Autor: Andreas Oswald

Trotz eines Schneesturms, einer verunglückten Maschine und einer blockierten Landebahn versucht ein resoluter Flughafen-Chef (Burt Lancas­ter) den Betrieb aufrechtzuerhalten. Der Klassiker unter den Airport-Filmen läutete in Hollywood das Katastrophen-Jahrzehnt ein. (siehe Fakten-Check) Bild: Für eine über 40 Jahre alte Produktion geht die Kantenschärfe in Ordnung, auch Farben und Kontrast gefallen. Die nur mäßige Detailzeichnung und geringe Tiefenwirkung lassen aber wenig HD-Feeling aufkommen. Verschmutzungen und Rauschen sind meist kein Thema, jedoch flackert es in hellen Flächen (z.B. Wände) regelmäßig (u.a. 17:55, 77:03). Ton: Der deutsche Ton liegt nur in schnödem Mono vor, allerdings klingt auch der englische 5.1-HD-Upmix mehr schlecht als…

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In der durchgeknallten Fortsetzung zur holländischen Bad-Taste-Komödie "New Kids Turbo" fahren die Provinzproleten illegale Autorennen gegen Hooligans und schlagen sich in Friesland mit Zombies herum. Trotz Blutbädern und Sauereien jenseits des guten Geschmacks ist die FSK16-Fassung ungeschnitten (im Gegensatz zum entschärften Original). "New Kids"-Fans können zugreifen, für alle anderen müssen wir eine Schwachsinns-Warnung aussprechen. Bild: Der 2,35:1-Transfer zeigt meist eine gute Detail- und Kantenschärfe. Feines Filmkorn ist sichtbar, aber noch nicht störend. Bisweilen rauscht und verschmiert das Bild leicht (19:43). Dem Zombie-Finale wurde ein sepia-farbener 70er-Jahre-Grindhouse-Look verpasst – inklusive Verschmutzungen und Rauschen. Schärfe und Feinzeichnung bieten hier bestenfalls DVD-Niveau. Ton:…

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Während an der Grizzly Lake Highschool die Slasherfilm-Killerin Cinderhella anscheinend zum Leben erwacht ist und Jagd auf die Schülerschaft macht, müssen Mauerblümchen Riley und ein paar Freunde nachsitzen. Abgedrehte Horrorfilm-Parodie, deren Lachfaktor sich irgendwo zwischen "Scary Movie" und "Die nackte Kanone" bewegt. Bild: Die knallbunte und hervorragend ausgeleuchtete Eröffnungsszene holt sich die Höchstwertung. Der Rest sieht hingegen weniger schmuck aus, dank 4k-Digital-Dreh ist die Schärfe und Detailzeichnung aber meist gut bis sehr gut. Einzig der Kontrast könnte kräftiger sein; noch 5 Punkte. Ton: Die durchgeknallte Handlung spiegelt sich leider nicht im meist frontlastigen wie undynamischen 5.1-Mix wieder. Extras: Bild-in-Bild-Spur, "Probe…

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Meike Pelzer (Nora Tschirner) ersteigert vom Zoll einen beschlagnahmten Jeep. Als sie in der Seitenverkleidung 50 Kilo Kokain findet, lässt sie ihr altes Spießerleben hinter sich und startet einen Trip ins Ungewisse. Turbulente Komödie über Sinn und Unsinn des Lebens. Bild: Selten sahen deutsche Einfamilienhäuser und Vorgärten (u.a. 13:16, 16:42) so scharf und detailreich aus wie hier ­– auch wenn elektronisch minimal nachgeholfen wurde. Farben und Kontrast passen ebenfalls. Ein schmuckes HD-Bild. Ton: Für eine Komödie kommen Musik und Effekte überraschend dynamisch aus den Lautsprechern; auch die Rears wurden nicht vergessen. Extras: Making-of (16:33), "Charaktere" (3:20), "Die Richtige" (1:26), "Action"…

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Nachdem sein bester Freund ermordet wird, ermittelt Vietnamkriegsveteran Frank Vega (Danny Trejo) auf eigene Faust und sorgt für blutige Gerechtigkeit. Mauer Low-Budget-Actioner, bei dem die Produzenten den Bus-Showdown aus "Red Heat" geklaut haben. Bild: Das vernarbte Gesicht des Hauptdarstellers wird stets in seiner vollen Detailpracht präsentiert; auch sonst macht das mit Red-Digitalkameras gedrehte 1,78:1-Bild eine gute Figur. Lediglich eine Hand voll Zeitlupenaufnahmen fällt optisch stark ab. Dicke vier Punkte. Ton: Der 5.1-Abmischung hört man das geringe Budget an. Nur selten lösen sich Effekte vom Center, direktionale Rear-Effekte kann man an einer Hand abzählen. Der Dynamikumfang liegt kaum über TV-Film-Niveau. Extras:…

