Autor: Christoph Steinecke

In einem Online-Game schlachten sich zum Tode Verurteilte (u.a. Gerard Butler) als reale Spielfiguren in riesigen Wettkampfzonen gegenseitig ab. Von Spielern fremdgesteuert, kämpfen sie gegen ihren Willen und ohne Kontrolle über das, was sie tun. Wie schon bei "Crank" legen die Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor bei diesem futuristischen Actionthriller mit sozialkritischer Botschaft ein unglaubliches Tempo an den Tag. Bild: Es gibt keine Szene, die nicht optisch verfremdet wurde. Doch egal ob knallbunt und rauschfrei oder monochromatisch und gekörnt – das mit HD-Digitalkameras gedrehte Bild ist stets rattenscharf und detailreich. Ton: Von wenigen Verschnaufpausen abgesehen, bombardiert der präzise wie…

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In Teil 2 bekommt es Batman mit dem Mutanten Pinguin (Danny DeVito) und der aufreizenden Catwoman (Michelle Pfeiffer) zu tun. Düsterer, aber nicht besser als das Original. Bildqualität: Auch das Sequel leidet an geringer Schärfe, Detailarmut und wenig Tiefenwirkung. Allerdings sind die Farben schöner und der Kontrast kräftiger. Noch drei Punkte. Tonqualität: Gibt’s im Original noch eine echte Mehrkanalton-Abmischung, schallt einem bei deutscher Tonwahl ein schwammiger 5.1-Upmix ohne Dynamik entgegen. Extras: Regiekommentar, "Fledermaus, Katze und Penguin" (21:54), "Die dunkle Seite der Fledermaus" (30:19), "Das Produktionsdesign" (11:27), "Die Kostüme" (13:31), "Die Aufmachung" (8:15), "Die arktische Armee" (9:34), "Die visuellen Effekte" (11:37),…

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Diesmal bringt Batman (Val Kilmer) die Bösewichter Two-Face (Tommy Lee Jones) und den Riddler (Jim Carrey) zur Strecke. Bunter und familienfreundlicher als die Burton-Batmans. Bildqualität: Wie bei Teil 2 handelt es sich beim deutschen 5.1-Track um einen schwammigen und wenig dynamischen ProLogic-Upmix. Der englische 5.1-Mix klingt um Welten besser. Tonqualität: Gibt’s im Original noch eine echte Mehrkanalton-Abmischung, schallt einem bei deutscher Tonwahl ein schwammiger 5.1-Upmix ohne Dynamik entgegen. Extras: Regiekommentar, "Warum Batman Forever?" (23:35), "Die Wieder-Erfindung eines Helden" (28:29), "Das Produktionsdesign" (12:39), "Die vielen Gesichter von Gotham City" (13:44), "Die Stunts" (5:42), "Die visuellen Effekte" (7:07), "Die Filmmusik" (6:26), "Die…

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Im vierten und schwächsten Batman-Abenteuer bedroht Mr. Freeze (Arnold Schwarzenegger) mit seiner Eises­kälte das Leben von Gotham City. Bildqualität: Der 1,78:1-Transfer ist genauso gut bzw. genauso schlecht wie beim Vorgänger "Batman Forever". Den kräftigen Farben stehen eine mäßige Schärfe sowie eine geringe Detailzeichnung gegenüber. Tonqualität: Im Gegensatz zu den Vorgängern bekommt man jetzt auch bei deutscher Tonwahl eine vollwertige Mehrkanalabmischung mit jeder Menge coolen Surroundeffekten (allein während des Vorspanns einige Dutzend) und toller Dynamik. Extras: Regiekommentar, "Batman entfesselt" (27:01), "Das Produktionsdesign" (10:00), "Die Fahrzeuge" (9:55), "Die Kostüme" (12:13), "Das Make-Up" (9:23), "Die visuellen Effekte" (9:02), "Die Helden" (9:04), "Die Schurken"…

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In Tim Burtons düsterer wie erfolgreicher Comic-Verfilmung jagt der dunkle Ritter (Michael Keaton) den diabolischen Joker (Jack Nicholson). Bildqualität: Das erschreckend schwache Schärfeniveau stellt nur bei Nahaufnahmen halbwegs zufrieden. Ferner lässt der geringe Kontrastumfang das Bild oft flau wirken. Von HD-Feeling keine Spur. Tonqualität: Der 2.0-Surround-Sound bietet keine Dynamik, Effekte kommen kaum über Kofferradio-Niveau hinaus und auch Danny Elfmanns Score klingt wenig detailreich. Extras: Regiekommentar, "Am Set mit Bob Kane" (2:33), "Die Geschichte von Batman" (40:39), "Die Filmsage des dunklen Ritters" (73:02), "Das Produktionsdesign" (10:25), "Das Batmobil" 9:24), "Die Requisiten" (6:02), "Der Batsuit" (6:57), "Von Jack zum Jocker" (10:39),…

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Es gibt viele gute Gründe, sich Pixars siebten CGI-Kinofilm auf Blu-ray-Disc zuzulegen. Grund 1: die phänomenale Bildqualität. Jedes noch so kleine Detail, von einer mit Unkraut überwucherten Backsteinwand (34:02) bis zu vollbesetzten Zuschauerrängen (93:15), zeichnet sich rasiermesser­scharf auf dem Flachbildschirm respektive der Leinwand ab. Mehr HD geht nicht. Grund 2: die phänomenale Tonqualität. Nie haben wir ein räumlicheres, aggressiveres und eindrucksvolleres Sound-Design bei einem CGI-Film vernommen. Die rückwärtigen Kanäle geben praktisch nie Ruhe. Hinzu kommt ein detailreiches und breites Stereo-Panorama, das sich auch die Dialoge regelmäßig zu Nutze machen. Grund 3: ein bombige Bonusausstattung, die deutlich besser als auf DVD…

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Das hochkarätige Remake des Glenn-Ford-Klassikers "Zähl bis drei und bete" von 1957 sah bereits auf DVD (Test in der letzten audio­vision) sehr schmuck aus. Die Blu-ray bietet aller­dings eine schier umwerfende Bildqualität. Die karge Steppenlandschaft des amerikanischen Westens wird durchgehend enorm plas­tisch abgebildet, bei Nahaufnahmen zeichnet sich jeder Bartstoppel und jede Schweißperle auf den Gesichtern der Akteure ab. Und dank einer durchschnittlichen AVC-Bitrate von knapp 30 MBit/s wirkt das Bild auch ruhiger und filmischer als auf DVD. Lediglich einige dunkle Einstellungen könnten mehr Details vertragen. Für eine knappe Höchstwertung langt’s trotzdem. Tonal kann die Blu-ray dank Dolby TrueHD-Ton ebenfalls zulegen.…

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