Um seinen Sohn und dessen Familie zu beschützen, legt sich der Brooklyn-Gangster und erfahrene Profi-Killer Jimmy Conlon (Liam Neeson) mit seinem ehemaligen Boss (Ed Harris) an. Atemloser Actionthriller mit einem Liam Neeson in Bestform. Bild: Kantenschärfe und Detailauflösung sind gut bis sehr gut, allerdings saufen in Schattenbereichen (und davon gibt es einige) gelegentlich Details ab. Ton: Die 7.1-HD-Abmischung verfügt über eine durchweg vorzügliche Detailzeichnung, während der Schießereien fliegen einem die Kugeln akustisch eindrucksvoll um die Ohren. Auch ruhigere Momente wurden mit Liebe zum Detail vertont. Extras: „Shoot all Night: Behind the Scenes“ (10:26), „Liam Neeson: Action pur“ (6:09), entfallene Szenen…
Autor: Andreas Oswald
Nur eine Woche Zeit bleibt dem alten Dämonenjäger und Haudegen Gregory (Jeff Bidges), um seinen neuen Lehrling (Ben Barnes) für die Gefahren im bevorstehenden Kampf gegen die tyrannische Hexenkönigin Malkin (Juliane Moore) zu rüsten. Doch schon der Weg zur Festung ist mit Gefahren gespickt. Das prächtig anzusehende Fantasy-Abenteuer basiert auf einer Romanreihe von Joseph Delaney und klotzt mit überdurchschnittlichen Spezialeffekten, jeder Menge Action und einem bestens aufgelegten Jeff Bridges. Auch als 3D-Blu-ray erhältlich. Bild: Schärfe und Feinzeichnung schwanken etwas: Mal wirkt der Cinemascope-Transfer scharf und hochauflösend, mal sehen die Bilder leicht milchig bzw. nach Weichzeichner-Optik aus. Rauschen ist kein Thema,…
Als in ein Killer-Virus ausbricht, wird ein ganzer Stadtteil isoliert. Live aus der Zombie-Zone berichtet Reporter Chase Carter (Jesse Metcalfe), der neben der Kamera auch zu selbstgebastelten Waffen greifen muss. Trotz ordentlichem Produktionsbudget, guten Darstellern und viel Blut geriet die Verfilmung des gleichnamigen Videogames reichlich zäh. BILD: Die Apocalypse bricht scharf, detailliert und rauschfrei los. Farben sehen etwas blass und leicht blaugefiltert aus; Blut trieft dunkelrot. TON: Während der Score räumlich, dynamisch und druckvoll spielt, tummeln sich die dünn und kraftlos klingenden Effekte meist vorne. Noch 4 Punkte. EXTRAS: „The Epic One-er!“ (4:05), „The Making of Bonzo, Zombie Clown“ (2:46),…
Drei Twens gehen in einem stillgelegten Naturpark auf die Pirsch – und werden selbst zur Jagdbeute einer maskierten Killerbande. Der atmosphärisch ansprechende Survival-Horror bietet kaum Neues, auch Splatter-Fans kommen nicht auf ihre Kosten. BILD: Knackige Schärfe gehört nicht zu den Stärken des Cinemascope-Transfers. Gute Feinauflösung, hohe Rauscharmut und ein ausgewogener Kontrast sichern aber vier Punkte. Die Farben wurden für einen schroffen Look etwas in Sepia getaucht. TON: Der 5.1-Mix reißt nicht vom Hocker: Wald- und Naturgeräusche vermitteln wenig Raumgefühl, der Score spielt ordentlich räumlich, aber ohne große Dynamik. Nur selten drücken Bässe etwas (56:40). EXTRAS: Bloopers (2:12), entfallene Szenen (2:19), …
In einem schwachem Moment lässt sich Highschool-Lehrerin Claire (Jennifer Lopez) auf einen One-Night-Stand mit ihrem 19-jährigen Nachbar und Schüler Noah (Ryan Guzman) ein. Der entpuppt sich als psychopathischer Stalker mit Hang zur Gewalt. Vorhersehbar, kaum nackte Haut und noch weniger Action – diese Thematik wurde schon gefühlte hundertmal spannender verfilmt. Bild: Der plastische Cinemascope-Transfer vermittelt dank hoher Schärfe und Feinzeichnung sowie Rauschfreiheit auch in dunklen Szenen viel HD-Feeling. Ton: Der 5.1-Mix tönt für einen Psychothriller zurückhaltend mit wenig Dynamik, Bass und frontlastigen Effekten. Zumindest der Score spielt räumlich. Extras: Audiokommentar, Making-of (9:17), entfallene Szenen (9:34). Die Wertung Film 3 von…
