Autor: Andreas Oswald

Eine von ihrem Freund verlassene Song­writerin und ein abgehalfterter Musikproduzent nehmen gemeinsam in New York eine Platte auf – und bringen damit ihr Leben wieder auf die Reihe. Authentisch erzählte Liebesgeschichte mit viel Musik und schönen New-York-Schauplätzen. Bild: Trotz kleinem Budget gibt es dank Digitaldreh mit 5K-Red-Epic-Kameras ein großes Bild. Durchgehend präsentiert sich dem Betrachter eine knackscharfe und detailreiche Optik – selbst einzelne graue Haare in Mark Ruffalos Gesicht sind zu erkennen. Ton: Vor allem die von den Darstellern performten Songs klingen hervorragend, sowohl was die Präzision als auch die Nutzung aller Lautsprecher anbelangt. Die Effektkulisse hält sich hingegen zurück. …

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Eine neurotische Paläontologin (Bridget Fonda), ein besonnener Wildhüter (Bill Pullman), ein exzentrischer Mythologie-Professor (Oliver Platt) und ein konservativer Sheriff (Brendan Gleeson) machen Jagd auf ein Killer-Krokodil. Der aus der Feder von Fernsehmacher David E. Kelley („Ally McBeal“, „Boston Legal“) stammende Tier-Horror setzt mehr auf pointierte Dialoge denn auf blutige Schockeffekte. Bild: Egal ob eingeschränkte Tiefenwirkung in Total­aufnahmen oder fehlende Detailzeichnung bei Close-ups – das Bild sieht immer wie eine DVD aus. Ton: Zum voluminösen Score gesellen sich teils ordentliche Effekte, die aber meist von vorne kommen. Extras: Nebene einer PR-Featurette (5:38) gibt es Szenen vom Set (7:38) und Interviews (15:41).…

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Nach einem Terroranschlag in der Londoner Innenstadt ist der Täter schnell gefasst. Doch bei den Ermittlungen stößt das Verteidiger-Team (Eric Bana, Rebecca Hall) auf ein Geflecht aus Lügen, das bis in Regierungskreise reicht. Spannende Mischung aus Justizdrama und Politthriller mit aktuellem Bezug. Bild: In bester Spionage-Tradition wurde der Cinemascope-Transfer meist in entsättigte Blautöne getaucht. Trotz dieser bildverfremdenden Maßnahme gibt es an der Detail- und Kantenschärfe kaum etwas auszusetzen. Knappe fünf Punkte. Ton: Bereits während der Nachrichten-Montage zu Beginn werden Center und Fronts detailreich angesprochen, bei passender Gelegenheit (Regen, Fußballstadion) leisten auch die Rears ihren Beitrag. Extras: „Geheimnisse hinter der Kamera“…

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Ganz ohne Worte zeigt die 50-minütige Dokumentation die Natur, Menschen und Technik im Südwesten Amerikas in eindrucksvollen Zeitraffer- wie Zeitlupenaufnahmen. So sieht man den nächtlichen Sternenhimmel an Wüstenfelsen vorbeiziehen oder eine Batterie Radioteleskope sich in Hochgeschwindigkeit stetig neu ausrichten – und das sogar in 4K-Auflösung dank UHD-Stick, der dieser Limited Edition beiliegt. (Siehe Fakten-Check). Ein thematisches Konzept fehlt den schönen, aber wenig aussagekräftigen Bildern genauso wie ein Sprecher, der Infos liefert. Bild: Aufgezeichnet mit 4K-Red-Epic-Filmkameras sowie Canon-5D-Fotokameras verzückt der rauschfreie 1,78:1-Transfer mit satten Farben, Top-Kontrast und meist ausgezeichneter Schärfe wie Detailzeichnung. Hier und da fallen leichte Kompressions­artefakte in dunklen Bildinhalten…

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Strand, Karneval, Fußball, die Christusstatue auf dem Berg Corcovado – und alles wieder von vorn. Wortlos zeigt die Dokumentation die Weltstadt Rio in wunderschönen, aber auch schnell langweilig werdenden Bildern, deren Schauplätze sich häufig wiederholen. Die Blu-ray erschien bereits im August, die neue Limited Edition birgt zusätzlich einen USB-Stick mit der Doku in 4K-Auflösung. (Siehe Fakten-Check). Bild: Die rauschfreien 1,78:1-Bilder der Blu-ray liefern je nach Drehort und Kamera eine gute bis sehr gute Schärfe und Feinauflösung. Farben leuchten teils kräftig (Karneval). Der Kontrast ist recht ausgewogen, teils fehlt aber tiefes Schwarz. Noch 5 Punkte. Ton: Auch mit aktivierter ProLogic-Schaltung tönt…

