Musikprofessor Parker Wilson (Richard Gere) liest eines Abends nach der Arbeit einen streunenden Hundewelpen am Bahnsteig auf. Über die Jahre werden Mann und Tier die besten Freunde. Der Vierbeiner begleitet sein Herrchen sogar jeden Morgen zum Bahnhof und holt ihn abends wieder ab – bis der Professor eines Tages nicht zurückkehrt. Zu Tränen rührende Geschichte, die auf wahren Tatsachen basiert. Kleenex bereithalten! Bild: Der rauscharme und kontrastreiche 1,85:1-Transfer bietet eine hervorragende Detailzeichnung und ein gutes Schärfeniveau. Hin und wieder zeigt sich in feinen Strukturen Kantenflimmern (12:00). Ton: Räumliche Effekte gibt es leider kaum, nur der Score nutzt ab und an…
Autor: Christoph Steinecke
Nach einem Streit mit seiner Mutter flüchtet der neunjährige Max auf eine seltsame Inseltraumwelt. Dort haust ein Gruppe monströser Zottelwesen, die den Jungen sogleich zu ihrem König macht. Niemand geringeres als Tom Hanks produzierte die fantasievolle Verfilmung von Maurice Sendaks Kinderbuchklassiker. Bild: Ein flauer Kontrast lässt das Bild oft eine Spur zu dunkel wirken. Die Schärfe schwankt zwischen gut und befriedigend, die hohe Detailzeichnung rettet den vierten Punkt. Ton: Egal ob Umgebungsgeräusche (Gischt, 17:31), basskräftig hüpfende Zottelmonster (34:07) oder räumliche Erdballschlacht – der 5.1-Mix bietet eine nette Surroundkulisse. Extras: Trickfilmversion eines weiteren Buchs von Maurice Sendak (23:30), Making-of (13:02), sieben…
Die fesselnde "Discovery Channel"-Dokumentation beleuchtet spannende Erkenntnisse, die von Wissenschaftlern anhand neuester geologischer Untersuchungsmethoden über das Innere unseres Planeten gewonnen wurden. So erfährt man unter anderem, dass es mehr Leben unter der Erdoberfläche gibt als darauf oder dass im Erdmantel mehr Wasser gespeichert ist als in allen Ozeanen zusammen. Bild: Neu gedrehte Aufnahmen aus nativen HD-Quellen überzeugen mit scharfen, detailreichen und plastischen Bildern. Jedoch kommt auch immer wieder älteres PAL-Material zum Einsatz, das in der Qualität meist stark abfällt. Ton: Die Klangkulisse nutzt fast nur die Stereofront. Die Ausnahme bilden eine Handvoll Computeranimationen, die via ProLogic-Schaltung hier und da die…
Zusammen mit der scheinbar einzigen Überlebenden des ersten Teils (Test in audiovision 1-2010) kehrt ein Rettungstrupp an den Ort des Grauens zurück – und das Geschehen droht sich zu wiederholen. Würdiger Nachfolger des englischen Horror-Überraschungshits aus dem Jahr 2005. Bild: Die Optik ähnelt dem Vorgänger, allerdings schwanken Schärfe- und Rauschniveau weniger, zudem sind die Höhlen besser ausgeleuchtet, so dass man mehr Details sieht. Ton: Erneut werden die Monsterattacken und klassischen Schockmomente akustisch hervorragend untermalt. In Sachen Dynamik wurde gar noch eine Schippe draufgelegt (Höhleneinsturz bei 33:20). Allerdings hätten wir uns etwas mehr Höhlenatmosphäre mittels Hall gewünscht. Extras: Making-of (26:00), "Die…
"Der Film kann ein riesiger Flop werden" verrät Regisseur Jason Reitman zu Beginn seines äußerst informativen Audiokommentars, der zu einem Zeitpunkt aufgenommen wurde, als der Film in gerade mal 15 Kinos lief. Heute wissen wir: Mit einem Einspiel von 163 Millionen Dollar und sechs Oscar-Nominierungen (‚Regie‘, ‚Film‘, ‚Hauptdarsteller‘, ‚Nebendarstellerin‘, ‚Drehbuch‘) war "Up in the Air" alles andere als ein Flop. Da verwundert die maue Bonusausstattung der Blu-ray. Denn neben dem bereits erwähnten Audiokommentar sind lediglich die 13 entfallenen Szenen (23:16), die ebenfalls vom Regisseur auf fachmännische Weise kommentiert werden, einen Blick wert. Der zweiminütige Beitrag "Schattenspiele" befasst sich mit dem…
