Autor: Andreas Oswald

"Diese einzigartigen Bilder entstanden alle in der Kamera. Es ist die reale Welt." So begegnet Technik-Leiter Christopher Reyna der Frage, ob mit Modellen oder Spezialeffekten gearbeitet worden sei. Die atemberaubenden Bilder der neuen Dokumentation der "Baraka"-Macher Ron Fricke und Mark Magison kommen nicht von ungefähr, wie man in "Technische Aspekte" (3:53) des Extras erfährt. Aufgenommen auf Panavision Super 70 Film wurde das 65mm-Negativ via Telecine-Prozess ins digitale Format gehievt und dann geschnitten. Aus Kostengründen scannte man nur das für die Endfassung relevante Bildmaterial ein – Frame für Frame vom Negativ in 8k-Auflösung mit 120 Terabyte (ca. 120.000 Gigabyte) Datenvolumen. Im…

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Die Findlinge Larry, Curly und Moe wachsen in einem Kloster auf, wo sie den Nonnen das Leben mit allerlei Unfug schwer machen. Als der Abtei der finanzielle Ruin droht, wollen die Tollpatsche helfen und stolpern dabei in ein Mordkomplott. Die Hommage der Farrelly-Brüder ("Verrückt nach Mary") an die gleichnamige US-Komiker-Truppe der 1920er ist selbst für Slapstick-Freunde nur schwer zu ertragen. Bild: Detail- und Kantenschärfe des 1,85:1-Transfers fallen meist gut bis sehr gut aus. Farben leuchten kräftig. Ton: Bass und Dynamik spielen nur die zweite Geige. Geräusche und der Score des 5.1-Tons sorgen für gute Räumlichkeit. Extras: "Die Geschichte der Stooges"…

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In "96 Hours" rettete CIA-Agent Mills (Liam Neeson) seine Tochter vor albanischen Mädchenhändlern. Im Sequel werden er selbst und seine Frau (Famke Janssen) in Istanbul entführt – Gangster von einst sinnen auf Rache. Trotz jeder Menge Action und fünf Zusatzminuten erschreckend schwache Fortsetzung des Überraschungshits von 2009. Bild: Sehr gute Schärfe wie Feinzeichnung und ein leicht angehobener Kontrast sorgen für plastische HD-Bilder. Das teils starke Filmkorn wird adäquat reproduziert. Ton: Der wuchtige Score untermalt die Action perfekt. Effekte gefallen mit Präzision, guter Dynamik und kräftigen Bässen. Trotzdem sind Dialoge stets gut verständlich. Extras: Bild-in-Bild-Spur, Making-of (7:42), entfallene Szenen (6:56), Outtakes…

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In einer Zeit, in der Zeitreisen möglich sind, erhält ein Profikiller (stark: Joseph Gordon-Levitt) den Auftrag, sein aus der Zukunft geschicktes Alter Ego (Bruce Willis) zu töten. Als er sich dem Befehl wider­setzt, beginnt eine Jagd auf Leben und Tod. Vertrackt-raffinierter Zeitreisethriller, bei dem Actionfreunde allerdings nur bedingt auf Ihre Kosten kommen. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist meist scharf und detailreich, da die Zukunft aber nicht sonderlich einladend aussieht, sollte man keine Hochglanzoptik á la "Transformers" mit enormer Tiefenwirkung erwarten. Bis auf einige Ausnahmen sind die Farben natürlich, in dunklen Einstellungen könnten Details aber besser durchgezeichnet sein. Knappe 5 Punkte. Ton:…

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Cop Cheung (Shawn Yue) ist Autonarr und arbeitet bei der Zivilstreife, wo er Verkehrssündern das Handwerk legt. Als zwei Diebe ihm davonrasen, scheint der Jungspund seine Meister gefunden zu haben. Doch Cheungs Kollege Lo (Anthony Wong) hat noch ein paar Tricks auf Lager. Adrenalin-haltiger Action-Krimi aus Hongkong mit 90er-Jahre-Flair und rasant gefilmten Autoverfolgungen. Bild: Der rauscharme 1,78:1-Transfer zeigt meist eine gute Detail- und Kantenschärfe, nur die verwackelten Autojagden wirken bisweilen etwas weich. In dunklen Szenen schluckt das leicht gräuliche Schwarz zu viele Details. Ton: Der aufpeitschende 5.1-Sound wuchtet die Wagenrennen mit vielen direktionalen Effekten ins Heimkino. Motorengeräusche könnten mehr Bass…

