College-Schönheit Kylie (Ali Cobrin) zieht in das „Girlhouse“, eine abgeschiedene Villa, in der Mädchen vor Webcams nicht mit ihren Reizen geizen. Dort erregt sie die Aufmerksamkeit von User LoverBoy – doch der gibt sich nicht mit virtuellen Erlebnissen zufrieden. Vor dem blutigen Finale herrscht leider gähnende Langeweile und die Hauptdarstellerin macht sich nicht mal richtig nackig. Bild: Von den Aufnahmen der Überwachungskameras einmal abgesehen, präsentiert sich dem Betrachter eine durchweg scharfe und detailreiche HD-Optik. Ton: Die Rear-Kulisse ist zwar ordentlich, allerdings fehlt es der Abmischung an Dynamik und Bass – hier sind wir von Genrekollegen Besseres gewöhnt. Extras: Trailer. Die…
Autor: Andreas Oswald
Als ihr Untermieter an einer Überdosis Heroin stirbt und 200.000 Pfund in Bar zurücklässt, reißen sich die verschuldeten Tom (James Franco) und Anna Wright (Kate Hudson) das Geld unter den Nagel – und bringen sich damit in Lebensgefahr. Trotz A-Stars nur mäßiger B-Thriller. Bild: Passend zum Gemütszustand der Protagonisten präsentiert sich der blau-gräuliche Cinemascope-Transfer meist trist und blass. Auch die Schärfe und Detailzeichnung erreichen nur bei gut ausgeleuchteten Einstellungen (eher selten der Fall) ein HD-würdiges Niveau. Ton: Der 5.1-Mix haut ebenfalls niemand vom Hocker, selbst beim actionreichen Showdown werden Subwoofer und Rears nur unzureichend gefordert. Extras: PR-Featurette (2:51), Interviews (21:22).…
Soldat Thomas Egan (Ethan Hawke) steuert von Nevada aus Kampfdrohnen im nahen Osten. Als seine Einheit der CIA unterstellt wird, artet die Terroristenjagd zum Blutbad inklusive ziviler Kollateralschäden aus. „Lord of War“-Regisseur Andrew Niccol liefert mit „Good Kill“ ein starkes wie nachdenkliches Kriegsdrama ohne Hurra-Patriotismus ab. Bild: Der meist rauschfreie Cinemascope-Transfer sieht scharf und detailliert aus; Farben wirken gewollt etwas blass. Der Kontrast dürfte etwas kräftiger sein. Ton: Der Film bietet kaum Action, entsprechend schinden tonale Effekte kaum Eindruck. Auch Umgebungsgeräusche beleben nur selten die Rears. Der Score sorgt dagegen für eine angenehme Räumlichkeit des 5.1-Sounds. Extras: „Behind the Scenes“…
Zwei zehnjährige Jungen entwenden einen scheinbar verlassenen Polizeiwagen für eine halsbrecherische Spritztour. Als der Sheriff (Kevin Bacon) entdeckt, dass sein Auto samt heiklem Kofferrauminhalt verschwunden ist, beginnt ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel. Der stimmungsvolle Thriller war der Abschlussfilm des diesjährigen Fantasy Filmfestes. Bild: Nicht zuletzt da der Film primär aus sonnigen Außenaufnahmen besteht, sind die Schärfe und Detailzeichnung sehr gut. Gelegentlich hätten wir uns die Weiten Colorados etwas plastischer gewünscht. Ton: Zum minimalistischen Score gesellt sich eine zurückhaltende Effektkulisse. Nur bei einer Schießerei (73:20) erwachen die Boxen kurz zum Leben. Extras: „Hinter den Kulissen“ (20:19), Making-of (2:57), Trailer. …
In der miefigen Kleinstadt Cut Bank entpuppt sich der Mord an einem lokalen Postboten (Bruce Dern) komplexer als gedacht und der Sheriff (John Malkovich) stolpert über viele Ungereimtheiten und Leichen. Cleverer Thriller im Stile der Coen-Brüder. Bild: Sowohl die sonnendurchfluteten Außenaufnahmen (u.a. gelbe Rapsfelder) als auch die Innenaufnahmen kommen fast immer scharf und detailreich daher. Hin und wieder könnte das Filmkorn etwas feiner aufgelöst werden. Ton: Ein Effektfeuerwerk fällt inszenatorisch bedingt zwar aus, aber die Weiten Montanas werden mit Umgebungsgeräuschen klanglich gut abgebildet. Extras: Audiokommentar, „Life in Cut Bank“ (18:52), entfallene Szenen (3:38), verlängerte Szenen (2:05), Interviews…