Als es im australischen Busch Sternschnuppen regnet, mutiert ein Großteil der Bevölkerung zu Zombies. Einige Überlebende wehren sich mit allem, was greifbar ist. Wüster B-Movie-Splatter-Spaß, der „Mad Max“ mit „Dawn of the Dead“ kreuzt. Bild 2D: Die wackeligen Bilder der Handkameras sehen meist scharf aus, der überzogene Kontrast und entsättigte Farben sorgen für Endzeit-Look. Bisweilen stören Kompressionsartefakte. Bild 3D: Die unnütze 3D-Konvertierung mutet fast so flach wie der 2D-Transfer an. Ton: Der 5.1-Mix kommt bass- und dynamikarm daher, Score und Effekte tönen ordentlich räumlich. Extras: Audiokommentar, „Wyrmwood Diaries“ (49:28), „Wyrmwood Chapter 1“ (8:13), entfallene Szenen (19:08), Storyboards, „Crowdfunding“ (6:13). Die…
Der Bodyguard, Detektiv und notorische Glücksspieler Nick Wild (Jason Statham) boxt sich in Las Vegas mehr schlecht als recht durchs Leben. Für Milch-Bubi Cyrus (Michael Angarano) soll er den Babysitter spielen, für eine vergewaltigte und fast totgeprügelte Freundin (Dominik García-Lorido) ihre Peiniger ausfindig machen. Letztere erweisen sich als skrupellose Gangster mit einflussreichen Freunden. Das actionarme und etwas langatmig geratene Zocker-Drama ist ein Remake des bereits mauen Burt-Reynolds-Streifens „Heat“ von 1986. Die Blu-ray-Scheibe von Universum enthält nur die Kinofassung, obwohl in England eine rund zehn Minuten längere Extended Edition erschien. Bild: Der Cinemascope-Transfer zeigt das Spielerparadies im schmuddeligen Düster-Look samt bedeckter,…
Der meisterliche Trickbetrüger Nicky (Will Smith) verliebt sich in die Nachwuchs-Gaunerin Jess (Margot Robbie) – und bringt damit seine Coups in Gefahr. Nach flotter erster Hälfte verliert die gut gespielte Gaunerkomödie leider etwas ihren Fokus. Bild: Der mit Farb- und Kontrastfiltern auf Hochglanz polierte Transfer sieht selbst auf einer 3-Meter-Leinwand in jeder Hinsicht hervorragend aus. Ton: Wenn es die Dramaturgie verlangt, wie bei einem Autounfall, einem Football-Spiel oder einem Gespräch neben einer Rennstrecke, punktet der 7.1-Mix mit hoher Räumlichkeit und guter Dynamik. Extras: „Trickbetrüger“ (10:25), „Der Gentleman-Betrüger“ (5:52), „Die Frau, die Herzen stiehlt“ (4:08), entfallene Szenen (8:02), alternative Eröffnungssequenz (2:44),…
Max (Anton Yelchin) hat ein Problem: Seine tote Freundin will einfach nicht in ihrem Grab bleiben und macht dem Horrorfilm-Fan samt neuer Liebschaft (sexy: Alexandra Daddario) das Leben zur Hölle. Witzige wie charmante Horrorkomödie von Genre-Veteran Joe Dante („Gremlins“). Viel Blut fließt allerdings nicht. Bild: Ob Schärfe, Details, Kontrast, Graustufen oder Farben – der rauschfreie Cinemascope-Transfer sieht stets spitze aus. Dicke 5 Punkte. Ton: Die sparsam eingesetzten Effekte tönen meist frontlastig und kraftlos, der Score und die Rocksongs spielen zwar räumlich, aber auch mit wenig Bass und Dynamik. Da haben viele Horrorfilme doch einiges mehr zu bieten. Extras: Interview mir…
Der bei einem IT-Unternehmen arbeitende Richard (Thomas Middleditch) hat in seiner Freizeit einen revolutionären Kompressionsalgorithmus geschrieben, den sein Chef ihm für mehrere Millionen abkaufen will. Doch statt schnell Kasse zu machen, gründet der nerdige Softwareentwickler mit seinen Kumpels ein Start-up, um seine Idee zu vermarkten – doch das ist leichter gesagt als getan. Auf geniale aber vor allem lustige Weise wandelt die Sitcom von „Beavis und Butthead“-Schöpfer Mike Judge zwischen Gesellschafts- und Kultursatire. In der Synchronfassung bleibt der Wortwitz leider gelegentlich auf der Strecke. Bild- und Tonqualität: Mit knallbunten Farben und einem erhöhten Kontrast haben die Macher…