Autor: Andreas Oswald

Im Rahmen ihrer "Femme Fatale"-Tour gab der Pop-Star auch in Toronto ein sexy Konzert, das sich auf dieser Blu-ray befindet. Die Synthesizer des dynamischen 5.1-Tons liefern viel Räumlichkeit, während das Publikum frontlastig tönt. Die stampfenden Bässe machen Druck. Bei hohen Lautstärken klingen Stimmen etwas aggressiv (81:05). Schärfe und Details des kontraststarken Bildes sind meist gut. Je nach Kamera fallen Kompressionsartefakte und Rauschen (23:25) auf. Extras: vier Musikvideos (18:46). Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Sony Music…

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Auf ihrer "Sale El Sol"-Welttournee 2011 stoppte Shakira auch im Pariser Palais de Bercy und performte in heißen Rhythmen Hits wie "Waka Waka" und "Gypsy". Der dynamische Sound klingt dabei so räumlich wie präzise und vermittelt dank schönem Hall eine tolle Atmosphäre; der Bass kommt tief und kräftig. Die englischen Untertitel übersetzen nur die französischen Ansagen, die Songs sind nicht untertitelt. Das Bild ist scharf und detailreich, Farben leuchten. Rauschen und Kompressionsschwächen kosten den fünften Punkt. Extras: fünf Featurettes (20:10). Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 5 von 6 Punkten Bonusmaterial 1…

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Die 3D-Blu-ray zum Konzert in Saarbrücken 2011 gibt es derzeit nur bei Media Markt. Der preschende 5.1-HD-Sound begeistert mit präzisen Gitarren auf breiter Akustikbühne, die Rears liefern kräftig Nachhall. Von der dicken Double-Basedrum spürt man leider wenig. Die schlechte Kompression neigt zu störender Artefaktebildung (19:00) und raubt dem Bild einiges an Schärfe- und Detailzeichnung. In puncto 3D überzeugt der Transfer mit guter Raumtiefe und körperhaften Musikern. Scherenschnitte sind nicht aufgefallen. Extras: "Behind the Scenes" (33:39). Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 2 von 6 Punkten …

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Für die "Progress Live"- Tour standen Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams erstmals seit 1995 gemeinsam auf der Live-Bühne. Die Tournee durch 30 europäische Stadien wurde zur erfolgreichsten in der britischen Musikgeschichte. Der scharfe und detailreiche 60i-Transfer liefert ein plastisches Bild mit kräftigen Farben und leicht überhöhtem Kontrast, der das Konzert in schmuckem Hochglanz erstrahlen lässt. Aliasing-Effekte machen sich leider ebenso bemerkbar wie Kompressionsartefakte in Hintergründen. Vereinzelt rauscht es zudem stark (98:15). Der dynamische 5.1-Sound überzeugt mit guter Räumlichkeit, die Rears liefern natürlich klingenden Hall und Publikumsgeräusche. Instrumente und Gesang wurden zum Großteil auf die…

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"Von allen 3D-Szenen ist das eine der besonders aggressiven" gibt Kameramann Shelly Johnson zu Beginn eines unterhalt­samen Audiokommentars zu Protokoll. Dabei bezieht er sich aber nicht auf eine aufwändige Actionszene, sondern auf das computeranimierte Paramount-Logo. Leider hat er recht, denn der dreidimensionale Rest des Films fällt eher enttäuschend aus. Der 3D-Effekt Denn wie bei der Leinwand-Adaption von "Thor" wurde "Captain America" nicht in 3D gedreht, sondern nachträglich am Computer in die dritte Dimension gebracht. Die Konvertierung verfügt zwar über einen harmonischen 3D-Eindruck, der aber nicht sehr ausgeprägt ausfällt. Während Personen wie Objekte differenziert und gestaffelt im dreidimensionalen Raum wahrnehmbar…

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Im Herbst 2008 kündigte Joaquin Phoenix ("Walk the Line") seinen Rückzug aus dem Film­geschäft an, um sich als Hip-Hop-Musiker neu zu erfinden. Casey Affleck porträtiert seinen Schauspielkollegen und Schwager ein Jahr lang bei dessen Eskapaden und zeigt ein Panorama von gespielten Entgleisungen und Fehltritten: unter anderem grandios scheiternde Live-Auftritte, entsetzte Agenten, irritierte Kollegen wie Ben Stiller, der Phoenix zu einer Rolle in "Greenberg" überreden will, ein grotesker Versuch, P. Diddy als Produzenten zu gewinnen, Phoenix beim Koksen, Phoenix mit Prostituierten und mehr. Die Scripted-Reality-Doku (siehe Faktencheck) hat zwar einen gewissen Unterhaltungswert, doch am Ende fragt man sich – wozu das…