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Die vom Leben gezeichnete Mavis Gray (Charlize Theron) kehrt in ihren verschlafenen Heimatort zurück, um Jugendliebe Matt – einen frischgebackenen Familienvater – zurückzuerobern. Doch der Plan der 37-jährigen Ex-Ballkönigin gestaltet sich schwieriger als gedacht. Was sich wie eine klassische Romanze liest, entpuppt sich als bestechend gespielte und stilsicher inszenierte Tragikomödie. Bild: Die Optik des Digitaldrehs ist scharf und detailreich. Aufgrund der düsteren Bilder, die die Stimmung der Protago­nistin widerspiegeln, hält sich die Plastizität aber in Grenzen. Ton: Die Musik klingt gut, die Effektkulisse beschränkt sich allerdings auf ein Minimum. Extras: Audiokommentar, Making-of (17:27), "Die schreckliche Wahrheit" (6:23), "Fragen und…

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Lobbyist Jack Abramoff (Golden-Globe-nominiert: Kevin Spacey) bringt Wirtschaft und Politiker an einen Tisch – und füllt sich dabei selbst die Taschen. Doch als er den Hals nicht voll kriegt, droht sein illegales Spiel aufzufliegen. Kurzweilige Politsatire, die auf wahren Begebenheiten beruht. Bild: Der Cinemascope-Transfer kommt knackig und bunt (grünes Gras, blauer Himmel) daher. Egal ob Kevin Spaceys Gesichtskonturen oder Kleidungstexturen – alles wird dank Digitaldreh mit 4k-Red-One-Kameras detailreich abgebildet. Analoge wie digitale Artefakte glänzen durch Abwesenheit. Ton: Die räumlich wie detailreich abgemischte Musik drückt der klanglich guten 5.1-Abmischung ihren Stempel auf. Auch Umgebungsgeräusche finden regelmäßig den Weg auf die hinteren…

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Dave Brown (Woody Harrelson) säuft im Dienst, wirft Pillen ein wie Schokodrops und bricht Gesetze, wie es ihm passt. Doch als der Old-School-Officer einen Verdächtigen tötet, geht er zu weit. Starker Noir-Cop-Thriller nach einem Drehbuch von Szenekenner James Ellroy ("L.A. Confidential"). Bild: Trotz überzogenem Kontrast (man kann die Hitze von Los Angeles förmlich spüren) ist die Kantenschärfe und Detailzeichnung bei Außenaufnahmen top. Auch Nacht- und Innenaufnahmen des Digitaldrehs versprühen HD-Flair. Ton: Das hektische Treiben der Millionenmetropole wird akus­tisch überzeugend vermittelt. Die im Vergleich zum Original lauter abgemischten Synchrondialoge mindern den Dynamikumfang. Knappe vier Punkte. Extras: Making-of (28:56), "Shit Dave Brown…

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Nachdem seine Frau in Japan grausam ermordet wurde, will Ninja Cho (Sho Kosugi) mit seinem Sohn in Amerika ein neues Leben beginnen. Doch eine Mordserie, Drogendeals und Entführungen lassen den legendären Ninja auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht zur Ruhe kommen. Der kultige 80er-Jahre-Rache-Actioner hat inhaltlich keinen Bezug zum ersten und dritten Teil. Bild: Wer nur die alte VHS-Fassung kennt, wird von der Qualität begeistert sein. Objektiv gesehen wird hier (ebenfalls eine MGM-Filmabtastung) aber wie beim ersten Teil in Bezug auf Detailauflösung und Tiefenwirkung nur gutes DVD-Niveau geboten. Ton: Der Monoton hat weniger Knackser und andere Probleme als Teil…

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Christie (Lucinda Dickey) ist von dem Geist eines Ninjas besessen – und wird nachts zu einer seelenlosen Killermaschine. Vergeblich versucht die Aerobic-Trainerin sich dagegen zu wehren. Die einzige Möglichkeit, ihren attraktiven Körper vom bösen Geist zu befreien, ist die Hilfe eines anderen Ninja (Sho Kosugi). Die surreal anmutende Mischung aus "Enter the Dragon", "Poltergeist", "Der Exorzist", "Flashdance" ist an Beknacktheit und 80er-Jahre-Klischees nicht zu toppen (Gleiches gilt übrigens für die Körperbehaarung des männlichen Hauptdarstellers). Wer den Streifen aber aus seiner Jugend kennt und einige Bier intus hat, für den erhöht sich die Filmwertung ins Unermessliche. Kein inhaltlicher Bezug zu den…

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