Autor: Andreas Oswald

Von den Schulregeln fühlt sich die neunjährige Phoebe (Elle Fanning) eingeengt, bei den Proben zum Theaterstück Alice im Wunderland ist sie hingegen mit Herz und Seele dabei.Doch regelmäßig flüchtet sich das Kind in seine ganz eigene Fantasiewelt und zeigt abnormes Verhalten. Phoebes Psychiater stellt eine erschreckende Diagnose. Jungdarstellerin Elle Fanning überzeugt in diesem gleichsam berührenden wie tiefsinnigen Psychodrama. Bild: Die vielen Tagesszenen liefern leuchtende Bilder mit kräftigen Farben. Aufgrund eines Rauschfilters verschmiert das Filmkorn etwas in Bewegungen (1:45), Schärfe und Detailzeichnung gefallen dennoch. Dicke 4 Punkte. Ton: Der 5.1-Mix des leisen Dramas klingt frontbetont und flach, nur der Score bringt…

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Um ihren Thron in dem von Rom erobertem Ägypten zu sichern, verführt Königin Cleopatra (Eliza­beth Taylor) die römischen Feldherren Julius Cäsar (Rex Herrington) und Markus Antonius (Richard Burton). Das prächtig ausgestattete Monumentalepos war einst der teuerste Film aller Zeiten und trieb die produzierenden Fox Studios beinahe in den Ruin. – Siehe Fakten-Check. Diese Blu-ray-Edition birgt das Werk in seiner vierstündigen Originalfassung, verteilt auf zwei Discs. Bild: Die meist gute Detail- und Kantenschärfe des 2,20:1-Transfers vom 65mm Filmnegativ verleihen dem rauscharmen Bild eine schöne Tiefenwirkung, auch wenn die knackige Schärfe moderner Filme fehlt: Vor allem in der Totalen wird es weicher.…

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Nachdem der Scorpion King (jetzt Muskelprotz Victor Webster) Macht und Frau verlor, zieht er als Söldner umher. Im Dienste König Horus‘ soll er zusammen mit einem schrulligen Germanen einen Tyrannen zur Strecke bringen, der mit Zauberkraft Geisterkrieger erweckt. Trashige Fortsetzung, die ihr geringes Budget mit Humor überspielt. Bild: Der rauscharme Transfer ist meist scharf und detailreich. Farben wirken teils etwas blass oder bieten kräftige Erdtöne. Schwarzwert und Graustufen sind nicht immer optimal. Ton: Bei den Kämpfen gibt’s gute Räumlichkeit, plastische Effekte und ordentlich Druck im Basskeller. Der Detailreichtum großer Blockbuster-Abmischungen fehlt allerdings. Extras: Audiokommentar, entfallene und erweiterte Szenen (12:58), "Unveröffentlichte…

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Als Kind muss Mathayus die Ermordung seines Vater durch den dämonischen Herrscher Sargon mit ansehen. Als Erwachsener nimmt der zum Skorpionkrieger gereifte Muskelmann blutige Rache. "Highlander"- Regisseur Russell Mulcahy inszenierte das öde Direct-To-Video-Prequel zum Hollywood-Hit – leider ohne Dwayne "The Rock" Johnson. Bild: Der Transfer gefällt bei Tageslicht mit guter Detail- und Kantenschärfe. Dunkle Szenen leiden hingegen unter starkem Rauschen (45:01) und Schärfeverlust. Dicke 3 Punkte. Ton: Der Score spielt räumlich, oft klingen die Synthesizer aber dünn und unnatürlich (49:52). Die Effekte bedienen auch die Rears, drückender Tiefbass fehlt jedoch. Dicke 3 Punkte. Extras: Die Boni der DVD (u.a. entfallene…

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Im Rahmen ihrer "Femme Fatale"-Tour gab der Pop-Star auch in Toronto ein sexy Konzert, das sich auf dieser Blu-ray befindet. Die Synthesizer des dynamischen 5.1-Tons liefern viel Räumlichkeit, während das Publikum frontlastig tönt. Die stampfenden Bässe machen Druck. Bei hohen Lautstärken klingen Stimmen etwas aggressiv (81:05). Schärfe und Details des kontraststarken Bildes sind meist gut. Je nach Kamera fallen Kompressionsartefakte und Rauschen (23:25) auf. Extras: vier Musikvideos (18:46). Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Sony Music…

