Autor: Andreas Oswald

In der Fortsetzung des anrührenden Familiendramas soll das Delfin-Weibchen Winter in ein anderes Aquarium verlegt werden. Doch die Belegschaft (u.a. Ashley Judd) des Wasserparks setzt alles daran, damit es nicht so weit kommt. Bild: Das rauscharme 1,78:-Bild ist scharf, detailreich und punktet mit leuchtenden Farben – auch wenn das Ganze oft wie eine TV-Produktion wirkt. Ton: Pausenlose Wassergeräusche und die hallige Akustik der Aquarien sorgen für gelungenen Rundum-Sound. Auch der Score spielt angenehm räumlich. Extras: „Unterwasser-Magie“ (3:03), „Die Jung­stars werden erwachsen“ (3:20), „Bethany Hamilton trifft Winter“ (3:18), „Die Mission“ (3:34), „Eine wahre Geschichte“ (4:01), Musikvideos (8:18), verpatzte Szenen (7:22). Die…

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Der schüchterne Andi (Merlin Rose) ist in Katja (Ella-Maria Gollmer) verliebt, doch die hat nur Augen für Schulschönling Bobby. Der hat nicht nur mehr Muckis, sondern ist auch untenrum offenbar besser bestückt. Trotz einiger netter Gags und manch inszenatorischem Trick kommt diese Pubertätskomödie nie an das große US-Vorbild „American Pie“ heran. Bild: Nicht nur Schärfe und Detailniveau überzeugen, dank dem Einsatz von Farb- und Kontrastfiltern sieht das Ganze auch nach einer vollwertigen Kino-Produktion und nicht nach TV-Film-der-Woche aus. Ton: Entgegen normalen Komödien-Konventionen bietet die 5.1-HD-Abmischung eine hohe Dynamik und bei den Partysounds teils fetten Bass. Extras: „Die Entstehung des Films“…

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Immobilienmaklerin Vera (Naya Rivera) möchte ein angebliches Spukhaus verkaufen und bekommt dabei Besuch der teuflischen Art. Der atmosphärische Low-Budget-Grusler punktet mit gelungenen Schocks und bösen Überraschungen. Bild: Der rauscharme Cinemascope-Transfer sieht meist scharf wie hochausflösend aus und zeichnet auch in düsteren Szenen Details gut durch. Ton: Dank einer räumlich abgemischten Geräuschkulisse samt deftiger Dynamik- und Bass­attacken sorgt die 5.1-DTS-HD-Abmischung für Gruselstimmung; Gewitter grollen mächtig und gerne mal aus den Rears. Konträr dazu klingt der Score beengt, kraftlos und frontlastig. Extras: Interviews (4:58), Making-of (2:09), entfallene Szenen (11:38), Trailer. Die Wertung Film 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6…

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Als sich ihre durchtriebene Chefin (Sigourney Weaver) beim Skiurlaub das Bein bricht und das Bett hüten muss, versucht die hübsche wie ehrgeizige Sekretärin Tess (Melanie Griffith) die Karriereleiter hochzuklettern. Auch nach 25 Jahren macht die für sechs Oscars nominierte Yuppie-Komödie viel Spaß. Bild: Dank sattem Kontrast und teils kräftigen Farben (rotes Kleid, 18:30) sieht das Bild schön knackig aus. Allerdings ist die Schärfe und Detailzeichnung aufgrund des permanenten und teils groben Hintergrundrauschens oft nur mäßig. Ton: Der Oscar-prämierte Titelsong klingt in der deutschen Fassung leider nicht so kraftvoll und differenziert wie im Original. Auf den Rears herrscht bei beiden Tonspuren…

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Nach einem schrecklichen Autounfall widerfahren dem erfolgreichen New Yorker Geschäftsmann David Aames (Tom Cruise) merkwürdige Dinge. Mit Hitchcock-Elementen gespicktes Remake von Alejandro Aménabars „Abre los ojos“. Bild: Die Qualität enttäuscht auf ganzer Linie – das oft von diffusen Lichtquellen und Gegenlichtaufnahmen geprägte Bild wirkt meist unscharf (inklusive dem Paramount-Logo zu Beginn) und detailarm ohne Tiefen­wirkung; statt Filmkorn gibt es vermatschtes Videorauschen. Mit HD hat das wenig zu tun. Ton: Bereits bei der Times-Square-Szene zu Beginn punktet der 5.1-DTS-HD-Mix mit einer differenzierten Räumlichkeit und guter Dynamik; auch die Musik profitiert vom HD-Encoding (siehe Fakten-Check). Extras: …gibt es leider keine. Die Wertung …

