Autor: Andreas Oswald

Zwei Jahre nach der DVD erscheint die Emmy-nominierte Mystery-Serie über in New York lebende Monster und Mutanten auf Blu-ray. Der Transfer ist schärfer und detaillierter als auf DVD, Kompressionsartefakte stören aber noch immer. Die 5.1-HD-Abmischung gefällt mit räumlichem Score und plastischen Effekten. Extras: 13 Audiokommentare, Webisodes (112:33), Bloopers (3:33), "Welcome to the Sanctuary" (5:13), "The Residents of the Sanctuary" (5:43), "Sanctuary Visual Effects" (5:23), "Building Sanctuary" (16:12). Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 4 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Koch Media Format…

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Frank Gallagher (William H. Macy) liebt seine sechs Kinder. Aber noch mehr liebt der Mittfünfziger Alkohol, Zigaretten und den monatlichen Scheck von der Sozialhilfe. Da das eigentliche Familienoberhaupt nichts auf die Reihe kriegt, muss die älteste Tochter (Emmy Rossum) dafür sorgen, dass die Stromrechnung bezahlt wird und Essen auf den Tisch kommt. Geniale und zu Recht preisgekrönte Mischung aus warmherzigem Sozialdrama und respektloser Comedy. Da vom amerikanischen Pay-TV-Sender Showtime ("Dexter", "Californication") produziert, wird die Serie auch in Sachen Sexszenen und deftigen Dialogen ihrem Titel gerecht. Bild- und Tonqualität: Dank Digitaldreh mit Red One Kameras ist das Bild vorzüglich, vor allem…

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Film: 1988 wird vor der Küste Alaskas eine Wal-Familie im Eis eingeschlossen, nur ein langsam zufrierendes Luftloch bewahrt die drei Meeressäuger vor dem Ertrinken. Bald richtet sich der Blick der gesamten Welt auf das Wal-Drama und eine Rettungsaktion beginnt, welche die Kooperation der USA und UdSSR erfordert. Auch eine Greenpeace Aktivistin (Drew Barrymore) und ein Ölmagnat (Ted Danson) stürzen sich in die Medien- und PR-Schlacht. Die familienfreundliche Survival-Story samt kitschfreier Botschaft für Tier- und Naturschutz beruht auf wahren Begebenheiten. Bild: Der homogene Kontrast läßt das Weiß der Schneelandschaft Alaskas nicht überstrahlen und zeigt ausreichend Feinabstufungen in Lichtern. Detail- und Kantenschärfe…

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Japan im frühen 17. Jahrhundert. Hanshirô Tsugumo (Ebizô Ichikawa) will an einem feudalen Fürstenhof rituellen Selbstmord (japanisch: Hara-Kiri) begehen. Damit löst der verarmte Schwertkämpfer allerdings eine Kette von tragischen Ereignissen aus. Regie-Exzentriker Takashi Miike ("13 Assassins") inszenierte ein stilsicheres Remake des gleichnamigen Samurai-Klassikers von 1962. Bild: 2D: Außenaufnahmen sehen meist ausreichend scharf und detailreich aus. Allerdings rauschen Innenaufnahmen zuweilen stark, worunter die Schärfe leidet. 3D: Trotz nativem 3D-Dreh wirkt das Bild recht flach. Figuren sind nicht sonderlich plastisch und wirken undifferenziert gestaffelt. Ton: Der 5.1-Mix geizt dramaturgisch bedingt zwar mit Effekten, dafür klingt die Musik räumlich und detailreich. Extras: Kinotrailer…

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Im Sequel zu "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" stranden Sean Anderson (Josh Hutcherson) und sein Stiefvater Hank (Dwayne "The Rock" Johnson) auf einer mystischen Insel. Unglücklicherweise droht das wie in den Jules-Verne-Romanen beschriebene Eiland im Meer zu versinken. Das Familien-Abenteuer krankt an plattem Humor, punktet aber bei den Effekten. Bild: 2D: Der 1,78:1-Transfer gefällt mit sehr guter Detail- und Kantenschärfe. Schwarz ist satt, die Farben leuchten kräftig. An wenigen Stellen rauscht es etwas grob. 3D: Der native 3D-Transfer fasziniert mit toller Tiefenwirkung und differenzierter Darstellung von Personen. Die Flucht vor Raubvögeln auf Riesenbienen bietet dank toller Animation viel Dreidimensionalität.…

