Autor: Andreas Oswald

Cop-Neuling Malo (Curtis "50 Cent" Jackson) schließt sich einer korrupten Schatteneinheit (u.a. Robert DeNiro, Forest Whitaker) der New Yorker Polizei an. Zuerst ist alles prima, doch als Malo anfängt Geschäfte auf eigene Rechnung zu machen, läuft die Sache aus dem Ruder. Der hochkarätig besetzte Crimethriller nimmt sich leider kaum Zeit für eine glaubwürdige Charakterzeichnung – dennoch sehenswert. Bild: Trotz teils extremer Farb- und Kontrastmanipulationen (u.a. überstrahlende helle Flächen) ist das Bild scharf und detailreich. Bei Nahaufnahmen kann man jede Pore erkennen. Ton: Während der Soundtrack ordentlich aus den Boxen wummert, hätten wir uns die Effekte etwas kräftiger und räumlicher gewünscht.…

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Der Titel ist Programm: Während Student Jack (Jesse Eisenberg) der Freundin (Ellen Page) seiner Freundin verfällt, verliebt sich eine US-Touristin in einen Römer und Durchschnittstypp Leopoldo (Roberto Benigni) riskiert für plötzlichen Ruhm sein Familienglück. Woody Allens hochkarätig besetzte (u.a. Alec Baldwin, Penelope Cruz) Romantik-Komödie verzückt mit Witz, Charme und vielen schönen Rom-Aufnahmen. Bild: Dezente Braun-Filter, Sonnenschein und kräftige Farben zaubern warme Bilder mit sommerlichem Italien-Look auf die Leinwand. Leider verschmiert ein Rauschfilter mitunter Bewegungen. Ton: Im Gegensatz zu Allens früheren Filmen gibt es diesmal Surround-Effekte – unter anderem bei einem Gewitter (62:52) und einer Opernaufführung (100:47). Extras: Trailer, animierte Bildergalerie…

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In den Swinging Sixties treibt Frank Abagnale Jr. (Leonardo DiCaprio) als Hochstapler-König sein Unwesen. Mit einer Mischung aus Frechheit und Cleverness gibt sich der gutaussehende Teenager als Copilot, Arzt und Anwalt aus. Sein Luxus-Leben finanziert der dreiste Charmeur mit Scheck-Betrügereien, die ihn im zarten Alter von 17 Jahren auf die "Most wanted"-Liste des FBI (Tom Hanks) befördern. Inspiriert von der gleichnamigen Autobiografie offenbart sich Steven Spielbergs zwanzigste Regiearbeit als elegante, wenn auch etwas zu lange Kriminalposse. Bild: Anhand von Farbfiltern, diffusen Lichtquellen und Gegenlichtaufnahmen visualisiert Spielberg die Sechziger und strotzt der gängigen Hollywood-Hochglanzästhetik. So ist der 1,85:1-Transfer mal detailreich und…

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Um den Weltuntergang zu verhindern, sollen ein paar Draufgänger (u.a. Aaron Eckhart) zum Zentrum der Erde vordringen und dem stehen­gebliebenen Kern per Atombombenexplosion Starthilfe geben. Nach schwungvoller erster Hälfte geht dem Katas­trophenthriller die Puste aus. Bild: Die Apokalypse geht scharf, brillant und farbenfroh vonstatten, Rauschen oder Verschmutzungen beschränken sich auf ein Minimum. Das Zeilen- und Kantenflimmern der DVD-Version ist verschwunden. Ton: Die Rears werden oft stereophon und hochvolumig mit Akustik-Futter versorgt. Auch die Subwoofermembran kommt in den Schlüsselmomenten (u.a. Zündung der Bomben) in Wallung; der englische HD-Mix klingt aber noch besser. Extras: Die DVD-Extras (u.a. Audiokommentar, entfallene Szenen) wurden ersatzlos…

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Der 35-jährige John Bennett (Mark Wahlberg) kann sich von seinem besten Freund, einem in seiner Kindheit zum Leben erweckten Teddybären, einfach nicht trennen – sehr zum Leidwesen seiner Freundin (Mila Kunis). Denn wenn Teddybär Ted das Maul aufmacht, kommen meist Schweinereien raus. Zudem säuft, kifft und hurt er, was die Bärenhaut so hergibt. Das herrlich schräge Spielfilm-Debüt des "Family Guy"-Machers Seth MacFarlane avancierte mit 3,3 Millionen Besuchern zum Überraschungshit des deutschen Kinosommers. Zwecks Gewinnmaximierung schob der Verleih zwei zusätzliche Sprachversionen nach, in denen der Bär im Berliner sowie im bayerischen Dialekt Sprüche klopft. Diese Sprachfassungen finden sich leider nicht auf…

