfilmen top; während „Alraune“ mit kräftigen Farben protzt, wirken die anderen beiden etwas blass. Ton: Während bei den ersten beiden Episoden der 5.1-Mix nur flach von vorne spielt, holt „Alraune“ mit  Technobeats und …

Weiterlesen

Gespenst Casper freundet sich mit der Tochter (Christina Ricci) eines Geistertherapeuten (Bill Pullman) an. Caspers fiesen Verwandten passt das gar nicht. Netter Spukspaß aus Steven Spielbergs Filmschmiede mit seinerzeit revolutionärer Tricktechnik. Bild: Ein neues 4K-Master blieb Casper leider verwehrt, dennoch punktet der Transfer mit guter Schärfe, Details sind mal mehr, mal weniger (Hintergründe) sichtbar. In hellen Bildinhalten rauscht es etwas grob. Farben wirken nicht so kräftig und frisch wie erhofft. Ton: Der 5.1-Mix macht auch heute noch eine gute Figur, der Geisterspuk rumpelt dynamisch und druckvoll samt agilem Score und räumlichen, teils auch direktionalen Effekten. Dicke 4 Punkte. Extras: Alle…

Weiterlesen

Um seine Kandidatur als New Yorker Bürgermeister anzukurbeln, adoptiert der erfolgreiche Geschäftsmann Stacks (Jamie Foxx) medienwirksam die kleine Annie (Quvenzhané Wallis). Die wirbelt das durchgeplante Leben des unnahbaren Milliardärs gehörig durcheinander. Die warmherzige Verfilmung des gleichnamigen Broadway-Hits transferiert das Geschehen in die Gegenwart und verzichtet auf die düs­teren Töne der Vorlage. Nette Familienunterhaltung. Bild: Sonys Cinemascope-Transfer begeistert mit hoher Schärfe und Detailzeichnung sowie Rauschfreiheit. Die Bilder sehen bemerkenswert klar und plastisch aus, wozu auch der ausgewogene Kontrast beiträgt. Farben wirken natürlich und nicht mit Farbfilter durchsetzt. Zwar fehlt das allerletzte Quäntchen Schärfe, für knappe 6 Punkte reicht es aber. Ton:…

Weiterlesen

Der professionelle Rausschmeißer Dalton (Patrick Swayze) soll in einer amerikanischen Kleinstadt einen heruntergekommenen Nachtclub auf Vordermann bringen. Trotz 16er-Freigabe ungeschnittener 80er-Jahre-Actionreißer mit allem, was dazugehört. Bild: Dank neuem AVC-Encoding sieht die deutsche Blu-ray zwar etwas besser aus als die sechs Jahre alte US-Scheibe mit MPEG2-Bild, allerdings schwanken Schärfe und Detailzeichnung noch immer von Szene zu Szene etwas zu stark. Knappe vier Punkte. Ton: Während O-Ton-Fans in den Genuss eines gelungenen 5.1-Upmixes kommen, gibt es die Synchronfassung in derselben mittelmäßigen 2.0-Qualität wie einst auf DVD. Extras: Die Boni der US-DVD sucht man vergebens, lediglich den Trailer gibt es. Die Wertung  Film…

Weiterlesen

Christie (Lucinda Dickey) ist von dem Geist eines Ninjas besessen – und wird nachts zu einer seelenlosen Killermaschine. Vergeblich versucht die Aerobic-Trainerin sich dagegen zu wehren. Die einzige Möglichkeit, ihren attraktiven Körper vom bösen Geist zu befreien, ist die Hilfe eines anderen Ninja (Sho Kosugi). Die surreal anmutende Mischung aus „Enter the Dragon“, „Poltergeist“, „Der Exorzist“, „Flashdance“ ist an Beknacktheit und 80er-Jahre-Klischees nicht zu toppen. Wer den Streifen aber aus seiner Jugend kennt und einige Bier intus hat, für den erhöht sich die Filmwertung ins Unermessliche. Kein inhaltlicher Bezug zu den Vorgängern. Bild: Musste für die Erstauflage ein Videomaster in…

Weiterlesen

Der erfolgreiche Geschäftsmann Don Champagne (Patrick Wilson) steht unter dem Pantoffel seiner kontrollsüchtigen Frau (Katherine Heigl). Als der schwächliche Ehegatte eine Affäre mit der neuen Mitarbeiterin beginnt, wird er in eine Mordintrige verwickelt. Leider schöpft die schwarze Komödie ihr Potenzial nicht ansatzweise aus. Bild: Das Bild ist stets ausreichend scharf und schön bunt (manch einer würde sagen: übersättigt), allerdings verfügen nur einige Außenaufnahmen über eine HD-würdige Plastizität. Ton: Nach einer vielversprechenden Musikuntermalung während des Vorspanns zieht sich die 5.1-Abmischung leider meist auf den Center zurück. Extras: Making-of (10:02), entfallene Szenen (18:22), verpatzte Szenen (6:04), Trailer, TV-Spot. Die Wertung  Film 3…

Weiterlesen