Eigentlich wollte Beth Raymer (Rebecca Hall) nach Las Vegas, um dort in einer Cocktailbar zu kellnern. Doch statt Drinks zu servieren, wird die hübsche Mittzwanzigerin von Profi-Zocker Dink (Bruce Willis) engagiert. Dessen Ehefrau (Catherine Zeta-Jones) ist davon allerdings wenig begeistert. Die konfuse wie langweilige Dramödie lockte hierzulande nur 16.333 Besucher ins Kino – trotz prominenter Besetzung. Bild: Auch aufgrund von Gegenlichtaufnahmen und diffusen Lichtquellen ist das Bild oft nicht so scharf und klar wie erhofft. Der nicht immer perfekte Schwarzwert mindert zudem die Tiefenwirkung – knappe 4 Punkte. Ton: Die 5.1-Abmischung kommt eher zurückhaltend daher, selbst in den Casinos machen…
Autor: Andreas Oswald
Regan (Kirsten Dunst), Gena (Lizzy Caplan) und Katie (Isla Fisher) haben auf dem Junggesellinnenabschied ihrer dicksten Freundin ein Chaos angerichtet – zerrissenes Brautkleid und ruiniertes Dinner inklusive. Fortan eilen die drei durch die New Yorker Nacht, um den Schaden zu beheben. Der dürftige "Brautalarm"-Abklatsch spielte in den USA nicht mal eine Million Dollar ein. Bild: Das überwiegend in warme Farben getauchte Bild ist scharf und detailreich, allerdings sieht man bei schlecht ausgeleuchteten Innenaufnahmen, dass es sich um einen Digital-Dreh (Red One MX) handelt. Ton: Die drei Frontlautsprecher geben die Geschehnisse einwandfrei wieder, hinten tut sich hingegen wenig bis nichts. Extras:…
Drei Wochen vor dem sicheren Weltuntergang begeben sich der biedere Versicherungsfachmann Dodge (Steve Carell) und seine junge Nachbarin (Keira Knightley) auf einen Roadtrip der besonderen Art. Mit schwarzem Humor durchsetzte Endzeit-Romanze. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist ausreichend scharf und bietet vor allem im letzten Drittel eine gute Detailauflösung. Da nur in 2,8k gedreht, wird die Qualität von 5k-Filmen wie "Der Chaos-Dad" nicht ganz erreicht. Ton: In einigen wenigen Szenen (u.a. Ausschreitungen, 29:50) gibt es nette Split-Surroundeffekte, meist gibt aber der Center den Ton an. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen (8:38), "Hinter den Kulissen" (4:59), "Musik fürs Ende der Welt" (2:20). Die Wertung …
Das Machtverhältnis in den Beziehungen von vier Paaren gerät ins Wanken, als die Frauen beschließen, die Aussagen eines Ratgebers zu beherzigen, um mehr aus ihren Männern herauszuholen. Die temporeiche Geschlechterkampf-Comedy mit vorwiegend afroamerikanischer Besetzung ist in Deutsch leider nicht halb so lustig wie im Original. Bild: Da mit Red-Epic-Kameras in 5k gedreht, bietet sich dem Zuschauer ein scharfes, detailreiches, buntes und kontrastreiches Bild – nur die Tiefenwirkung ist nicht immer optimal. Ton: Von einigen Bar- und Clubbesuchen abgesehen hat die meist frontlastige 5.1-Abmischung kaum Gelegenheit sich in Szene zu setzen. Extras: Entfallene Szenen (6:32), Gag-Reel (5:38), "Der Männer-Code" (6:41), "Männer…
Für den verantwortungslosen Donny (Adam Sandler) ist sein wohlhabender Sohn die letzte Chance, eine Steuernachzahlung von 43.000 Dollar zu tilgen. So kreuzt Donny ausgerechnet am Heiratswochenende seines Sprösslings unangemeldet auf. Trotz cooler Gastdarsteller wie Susan Sarandon, Vanilla Ice und James Caan bietet diese Komödie meist pubertäre Peinlichkeiten statt guter Gags. Bild: Dank Digital-Dreh in 5k ist das Bild kantenscharf, detailreich, kontrastreich und bunt. Die Außenaufnahmen (12:59, 28:32, 54:22) versprühen tolles HD-Feeling. Ton: Die diversen Song-Einspielungen klingen toll, Effekte kommen leider fast nur aus den Front-Lautsprechern. Extras: Gag-Reel (6:07), entfallene Szenen (13:55), "Wer sind all diese Leute?" (10:51), "Grüße aus Cape…
