Die traumatisierte Millionenerbin Abigail (Selma Blair) lebt seit Jahren zurückgezogen in ihrer Luxuswohnung am Columbus Circle in New York. Als ihre Nachbarin unter ungeklärten Umständen stirbt, bringen die polizeilichen Ermittlungen ihre Alltagsroutine gehörig durcheinander. Trotz diverser Hitchcock-Anleihen und guter Besetzung nur mittelmäßiger Crime-Thriller. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist stets ordentlich scharf und detailreich, gelegentliches 35mm-Filmkorn inklusive. In einigen Szenen (vor allem zu Beginn) sieht Schwarz allerdings wie Dunkelgrau aus. Ton: Von der Musik abgesehen geben die Front-Speaker den Ton an, während der Schlüsselszenen klinken sich die Surround-Lautsprecher aber gekonnt ins Geschehen ein. Extras: Trailer Die Wertung Film 3 von 6…
Autor: Andreas Oswald
Wilee (Joseph Gordon-Levitt) ist der beste und flinkste Fahrradkurier von New York – und liebt seinen Job. Doch der letzte Auftrag des Tages hat es in sich. Was wie eine ganz normale "Premium Rush"-Routinelieferung beginnt, endet in einer Hetzjagd auf Leben und Tod quer durch die Straßen von Manhattan. Nicht übermäßig spannender, aber atemlos inszenierter und toll bebilderter Realzeit-Actionthriller, bei dem einem garantiert nie langweilig wird. Bild: Das sonnendurchflutete New York sieht toll aus. Von den leuchtenden Farben über den kräftigen Kontrast bis hin zur vorbildlichen Detailauflösung und der hohen Plastizität (den Film hätte man sich wirklich mal in 3D…
Im Jahr 1959 versucht Paul Kemp (Johnny Depp) in Puerto Rico die mäßige Gazette ‚The San Juan Star‘ aufzuwerten. Doch schnell verfällt der New Yorker Journalist dem müßigen Lebensstil der Insel und der bezaubernden Chenault (Amber Heard). Jedoch ist sie die Geliebte des Baulöwen Sanderson (Aaron Eckhart), der Kemp für seine Zwecke einspannen will. Fernab von Tempo und Dramatik ist die Verfilmung des Romans von Hunter S. Thompson ("Fear and Loathing in Las Vegas") ein beschwingter wie skurriler Trip. Bild: Der 1,78:1-Transfer ist in vielen Szenen leider weder richtig scharf noch sonderlich detailreich, auch die oft blässlichen Farben und der…
Eigentlich wollte Beth Raymer (Rebecca Hall) nach Las Vegas, um dort in einer Cocktailbar zu kellnern. Doch statt Drinks zu servieren, wird die hübsche Mittzwanzigerin von Profi-Zocker Dink (Bruce Willis) engagiert. Dessen Ehefrau (Catherine Zeta-Jones) ist davon allerdings wenig begeistert. Die konfuse wie langweilige Dramödie lockte hierzulande nur 16.333 Besucher ins Kino – trotz prominenter Besetzung. Bild: Auch aufgrund von Gegenlichtaufnahmen und diffusen Lichtquellen ist das Bild oft nicht so scharf und klar wie erhofft. Der nicht immer perfekte Schwarzwert mindert zudem die Tiefenwirkung – knappe 4 Punkte. Ton: Die 5.1-Abmischung kommt eher zurückhaltend daher, selbst in den Casinos machen…
Regan (Kirsten Dunst), Gena (Lizzy Caplan) und Katie (Isla Fisher) haben auf dem Junggesellinnenabschied ihrer dicksten Freundin ein Chaos angerichtet – zerrissenes Brautkleid und ruiniertes Dinner inklusive. Fortan eilen die drei durch die New Yorker Nacht, um den Schaden zu beheben. Der dürftige "Brautalarm"-Abklatsch spielte in den USA nicht mal eine Million Dollar ein. Bild: Das überwiegend in warme Farben getauchte Bild ist scharf und detailreich, allerdings sieht man bei schlecht ausgeleuchteten Innenaufnahmen, dass es sich um einen Digital-Dreh (Red One MX) handelt. Ton: Die drei Frontlautsprecher geben die Geschehnisse einwandfrei wieder, hinten tut sich hingegen wenig bis nichts. Extras:…