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Auf ihrer "Sale El Sol"-Welttournee 2011 stoppte Shakira auch im Pariser Palais de Bercy und performte in heißen Rhythmen Hits wie "Waka Waka" und "Gypsy". Der dynamische Sound klingt dabei so räumlich wie präzise und vermittelt dank schönem Hall eine tolle Atmosphäre; der Bass kommt tief und kräftig. Die englischen Untertitel übersetzen nur die französischen Ansagen, die Songs sind nicht untertitelt. Das Bild ist scharf und detailreich, Farben leuchten. Rauschen und Kompressionsschwächen kosten den fünften Punkt. Extras: fünf Featurettes (20:10). Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 5 von 6 Punkten Bonusmaterial 1…

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Die 3D-Blu-ray zum Konzert in Saarbrücken 2011 gibt es derzeit nur bei Media Markt. Der preschende 5.1-HD-Sound begeistert mit präzisen Gitarren auf breiter Akustikbühne, die Rears liefern kräftig Nachhall. Von der dicken Double-Basedrum spürt man leider wenig. Die schlechte Kompression neigt zu störender Artefaktebildung (19:00) und raubt dem Bild einiges an Schärfe- und Detailzeichnung. In puncto 3D überzeugt der Transfer mit guter Raumtiefe und körperhaften Musikern. Scherenschnitte sind nicht aufgefallen. Extras: "Behind the Scenes" (33:39). Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 2 von 6 Punkten …

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Für die "Progress Live"- Tour standen Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams erstmals seit 1995 gemeinsam auf der Live-Bühne. Die Tournee durch 30 europäische Stadien wurde zur erfolgreichsten in der britischen Musikgeschichte. Der scharfe und detailreiche 60i-Transfer liefert ein plastisches Bild mit kräftigen Farben und leicht überhöhtem Kontrast, der das Konzert in schmuckem Hochglanz erstrahlen lässt. Aliasing-Effekte machen sich leider ebenso bemerkbar wie Kompressionsartefakte in Hintergründen. Vereinzelt rauscht es zudem stark (98:15). Der dynamische 5.1-Sound überzeugt mit guter Räumlichkeit, die Rears liefern natürlich klingenden Hall und Publikumsgeräusche. Instrumente und Gesang wurden zum Großteil auf die…

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"Von allen 3D-Szenen ist das eine der besonders aggressiven" gibt Kameramann Shelly Johnson zu Beginn eines unterhalt­samen Audiokommentars zu Protokoll. Dabei bezieht er sich aber nicht auf eine aufwändige Actionszene, sondern auf das computeranimierte Paramount-Logo. Leider hat er recht, denn der dreidimensionale Rest des Films fällt eher enttäuschend aus. Der 3D-Effekt Denn wie bei der Leinwand-Adaption von "Thor" wurde "Captain America" nicht in 3D gedreht, sondern nachträglich am Computer in die dritte Dimension gebracht. Die Konvertierung verfügt zwar über einen harmonischen 3D-Eindruck, der aber nicht sehr ausgeprägt ausfällt. Während Personen wie Objekte differenziert und gestaffelt im dreidimensionalen Raum wahrnehmbar…

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Im Herbst 2008 kündigte Joaquin Phoenix ("Walk the Line") seinen Rückzug aus dem Film­geschäft an, um sich als Hip-Hop-Musiker neu zu erfinden. Casey Affleck porträtiert seinen Schauspielkollegen und Schwager ein Jahr lang bei dessen Eskapaden und zeigt ein Panorama von gespielten Entgleisungen und Fehltritten: unter anderem grandios scheiternde Live-Auftritte, entsetzte Agenten, irritierte Kollegen wie Ben Stiller, der Phoenix zu einer Rolle in "Greenberg" überreden will, ein grotesker Versuch, P. Diddy als Produzenten zu gewinnen, Phoenix beim Koksen, Phoenix mit Prostituierten und mehr. Die Scripted-Reality-Doku (siehe Faktencheck) hat zwar einen gewissen Unterhaltungswert, doch am Ende fragt man sich – wozu das…

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