Autor: Andreas Oswald

"Kampf der Titanen" erhielt viel Schelte wegen einer schwachen 3D-Konvertierung. Auch bei der Fortsetzung konvertierte man nachträglich, statt in 3D zu drehen. Trotzdem sieht das Ergebnis um einiges besser aus als beim Original. Die Story tritt hingegen auf der Stelle. Erneut verwurstet man antike Figuren und Mythen zur trashigen, zumindest technisch eindrucksvollen Materialschlacht zwischen Gut und Böse. Nach seinem Sieg über den Monster-Kraken führt Halbgott Perseus (Sam Worthington) ein normales Leben als Vater und Fischer. Doch die Idylle zerbricht, als Unterwelt-Gott Hades Perseus‘ Vater Zeus (Liam Neeson) an den verfeindeten Titanen-Führer Kronos verrät. Das Bonusmaterial kommt deutlich substantieller daher als…

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Jung-Anwalt Arthur Kipps ("Harry Potter"-Star Daniel Radcliffe) soll sich in einem verschlafenen Ort um ein verwaistes Anwesen kümmern. Kaum angekommen, sieht der vom Tod seiner Frau Gezeichnete eine schwarze weibliche Gestalt um das gespenstige Herrenhaus schleichen. Als einige Kinder im Dorf daraufhin ums Leben kommen, wird Kipps dafür verantwortlich gemacht, denn ein Fluch besagt: Wann immer die Frau in Schwarz erscheint, stirbt jemand. War die wenig originelle, aber spannende Gruselkost im Kino nur geschnitten mit FSK-12-Freigabe zu sehen, gibt es auf Blu-ray die ungekürzte FSK-16-Fassung. Bild: Schärfe- und Detailzeichnung sind in hellen Szenen ausgezeichnet, dunkle Einstellungen wirken weicher (56:43) und…

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Während der ersten Filmvorführungen zur Jahrhundertwende sprangen die Zuschauer regelmäßig von ihren Sitzen auf. Sie dachten, echte Züge würden auf sie zu rasen und echte Cowboys auf sie schießen. Ein gutes Jahrhundert später liefert Martin Scorsese mit "Hugo" eine Hommage an das ganz frühe Kino und Film-Pionier Georges Méliès ("Die Reise zum Mond", 1902), bei der einige Zuschauer wieder aus ihren Sitzen springen könnten. Denn der Oscar-Preisträger verwendet die digitale 3D-Technik in praktisch perfekter Art und Weise. Die Geschichte Anfang der 1930er haust das zwölfjährige Waisenkind Hugo (Asa Butterfield) in einem Pariser Bahnhof, wo der begabte Bastler Gebäudeuhren wartet und…

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Weißrussland, 1941: Nachdem ihre Familien durch deutsche Truppen ermordet wurden, leisten die jüdischen Bielski-Brüder (Daniel Craig, Liev Schreiber) unerwarteten Widerstand gegen die Nazis. Auf wahren Tatsachen beruhende Kriegsaction von Oscar-Preisträger Edward Zwick. Bild: Der mit kalten Grün- und Grautönen sowie harten Kontrasten auf Zweite-Weltkriegs-Optik getrimmte Transfer bildet Gesichter scharf und detailreich ab. Allerdings wünscht man sich bei Totalaufnahmen zuweilen mehr Plastizität. Ton: Hält sich der detailreiche und klanglich hervorragende DTS-HD-Mix zu Beginn noch zurück, zieht er im letzten Drittel mit viel Bass und Surroundeffekten fast alle Akustik-Register. Extras: Audiokommentar, Interviews (10:15), Szenen vom Set (5:37), Making-of (26:06), "Die Musik"…

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Während einer wilden Partynacht ent­decken Andrew, Steve und Matt ein außergewöhnliches Objekt, das eine besondere Wirkung auf sie ausübt. Schon bald entwickeln die drei Teenager übernatürliche Fähigkeiten. Doch der anfängliche Spaß an den neuen Kräften wird schnell zur größten Herausforderung ihres Lebens. Als einer der drei Jugendlichen anfängt, seine Macht zu missbrauchen, entbrennt ein Streit, der in einer Katas­trophe zu enden droht. Sowohl die Mischung aus Superhelden-Film und Coming-of-Age-Drama wie die filmische Umsetzung im Stil einer Real-Life-Doku mit Hand­kamera kam beim Publikum gut an. Bei gerade mal 12 Millionen Dollar Produktionskosten spielte das Werk von Regienovize Josh Trank bereits im…

