Mit dem 2.800 Euro teuren XR-65A80J hat Sony nach der A90J-Reihe (Test des XR-65A90J in Ausgabe 6-2021) seine zweite neue OLED-Serie auf den Markt gebracht. Der Flachmann ist zusätzlich in 55 und 77 Zoll (2.000 bzw. 5.000 Euro) zu haben und wird mit flexiblem Standfuß ausgeliefert, der gleich drei unterschiedliche Aufstell-Optionen ermöglicht. So kann man für schmale TV-Tische die Füße weiter innen montieren oder bei Bedarf das Gerät dauerhaft anheben, damit eine Soundbar darunter passt. Ein Umbau ist blitzschnell möglich, die Verarbeitung des Sony ist exzellent. Für die Wandmontage wird der VESA-Standard 300×300 Millimeter unterstützt. Ausstattung und Praxis Satte 700…
Autor: AV Redaktion
Kognitive Intelligenz soll Sonys neues LCD-Flaggschiff XR-X95J mit direkter Hintergrundbeleuchtung zur audiovisuellen Höchstform treiben. Dies gelingt eindrucksvoll, wie unser Test beweist. Mit dem XR-X95J hat Sony sein 4K-Full-Array-LCD-Flaggschiff des Jahrgangs 2021 auf den Markt gebracht. Der 3.400 Euro teure 75-Zöller arbeitet wie der 85-Zöller für 4.600 Euro mit kognitiver Intelligenz zur Bild- und Tonoptimierung und unterstützt den HDMI-Standard 2.1. Eine 65-Zoll-Variante erscheint später. Der X95J ist von vorne nahezu rahmenlos und ermöglicht es, sich ohne optische Ablenkung vollkommen auf den Inhalt zu konzentrieren. Praktisch: Besitzer der beiden größeren Modelle können die beiden puristischen Metallfüße gleich dreifach positionieren: relativ zentral, ganz…
WS Spalluto offeriert mit der WS S GrandCinema eine Motor-Leinwand, die Bilder in Referenzqualität liefert. Ein Seilspannsystem sorgt überdies für eine überragende Planlage des Projektionstuches. Nicht jeder Filmfreund hat die Möglichkeit, eine große Rahmenleinwand dauerhaft ins Heimkino zu hängen. Der deutsche Leinwand-Spezialist Spalluto offeriert für 1.500 Euro eine Motorleinwand mit Tension-System (siehe Kasten), die nach einem Filmabend via Tastendruck eingefahren wird. Der dafür benötigte Wandschalter gehört zum Lieferumfang der WS S GrandCinema. Wer es noch komfortabler mag, kann für zusätzlich 1.370 Euro eine passende Infrarot-Fernbedienung mit Universalempfänger erwerben. Geliefert wird eine fix und fertig zusammengebaute Motorleinwand, die nur noch an…
Bereits seit 40 Jahren ist Audiovector im Geschäft. Doch erst mit seinem neuen QR-Set nimmt der dänische Boxenbauer auch deutsche Surround-Liebhaber ins Visier. Geradezu klassisch ist die Entstehungsgeschichte des Lautsprecher-Herstellers Audiovector: Ende der 1970er-Jahre war der dänische Hifi- und Musik-Enthusiast Ole Klifoth auf der Suche nach „seinen“ Lautsprechern. Leider erfolglos, die damals erhältlichen Schallwandler stellten ihn allesamt nicht zufrieden. Also entschied er sich kurzerhand, eine eigene Firma zu gründen und seinen Traumlautsprecher selber zu bauen. Mit dem Audiovector Trapez, der 1979 auf den Markt kam, setzte Klifoth den Grundstein für die Philosophie von Audiovector: Das sogenannte Low Compression Concept. Für…
Sounddecks von Nubert sind in der Regel groß, schwer und klangstark. Das knapp 1.000 Euro teure nuPro AS-3500 bildet hier keine Ausnahme, hat im Vergleich zu früheren Modellen allerdings neue Asse im Ärmel. Was neu ist, bringt Nubert ohne Umschweife auf den Punkt: „Die Soundbar mit Sprach-Fokus und Dolby/DTS-Decoder.“ Dolby Digital und DTS Surround sind nun also an Bord. Das gab es bei Nubert bislang nicht; wenn sich ein Dolby-Stream in die TV-Klang-Optimierer der Manufaktur aus Schwäbisch Gmünd verirrte, blieben diese mangels Decoder stumm. Jetzt spielt es dagegen keine Rolle, welches Tonformat reingeht, raus kommt aus der AS-3500 immer was…
