Vier Vorstadtbewohner (Ben Stiller, Vince Vaughn, Jonah Hill, Richard Ayoade) formen eine Bürgerwehr – und bekommen es unerwartet mit Außerirdischen zu tun. Trotz Starbesetzung meist missglückte Mischung aus Bad-Taste-Comedy und Alien-Action. Bild: Sonnige Außenaufnahmen sehen perfekt aus (7:08), bei schlecht ausgeleuchteten Innenaufnahmen wünscht man sich hin und wieder eine bessere Durchzeichnung. Ton: Auch wenn der 5.1-Mix nicht mit vollwertigen Science-Fiction-Filmen konkurrieren kann, verfügen die Actionszenen über nette Surround-Effekte und gute Dynamik. Extras: Entfallene Szenen (24:39), "Spass am Set" (3:41), "Lustige Aufnahmen mit Jonah Hill" (5:39), "Die Entstehung des Films" (12:16), "Was tun bei einer Alien-Invasion" (1:48), "Das Casting mit dem…
Autor: Andreas Oswald
Nachdem seine Frau und seine Tochter kaltblütig ermordet werden, macht John (Scott Adkins) Jagd auf den Killer (Jean-Claude van Damme). Dank neuem dramaturgischem Ansatz sowie effektvoll choreografierten Fights ist dies der beste "Universal Soldier"-Teil seit dem Roland-Emmerich-Original aus den Neunzigern. Die FSK-18-Fassung wurde um fünf Minuten gekürzt, die ebenfalls erhältliche SPIO/JK-Version ist ungeschnitten und sogar in 3D erhältlich. Bild: Der rauscharme Cinemascope-Transfer ist scharf und detailreich. Aufgrund der vorherrschenden Düster-Optik ist die Plastizität allerdings eingeschränkt. Knappe 5 Punkte. Ton: Vor allem beim bleihaltigen Finale rumst es ordentlich, allerdings kann das Sound-Design nicht mit ausgewachsenen Kino-Produktionen konkurrieren. Extras: Interviews (20:01), Trailer,…
Fünf Frauen (u.a. Cameron Diaz) in unterschiedlichen Lebenslagen lernen während und kurz nach der Schwangerschaft alle Widrigkeiten des Elterndaseins zu meistern. Der Bestseller "Ein Baby kommt" diente als Vorlage für diese verunglückte Mischung aus Comedy und Drama. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist schön bunt (nicht immer natürliche Hautfarben inklusive), knackscharf und kontrastreich. Zudem verfügen die stets sonnigen Außenaufnahmen über eine hohe Plastizität. Dicke fünf Punkte. Ton: Vom Tanzwettbewerb zu Beginn und einer Golf-Kart-Verfolgung abgesehen spielt sich das Geschehen vor dem Zuschauer ab. Klanglich gibt es hingegen nichts zu beanstanden. Extras: "Was passiert, wenn’s passiert ist und die Schwangerschaftsbibel" (15:24), "Die Daddy-Gang…
Der Titel ist Programm: Während Student Jack (Jesse Eisenberg) der Freundin (Ellen Page) seiner Freundin verfällt, verliebt sich eine US-Touristin in einen Römer und Durchschnittstypp Leopoldo (Roberto Benigni) riskiert für plötzlichen Ruhm sein Familienglück. Woody Allens hochkarätig besetzte (u.a. Alec Baldwin, Penelope Cruz) Romantik-Komödie verzückt mit Witz, Charme und vielen schönen Rom-Aufnahmen. Bild: Dezente Braun-Filter, Sonnenschein und kräftige Farben zaubern warme Bilder mit sommerlichem Italien-Look auf die Leinwand. Leider verschmiert ein Rauschfilter mitunter Bewegungen. Ton: Im Gegensatz zu Allens früheren Filmen gibt es diesmal Surround-Effekte – unter anderem bei einem Gewitter (62:52) und einer Opernaufführung (100:47). Extras: Trailer, animierte Bildergalerie…
Cop-Neuling Malo (Curtis "50 Cent" Jackson) schließt sich einer korrupten Schatteneinheit (u.a. Robert DeNiro, Forest Whitaker) der New Yorker Polizei an. Zuerst ist alles prima, doch als Malo anfängt Geschäfte auf eigene Rechnung zu machen, läuft die Sache aus dem Ruder. Der hochkarätig besetzte Crimethriller nimmt sich leider kaum Zeit für eine glaubwürdige Charakterzeichnung – dennoch sehenswert. Bild: Trotz teils extremer Farb- und Kontrastmanipulationen (u.a. überstrahlende helle Flächen) ist das Bild scharf und detailreich. Bei Nahaufnahmen kann man jede Pore erkennen. Ton: Während der Soundtrack ordentlich aus den Boxen wummert, hätten wir uns die Effekte etwas kräftiger und räumlicher gewünscht.…