"Was in ‚Pandorum‘ passiert, habe ich noch nie in einem anderen Film gesehen", sagt Produzent Jeremy Bolt im Bonusmaterial. Scheinbar hat der gute Mann "Alien", "Event Horizon" und "Sunshine" verpasst. Denn "Pandorum" ist ein Amalgam aus diesen Vorbildern – allerdings ein verdammt gutes. Der Science-Fiction-Thriller bietet eine spannende Mischung aus klaustrophobischem Weltraumhorror, temporeich inszenierter Action und hollywoodreifem Produktionsdesign. Dabei enstand die Story über eine Raumschiffcrew, die zur Besiedlung eines weit entfernten Planeten aufgebrochen ist, auf deutschem Boden – in den Berliner Babelsberg Studios. Die gerade aus dem Tiefschlaf erwachten Astronauten Payton (Dennis Quaid) und Bower (stark: Ben Foster) stellen fest,…
Charlie Chaplins erster Tonfilm, in dem er Hitler und das NS-Regime mit einer bissigen Mischung aus Karikatur und Slapstick-Einlagen an den Pranger stellt, schrieb Filmgeschichte. Im Mittelpunkt steht ein jüdischer Frisör, der dem tomanischen Diktator Hynkel zum Verwechseln ähnlich sieht. Bild: Dank einer Restauration sieht der Chaplin-Klassiker so gut aus wie nie zuvor. Nahezu keine Verschmutzungen, kaum Rauschen und eine solide Schärfe erfreuen das Auge. Unschön sind Helligkeitsflackern und die geringe Tiefenwirkung. Ton: Obwohl die deutsche Mono-Abmischung 18 Jahre weniger auf dem Buckel hat (sie stammt von 1958) als das Original, klingt sie ebenso blechern wie der englische Spur. Extras:…
Ein Asteroid droht die Erde plattzumachen. Ein Team von Ölexperten (u.a. Bruce Willis) soll auf dem Gesteinsbrocken landen, ein Loch bohren und darin eine Atombombe platzieren. Michael Bays bildgewaltigen wie hirnrissigen Actionkracher liebt oder hasst man – wir lieben ihn. Bild: Das Bild ist scharf, bunt und kontrastreich – bietet aber zu keiner Zeit die Detailauflösung und Tiefenwirkung von späteren Michael-Bay-Filmen wie "Pearl Harbor", "The Island" oder "Transformers". Zudem werden in dunklen Bereichen (56:42, 101:18) Informationen verschluckt (Black-Crush). Ton: Die detailreiche wie räumliche 5.1-Abmischung muss sich hingegen nicht hinter aktuellen Big-Budget-Produktionen verstecken, allerdings klingt der deutsche DTS-Mix nicht so dynamisch…
In Teil 2 des turbulenten Fantasy-Abenteuers für Jung und Alt ist das Königreich der Minimoys in Gefahr. Also macht sich der junge Arthur auf die Reise, um seinen winzigen Freunden zu helfen. Erneut mischt Luc Besson in hollywoodreifer Manier Animations- und Realfilm. Bild: Der von kräftigen Bonbonfarben geprägte Transfer gefällt dank einer sehr guten Detailzeichnung – sowohl in den Real- als auch in den computeranimierten Szenen. Ab und an wünscht man sich eine Spur mehr Kantenschärfe. Ton: Präzise Surroundeffekte und der luftige Score sorgen für eine tolle Klangkulisse. Ständig zischen Insekten durch den Hörraum. Im englischen Original übersprechen die Dialoge…
In der Tradition von "Kentucky Fried Movie" werden dem Zuschauer episodenhaft sexuelle Teenie-Perversionen aller Art dargeboten. Leider sind selbige nicht annähernd so lustig wie beim großen Vorbild aus den Siebzigern. Da verwundert es nicht, dass der Film drei Jahre auf Halde lag. Bild: Zu HD-Vorführzwecken eignet sich "Extreme Movie" gewiß nicht, aber das Schärfeniveau ist durchgehend ordentlich, die Farben ausreichend kräftig, der Kontrast ausgewogen und das Rauschniveau niedrig. Ton: Die 5.1-Abmischung gibt die durchgeknallten Geschehnisse auf der Leinwand leider nur zurückhaltend wieder. Klanglich ist alles paletti. Extras: Den Audiokommentar und ein Making-of der US-Disc enthält Senator den deutschen Kunden vor,…