"Schon als ich begann, das Drehbuch für den ersten Teil zu schreiben, dachte ich an die Möglichkeiten eines Franchise", erzählt Sylvester Stallone im Bonusmaterial. Nachdem Teil 1 weltweit 275 Millionen Dollar einspielte, war ein Sequel so sicher wie das Amen in der Kirche. Allerdings ließ Stallone diesmal Simon West ("Con Air", "Tomb Raider") auf dem Regiestuhl Platz nehmen und beschränkte sich auf das Verfassen des Drehbuchs, das homogener daherkommt. Kein Wunder, gibt Stallone in den Extras doch zu, dass er beim ersten Teil selber nicht wusste," ob es ein ernster oder ein lustiger Film werden sollte". Besser als Teil 1…
Nach acht Jahren bei der Mordkommission übernimmt Detective Jessica King (klasse: Amy Price-Francis) die Leitung der Major Crimes Task Force. Dabei muss die selbstbewusste Powerfrau neben aufsässigen Kollegen auch Ehemann und Kinderwünsche unter einen Hut bringen. Wenig originelle Krimiserie mit bekannten Zutaten, aber starker Hauptfigur. Das rauscharme 1,78:1-Bild überzeugt mit hoher Detail- wie Kantenschärfe. Der 5.1-Sound punktet mit plastischem und dynamischem Score, die wenigen Effekte tönen aber Center-lastig. Extras fehlen leider. Die Wertung Film 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten …
Getreu dem Motto ‚Sie zahlen, wir liefern‘ transportiert Ex-Elitesoldat Frank (Chris Vance) jede Ware von A nach B. Der TV-Ableger der gleichnamigen Kinofilme erfindet das Rad zwar nicht neu, unterhält aber mit bewährten Zutaten wie schnellen Autoverfolgungen, harten Fights und nackter Haut (mehr als im Kino). Als Ersatz für Jason Statham boxt sich Chris Vance ordentlich durch die 30 Millionen Euro teure Co-Produktion von RTL (daher die deutschen Schauspieler), dem US-Pay-TV-Kanal HBO und dem französischen Sender M6. In hellen Szenen überzeugt der 1,78:1-Transfer mit guter Detail- und Kantenschärfe, auch wenn Bewegungen leicht verschmieren und dabei Doppelkonturen entstehen. Dunkle Bilder sehen…
Zum Ende ihrer Welt-Tour 2011 gab Rihanna drei Konzerte in der Londoner O2-Arena. Die Blu-ray birgt einen gelungenen Zusammenschnitt dieser Power-Auftritte. Auf technischer Seite enttäuscht die Scheibe hingegen auf ganzer Linie. Zwar steht "In stunning HD" auf dem Cover-Aufkleber, doch die katastrophale Kompression des veralteten MPEG-2-Codecs lässt den 1,78:1-Transfer wie ein verpixeltes YouTube-Video aussehen. Nahaufnahmen liefern noch akzeptable Bilder mit ausreichend Schärfe und Details, häufig erinnert das Bild aber an eine Artefakt-übersäte DVD. Auch die Dolby-5.1-Abmischung (der auf dem Cover versprochene DTS-HD-Ton fehlt) mit unglaublich niedrigen 224 Kbit/s enttäuscht mit blechern und leblos trötendem Klang aus den Frontboxen; hinten tut…
Zu Ehren ihres verstorbenen Freundes, des ‚Atlantic‘-Plattenlabel-Gründers Ahmet Ertegun, trafen sich am 10. Dezember 2007 die Original-Mitglieder Led Zepplins zu diesem denkwürdigen Konzert in der Londoner 02-Arena. Der dynamische 5.1-Sound vermittelt authentisches Live-Feeling samt räumlicher Surround-Kulisse. Die klaren E-Gitarren sind sauber ortbar und wandern bisweilen sogar auf der Stereo-Bühne umher. Die Bassgitarre geht druckvoll in den Keller, das Schlagzeug könnte aber etwas mehr Punch vertragen. Aus dem Center ist leider fast nichts zu hören, weshalb der Klangbühne etwas Raumtiefe fehlt. Das plastische 1,78:1-Bild gefällt mit Rauscharmut und guter Detail- wie Kantenschärfe. Die 3-Disc-Edition bietet zusätzlich 2 CDs mit dem Konzert.…