Ende des 19. Jahrhunderts reist US-Unternehmer Grayson (Jonathan Rhys-Meyers) nach London, um sich am ‚Orden des Drachen‘ zu rächen, der ihn einst zum Vampir machte. Die opulent bebilderte Neuinterpretation der Dracula-Geschichte brachte es nur auf acht Folgen. Das farbintensive 1,78:1-Bild ist scharf und detailreich, rauscht aber auch mal stark. Der detailreiche wie kräftige 5.1-Mix besitzt Kino-Qualitäten. Extras: entfallene Szenen (10:37), zwei Featurettes (25:56), Kurzfilme (8:09), Comic (11:08). Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 5 von 6 Punkten Extras 3 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Universal Format Blu-ray…
Autor: Andreas Oswald
Scheinbar grundlos wird die Vorstadtfamilie Barrett (u.a. Keri Russel) von seltsamen Phänomenen heimgesucht. Stecken etwa Außerirdische dahinter? Spannende wie stimmungsvolle Mischung aus Home-Invasion-Horror und SciFi-Mystery. Bild: Der Cinemascope-Transfer geizt nicht mit hoher Schärfe und Feinauflösung. Auch an der Graustufenzeichnung gibt es nichts zu meckern, dafür fehlt tiefes Schwarz. In dunklen Szenen stören leider starke Banding-Effekte. Ton: Der 5.1-Mix trumpft in Schockszenen mit guter Dynamik, Bassfundament sowie umherfliegenden Effekten auf. Generell dürften die Geräuschkulisse und der Score aber räumlicher und agiler tönen. Extras: Audiokommentar, alternative und entfallene Szenen (14:17), Trailer. Die Wertung Film 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von…
Als Junge wurde James Brown von seinem Vater misshandelt. Umso mehr lebt der begnadete Sänger und Songwriter später mit seiner Musik auf. Tate Taylors („The Help“) Biopic über den „Godfather of Soul“ ist ein wilder Tanz auf dem R&B-Vulkan, teils humorvoll bis verrückt, teils anrührend, teils tragisch. Chadwick Boseman liefert als Musikerlegende Brown eine Glanzleistung ab. Bild: Der rauschfreie 1,85:1-Transfer rockt mit ausgezeichneter Schärfe und Feinauflösung, die für klare HD-Bilder wie zum Anfassen sorgen. Schwarz sieht satt aus, der leicht angehobene Kontrast formt in Verbindung mit dezenten Farbfiltern einen leicht nostalgischen Look. Dicke 5 Punkte. Ton: Die Auftritte vor kleinem…
In der Fortsetzung des anrührenden Familiendramas soll das Delfin-Weibchen Winter in ein anderes Aquarium verlegt werden. Doch die Belegschaft (u.a. Ashley Judd) des Wasserparks setzt alles daran, damit es nicht so weit kommt. Bild: Das rauscharme 1,78:-Bild ist scharf, detailreich und punktet mit leuchtenden Farben – auch wenn das Ganze oft wie eine TV-Produktion wirkt. Ton: Pausenlose Wassergeräusche und die hallige Akustik der Aquarien sorgen für gelungenen Rundum-Sound. Auch der Score spielt angenehm räumlich. Extras: „Unterwasser-Magie“ (3:03), „Die Jungstars werden erwachsen“ (3:20), „Bethany Hamilton trifft Winter“ (3:18), „Die Mission“ (3:34), „Eine wahre Geschichte“ (4:01), Musikvideos (8:18), verpatzte Szenen (7:22). Die…
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges besetzt die Rote Armee die japanische Insel Schikotan. Die Freundschaft zwischen zwei einheimischen Jungs und der Tochter des Besatzerkommandanten droht zu zerbrechen, als die Einwohner in ein Arbeitslager deportiert werden sollen. Poetisches wie verstörendes Anime-Drama in meisterhaft komponierten Bildern. Bild: Die Animationen sehen stets klar, kantenscharf und je nach gezeichnetem Inhalt auch detailliert aus. Banding-Effekte kosten die Höchstwertung. Ton: Sowohl der seidige Score als auch die natürlich klingenden Umgebungsgeräusche sorgen für raumfüllenden Sound. Extras: Making-of (37:42), animierte Artwork Gallerie (7:22), Musikvideo (4:12), Interview mit Synchronsprecherin Polina Ilyushenko (4:20). Die Wertung Film 6 von 6…
