Der 18-jährige Jonas (Christian Ulmen) blieb in der Schule bereits mehrmals sitzen und bekommt seine letzte Chance auf einen Abschluß. Die Mockumentary über den Schulalltag wurde während des regulären Unterrichts mit echten Schülern und Lehrern gedreht. Was aber wirklich echt ist und was gestellt, erschließt sich dem Zuschauer nicht – äußerst unterhaltsam ist das Gezeigte aber allemal. Bild: Der Transfer ist meist scharf und detailliert. Rauschen variiert je nach Aufnahmeort und Lichtverhältnissen. Bisweilen flimmern Kanten (1080/50i) etwas. Ton: Die "Mikro in den Raum gehalten"-Akustik tönt mal nur vom Center, mal liefern Umgebungsgeräusche luftige Effekte auf den Rears. Die wenigen Songs…
Autor: Andreas Oswald
In ihrem Sommerurlaub auf Kreta wollen vier frischgebackene Schulabsolventen saufen und Sex haben. Als das schwer pubertierende Quartett aber vier brave Mädels kennenlernt, wirbelt das ihre Pläne gehörig durcheinander. Die unterhaltsame Bad-Taste-Komödie ist ein Kinoableger der erfolgreichen Brit-Sitcom "The Inbetweeners". Bild: Der rauschfreie Transfer ist blitzsauber, scharf und detailreich. Der leicht angehobene Kontrast sorgt für moderne Hochglanz-Ästhetik, Farben könnten etwas kräftiger sein. Ton: Die Songs des DTS-HD-Tons (falsche "Dolby Digital"-Coverangabe) grooven mit sattem Bass. Parties gefallen mit guter Surround-Unterstützung, ruhige Szenen sind frontlastig. Extras: Pilotfolge "The Inbetweeners" (21:26), Making-of (63:20), entfallene Szenen (11:49), Outtakes (13:57), vier Featurettes (83:21), Kinotrailer. Die…
Im Auftrag der Kirche soll der von einem Feuerdämon besessene Ghost Rider (Nicolas Cage) einen Jungen mit magischen Kräften in einen Mönchsorden überführen. Doch niemand Geringeres als der Teufel persönlich plant den Burschen abzufangen, um sich dessen Kräfte anzueignen. Völlig verhunztes "Ghost Rider"-Sequel von den "Crank"-Regisseuren Mark Neveldine und Brian Taylor. Bild: 2D: Der plastische Cinemascope-Transfer bietet Top-Schärfe und Detailzeichnung mit viel Tiefenwirkung. Feuer leuchtet dank kräftiger Farben enorm. 3D: Dem konvertierten 3D-Transfer fehlt es an Dreidimensionalität, die Raumtiefe reicht nicht sehr weit nach hinten. Auch Personen wirken meist flach, sind aber immerhin gut differenzierbar. Scherenschnitte fielen uns nicht auf.…
Der sich durch die Straßen von Boston prügelnde Will Hunting (Matt Damon) kann Mathematik-Probleme lösen, die selbst Nobelpreisträger zur Verzweiflung bringen. Der Harvard-Dozent Lambeau und der Psychologe Sean Maguire (Robin Williams) versuchen den rebellischen Teenager zu formen. Oscarprämiertes Selbstfindungsdrama. Bild: Das Bild wirkt knackig und ist stets scharf. Eine eingeschränkte Tiefenwirkung, der nicht immer ruhige Bildstand und die regelmäßig aufblitzenden weißen Dropouts sind der zehn Jahre alten Filmabtastung geschuldet. Ton: Klanglich kann man dem 5.1-Mix wenig vorwerfen, aus den Rear-Speakern kommt allerdings wenig bis nichts. Extras: Audiokommentar, "Good Will Hunting: 15 Jahre später" (62:14), "Matt Damon erinnert sich an Good…
Gelungene Disney-Version des Klassikers über die Abenteuer des Herrn des Dschungels. Bild: Trotz neuem Transfer im 1,78:1-Format (die DVD war 1,66:1 mit seitlichen Balken) bleibt der HD-Effekt weitgehend auf der Strecke. Das liegt zum einen am schlichten Animationsstil, zum anderen an den weichen Computerhintergründen. Auch flackert das Bild regelmäßig (37:30, 63:25, 82:50). Ton: Verglichen mit modernen Animations-Abmischungen klingt "Tarzan" zurückhaltend. Trotz Dschungel-Setting ist der Surroundanteil gering, auch Dynamik und Subwoofer-Unterstützung enttäuschen. Extras: Vom opulenten Bonusmaterial der Doppel-DVD haben es leider nur die alternative Eröffnungsszene (2:13), ein Musikvideo und der sechsminütige Beitrag "Leben im Dschungel" auf die Blu-ray geschafft. Die Wertung …