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Das dritte Abenteuer der putzigen New Yorker Zootiere knüpft nahtlos an das zweite an. Gestrandet in Afrika verschlägt es die Bande nach Monte Carlo, wo sie nur knapp den Betäubungspfeilen der fiesen Tierfängerin Dubois entkommen. Getarnt als Künstler eines Wanderzirkus geht es per Zug quer durch Europa. Doch Dubois ist nicht so leicht abzuschütteln. Turbulent, witzig und liebenswert wie eh und je sorgt die Madagascar-Bande für beste Unterhaltung – erstmals auch in 3D. Bild: Der glasklare 1,78:1-Transfer zeigt praktisch keine Mängel. Die knallbunten Bilder sind gestochen scharf, detailreich und sorgen bereits in der 2D-Version für plastische HD-Bilder. Noch besser wird…

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Fische und Meerestiere steigen auf stelzenartigen Beinen aus dem Ozean und überrennen Japan. In Tokio versucht Kaori ihren Verlobten zu finden, während die Stadt in Chaos, Blut und Verwesungsgestank erstickt. Horror-Manga-Meister Junji Ito ("Tomie") lieferte die Vorlage für diesen bizarren Ekel-Endzeit-Anime samt subtiler Ökobotschaft. Bild: 2D: Der rauschfreie 1,78,1-Transfer ist scharf und zeigt, wo die Animationen es erlauben, viele Details. Auch die kräftigen Farben und der homogene Kontrast überzeugen. Die leichten Kompressionsschwächen inklusive Banding-Effekte fallen nur bei genauem Hinsehen auf. 3D: Das Bild rückt im TV etwas nach hinten, bietet aber kaum sichtbare 3D-Effekte. Ton: Die wuchtigen Effekte lassen aufzucken.…

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Weil im bayerischen Skiort Hol­lerbach seit Jahren kein Schnee mehr fällt, bleiben Touristen aus. Um aus dem Örtchen einen Wallfahrtsort zu machen, soll Georgs (Christian Ulmen) frisch verstorbene Schwiegermutter selig gesprochen werden. Doch dafür muss ein Wunder her – ein selbstgemachtes. Warmherzig-spaßige Komödie von Bayern-Spezialist Marcus H. Rosenmüller. Bild: Die ausgezeichnete Detail- und Kantenschärfe des rauschfreien 2,35:1-Transfers sorgen für plastische Bilder. Ton: Der luftige Score spielt dynamisch wie räumlich, Effekte bedienen auch die Rears und bisweilen den Subwoofer. Extras: Making-of (10:07), Making-of Kurzversion (4:09), VFX Making-of (1:11), "Evis heißes Filmchen" (0:51), entfallene Szenen (16:56), Outtakes (3:29), Interviews (22:32), Musikvideo (3:11),…

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Im dritten Aufguss der Found-Footage-Horror-Reihe bringen die dämonische Katie und Hunter das Grauen über ihre Nachbarsfamilie. Teenager Alex (Kathryn Newton) versucht den anfangs noch harmlosen Spuk mit Notebook-Kameras aufzuzeichnen. Spannend wird das leider erst in den letzten fünf Minuten, der zusätzlich zur Kinofassung enthaltene Extended Cut ist auch nicht besser. Bild: Der imitierte Look von Camcorder und Laptop-Kameras liefert am Tag ordentliche Bilder, Nachtszenen bei Kunstlicht sehen weich und oft verrauscht aus. Blockartige Kompressionsartefakte sind fast immer präsent. Ton: Der 5.1-Ton bietet meist nur flach und dünn klingende Geräusche von vorne. Die wenigen Schockszenen gefallen mit dynamischen Effekten und…

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Eine Forschergruppe jagt in einer verwaisten Irrenanstalt nach Geistern. Die Untersuchungen werden für die 50. Episode der Reality-TV-Show "Paranormal Inspectors" aufgezeichnet. Doch statt den Spuk wissenschaftlich widerlegen zu können, blicken die Skeptiker in den Abgrund zur Hölle. Schwacher Grusel nach bekanntem Found-Footage-Strickmus­ter (siehe Fakten-Check). Bild: Der 1,78:1-Transfer ist meist scharf, detailreich und rauscharm; auch in Nachtaufnahmen mit schwachem Kamera­licht. Verfremdete Szenen zeigen Farbfilter, Scanlines und Rauschen. Zuweilen stören Blockartefakte (32:50). Ton: Der 5.1-Sound sorgt mit zahlreichen, präzisen Effekten aus allen Boxen für Schauerstimmung. Schockszenen liefern kräftige Bässe bei ordentlicher Dynamik. Extras: Audiokommentar, Trailer. Die Wertung Film 2 von…

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