Autor: Andreas Oswald

Der New Yorker Polizist Ralph Sarchie (Eric Bana) geht einer Reihe von bizarren und verstörenden Verbrechen nach. Als er entdeckt, dass offenbar übernatür­liche Kräfte im Spiel sind, bittet er einen unkonventionellen Jesuitenpriester und Exorzisten um Hilfe. Genrespezialist Scott Derrickson („Sinister“) inszenierte mit „Erlöse uns von dem Bösen“ eine düster-atmosphärische Mischung aus Polizei- und Horrorfilm, die von wahren Fällen inspiriert wurde. Bild: Trotz Düster-Optik und obligatorischem Dauer­regen präsentiert sich dem Betrachter ein HD-Bild der Spitzenklasse. Egal ob Hauttexturen, Angstschweiß oder Bartstoppeln, alle Details werden mit feinen Konturen auf der Leinwand bzw. dem Fernseher abgebildet. Auch an dem ausgewogenen Kontrastumfang des meist…

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Als Flugzeug-Ingenieur macht sich der junge Japaner Jiro Horikoshi einen Namen, auch bei der Konstruktion von Kampfmaschinen für den Zweiten Weltkrieg. Während es beruflich steil bergauf geht, verschlechtert sich die Gesundheit seiner Frau zunehmend. Gleichsam poetische wie nachdenkliche Hommage an die Fliegerei von Anime-Meister Hayao Miyazaki, der hier seine letzte Regiearbeit abliefert. Bild: Schärfe, Feinaufösung, Kontrast und Farben sind durchweg hervorragend; auch an der Kompres­sion gibt es nicht das Geringste zu bemängeln. Ton: Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wurde der Film nur in Mono produziert, klanglich ist aber alles in Ordnung. Extras: Pressekonferenz (82:46), Storyboards zum kompletten Film (126:43), Trailer, drei…

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Aus Geldmangel und um die gute alte Zeit wieder aufleben zu lassen, ziehen drei Alt-68er (u.a. Heiner Lauterbach) nach 35 Jahren wieder zusammen. Doch schon bald geraten sie mit der jungen Studenten-WG einen Stock höher aneinander. Die kurzweilige Culture-Clash-Comedy lockte fast eine Million Zuschauer ins Kino. Bild: Das vor allem bei Innenaufnahmen von warmen Brauntönen geprägte Bild bietet überwiegend eine sehr gute Detail- und Kantenschärfe, allerdings sieht die Optik mitunter eher nach einen TV-Film und weniger nach einer Kino-Produktion aus. Ton: Obwohl Lärm im Film eine wesentliche Rolle spielt, kommt die 5.1-Abmischung nicht sonderlich dynamisch und meist frontlastig daher. Extras:…

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Eine von ihrem Freund verlassene Song­writerin und ein abgehalfterter Musikproduzent nehmen gemeinsam in New York eine Platte auf – und bringen damit ihr Leben wieder auf die Reihe. Authentisch erzählte Liebesgeschichte mit viel Musik und schönen New-York-Schauplätzen. Bild: Trotz kleinem Budget gibt es dank Digitaldreh mit 5K-Red-Epic-Kameras ein großes Bild. Durchgehend präsentiert sich dem Betrachter eine knackscharfe und detailreiche Optik – selbst einzelne graue Haare in Mark Ruffalos Gesicht sind zu erkennen. Ton: Vor allem die von den Darstellern performten Songs klingen hervorragend, sowohl was die Präzision als auch die Nutzung aller Lautsprecher anbelangt. Die Effektkulisse hält sich hingegen zurück. …

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Nach einem Terroranschlag in der Londoner Innenstadt ist der Täter schnell gefasst. Doch bei den Ermittlungen stößt das Verteidiger-Team (Eric Bana, Rebecca Hall) auf ein Geflecht aus Lügen, das bis in Regierungskreise reicht. Spannende Mischung aus Justizdrama und Politthriller mit aktuellem Bezug. Bild: In bester Spionage-Tradition wurde der Cinemascope-Transfer meist in entsättigte Blautöne getaucht. Trotz dieser bildverfremdenden Maßnahme gibt es an der Detail- und Kantenschärfe kaum etwas auszusetzen. Knappe fünf Punkte. Ton: Bereits während der Nachrichten-Montage zu Beginn werden Center und Fronts detailreich angesprochen, bei passender Gelegenheit (Regen, Fußballstadion) leisten auch die Rears ihren Beitrag. Extras: „Geheimnisse hinter der Kamera“…

