Autor: Andreas Oswald

Ausgehend von Schlüsselfilmen berichtet die Dokumentation informativ wie kurzweilig über das Zombie-Filmgenre und seine kulturellen Einflüsse auf unsere Gesellschaft. In zahlreichen Interviews kommen unter anderem Regie-Altmeister George A. Romero, „The Walking Dead”-Schöpfer Robert Kirkman und Autor Max Brooks („Der Zombie Survival Guide“, „World War Z“) zu Wort. Bild: Dank Digitaldreh sieht der 1,85:1-Transfer meist scharf, hochauflösend und rauschfrei aus. Eingespielte Filmszenen variieren in der Qualität. Ton: Die Musik spielt räumlich, aber schwachbrüstig, auch Geräusche und Co. tröpfeln meist dünn aus den Boxen. Eine deutsche Übersetzung fehlt, zum eng­lischen Original gibt es deutsche Untertitel. Extras: … fanden leider nicht auf die…

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Vor vier Jahren gab Wikinger-Sohn Hicks seinem Flugsaurier erstmals die Sporen. Angesichts eines Einspiels von einer halben Milliarde US-Dollar wundert man sich, warum es bis zur Fortsetzung so lange gedauert hat. Doch das Warten hat sich gelohnt. Die Animationen sehen noch detailreicher aus, das Figuren-Design wirkt erwachsener. In Sachen Story fand hingegen keine Optimierung statt, ganz im Gegenteil. Die Geschichte ist nicht so lustig und driftet wie bei Haudraufs Liebeslied gelegentlich ins Kitschige ab. Action-Freunde kommen aber nicht zu kurz, am ausladenden Schlusskampf samt gigantischer Drachen hätte selbst Godzilla seine Freude. Zu der XXL-Konfrontation kommt es, weil das Wikinger-Volk vom…

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Nach einer durchzechten Partynacht findet sich eine ehrgeizige Journalistin (Elizabeth Banks) mitten im Ghettoviertel von Los Angeles ohne Telefon, Geld, Ausweis oder Auto wieder – und das wenige Stunden vor einem wichtigen Bewerbungsgespräch. Kurzweilige „Hangover“-Variation für zwischendurch. Bild: Bei gut ausgeleuchteten Szenen punktet der Cinemascope-Tansfer mit einer hohen Detail- und Kantenschärfe, in dunklen Einstellungen werden Details hingegen nicht immer durchgezeichnet, auch schwächelt der Kontrastumfang. Noch fünf Punkte. Ton: Die 5.1-Abmischung kommt meist frontlastig daher, einzig bei Szenen aus dem Nachrichtenhubschrauber kommt gute Räumlichkeit auf. Extras: Zu einer PR-Featurette (4:44) gesellen sich Presse-Interviews (21:12) und der Trailer. Die Wertung Film…

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Über einen Zeitraum von zwölf Jahren gedreht, erzählt die realitätsnahe wie anrührende Coming-of-Age-Geschichte das Leben des Jungen Mason (Ellar Coltrane) im Alter zwischen sechs und 18 Jahren. Hierfür versammelte Regisseur Richard Linklater Jahr für Jahr die immer gleichen Darsteller, die im Laufe der Zeit entsprechend alterten. (Siehe Fakten-Check). Bild: Details wirken nur in Nahaufnahmen knackig, ab der Halbtotalen dürfte der im Kontrast ausgewogene 1,85: 1-Transfer schärfer aussehen. Ton: Beim 5.1-Sound ist nicht viel los, was angesichts der Thematik weder verwundert noch negativ anzulasten ist. Umgebunsgeräusche plätschern dezent vorn vorne, Musik bringt etwas Raumklang. Extras: Trotz des außergewöhnlichen Drehs gibt es…

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Während der Wirren der mexikanischen Rebellion 1913 raufen sich ein Straßenbandit (Rod Steiger) und ein irischer Terrorist mit Affinität zu Sprengstoff für einen Bankraub zusammen. Einer der besten Western von Genremeister Sergio Leone. Bild: Wegen des starken Rauschens wirkt der Cinemascope-Transfer nur in Nahaufnahmen richtig scharf. Auch stören viele Dropouts und Schrammen. Ton: Der 5.1-Upmix klingt dünn, blechern, grell und verirrt sich nur selten auf die Rears. Extras: Die Disc besitzt kein Hauptmenü, alle Einstellungen und der Zugang zum Bonusmaterial müssen daher über das Pop-Up-Menü während des laufenden Films erfolgen. Die rund 70 Minuten an Boni plus der Audiokommentar wurden…

