Ohne Worte zeigt die 50-minütige Dokumentation Natur, Technik, Tier und Mensch in eindrucksvollen Zeitraffer- wie Zeitlupenaufnahmen. So sieht man den nächtlichen Sternenhimmel an Wüstenfelsen vorbeiziehen oder eine Batterie Radioteleskope sich in Hochgeschwindigkeit stetig neu ausrichten. Ein thematisches Konzept wie bei "Samsara" fehlt den schönen, doch oft wenig aussagekräftigen Bildern aber. Aufgezeichnet mit 4k-Red-Epic-Filmkameras sowie Canon-5D-Fotokameras verzückt der rauschfreie 1,78:1-Transfer (1080p) mit satten Farben, Top-Kontrast und ausgezeichneter Schärfe wie Detailzeichnung. Leider stören Banding-Effekte die Bildpracht. Auch der räumliche wie dynamische Dolby-5.1-Score überzeugt. Der auf dem Cover versprochene DTS-HD-Ton fehlt allerdings. In den Boni liefern das Making-of (18:28) und der Regiekommentar Technik-orientierte…
Autor: Andreas Oswald
Detroit 1968: Die Musikerin Sparkle (Jordin Sparks) gründet mit ihren Schwestern die erfolgreiche Girl-Group "Supremes", doch der Preis ist hoch: Die streng gläubige Mutter (Whitney Houston) verstößt ihre Töchter. Das konventionelle, mit toller Soul-Musik bestückte Drama war der letzte Film der 2012 verstorbenen Whitney Houston. Bild: Der rauscharme 2,35:1-Transfer ist scharf und fein aufgelöst. Szenen in verrauchten Clubs wirken etwas weicher. Ton: Auftritte und Songs grooven mit anspringender Dynamik, knackigen Bässen und authentischer Club-Atmosphäre. Score und Geräusche tönen dagegen recht kraft- und leblos. Extras: Audiokommentar, "Große Auftritte" (17:31), "Zu Ehren von Whitney Housten" (19:50), "Ein Traum wird wahr" (17:31), "Funkeln…
Dank der mächtigen ‚Spice‘-Substanz regiert Paul Atreides (Alec Newman) die Galaxie mit blutiger Hand. Seine Feinde planen, die ‚Spice‘-Gewinnung zu stoppen und so das Imperium zu stürzen. Der opulente TV-Dreiteiler nach Frank Herberts beliebten SciFi-Romanen gewann 2003 den Spezialeffekte-Emmy. Passend dazu bieten die Boni einen Beitrag zur Entstehung der VFX (3:29), einen kommentierten Storyboard-Vergleich (6:05) sowie ein Making-of (13:23). Der 1,78:1-Transfer ist scharf und rauscharm, der 5.1-Ton klingt räumlich und dynamisch. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 2 von 6 Punkten Die technischen…
Grusel mal anders: Im Luxushotel ‚Transsilvanien‘ machen Monster Urlaub. Doch pünktlich zur Geburtstagsfeier von Draculas Tochter Mavis verirrt sich Wanderjunge Jonathan in das abgelegene Refugium – und verliebt sich kopfüber in das flügge werdende Feldermaus-Mädel. Ein doppelter Schock für Herrn Papa, der auch Hotel-Leiter ist. Regie-Debütant und Trickfilmzeichner Genndy Tartakovsky mischt klassische Horrorfilm-Elemente mit Teenie-Komödie zu einem familientauglichen Gruselspaß. Allein der Vielzahl ulkig bis bescheuerter Monster wegen lohnt der Blick auf das perfekt animierte 3D-Abenteuer. Durchwachsen fallen dagegen die Extras aus. Das Mini-Making-of bietet kaum mehr als flüchtige Eindrücke zu Story, Animation und Produktion. Becky Gs Musikvideo ist nett, das…
"Diese einzigartigen Bilder entstanden alle in der Kamera. Es ist die reale Welt." So begegnet Technik-Leiter Christopher Reyna der Frage, ob mit Modellen oder Spezialeffekten gearbeitet worden sei. Die atemberaubenden Bilder der neuen Dokumentation der "Baraka"-Macher Ron Fricke und Mark Magison kommen nicht von ungefähr, wie man in "Technische Aspekte" (3:53) des Extras erfährt. Aufgenommen auf Panavision Super 70 Film wurde das 65mm-Negativ via Telecine-Prozess ins digitale Format gehievt und dann geschnitten. Aus Kostengründen scannte man nur das für die Endfassung relevante Bildmaterial ein – Frame für Frame vom Negativ in 8k-Auflösung mit 120 Terabyte (ca. 120.000 Gigabyte) Datenvolumen. Im…