Drei Wochen vor dem sicheren Weltuntergang begeben sich der biedere Versicherungsfachmann Dodge (Steve Carell) und seine junge Nachbarin (Keira Knightley) auf einen Roadtrip der besonderen Art. Mit schwarzem Humor durchsetzte Endzeit-Romanze. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist ausreichend scharf und bietet vor allem im letzten Drittel eine gute Detailauflösung. Da nur in 2,8k gedreht, wird die Qualität von 5k-Filmen wie "Der Chaos-Dad" nicht ganz erreicht. Ton: In einigen wenigen Szenen (u.a. Ausschreitungen, 29:50) gibt es nette Split-Surroundeffekte, meist gibt aber der Center den Ton an. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen (8:38), "Hinter den Kulissen" (4:59), "Musik fürs Ende der Welt" (2:20). Die Wertung …
Das Machtverhältnis in den Beziehungen von vier Paaren gerät ins Wanken, als die Frauen beschließen, die Aussagen eines Ratgebers zu beherzigen, um mehr aus ihren Männern herauszuholen. Die temporeiche Geschlechterkampf-Comedy mit vorwiegend afroamerikanischer Besetzung ist in Deutsch leider nicht halb so lustig wie im Original. Bild: Da mit Red-Epic-Kameras in 5k gedreht, bietet sich dem Zuschauer ein scharfes, detailreiches, buntes und kontrastreiches Bild – nur die Tiefenwirkung ist nicht immer optimal. Ton: Von einigen Bar- und Clubbesuchen abgesehen hat die meist frontlastige 5.1-Abmischung kaum Gelegenheit sich in Szene zu setzen. Extras: Entfallene Szenen (6:32), Gag-Reel (5:38), "Der Männer-Code" (6:41), "Männer…
Für den verantwortungslosen Donny (Adam Sandler) ist sein wohlhabender Sohn die letzte Chance, eine Steuernachzahlung von 43.000 Dollar zu tilgen. So kreuzt Donny ausgerechnet am Heiratswochenende seines Sprösslings unangemeldet auf. Trotz cooler Gastdarsteller wie Susan Sarandon, Vanilla Ice und James Caan bietet diese Komödie meist pubertäre Peinlichkeiten statt guter Gags. Bild: Dank Digital-Dreh in 5k ist das Bild kantenscharf, detailreich, kontrastreich und bunt. Die Außenaufnahmen (12:59, 28:32, 54:22) versprühen tolles HD-Feeling. Ton: Die diversen Song-Einspielungen klingen toll, Effekte kommen leider fast nur aus den Front-Lautsprechern. Extras: Gag-Reel (6:07), entfallene Szenen (13:55), "Wer sind all diese Leute?" (10:51), "Grüße aus Cape…
"Schon als ich begann, das Drehbuch für den ersten Teil zu schreiben, dachte ich an die Möglichkeiten eines Franchise", erzählt Sylvester Stallone im Bonusmaterial. Nachdem Teil 1 weltweit 275 Millionen Dollar einspielte, war ein Sequel so sicher wie das Amen in der Kirche. Allerdings ließ Stallone diesmal Simon West ("Con Air", "Tomb Raider") auf dem Regiestuhl Platz nehmen und beschränkte sich auf das Verfassen des Drehbuchs, das homogener daherkommt. Kein Wunder, gibt Stallone in den Extras doch zu, dass er beim ersten Teil selber nicht wusste," ob es ein ernster oder ein lustiger Film werden sollte". Besser als Teil 1…
Getreu dem Motto ‚Sie zahlen, wir liefern‘ transportiert Ex-Elitesoldat Frank (Chris Vance) jede Ware von A nach B. Der TV-Ableger der gleichnamigen Kinofilme erfindet das Rad zwar nicht neu, unterhält aber mit bewährten Zutaten wie schnellen Autoverfolgungen, harten Fights und nackter Haut (mehr als im Kino). Als Ersatz für Jason Statham boxt sich Chris Vance ordentlich durch die 30 Millionen Euro teure Co-Produktion von RTL (daher die deutschen Schauspieler), dem US-Pay-TV-Kanal HBO und dem französischen Sender M6. In hellen Szenen überzeugt der 1,78:1-Transfer mit guter Detail- und Kantenschärfe, auch wenn Bewegungen leicht verschmieren und dabei Doppelkonturen entstehen. Dunkle Bilder sehen…