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Dr. Matheson (Sigourney Weaver) und ihr junger Assistent (Cillian Murphy) entlarven vermeintlich übernatürliche Phänomene. Doch am legendären Parapsychologen Simon Silver (Robert De Niro) beißen sich die beiden Wissenschaftler die Zähne aus. Angesichts der prominenten Darstellerriege nur mäßig unterhaltsames Katz-und-Maus-Spiel. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist stets schön scharf, aufgrund der Düster-Optik (gedämpfte, meist kalte Farben inklusive) hält sich die Tiefenwirkung und das damit verbundene HD-Feeling aber in Grenzen. Dicke 4 Punkte. Ton: Der 5.1-Mix gefällt, so finden nicht nur Musik und Effekte, sondern auch die ein oder andere Stimme ihren Weg in den Surroundkanal. Bei den Schockmomenten gibt es gute Dynamik und…

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Wie dreht man einen "Bourne"- Film ohne dessen namensgebenden Agenten Jason Bourne und seinen Mimen Matt Damon? Die Antwort: Man versucht es erst gar nicht. Stattdessen etabliert man eine neue Hauptfigur samt eigener Geschichte innerhalb des "Bourne"-Verschwörungsuniversums. Wieso Damon fehlt, verschweigt der Aufklärungsbeitrag "Re-Bourne" (6:11) leider. Beibehalten wurden indes die Tugenden der ersten Filme: Geheimniskrämerei, Action, exotische Dreh­orte und mit Jeremy Renner eine charismatische Hauptfigur. Als das geheime Regierungsprojekt Outcome durch Medienberichte (und Jason Bournes Vorarbeit) aufzufliegen droht, beschließt CIA-Mann Byer (Edward Norton) alle Beweise und Mitarbeiter zu eliminieren. Auch der genetisch veränderte Outcome-Agent Aaron Cross (Jeremy Renner) und Virologin…

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Über seinen Heimcomputer hackt sich der 16-jährige David Lightman (Matthew Broderick) in den Hauptrechner der amerikanischen Streitkräfte – und löst um ein Haar den 3. Weltkrieg aus. Auch wenn man sich angesichts der veralteten Technik ein Schmunzeln oft nicht verkneifen kann, hat John Badhams ("Saturday Night Fever") spannender Hightech-Thriller bis heute nichts von seiner Brisanz verloren. Bild: Das Bild ist erwartungsgemäß dramatisch besser als die nicht-anamorphe DVD, die man auf 16:9-Fern­sehern aufzoomen musste. Doch für sich betrachtet enttäuscht die Qualität: die Farben sind matt, die Detailauflösung gering und das Hintergrundrauschen sieht selten nach feinem Filmkorn aus. Die Unterschiede zur anamorphen…

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Eigentlich sollte es nur ein spaßiges Wochenende in einer verlassenen Waldhütte werden, doch dann attackieren Zombies die fünf College-Freude um Dana (Kristen Connolly) und Curt (Chris Hemsworth). Was keines der Opfer weiß: Die Fäden des Angriffs zieht ein Labor unter der Hütte. Schon 1997 frischte Regisseur und Drehbuchautor Joss Whedon mit "Buffy – Im Bann der Dämonen" das Teen-Horror-Genre auf. In "The Cabin in the Woods" mixt der Querdenker bekannte Horror-Versatzstücke aus Zombie-, Slasher-, Monster-, Endzeit- und SciFi-Film zu einen unterhaltsamen Genre-Hybriden, der besonders gegen Ende wie eine durchgeknallte "Buffy"-Episode anmutet. Verwundern sollte das aber nicht, denn viele der verrückten…

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Statt im Kochtopf zu landen, büchst Riesen-Krokodil Amao lieber aus. Auf der Flucht verschlingt der 8-Meter-Koloss die mit 100.000 Euro gefüllte Handtasche der hübschen Wen (Barbie Hsu), die hysterisch zu Wachmeister Wang stürmt. Die Jagd beginnt! Trashige Tier-Horror-Komödie aus China mit gelungenen Kroko-Effekten. Zur Überraschung barg unsere Standard-Blu-ray auch die 3D-Fassung. Die parallel erscheinende 3D-Ausgabe kostet zwei Euro mehr. Bild: 3D: Leider enttäuscht die maue 3D-Performance mit flacher Dreidimensionalität kaum über 2D-Niveau. 2D: Zweidimensional glänzt der plastische 2,35:1 Transfer mit satten Farben sowie sehr guter Schärfe und Feinzeichnung. Ton: Die 5.1-Spur spielt räumlich, dynamisch und kräftig im Bass. Der Originalton…

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