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Um die anstehende Hochzeit zu bezahlen und seinem zukünftigen Schwiegervater aus finanziellen Schwierigkeiten zu helfen, beschließt Ben (Joe Hursley) als Striptease-Tänzer Geld zu verdienen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Peinlichkeiten wird schnell klar, dass er ein bisher verborgenes Talent hat. Kurzweilige Sexkomödie von "Wayne’s World"-Regisseurin Penelope Spheeris mit prominenten Nebendarstellern (Mimi Rogers, Christopher McDonald). Bild: Die vielen Stripauftritte sind scharf, bunt und kontrastreich. Anderen Szenen fehlt es hingegen an Detailzeichnung und Tiefenwirkung. Ein feines Dauergrießeln stört kaum. Ton: Die Effektkulisse klingt in Deutsch zwar teilweise prägnanter als im Original (Autofahrt bei 8:53), echter Raumklang will sich aber nicht einstellen. Noch drei…

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Anwalt Mike Weiss (Chris Evans) vertritt eine HIV-positive Krankenschwester, die sich an einer kontaminierten Spritze infiziert hat. Bei seinen Ermittlungen kommt er illegalen Machenschaften der Pharmaindustrie auf die Spur. Der "Captain America"-Mime zeigt in diesem packenden, auf einer wahren Geschichte basierenden Justizdrama, was er wirklich draufhat. Ein starkes Stück Independent-Kino. Bild: Bei gut ausgeleuchteten Szenen verfügt der rausch- und defektarme Transfer über viele Details und hohe Tiefenwirkung (Gerichtssaal bei 35:35 oder Skyline bei 94:46). Selbst düstere Innenaufnahmen sind stets ausreichend scharf. Ton: Dialoge sind zwar gut verständlich, doch fällt die Effektkulisse meist im Center zusammen. Auch die Musik sorgt nur…

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Ein schweigsamer Martial-Arts-Mönch (Hongkong-Star Chow Yun-Fat) und ein großmäuliger Taschendieb (Seann William Scott) versuchen eine geheimnisvolle Schriftrolle, die den Schlüssel zu unbegrenzter Macht enthält, vor Alt-Nazis zu schützen. Nette Actionkomödie mit coolem Cast. Bild: Die Auswirkungen elektronischer Filter, eine eingeschränkte Detailauflösung sowie eine geringe Plastizität lassen das Bild wie eine hochskalierte DVD aussehen, obwohl der subjektive Schärfeeindruck gut ist. Auch der Schwarzwert gibt Anlass zur Klage (Schwarz sieht wie Dunkelgrau aus). Ton: Musik wie Effekte nutzen die Rears intensiv, mit aktuellen Produktionen kann der 5.1-Mix aber nicht konkurrieren. Extras: Audiokommentar, "Hinter den Kulissen Featurettes" (41:58), entfallene Szenen (11:38), alternatives Ende…

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Eine Nobelhure (Paz Vega) mit brisantem Wissen und die sie beschützenden Privatdetektive (Scott Mechlowitz, Alphonso McAuley) sind auf einer atemlosen Flucht vor der montenegrinischen Mafia, einem korrupten US-Senator und sadistischen Auftragskillern. Mit oft dämlichen Dialogen und viel Blutvergießen auf Hip getrimmter Eurothriller vor ungewöhnlicher Kulisse. Bild: Abhängig von der Szenenausleuchtung bietet der rausch- und defektarme Cineamscope-Transfer ein ordentliches bis gutes Schärfe-/Detailniveau. Gelegentlich rauscht’s. Ton: Nach verhaltenem Beginn rumst es beim explosiven Showdown ordentlich, aber nie so detailreich und räumlich wie bei Big-Budget-Produktionen. Extras: Audiokommentar, "Hinter den Kulissen" (15:31), entfallene Szenen (14:31), Trailer. Die Wertung Film 3 von 6 Punkten…

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