Autor: Andreas Oswald

In bester Macho-Tradition hält sich Highschool-Beau John Tucker mehrere Freundinnen gleichzeitig. Als die Mädels voneinander erfahren, wollen sie sich an dem Schulcasanova rächen. Die maue Teenie-Komödie mit Twen-Darstellern (siehe Fakten-Check) gibt es auf Blu-ray in der Kinofassung und dem zehn Sekunden längeren Extended Cut. Bild: Das Bild ist nicht sonderlich scharf, statt feinem Filmkorn gibt es vermatschtes Rauschen. Knappe drei Punkte. Ton: Das Highschool-Geschehen spielt sich wenig detailreich meist im Center ab, selbst bei den Basketballszenen (Kapitel 13) geben die Rears kaum einen Mucks von sich. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen (0:59), "Girl Power" (4:15), "Auf dem Schul-Set mit Jesse Metcalfe"…

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Schülerin Grace (Selena Gomez) reist mit ihrer besten Freundin und ihrer Stiefschwester nach Paris. Als sie mit einem eng­lischen Society-Girl verwechselt wird, avanciert der normale Sommertrip zum Abenteuer ihres Lebens. Flotte Verwechslungskomödie vor hübscher Kulisse. Bild: Das in warme Farbtöne getauchte Bild ist kontrast- und detailreich (Luftaufnahmen von Monte Carlo und Paris), die Schärfe leidet aber unter einer für Teeniekomödie teils ungewöhnlich starken Körnung. Ton: Die Songs klingen kraftvoll, detailreich und sogar etwas räumlich, Effekte kommen aber fast nur von vorn. Extras: Entfallene Szenen (6:46), "Persönlichkeitstest" (interaktiv), "Die Jungs in Plötzlich Star" (5:45), "Mode & Kostüme" (6:00), "Die Drehorte" (6:09),…

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In einem Online-Chat lernt die 14-jährige Annie den 16-jährigen Charlie kennen und verliebt sich in ihn. Beim ers­ten echten Treffen gibt es aber ein böses Erwachen: Charlie ist 35 und vergeht sich an dem naiven Teenager. Das Verbrechen stürzt Annie und ihre Familie (u.a. Clive Owen) in eine tiefe Krise. "Friends"-Star David Swimmer inszenierte ein psychologisch differenziertes Missbrauchsdrama. Bild: Mal ist das Bild scharf (65:40), mal weich (15:22). Ver­einzelt fallen Kompressionsschwächen auf. Entgegen der Cover-Angabe handelt es sich um einen 1080i/50Hz-Transfer. Ton: Der luftige Score spielt dynamisch und bedient sogar den Tiefbass (57:40). Umgebungsgeräusche wie beim Volleyballspiel (83:10) klingen realistisch…

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An der High School eines verschlafenen US-Küs­tenortes verknallt sich die 17-jährige Bella in den obercoolen Mitschüler Edward. Doch der Mädchenschwarm hat ein blutiges Geheimnis. Die schwülstige Teenie-Vampir-Romanze spielte weltweit das Zehnfache ihres Budgets von 37 Millionen Dollar ein. Teil 2 und 3 kommen im Januar bzw. Juni 2010 ins Kino. Bild: "Twilight" wurde optisch stark verfremdet. Aufgrund blau-grünlicher Farbgebung und kräftigen Schwarzwerten scheint es, als würde stets die Dämmerung einsetzen. Der überzogene Kontrast lässt die blutleeren Hauttöne der Vampire fast weiß erscheinen. Trotz alledem spielen Schärfe und Plastizität in der obersten HD-Liga. Der Detailgrad ist enorm, jede noch so kleine…

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Um ihre finanzielle Situation zu verbessern, versuchen sich vier arbeitslose Stahlarbeiter (u.a. Robert Carlyle) als Stripper. Doch ihre körperlichen Vorzüge sind begrenzt und tanzen können sie auch nicht. Die subtil sozialkritische Brit-Comedy spielte sensationelle 257 Millionen Dollar ein. Bild: Schärfe- (Doppelkonturen) und Rauschfilter (feinere Oberflächenstrukturen verschwimmen bei Schwenks) sowie ein unruhiger Bildstand lassen das Bild wie eine DVD wirken. Mit HD hat die triste Optik wenig zu tun. Ton: Nicht mal beim musikalischen Strip-Finale kommt aus den rückwärtigen Boxen etwas Erwähnenswertes. Zudem klingt die deutsche Spur im Vergleich zum O-Ton belegt. Extras: Zwei Audiokommentare, entfallene Szenen, Interviews (4:28), neun Production-Featurettes…