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Im Jahr 2030 schlittern zwei Motorrad-Punker in Politintrigen um eine geheimnisvolle Macht, die Neo-Tokio dem Erdboden gleichmachen könnte. Katsuhiro Ôtomos Anime-Meilenstein ist auch heute noch ein wilder Bilderrausch aus Farben, Formen und Klängen, die den Zuschauer durch eine beklemmend-brutale Cyberpunk-Zukunft hetzen. Pflichtprogramm für Anime- und Sci-Fi-Fans. Bild: Für seine 26 Jahre sieht der SciFi-Actioner fantastisch aus. Das 1,85:1-Transfer ist kantenscharf, detailliert, im Kontrast ausgewogen und leuchtet in kräftigen Farben. Verschmutzungen fallen kaum ins Gewicht. Da der Zeichentrick-Klassiker in traditioneller Cel-Animation entstand und die fertigen Zeichnungen auf Film kopiert wurden, zeigt der Transfer öfter mal leichtes Rauschen, das aber nicht stört…

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Statt eines Herzens trägt Jack eine mecha-nische Kuckucksuhr in der Brust. Als sich der Teenager in Sängerin Acacia verliebt, wirft dies sein Leben gehörig aus dem Takt. Die poetische, visuell berauschende und wunderbar animierte Mischung aus Musical und Märchen basiert auf Mathias Malzieus Bestseller „Die Mechanik des Herzens“. Bild: Der klare 1,85:1-Transfer punktet mit hoher Kantenschärfe, teils wirken Hintergründe aber etwas weich. Der perfekte Kontrast und die kräftigen Farben sorgen für leuchtende Bilder. Dicke 5 Punkte. Ton: Die Rock-Musical-Nummern klingen räumlich, auch die Effekte und Umgebungsgeräusche sprechen alle Boxen an – allerdings nicht so dynamisch wie erhofft. Leider fehlt der…

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Kriminalpsychologe John Washington (Mark Strong) kann durch Gedankenverschmelzung die Erinnerungen von Menschen analysieren. Doch bei der 16-jährigen Anna (Taissa Farmiga) steht er vor einem Rätsel: Steckt in der Außenseiterin ein tiefes Trauma oder eine gefährliche Soziopathin? Spannender Psycho­thriller mit stark aufspielender Darstellerriege. Bild: Der nicht immer rauschfreie Cinemascope-Transfer punktet mit hoher Schärfe und Detailzeichnung. Die Erinnerungssequenzen wurden mit überhöhtem Kontrast und XXL-Grießeln verfremdet. Ton: Auch akustisch stechen die Erinnerungs­szenen mit aggressiv-detailreichen Rundum-Sound heraus. Dazwischen dürfte mehr los sein. Extras: Interview (10:48), Making-of (21:39), entfallene Szenen (16:38), Trailer und TV-Spots. Die Wertung Film 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von…

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Auch in der Fortsetzung brettert illus­tre Holly­wood-Prominenz (u.a. Burt Reynolds, Sammy Davis Jr., Dean Martin, Frank Sinatra) über amerikanische Highways. Im Gegensatz zur TV-Fassung birgt die Blu-ray die ungeschnittene Version, einige Dialogpassagen sind daher in Englisch mit deutschen Untertiteln. Bild: Hauptmanko ist die wechselnde Qualität. Einstellungen (meist helle Nahaufnahmen), bei denen fast HD-Feeling aufkommt, wechseln sich mit vermatscht anmutenden und stark verrauschten Szenen ab. Hinzu kommt ein teils unruhiger Bildstand und Defekte auf der Vorlage – besser als die DVD sieht das Ganze aber locker aus. Noch gerade drei Punkte. Ton: Keine Bässe, kaum Höhen – der deutsche Mono­mix klingt…

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Wegen seiner riesigen Nase verschweigt Hauptmann Cyrano (Gérard Depardieu) der schönen Roxane (Anne Brochet) seine Liebe – mit dramatischen Folgen. Kongeniale wie opulente Leinwand­adaption von Emil Rostands Literaturvorlage mit Gérard Depardieu in einer seiner besten Rollen. Bild: Der saubere 1,66:1-Transfer (seitliche schwarze Balken) leidet in vielen Szenen an starkem Rauschen, das an der ohnehin nur mäßigen Detail- und Kantenschärfe nagt; auch wirken die Farben blass. Ton: Der Orchester-Score spielt wunderbar räumlich, ausgewogen und dynamisch. Auch die detailreichen Umgebungsgeräusche füllen alle Boxen mit Leben, klingen aber nicht immer ganz natürlich. Extras: „Das Zeitalter von Cyrano“ (16:29), Fechtschule (1:10), „Der wahre Cyrano“…

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