Autor: Andreas Oswald

Als die Erde von Außerirdischen attackiert wird, bleibt dem US-Militär nur eine Möglichkeit, um die Welt zu retten. Es lässt seit Jahrzehnten weggesperrte Monster frei, damit diese die ungebetenen Gäste durch ihr bizarres Auftreten vertreiben. Zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung schiebt Dreamworks die 3D-Blu-ray hinterher. Die 2D-Disc ist auch dabei. Bild: Ob einem die auf Realismus getrimmte Animation gefällt, ist Geschmacksfrage. Über die Qualität des Digital-Transfers kann man hingegen nicht streiten – sie ist über jeden Zweifel erhaben. 3D-Effekt: Auch der native 3D-Transfer bietet mit seiner glaubhaften Raumabbildung viele Wow-Momente. Tiefenstaffelung und Raumtiefe (17:48) überzeugen ebenso wie die Figurenplastizität. …

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Amrita (Petra Schmidt-Schaller) ist Anhängerin der indischen Bhagwan-Bewegung. Im Sommer 1980 zieht sie mit ihren Kindern aus einer Berliner Kommune auf einen bayerischen Bauernhof, um dort ein Therapie­zentrum zu eröffnen. Das Aufeinandertreffen der Lebensarten sorgt für viel Reibung mit den Dorfbewohnern. Schön schräge Culture-Clash-Komödie – nicht nur, aber besonders für Bayern. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist meist scharf und detailreich, das Filmkorn stört nicht. Lichter überstrahlen etwas. Ton: Der nicht sonderlich dynamische 5.1-Mix kommt frontlastig daher. Nur Songs sorgen für etwas Räumlichkeit (31:34). Extras: Audiokommentar, Hörfilmfassung, Making-of (16:03), entfallene Szenen (8:05), Outtakes (2:24), "VFX Making-of" (1:37), "Der Sound der Heimat" (43:51),…

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Bang Bang Club nannte man vier Kriegsfotografen (u.a. Ryan Phillippe), die mit erschütternden Bildern die finalen Tage des Apartheidregimes in Südafrika festhielten. Regisseur Steven Silver verdichtet in seiner zweiten Regiearbeit ihre wahre Geschichte zu einem fesselnden Actionfilm. Bild: Der von warmen Farbtönen und einem kräftigen Kontrast geprägte Cinemascope-Transfer verfügt über eine hohe Detail- und Kantenschärfe – bei sonnigen Außenaufnahmen wie den eher schlicht ausgeleuchteten Innenaufnahmen. Ton: Die Bürgerkriegsszenen wurden sehr räumlich umgesetzt. Sowohl Menschenmassen als auch Querschläger bei Feuergefechten nutzen die Rears intensiv. Extras: Das Making-of (45:02) ist zwar interessant, die US-Disc verfügt aber zusätzlich über einen Audiokommentar, entfallene Szenen…

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Shrek sehnt sich so sehr nach der Zeit zurück, in der er noch ein richtiger Oger war. Um sich noch einmal so zu fühlen, schließt er einen Pakt mit Rumpelstilzchen – und stellt dabei seine Welt total auf den Kopf. Ein Jahr nach der Erstveröffentlichung schiebt Dreamworks die 3D-Blu-ray des beliebten Animations-Abenteuers hinterher. Die 2D-Disc ist auch dabei. Bild: Der Digitaltransfer bringt den im Vergleich zu den Vorgängern gesteigerten Animationsaufwand perfekt zur Geltung. Die detailreicheren Felle und liebevoll ausgearbeiteten Hintergründe gepaart mit einem knackigen Kontrast lassen das HD-Herz höher schlagen. 3D-Effekt: Der native 3D-Transfer gefällt mit einem geschlossenen, glaubhaften Raumeindruck,…

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Als Anthonys kleiner Sohn ermordet wird, mutiert der Familienvater zur Kampfmaschine. Auch der dritte "Tetsuo" liefert experimentelles Cyberpunkkino audiovisueller Extreme. Bild: Trotz Wackel-Kamera sieht der plastische Transfer scharf und detailreich aus. Um einen metallischen Look zu erzeugen, wurden die Bilder farbentsättigt und mit Blautönen versehen. Rauschen variiert von kaum bis stark sichtbar. Ton: Der 5.1-HD-Sound begeistert mit heftiger Dynamik, voluminösem Geräusche-Score und räumlichen Effekten (Kugelhagel bei 35:11). Die Tiefbässe drücken kräftig. Extras: Das limitierte 3-Disc-Set birgt neben "Bullet Man" auf Blu-ray und DVD auch "Tetsuo – The Iron Man" als res­taurierten Director’s Cut (74:11); leider nur auf DVD. Weitere Extras:…