Immobilienmaklerin Vera (Naya Rivera) möchte ein angebliches Spukhaus verkaufen und bekommt dabei Besuch der teuflischen Art. Der atmosphärische Low-Budget-Grusler punktet mit gelungenen Schocks und bösen Überraschungen. Bild: Der rauscharme Cinemascope-Transfer sieht meist scharf wie hochausflösend aus und zeichnet auch in düsteren Szenen Details gut durch. Ton: Dank einer räumlich abgemischten Geräuschkulisse samt deftiger Dynamik- und Bassattacken sorgt die 5.1-DTS-HD-Abmischung für Gruselstimmung; Gewitter grollen mächtig und gerne mal aus den Rears. Konträr dazu klingt der Score beengt, kraftlos und frontlastig. Extras: Interviews (4:58), Making-of (2:09), entfallene Szenen (11:38), Trailer. Die Wertung Film 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6…
Der schüchterne Andi (Merlin Rose) ist in Katja (Ella-Maria Gollmer) verliebt, doch die hat nur Augen für Schulschönling Bobby. Der hat nicht nur mehr Muckis, sondern ist auch untenrum offenbar besser bestückt. Trotz einiger netter Gags und manch inszenatorischem Trick kommt diese Pubertätskomödie nie an das große US-Vorbild „American Pie“ heran. Bild: Nicht nur Schärfe und Detailniveau überzeugen, dank dem Einsatz von Farb- und Kontrastfiltern sieht das Ganze auch nach einer vollwertigen Kino-Produktion und nicht nach TV-Film-der-Woche aus. Ton: Entgegen normalen Komödien-Konventionen bietet die 5.1-HD-Abmischung eine hohe Dynamik und bei den Partysounds teils fetten Bass. Extras: „Die Entstehung des Films“…
Als sich ihre durchtriebene Chefin (Sigourney Weaver) beim Skiurlaub das Bein bricht und das Bett hüten muss, versucht die hübsche wie ehrgeizige Sekretärin Tess (Melanie Griffith) die Karriereleiter hochzuklettern. Auch nach 25 Jahren macht die für sechs Oscars nominierte Yuppie-Komödie viel Spaß. Bild: Dank sattem Kontrast und teils kräftigen Farben (rotes Kleid, 18:30) sieht das Bild schön knackig aus. Allerdings ist die Schärfe und Detailzeichnung aufgrund des permanenten und teils groben Hintergrundrauschens oft nur mäßig. Ton: Der Oscar-prämierte Titelsong klingt in der deutschen Fassung leider nicht so kraftvoll und differenziert wie im Original. Auf den Rears herrscht bei beiden Tonspuren…
Nach einem schrecklichen Autounfall widerfahren dem erfolgreichen New Yorker Geschäftsmann David Aames (Tom Cruise) merkwürdige Dinge. Mit Hitchcock-Elementen gespicktes Remake von Alejandro Aménabars „Abre los ojos“. Bild: Die Qualität enttäuscht auf ganzer Linie – das oft von diffusen Lichtquellen und Gegenlichtaufnahmen geprägte Bild wirkt meist unscharf (inklusive dem Paramount-Logo zu Beginn) und detailarm ohne Tiefenwirkung; statt Filmkorn gibt es vermatschtes Videorauschen. Mit HD hat das wenig zu tun. Ton: Bereits bei der Times-Square-Szene zu Beginn punktet der 5.1-DTS-HD-Mix mit einer differenzierten Räumlichkeit und guter Dynamik; auch die Musik profitiert vom HD-Encoding (siehe Fakten-Check). Extras: …gibt es leider keine. Die Wertung …
Just an ihrem fünften Hochzeitstag meldet Nick Dunne (Ben Affleck) seine hübsche Frau Amy (Rosamund Pike) als vermisst. Unter dem Druck der Polizei und des wachsenden Medienspektakels, bröckelt Nicks Darstellung einer glücklichen Ehe und durch sein merkwürdiges Verhalten stellt sich jeder bald dieselbe Frage: Hat er seine Frau ermordet? David Fincher liefert eine grandiose Verfilmung von Gillian Flynns Erfolgsroman ab. Bild: Dank digitalem 6K-Dreh mit der Red-Epic-Dragon-Kamera bietet sich dem Betrachter ein ungemein scharfes wie detailreiches Bild mit enorm viel HD-Feeling. Und das, obwohl die Optik insgesamt eher düster, bei Innenaufnahmen bisweilen sogar monochromatisch-trist daherkommt. Hier bleibt Fincher seiner visuellen…