Das Leben des erfolgreichen New Yorkers Brandon Sullivan (Michael Fassbender) dreht sich um erotische Fantasien und One Night Stands. Als seine exzentrische Schwester (Carey Mulligan) bei ihm auftaucht, gerät sein obszessives Sexleben aus den Fugen. Das bildgewaltige Drama löste in den USA wegen der frontalen Entblößung seines Hauptdarstellers (siehe Fakten-Check) einen Skandal aus. Bild: Die künstlerisch anmutende Bildkomposition wird scharf und detailreich abgebildet. Der HD-Effekt hält sich aufgrund der geringen Szenenausleuchtung aber in Grenzen. Ton: Die unkonventionelle Filmmusik drückt der 5.1-Abmischung ihren Stempel auf, aber auch Umgebungsgeräusche wie der Straßenlärm New Yorks wurden überzeugend vertont. Extras: "The Story of Shame"…
Krieger Kull (TV-"Hercules" Kevin Sorbo) steigt vom Sklaven zum König auf, was dem Adel missfällt. Um den neuen Herrscher zu beseitigen, erwecken die Neider eine mächtige Hexe (sexy: Tia Carrere), die das Land in Angst und Elend stürzt. Der trashige Barbaren-Fantasy-Spaß wandelt auf "Conan"-Spuren und punktet mit ordentlichen Effekten, saftigen Schwerthieben sowie einer Portion Selbstironie. Bild: Gute Schärfe gibt es nur in Nahaufnahmen, ein Rauschfilter bügelt Details glatt. Trotzdem ist in Hintergründen ein Teppich aus Rauschen und Kompressisonsartefakten sichtbar. Leichte Verschmutzungen gibt es gratis dazu. Ton: Musik und Effekte spielen zwar räumlich, klingen aber unnatürlich, detailarm und etwas dumpf. Dicke…
Um eine Revolution zu finanzieren, verkaufen Freiheitskämpfer ihren Krieg als Tourismus-Attraktion an Millionäre. Elite-Kämpfer (u.a. Christian Slater) sollen die betuchten Möchtegern-Soldaten (u.a Ving Rhames, Sean Bean) ausbilden und bei Gefechten beschützen. Absurdes Action-Vehikel mit mehr oder weniger abgehalfterten B-Stars, ordentlicher Action und einer Prise Selbstironie. Bild: Der rauscharme Cinemascope-Transfer sorgt mit guter Detail- und Kantenschärfe für ein plastisches Bild. Die Graustufenzeichnung ist top, Farben wirken aber etwas blass. Ton: Der dynamische 5.1-HD-Sound rumpelt mit guter Dynamik und präzisen Effekten. Den Ballereien mangelt es aber an Surround-Unterstützung. Explosionen könnten mit mehr Tiefbass donnern. Extras: Behind the Scenes (5:01), Interviews (1:58), Trailer.…
Im 11. Jahrhundert bedrohen Barbaren die Grenzen Chinas. Das von Frauen regierte Adelshaus Yang stellt sich mit seiner Armee der feindlichen Übermacht entgegen. Das von Jackie Chan produzierte Remake des Shaw-Brothers-Klassikers "Die Rache der gelben Tiger" bietet zwar viel Action, krankt aber an Kitsch und Melodramatik. Bild: Der rauscharme und plastisch anmutende Cinemascope-Transfer gefällt mit sehr guter Detail- und Kantenschärfe – selbst bei den hektischen Kämpfen bleibt das Bild scharf. Farben leuchten kräftig und der ausgewogene Kontrastumfang zeigt trotz sattem Schwarz viele Graustufen. Ton: Der agile 5.1-HD-Sound überzeugt mit luftigem, weiträumigem Score. Die vielen Schlachten bieten tolle Räumlichkeit, präzise Effekte…
Isabella Rossi (Fernanda Andrade) will die Wahrheit über ihre dämonisch besessene Mutter herausfinden, die während einer Teufelsaustreibung drei Priester tötete. Mit Hilfe eines Dokumentar-Filmers hält sie ihre Recherchen auf Video fest und besucht ihre Mama in einer psychiatrischen Anstalt. Böser Fehler. Der fade Exorzismus-Horror im Pseudo-Doku-Stil (im Fachjargon: Mockumentary) ist weder originell noch besonders spannend. Bild: Trotz verwackelter Handkamera sind die Bilder scharf und detailliert. Hier und da rauscht es leicht (25:33). Farben wirken unterkühlt und etwas blass. Ton: Das Akustikgeschehen spielt sich meist auf dem Center ab. Vereinzelt bedienen Umgebungsgeräusche und Effekte während der Exorzismen auch die hinteren Boxen.…