Acer bietet mit dem H6815BD einen preiswerten 4K-HDR-Beamer, der mit seiner hohen Lichtausbeute bestens für Sport und Kino im Wohnzimmer geeignet ist. Wer in die Welt der Großbildprojektion eintauchen möchte, um Fußball, Formel 1 oder die anstehende Olympiade auf der Leinwand zu erleben, muss dafür kein Vermögen ausgeben. Acer offeriert für 800 Euro den H6815BD, der lebendige Bilder sogar bei Tageslicht darstellen soll. Bis zu 4.000 Lumen Helligkeit verspricht der Hersteller. Eine Tragetasche für den Transport liegt bei. Der Einsatzzweck ist offensichtlich nicht nur für daheim vorgesehen. Mit 2,88 Kilo ist er leicht genug, um seinen Einsatzort auch im Garten…
Für 1.600 Euro bietet Xiaomi einen 75-Zöller mit Full-LED-Backlight, Dolby Vision und freihändiger Sprachsteuerung an. Bei diesem Gesamtpaket kann man eigentlich nicht viel falsch machen, oder? Xiaomi kennen die meisten bisher wohl primär als Smartphone-Hersteller. Mit dem Mi TV Q1 bieten die Chinesen seit Kurzem einen 75-Zöller mit direkter Hintergrundbeleuchtung und 192 Dimming-Zonen, HDR10+ und Dolby Vision für überschaubare 1.600 Euro an. Interessant: Bis kurz vor Redaktionsschluss lag die UVP noch bei 1.300 Euro, eine erste limitierte Anzahl der LCD-Fernseher war gar für 1.000 Euro verfügbar gewesen. Das 33,3 Kilo schwere Modell mit einer Diagonalen von 75 Zoll arbeitet wie…
Beim 1.200 Euro teuren TX-55JXW944 setzt Panasonic weiterhin im Gegensatz zu Mitbewerber-Geräten wie von Sony und TCL in diesem Testfeld auf Edge-LED-Technik statt direkte Hintergrundbeleuchtung. Der 55-Zöller ist blitzschnell aufgebaut, da die beiden Metallfüße lediglich von unten eingesteckt werden – wahlweise innen wie auf dem Aufmacherfoto oder außen und bei Bedarf erhöht, um noch eine flache Soundbar unter dem Display zu platzieren (kleines Foto rechte Seite). Das Panel fällt mit weniger als einem Zentimeter angenehm schlank aus, inklusive Anschlüssen kommt der Panasonic auf 7,2 Zentimeter, eine Wandmontage ist möglich (VESA-Lochabstand 300 x 300 mm). Anschlusskabel lassen sich sauber durch die…
Seit 1991 produziert Ultrasone hochwertige Studio-Kopfhörer in Handarbeit. Mit dem Edition 15 „Veritas“ stellt die bayerische Hifi-Manufaktur jetzt eine neue Variante ihres Top-Modells vor. War die seitliche Aluminium-Abdeckung beim Edition 15 noch perforiert, gibt sich der „Veritas“ geschlossen. Am Preis hat sich nichts geändert – 3.000 Euro unterstreichen weiterhin seine High-End-Ansprüche. Wie sein Schwestermodell arbeitet er passiv, die 40-Millimeter-Treiber überlassen Verstärkung und Signalverarbeitung dem Receiver, PC oder Plattenspieler. An die wird der Kopfhörer per 3,5- oder 6,3-Millimeter-Stecker angeschlossen, an den Ohrmuscheln selbst finden sich zweipolige LEMO-Anschlüsse. Zwei entsprechende Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Sie kommen zusammen mit dem Kopfhörer in…
Ascendo hat bislang immer mit unglaublich guten, aber auch unglaublich riesigen und teuren Subwoofern auf sich aufmerksam gemacht. Beim neuen SV-12 stimmen zumindest die letzten beiden Punkte nicht. Die Subwoofer des deutschen Lautsprecher-Herstellers Ascendo Immersive Audio, kurz AIA, hatten bislang meist riesige Abmessungen, gipfelnd in dem SMSG 50 (Test in 9-2019), der mit seinem 127-Zentimeter-Chassis eine untere Grenzfrequenz von 6,6 Hertz und einen Maximalpegel von über 120 Dezibel zur Verfügung stellt – ein Tiefbass-Erlebnis der Sonderklasse, wegen des Preises von 68.000 Euro aber auch höchst exklusiv. Wie man hervorragende Subwoofer baut, weiß AIA also. Um so gespannter waren wir, als…