Um den Weltuntergang zu verhindern, sollen ein paar Draufgänger (u.a. Aaron Eckhart) zum Zentrum der Erde vordringen und dem stehengebliebenen Kern per Atombombenexplosion Starthilfe geben. Nach schwungvoller erster Hälfte geht dem Katastrophenthriller die Puste aus. Bild: Die Apokalypse geht scharf, brillant und farbenfroh vonstatten, Rauschen oder Verschmutzungen beschränken sich auf ein Minimum. Das Zeilen- und Kantenflimmern der DVD-Version ist verschwunden. Ton: Die Rears werden oft stereophon und hochvolumig mit Akustik-Futter versorgt. Auch die Subwoofermembran kommt in den Schlüsselmomenten (u.a. Zündung der Bomben) in Wallung; der englische HD-Mix klingt aber noch besser. Extras: Die DVD-Extras (u.a. Audiokommentar, entfallene Szenen) wurden ersatzlos…
In den Swinging Sixties treibt Frank Abagnale Jr. (Leonardo DiCaprio) als Hochstapler-König sein Unwesen. Mit einer Mischung aus Frechheit und Cleverness gibt sich der gutaussehende Teenager als Copilot, Arzt und Anwalt aus. Sein Luxus-Leben finanziert der dreiste Charmeur mit Scheck-Betrügereien, die ihn im zarten Alter von 17 Jahren auf die "Most wanted"-Liste des FBI (Tom Hanks) befördern. Inspiriert von der gleichnamigen Autobiografie offenbart sich Steven Spielbergs zwanzigste Regiearbeit als elegante, wenn auch etwas zu lange Kriminalposse. Bild: Anhand von Farbfiltern, diffusen Lichtquellen und Gegenlichtaufnahmen visualisiert Spielberg die Sechziger und strotzt der gängigen Hollywood-Hochglanzästhetik. So ist der 1,85:1-Transfer mal detailreich und…
Dr. Matheson (Sigourney Weaver) und ihr junger Assistent (Cillian Murphy) entlarven vermeintlich übernatürliche Phänomene. Doch am legendären Parapsychologen Simon Silver (Robert De Niro) beißen sich die beiden Wissenschaftler die Zähne aus. Angesichts der prominenten Darstellerriege nur mäßig unterhaltsames Katz-und-Maus-Spiel. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist stets schön scharf, aufgrund der Düster-Optik (gedämpfte, meist kalte Farben inklusive) hält sich die Tiefenwirkung und das damit verbundene HD-Feeling aber in Grenzen. Dicke 4 Punkte. Ton: Der 5.1-Mix gefällt, so finden nicht nur Musik und Effekte, sondern auch die ein oder andere Stimme ihren Weg in den Surroundkanal. Bei den Schockmomenten gibt es gute Dynamik und…
Der 35-jährige John Bennett (Mark Wahlberg) kann sich von seinem besten Freund, einem in seiner Kindheit zum Leben erweckten Teddybären, einfach nicht trennen – sehr zum Leidwesen seiner Freundin (Mila Kunis). Denn wenn Teddybär Ted das Maul aufmacht, kommen meist Schweinereien raus. Zudem säuft, kifft und hurt er, was die Bärenhaut so hergibt. Das herrlich schräge Spielfilm-Debüt des "Family Guy"-Machers Seth MacFarlane avancierte mit 3,3 Millionen Besuchern zum Überraschungshit des deutschen Kinosommers. Zwecks Gewinnmaximierung schob der Verleih zwei zusätzliche Sprachversionen nach, in denen der Bär im Berliner sowie im bayerischen Dialekt Sprüche klopft. Diese Sprachfassungen finden sich leider nicht auf…
Wie dreht man einen "Bourne"- Film ohne dessen namensgebenden Agenten Jason Bourne und seinen Mimen Matt Damon? Die Antwort: Man versucht es erst gar nicht. Stattdessen etabliert man eine neue Hauptfigur samt eigener Geschichte innerhalb des "Bourne"-Verschwörungsuniversums. Wieso Damon fehlt, verschweigt der Aufklärungsbeitrag "Re-Bourne" (6:11) leider. Beibehalten wurden indes die Tugenden der ersten Filme: Geheimniskrämerei, Action, exotische Drehorte und mit Jeremy Renner eine charismatische Hauptfigur. Als das geheime Regierungsprojekt Outcome durch Medienberichte (und Jason Bournes Vorarbeit) aufzufliegen droht, beschließt CIA-Mann Byer (Edward Norton) alle Beweise und Mitarbeiter zu eliminieren. Auch der genetisch veränderte Outcome-Agent Aaron Cross (Jeremy Renner) und Virologin…