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Getreu dem Motto "Sex ja, Beziehung nein" macht Marketing-Profi Tom Moreno (Stephan Luca) jede hübsche Frau an. Doch dann richtet eine neue Mitarbeiterin in Toms Liebesleben ein kreatives Chaos an. Die hane­büchene Beziehungskomödie basiert auf dem gleichnamigen Bestseller. Bild: Kein Rauschen, keine Verschmutzungen, natürliche Farben und eine hohe Kantenschärfe und Detailzeichnung – objektiv gibt es am Bild nichts zu bemängeln. Allerdings sieht die Optik des Digital-Drehs (Arri-Alexa-Kameras) eher nach einem TV-Film denn nach einer Kinoproduktion aus. Ton: Ein Surround-Feuerwerk wird dramaturgisch bedingt zwar nicht abgebrannt, allerdings klingt der 5.1-Mix meist lebhafter als amerikanische Genre-Kollegen. Extras: Making-of (11:09), Interviews (28:13), Hinter…

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Die Rapper Otis (Sido in seinem ersten Kinofilm) und Eddy (B-Tight) sind stets knapp bei Kasse und wollen ihr Hobby zum Beruf machen. Als die große Karriere bei einem Platten-Major lockt, treiben künstlerische Differenzen und das liebe Geld einen Keil zwischen die ‚Blutzbrüdaz‘. Die flotte Hip-Hop-Komödie geizt nicht mit derben Sprüchen und Seitenhieben aufs Musikbusiness. Wer mit Hip-Hop jedoch nichts am Hut hat, wird dem Musikfilm nur wenig abgewinnen können. Bild: Der plastische Cinemascope-Transfer klotzt mit sehr guter Schärfe und Detailzeichnung. Schwarz ist satt und zeigt ausreichend Graustufen. Farben wurden leicht ins Bräunliche verschoben, der Kontrast ist angehoben und sorgt…

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Im alten China fallen der Kaiser und seine Familie einem Massaker zum Opfer, nur ein Säugling überlebt. Vom Leibarzt des Hauses gerettet und zum Kämpfer erzogen, soll der letzte Herrscher-Nachfahre Rache an den Mördern üben. Kunst- wie anspruchsvolles Historienepos von Meisterregisseur Chen Kaige ("Der Kaiser und sein Attentäter"). Bild: Der 2,35:1-Transfer ist meist ausreichend scharf und detailliert. Aufgrund des überzogenen Kontrasts überstrahlen Lichter oft stark. Je nach Szene und Einstellung ist das Bild mal rauscharm, mal grieselt es stark – was den vierten Punkt kostet. Ton: Bei den Schlachtszenen sitzt man akustisch mittendrin, der HD-5.1-Track tönt dynamisch, bassstark und mit…

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Während eines Tankstopps werden die alleinerziehende Mutter Lorraine (Maria Bello) und ihr fünf Jahre alter Sohn von einem flüchtigen Bankräuber (Stephen Dorff) überwältigt. Ein nervenaufreibender Roadtrip beginnt. Mauer Psychothriller vor limitierter Kulisse. Bild: Schärfe und Detailzeichnung sind dank "Red One"-4k-Kameras meist sehr gut – die Tiefenwirkung ist aufgrund der Düster-Optik (hell wird es erst in der letzten Viertelstunde) aber begrenzt. Gelegent­liches Zeilenflimmern und Aliasing-Effekte (Leitplanke 18:25, Stromleitung 78:15) stören kaum. Ton: Während der Actionszenen machen alle Boxen ordentlich Radau, doch man hört der 5.1-Abmischung stets das geringe Budget (für den Videomarkt produziert) an. Extras: Neben dem Trailer gibt es lediglich…

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Edgar Rice Burroughs‘ Romanreihe "John Carter vom Mars" inspirierte schon George Lucas zu "Star Wars" und James Cameron zu "Avatar". Die Leinwand-Adaption von "John Carter" kann es leider nur optisch mit den SciFi-Meilensteinen aufnehmen. Das Kinoeinspiel blieb mit 300 Millionen Dollar entsprechend weit hinter den Erwartungen der Disney-Chefs zurück, die angesichts eines Budgets von 250 Millionen Dollar mit dem Dreifachen gerechnet hatten. Trotz XXL-Budget wurde nicht in 3D gedreht, sondern nachträglich konvertiert – und das sieht man. 1871 wird John Carter (blass: Taylor Kitsch) durch ein Raumportal auf den Mars befördert und stolpert mitten in den Krieg zweier Völker. Als…

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