Die Findlinge Larry, Curly und Moe wachsen in einem Kloster auf, wo sie den Nonnen das Leben mit allerlei Unfug schwer machen. Als der Abtei der finanzielle Ruin droht, wollen die Tollpatsche helfen und stolpern dabei in ein Mordkomplott. Die Hommage der Farrelly-Brüder ("Verrückt nach Mary") an die gleichnamige US-Komiker-Truppe der 1920er ist selbst für Slapstick-Freunde nur schwer zu ertragen. Bild: Detail- und Kantenschärfe des 1,85:1-Transfers fallen meist gut bis sehr gut aus. Farben leuchten kräftig. Ton: Bass und Dynamik spielen nur die zweite Geige. Geräusche und der Score des 5.1-Tons sorgen für gute Räumlichkeit. Extras: "Die Geschichte der Stooges"…
Cop Cheung (Shawn Yue) ist Autonarr und arbeitet bei der Zivilstreife, wo er Verkehrssündern das Handwerk legt. Als zwei Diebe ihm davonrasen, scheint der Jungspund seine Meister gefunden zu haben. Doch Cheungs Kollege Lo (Anthony Wong) hat noch ein paar Tricks auf Lager. Adrenalin-haltiger Action-Krimi aus Hongkong mit 90er-Jahre-Flair und rasant gefilmten Autoverfolgungen. Bild: Der rauscharme 1,78:1-Transfer zeigt meist eine gute Detail- und Kantenschärfe, nur die verwackelten Autojagden wirken bisweilen etwas weich. In dunklen Szenen schluckt das leicht gräuliche Schwarz zu viele Details. Ton: Der aufpeitschende 5.1-Sound wuchtet die Wagenrennen mit vielen direktionalen Effekten ins Heimkino. Motorengeräusche könnten mehr Bass…
In einer Zeit, in der Zeitreisen möglich sind, erhält ein Profikiller (stark: Joseph Gordon-Levitt) den Auftrag, sein aus der Zukunft geschicktes Alter Ego (Bruce Willis) zu töten. Als er sich dem Befehl widersetzt, beginnt eine Jagd auf Leben und Tod. Vertrackt-raffinierter Zeitreisethriller, bei dem Actionfreunde allerdings nur bedingt auf Ihre Kosten kommen. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist meist scharf und detailreich, da die Zukunft aber nicht sonderlich einladend aussieht, sollte man keine Hochglanzoptik á la "Transformers" mit enormer Tiefenwirkung erwarten. Bis auf einige Ausnahmen sind die Farben natürlich, in dunklen Einstellungen könnten Details aber besser durchgezeichnet sein. Knappe 5 Punkte. Ton:…
In "96 Hours" rettete CIA-Agent Mills (Liam Neeson) seine Tochter vor albanischen Mädchenhändlern. Im Sequel werden er selbst und seine Frau (Famke Janssen) in Istanbul entführt – Gangster von einst sinnen auf Rache. Trotz jeder Menge Action und fünf Zusatzminuten erschreckend schwache Fortsetzung des Überraschungshits von 2009. Bild: Sehr gute Schärfe wie Feinzeichnung und ein leicht angehobener Kontrast sorgen für plastische HD-Bilder. Das teils starke Filmkorn wird adäquat reproduziert. Ton: Der wuchtige Score untermalt die Action perfekt. Effekte gefallen mit Präzision, guter Dynamik und kräftigen Bässen. Trotzdem sind Dialoge stets gut verständlich. Extras: Bild-in-Bild-Spur, Making-of (7:42), entfallene Szenen (6:56), Outtakes…
Das dritte Abenteuer der putzigen New Yorker Zootiere knüpft nahtlos an das zweite an. Gestrandet in Afrika verschlägt es die Bande nach Monte Carlo, wo sie nur knapp den Betäubungspfeilen der fiesen Tierfängerin Dubois entkommen. Getarnt als Künstler eines Wanderzirkus geht es per Zug quer durch Europa. Doch Dubois ist nicht so leicht abzuschütteln. Turbulent, witzig und liebenswert wie eh und je sorgt die Madagascar-Bande für beste Unterhaltung – erstmals auch in 3D. Bild: Der glasklare 1,78:1-Transfer zeigt praktisch keine Mängel. Die knallbunten Bilder sind gestochen scharf, detailreich und sorgen bereits in der 2D-Version für plastische HD-Bilder. Noch besser wird…