Während eines Streifzugs durch New York verliebt sich ein erfolgreicher Standup-Comedian (Chris Rock) in eine hübsche Journalistin (Rosario Dawson). Die autobiografisch gefärbte Komödie verliert in der Synchronfassung leider einiges von ihrem Charme. Bild: Wenn Szenen nicht gerade ungünstig ausgeleuchtet sind, präsentiert sich der Cinemascope-Transfer scharf, detailreich, bunt und kontraststark. Ton: Immer wieder dringen urbane Umgebungsgeräusche aus allen Richtungen ans Ohr des Zuschauers, im DTS-HD-Original allerdings detaillierter als in der klanglich komprimierten Dolby-Digital-Synchro. Extras: Audiokommentar, Making-of (10:26), „Es ist niemals nur ein Film“ (20:08), Outtakes (6:22), „Top-Five-Momente, die nicht im Film waren“ (4:16), entfallene Szenen (3:30). Die Wertung …
Eine verklemmte Polizistin (Reese Witherspoon) und eine lebenslustige wie offenherzige Kronzeugin (Sofía Vergara) fliehen vor korrupten Cops und mexikanischen Drogenbossen. Kurzweilige Buddy-Action-Komödie mit Road-Trip-Elementen. Bild: Der von kräftigen, warmen Farben geprägte Cinemascope-Transfer sieht meist scharf und knackig aus, die Gesichter der Protagonistinnen hat man aber offenbar etwas weichgezeichnet. Ton: Die 5.1-Abmischung gibt das oft hektische Treiben leider meist frontlastig und nicht sonderlich dynamisch wieder. Selbst während einer Schießerei (12:40) kommt kaum etwas aus den Rears. Extras: „Womance“ (3:05), „Say What“ (3:46), verpatzte Szenen (2:26), alternatives Ende (1:28), Ultraviolet-Kopie. Die Wertung Film 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von…
Als der alte wie millionenschwere Joe McTeague (Kirk Douglas) eine attraktive Krankenschwester engagiert, sieht seine gierige Verwandtschaft (u.a. Michael J. Fox) ihre dollarschweren Zukunftschancen schwinden. Dank netter Nebenrollen unterhaltsame Erbschleicherkomödie. Bild: Die kräftigen Farben und der knackige Kontrast gefallen, allerdings wurde der 1,85:1-Transfer stark angeschärft, worunter der Film-Look inklusive HD-Feeling leidet. Auch hier hätte eine neue 4K-Abtastung einiges bewirkt. Ton: Wie bei „Ein Concierge zum Verlieben“ gibt es 5.1-Ton nur bei englischer Sprachwahl. Die 2.0-Synchronfassung klingt aber im Rahmen ihrer komödiantischen und technischen Möglichkeiten gut. Extras: Keine, nicht mal der Trailer. Die Wertung Film 4 von 6 Punkten…
Ein geschniegelter Hollywood-Star (Michael J. Fox) und ein knallharter Cop (James Woods) gehen in New York gemeinsam auf Verbrecherjagd. Auch nach 25 Jahren noch unterhaltsame Action-Buddy-Comedy. Bild: Dem ruhigen Bildstand und der hohen Detailauflösung nach zu urteilen, hat Universal eine neue Abtastung vorgenommen. Trotzdem wirkt das Bild etwas überschärft und es rauscht teils stark (38:28). In einer Szene (66:39) sind für ein paar Sekunden vertikale Streifen zu sehen. Dicke vier Punkte. Ton: Obwohl die 15 Jahre alte US-DVD bereits über eine 5.1-Abmischung verfügt, müssen sich Blu-ray-Kunden mit 2.0-Kost begnügen. Der Mix bietet eine gute Räumlichkeit, könnte während der Actionszenen aber…
Ein auf das Rauspauken von Mördern spezialisierter Anwalt (Eric Balfour) landet wegen Mordes an einem Mandanten im Knast. Damit nicht genug, denn seine Zelle wird von einer mysteriösen Macht heimgesucht. Solider B-Horror mit gutem Cast und atmosphärischer Inszenierung. Bild: Entsättigte, oft stark blaugefilterte Farben, ein überzogener Kontrast und teils starkes Grießeln visualisieren die schmuddelige Knast-Optik. Trotz dieser Manipulationen ist die Schärfe meist gut. Ton: Vor allem während der Halluzinationen des Protagonisten klinken sich die rückwärtigen Lautsprecher wirkungsvoll in das Klanggeschehen ein. Das hochfrequente Pfeifen ist dabei gewollt, dürfte aber nicht nur empfindliche Ohren nerven. Extras: …sucht man leider vergeblich.…