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Eine neurotische Paläontologin (Bridget Fonda), ein besonnener Wildhüter (Bill Pullman), ein exzentrischer Mythologie-Professor (Oliver Platt) und ein konservativer Sheriff (Brendan Gleeson) machen Jagd auf ein Killer-Krokodil. Der aus der Feder von Fernsehmacher David E. Kelley („Ally McBeal“, „Boston Legal“) stammende Tier-Horror setzt mehr auf pointierte Dialoge denn auf blutige Schockeffekte. Bild: Egal ob eingeschränkte Tiefenwirkung in Total­aufnahmen oder fehlende Detailzeichnung bei Close-ups – das Bild sieht immer wie eine DVD aus. Ton: Zum voluminösen Score gesellen sich teils ordentliche Effekte, die aber meist von vorne kommen. Extras: Nebene einer PR-Featurette (5:38) gibt es Szenen vom Set (7:38) und Interviews (15:41).…

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In berauschenden Bildern führt die faszinierende Dokumentation durch die Landschaft, Architektur, Tradition und Religion Indiens. Die Limited Edition birgt leider nur die 2D-Version der in 3D gedrehten Kino-Doku – zusätzlich zur Blu-ray auch in 4K-Auflösung auf einem USB-Stick. (Siehe Fakten-Check). Eine 3D-Blu-ray ist separat erhältlich. Bild: Der rauscharme und in bunten Farben leuch­tende 1,78:1-Transfer erstrahlt mit natürlicher Schärfe und hoher Feinzeichnung, die aber nicht mit Referenz-Discs wie „Samsara“ mithalten können. Leichte Kompressionsartefakte fallen kaum ins Gewicht. Ton: Der voluminöse 5.1-Ton spielt schön räumlich, Geräusche klingen aber nicht immer ganz natürlich. Extras: 4K-USB-Stick, entfallene Szenen (27:40), Bildergalerie, Trailer. Die Wertung …

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Ganz ohne Worte zeigt die 50-minütige Dokumentation die Natur, Menschen und Technik im Südwesten Amerikas in eindrucksvollen Zeitraffer- wie Zeitlupenaufnahmen. So sieht man den nächtlichen Sternenhimmel an Wüstenfelsen vorbeiziehen oder eine Batterie Radioteleskope sich in Hochgeschwindigkeit stetig neu ausrichten – und das sogar in 4K-Auflösung dank UHD-Stick, der dieser Limited Edition beiliegt. (Siehe Fakten-Check). Ein thematisches Konzept fehlt den schönen, aber wenig aussagekräftigen Bildern genauso wie ein Sprecher, der Infos liefert. Bild: Aufgezeichnet mit 4K-Red-Epic-Filmkameras sowie Canon-5D-Fotokameras verzückt der rauschfreie 1,78:1-Transfer mit satten Farben, Top-Kontrast und meist ausgezeichneter Schärfe wie Detailzeichnung. Hier und da fallen leichte Kompressions­artefakte in dunklen Bildinhalten…

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Strand, Karneval, Fußball, die Christusstatue auf dem Berg Corcovado – und alles wieder von vorn. Wortlos zeigt die Dokumentation die Weltstadt Rio in wunderschönen, aber auch schnell langweilig werdenden Bildern, deren Schauplätze sich häufig wiederholen. Die Blu-ray erschien bereits im August, die neue Limited Edition birgt zusätzlich einen USB-Stick mit der Doku in 4K-Auflösung. (Siehe Fakten-Check). Bild: Die rauschfreien 1,78:1-Bilder der Blu-ray liefern je nach Drehort und Kamera eine gute bis sehr gute Schärfe und Feinauflösung. Farben leuchten teils kräftig (Karneval). Der Kontrast ist recht ausgewogen, teils fehlt aber tiefes Schwarz. Noch 5 Punkte. Ton: Auch mit aktivierter ProLogic-Schaltung tönt…

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Bei Recherchen über ihre ungewisse Vergangenheit stößt Tatortreinigerin June (Camilla Luddington) auf einen Serienkiller, der einst ihre Mutter ermordete und jetzt auch sie bedroht. Der Low-Budget-Grusler knüpft nur lose an das Original an und lässt dabei Spannung wie Schocks vermissen. Bild: Schärfe und Feinzeichnung fallen meist hoch aus, Innenaufnahmen grießeln aber etwas und zeigen statt sattem Schwarz ein dunkles Grau. Die Farben bekamen einen starken Gelbstich verpasst, was dem 1,78:1-Transfer eine surreale Anmutung verleiht. Ton: Effekte und der Score tönen zwar räumlich, akustische Schocks in Form von XXL-Dynamik und drückenden Bässen bleiben aber aus. Extras: „Entstehung einer Fortsetzung“ (2:08), Making-of…

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