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In berauschenden Bildern führt die faszinierende Dokumentation durch die Landschaft, Architektur, Tradition und Religion Indiens. Die Limited Edition birgt leider nur die 2D-Version der in 3D gedrehten Kino-Doku – zusätzlich zur Blu-ray auch in 4K-Auflösung auf einem USB-Stick. (Siehe Fakten-Check). Eine 3D-Blu-ray ist separat erhältlich. Bild: Der rauscharme und in bunten Farben leuch­tende 1,78:1-Transfer erstrahlt mit natürlicher Schärfe und hoher Feinzeichnung, die aber nicht mit Referenz-Discs wie „Samsara“ mithalten können. Leichte Kompressionsartefakte fallen kaum ins Gewicht. Ton: Der voluminöse 5.1-Ton spielt schön räumlich, Geräusche klingen aber nicht immer ganz natürlich. Extras: 4K-USB-Stick, entfallene Szenen (27:40), Bildergalerie, Trailer. Die Wertung …

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Wegen Verleumdung wird Samurai Ogami Itto (Tomisaburo Wakayama) vom Edo-Shogunat zum Staatsfeind erklärt. Mit seinem Sohn auf der Flucht, verdient sich der Meister-Schwertkämpfer fortan als Auftragsmörder seine Brötchen. Bildgewaltig, blutig, supercool: Die sechsteilige Reihe zählt zu den Highlights des japanischen Chanbara-Kinos. Die Box enthält alle Filme verteilt auf drei Blu-rays. Bild: Die Qualität aller Filme ist nahezu identisch: Schärfe und Details vermitteln nur in Nahaufnahmen HD-Feeling, in Totalen wirken die 2,35:1-Transfers oft verwaschen. Teils kräftiges Rauschen stört ebenso wie die vielen Verschmutzungen. Noch 3 Punkte. Ton: Der japanische Mono-Track geht tonal in Ordnung, in Deutsch gibt es nur Untertitel. Extras:…

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Bei Recherchen über ihre ungewisse Vergangenheit stößt Tatortreinigerin June (Camilla Luddington) auf einen Serienkiller, der einst ihre Mutter ermordete und jetzt auch sie bedroht. Der Low-Budget-Grusler knüpft nur lose an das Original an und lässt dabei Spannung wie Schocks vermissen. Bild: Schärfe und Feinzeichnung fallen meist hoch aus, Innenaufnahmen grießeln aber etwas und zeigen statt sattem Schwarz ein dunkles Grau. Die Farben bekamen einen starken Gelbstich verpasst, was dem 1,78:1-Transfer eine surreale Anmutung verleiht. Ton: Effekte und der Score tönen zwar räumlich, akustische Schocks in Form von XXL-Dynamik und drückenden Bässen bleiben aber aus. Extras: „Entstehung einer Fortsetzung“ (2:08), Making-of…

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Als 1993 in einer tiefreligiösen Gemeinde drei Jungen ermordet werden, sind die Täter schnell ausgemacht und werden trotz widersprüchlicher Beweislage verurteilt. Ermittler Ron Lax (Colin Firth) wähnt einen Justizirrtum und will die Wahrheit ans Licht bringen. Trotz beachtlicher Besetzung kommt das auf wahren Begebenheiten beruhende Drama nicht über „Fernsehfilm der Woche“-Niveau hinaus. Bild: Das von warmen Brauntönen, Gegenlichtaufnahmen und diffusen Lichtquellen geprägte Bild ist zwar ausreichend scharf, Details werden aber nicht immer gut durchgezeichnet. Nur bei perfekter Ausleuchtung (69:38) gibt es vollwertiges HD-Feeling. Ton: Wie bei dialoglastigen Dramen üblich, sorgt meist nur der Score für etwas Räumlichkeit. Extras: Leider birgt…

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Einmal im Jahr ist jedes Verbrechen erlaubt und es gibt nur ein Ziel: Überlebe diese Nacht! Statt Home-Invasion-Thriller ist das kurzweilige Sequel des Überraschungshits „The Purge“ ein kompromissloser Survival-Actioner mit einer Prise Sozialkritik. Bild: Obwohl der Film größtenteils nachts mit oft bescheidener Szenenausleuchtung spielt, ist die Detail- und Kantenschärfe größtenteils gut bis sehr gut. In einigen Einstellungen könnte das Rauschen etwas feiner sein. Noch fünf Punkte. Ton: Der 5.1-Mix (HD-Ton gibt es nur bei englischer Sprachwahl) überzeugt mit einer atmosphärischen Rear-Kulisse und detailreichen Stereo-Front. In puncto Dynamik und Bass wäre mehr möglich gewesen. Extras: „Hinter den Kulissen“ (8:29), entfallene Szenen…

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