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Hemingway, Fitzgerald, Gertrude Stein – das sind die Idole des Hollywood-Drehbuchautors Gil (Owen Wilson). Bei einem Urlaub in Paris geschieht das Unglaubliche – er trifft die Künstler der Roaring Twenties persönlich. Amüsante Märchenromanze von Altmeister Woody Allen. Bild: Die Szenen in der Gegenwart sind scharf und detailreich (62:55, 88:07), auch wenn Hintergrundrauschen nicht immer nach feinem Filmkorn aussieht (8:01). Die von diffusen Lichtquellen und warmen Orangetönen geprägten 20er-Jahre-Szenen wirken bewusst weicher (22:52). Ton: Waren Woody Allens frühere Filme nur in Mono, versorgt er mittlerweile zumindest die drei Frontlautsprecher via ungewöhnlicher 3.0-Abmischung mit Musik; Effekte kommen hingegen nach wie vor fast…

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Kurz vor der Abschaffung der europäischen Grenzkontrollen liefert sich der belgische Zöllner und Franzosenhasser Ruben (Benoît Poelvoorde) mit seinem französischen Pendant heftige Streitereien. Zur Strafe werden die beiden zum gemeinsamen Patrouillendienst versetzt. Die böse wie hintersinnige Komödie lockte in Frankreich acht Millionen ins Kino. Bild: Der Cinemascope-Transfer bietet in hellen Szenen eine hohe Schärfe und viele Details (11:43). Im Dunklen nimmt Rauschen oft überhand, was Feinzeichnung kostet (6:12). Ton: Der Score spielt räumlich, Dialoge klingen natürlich; Bass ist kaum vorhanden. Nur selten spielt der Sound auch mal dynamisch, wie bei der Autoverfolgung am Ende (97:05). Extras: Making-of (73:03), Gag Reel…

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Eigentlich hatten Frank (Leonardo DiCaprio) und April (Kate Winslet) mit ihrem Leben Großes vor – doch schon bald steckt das frisch verheiratete Ehepaar im Spießbürgersumpf der 50er-Jahre fest. Das toll gespielte Psychodrama von Sam Mendes wurde für drei Oscars nominiert. Bild: Außenaufnahmen (9:55, 57:16) verfügen über viele Details und eine hohe Plastizität. Bei den oft von braunen Farbtönen und diffusen Lichtquellen (50er-Jahre-Optik) geprägten Innenaufnahmen (15:08, 41:15) wünscht man sich hingegen ab und an mehr Schärfe. Trotzdem noch fünf Punkte. Ton: Surroundeffekte gibt es kaum und auch die Musik nutzt die hinteren Lautsprecher nur bedingt. Klanglich einwandfrei. Extras: Audiokommentar, Making-of (29:03),…

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Killer Brand Hauser (John Cusack) wird von einem US-Konzern nach Turakistan entsandt, um einen abtrünnigen Öl-Minis­ter umzulegen. Doch eine neugierige Reporterin (Marisa Tomei) droht seine Pläne zu durchkreuzen. Bitterböse, aber leider zu oft in Klamauk abdriftende Politsatire. Bild: Außenaufnahmen des Nahost-Szenarios (8:27) überzeugen mit guter Schärfe und hoher Plastizität. Sobald sich die Handlung jedoch nach innen verlagert, mangelt es regelmäßig an Durchzeichnung. Ferner schluckt starkes Rauschen viele Details (Wand, 30:34). Knappe vier Punkte. Ton: Die zahlreichen Kriegsschauplätze mit Explosionen (44:22) und Feuergefechten (ab 78:49) setzt der 5.1-Mix mit räumlichen Effekten und gutem Bassfundament in Szene. Extras: Making-of (12:30), Szenen vom…

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Um den Mord an einem Freund aufzuklären, macht sich der Detroiter Polizist Axel Foley (Eddie Murphy) auf die Suche nach dem Täter. Seine Ermittlungen führen ihn nach Beverly Hills, wo er sich mit seiner vorlauten Art nicht nur Freunde macht. Die kultige Actionkomödie verschaffte Eddie Murphy den Durchbruch in Hollywood und wurde zweifach fortgesetzt. Bild: Da eine zehn Jahre alte HD-Abtastung für die Blu-ray herhalten musste (der Bildstand zu Beginn ist genauso unruhig wie auf der DVD von 2002), ist die Qualität mäßig. Während die sonnigen Außenaufnahmen trotz eingeschränkter Tiefenwirkung noch recht gut ausschauen, rauscht es bei vielen Innenaufnahmen stark…

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