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Ganz so schlecht, wie uns der Beitrag "Die Restaurierung – Vorher und Nachher" weismachen will (siehe Bild unten), sah die alte Blu-ray zwar nicht aus, doch auch wir urteil­ten einst: "Gesichter sind bei Nahaufnahmen meist scharf, doch Detailzeichnung und Plastizität lassen noch immer zu wünschen übrig." Die neue Blu-ray hinterlässt zweifelsohne einen besseren Eindruck, ein HD-Referenzbild gibt es aber noch immer nicht. Über die technischen Aspekte der Restaurierung schweigt sich das Bonusmaterial leider aus. Dafür gib es ein neues Interview mit Regisseur Paul Verhoeven (34:47), in dem der Holländer die Produktion Revue passieren lässt und ein paar lustige Anekdoten zum…

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Der 18-jährige Jonas (Christian Ulmen) blieb in der Schule bereits mehrmals sitzen und bekommt seine letzte Chance auf einen Abschluß. Die Mockumentary über den Schulalltag wurde während des regulären Unterrichts mit echten Schülern und Lehrern gedreht. Was aber wirklich echt ist und was gestellt, erschließt sich dem Zuschauer nicht – äußerst unterhaltsam ist das Gezeigte aber allemal. Bild: Der Transfer ist meist scharf und detailliert. Rauschen variiert je nach Aufnahmeort und Lichtverhältnissen. Bisweilen flimmern Kanten (1080/50i) etwas. Ton: Die "Mikro in den Raum gehalten"-Akustik tönt mal nur vom Center, mal liefern Umgebungsgeräusche luftige Effekte auf den Rears. Die wenigen Songs…

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In ihrem Sommerurlaub auf Kreta wollen vier frischgebackene Schulabsolventen saufen und Sex haben. Als das schwer pubertierende Quartett aber vier brave Mädels kennenlernt, wirbelt das ihre Pläne gehörig durcheinander. Die unterhaltsame Bad-Taste-Komödie ist ein Kino­ableger der erfolgreichen Brit-Sitcom "The Inbetweeners". Bild: Der rauschfreie Transfer ist blitzsauber, scharf und detailreich. Der leicht angehobene Kontrast sorgt für moderne Hochglanz-Ästhetik, Farben könnten etwas kräftiger sein. Ton: Die Songs des DTS-HD-Tons (falsche "Dolby Digital"-Coverangabe) grooven mit sattem Bass. Parties gefallen mit guter Surround-Unterstützung, ruhige Szenen sind frontlastig. Extras: Pilotfolge "The Inbetweeners" (21:26), Making-of (63:20), entfallene Szenen (11:49), Outtakes (13:57), vier Featurettes (83:21), Kinotrailer. Die…

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Im Auftrag der Kirche soll der von einem Feuerdämon besessene Ghost Rider (Nicolas Cage) einen Jungen mit magischen Kräften in einen Mönchsorden überführen. Doch niemand Geringeres als der Teufel persönlich plant den Burschen abzufangen, um sich dessen Kräfte anzueignen. Völlig verhunztes "Ghost Rider"-Sequel von den "Crank"-Regisseuren Mark Neveldine und Brian Taylor. Bild: 2D: Der plastische Cinemascope-Transfer bietet Top-Schärfe und Detailzeichnung mit viel Tiefenwirkung. Feuer leuchtet dank kräftiger Farben enorm. 3D: Dem konvertierten 3D-Transfer fehlt es an Dreidimensionalität, die Raumtiefe reicht nicht sehr weit nach hinten. Auch Personen wirken meist flach, sind aber immerhin gut differenzierbar. Scherenschnitte fielen uns nicht auf.…

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Der sich durch die Straßen von Boston prügelnde Will Hunting (Matt Damon) kann Mathematik-Probleme lösen, die selbst Nobelpreisträger zur Verzweiflung bringen. Der Harvard-Dozent Lambeau und der Psychologe Sean Maguire (Robin Williams) versuchen den rebellischen Teenager zu formen. Oscarprämiertes Selbstfindungsdrama. Bild: Das Bild wirkt knackig und ist stets scharf. Eine eingeschränkte Tiefenwirkung, der nicht immer ruhige Bildstand und die regelmäßig aufblitzenden weißen Dropouts sind der zehn Jahre alten Filmabtastung geschuldet. Ton: Klanglich kann man dem 5.1-Mix wenig vorwerfen, aus den Rear-Speakern kommt allerdings wenig bis nichts. Extras: Audiokommentar, "Good Will Hunting: 15 Jahre später" (62:14), "Matt Damon erinnert sich an Good…

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