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Weniger Kevin Costner als vielmehr Morgan Freeman und Alan Rickmann lassen die 50-Millionen-Dollar teure Umsetzung der zeitlosen Mär zum echten Filmerlebnis werden. Bild: Der optische Zugewinn gegenüber der DVD hält sich in Grenzen. Bereits in der Halbtotalen wirkt das Bild für HD-Verhältnisse zu detailarm und bietet kaum Tiefenwirkung. Auch das Rauschen sieht nicht immer nach feinem Filmkorn aus. Einzig einige gut ausgeleuchtete Nahaufnahmen (109:41) vermitteln HD-Feeling. Knappe drei Punkte. Ton: Dank Neuvertonung (mit teils anderen Sprechern) verteilt sich die Musik standesgemäß im Raum. Den frontlas­tigen Effekten hört man hingegen ihr Alter an. Extras: Zwei Audiokommentare, "Robin Hood: Der Mann, der…

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Schottenkrieger Connor Mac-Leod (Christopher Lambert) versucht in verschiedenen Jahrhunderten, seine eigentlich unsterblichen Widersacher zu enthaupten. Dank FSK-Neubewertung ist der kultige Fantasy-Actioner trotz 16er-Freigabe ungeschnitten. Bild: Auch in 1080p wirken die schottischen Highlands wenig detailreich, selbst Nahaufnahmen von Gesichtern sind nur selten richtig scharf (z.B. Connery bei 44:31 bis 44:50). Hinzu kommt regelmäßig grobes Rauschen. Ton: Dank aufwändigem 5.1-Upmix (siehe Fakten-Check) klingen die zahlreichen Queen-Songs ansprechend, Dialoge passen sich den räumlichen Gegebenheiten an. Direktionale Surroundeffekte gibt es hingegen kaum und die zahlreichen Effekte klingen meist blechern und schwachbrüstig. Extras: Regiekommentar, Making-of (85:06), Interview mit Christopher Lambert (8:26), entfallene Szenen (6:14), Trailer.…

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Seit 30 Jahren läuft die Truman Show auf der ganzen Welt. Alles ist inszeniert, alle Figuren sind Schauspieler, die Hafenstadt Seahaven eine XXL-Kulisse. Nur Hauptdarsteller Truman (Jim Carrey) weiß nichts von alle­dem. Zwei Jahre vor "Big Brother" inszenierte Peter Weir diese visionäre TV-Satire. Bild: Der Transfer verfügt über kräftige Farben und einen satten Kontrast. Da man keinen neuen HD-Transfer anfertigte (wackliges Paramount-Logo zu Beginn), wurde das Bild leider mittels elektronischer Rausch- und Schärfefilter verschlimmbessert (Doppelkonturen, Detailarmut). Ton: Nach verhaltenem Beginn bietet der 5.1-Mix im letzten Filmdrittel eine ordentliche Surround-Atmosphäre. Extras: "Wie wird es enden? – Das Making-of der Truman Show"…

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Autoverkäufer Jerry Lundegaard (William H. Macy) braucht Geld. Was liegt da näher, als seine Frau von zwei kaputten Typen (u.a. Steve Buscemi) entführen zu lassen, um selbst das Lösegeld zu kassieren. Pechschwarzer Thriller der Coen-Brüder über ein ganz und gar nicht perfektes Verbrechen. Bild: Dank elektronischer Filter wirkt das Bild zuerst schön scharf. Die Kehrseite der Medaille sind Doppelkonturen, die in dieser Stärke auf einem HD-Medium nichts verloren haben, sowie eine Verstärkung des Grießelns der Vorlage. Ton: Nicht nur dass der 5.1-Mix kaum Surround-Ambiente bietet, auch die Stereofront klingt dünn und schwammig. Extras: Zu einem Audiokommentar mit Kameramann Roger…

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Statt einem Kind legt sich das frischverliebte Journalisten-Paar Jennifer (Jennifer Aniston) und John (Owen Wilson) einen schnuckligen Labrador zu, der den geregelten Alltag der beiden umgehend auf den Kopf stellt. Ungewöhnlicher Mix aus lockerer Tierkomödie und ernstem Beziehungsdrama. Bild: Nicht zuletzt da der Film überwiegend aus sonnigen Außenaufnahmen besteht, ist der rausch- und defektfreie Transfer scharf und detailreich mit guter Tiefenwirkung. Pastell­farben und überzogener Kontrast visualisieren Florida-Flair. Ton: Zu einer detailreichen und klanglich guten Stereo-Front gesellen sich ab und an nette Surroundeffekte. Extras: Bild-in-Bild-Track, "Hunde-Casting" (7:48), "Die Goldenen Filmregeln" (8:02), "Am Set mit Marley" (2:36), "Tieradoption" (5:19), "Pinkelverbot" (2:17), "Spaß…

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