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Just an ihrem fünften Hochzeitstag meldet Nick Dunne (Ben Affleck) seine hübsche Frau Amy (Rosamund Pike) als vermisst. Unter dem Druck der Polizei und des wachsenden Medienspektakels, bröckelt Nicks Darstellung einer glücklichen Ehe und durch sein merkwürdiges Verhalten stellt sich jeder bald dieselbe Frage: Hat er seine Frau ermordet? David Fincher liefert eine grandiose Verfilmung von Gillian Flynns Erfolgsroman ab. Bild: Dank digitalem 6K-Dreh mit der Red-Epic-Dragon-Kamera bietet sich dem Betrachter ein un­gemein scharfes wie detailreiches Bild mit enorm viel HD-Feeling. Und das, obwohl die Optik insgesamt eher düster, bei Innenaufnahmen bisweilen sogar monochromatisch-trist daherkommt. Hier bleibt Fincher seiner visuellen…

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Eigentlich wollten George (Andy Gracis) und Edith (Vera Farmiga) ihren Kindern das Studenten­leben näherbringen, doch bei einer Führung durch das Middleton-College kommen sich der konserva­tive Herzchirurg und die exzentrische Geschäftsfrau näher. Unterhaltsame Dramedy, die aber hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt. Bild: Trotz Interlaced-Transfer ist die Schärfe und Tiefenwirkung (Kirche, 28:01) fast immer auf Top-Niveau. Nie sah ein College-Campus knackiger und einladender (saftiges Grün der Rasenflächen) aus. Ton: Gelegentlich zwitschern Vögel oder eine Glocke läutet auf den Rears, aber 95 Prozent der Zeit wird ausschließlich im Center geredet. Extras: Auf den Kommentar der US-Disc müssen wir verzichten und mit dem Trailer…

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New York, 1921: Kurz nach ihrer Einreise gerät die junge Polin Ewa (Marion Cotillard) in die Fänge des charmanten, aber durchtriebenen Bruno (Joaquin Phoenix). Der faszinierende Magier Orlando (Jeremy Renner) ist ihr einziger Ausweg. Eindrucksvoll inszenierter und stark gespielter Abgesang auf den Amerikanischen Traum. Bild: Nicht zuletzt aufgrund eines extremen Sepia-Filters (das Bild sieht oft wie ein vergilbtes Foto aus dieser Zeit aus) in Kombination mit Gegenlichtaufnahmen und diffusen Lichtquellen, ist die Schärfe und Tiefenwirkung oft eingeschränkt. Ton: Passend zur angestaubt wirkenden Optik gibt sich auch die klanglich einwandfreie 5.1-Abmischung meist unspektakulär. Extras: Auch diese Blu-ray birgt nur den Trailer.…

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Nach dem überraschenden Tod des Patriarchen müssen vier erwachsene Geschwister (u.a. Jason Bateman) unter Aufsicht ihrer gluckenhaften Mutter (Jane Fonda) sieben Tage lang jüdische Totenwache halten. Unterhaltsame wie anrührende Familien­komödie nach dem Bestseller von Jonathan Tropper. Bild: Während Außenaufnahmen (39:28) HD-Flair versprühen, wirken schlecht ausgeleuchtete Innenaufnahmen (30:50) oft etwas weich und flach. Ton: Surroundeffekte kann man an einer Hand abzählen, auch die Musik kommt primär von vorne; dafür sind Dialoge stets gut verständlich. Extras: Audiokommentar, „Eine Diskussion“ (4:28), „Ausgangssituationen“ (15:38), „Der Gospel aus Rabbi Boners Sicht“ (6:27), entfallene Szenen (13:34), Digital-Kopie. Die Wertung Film 4 von 6 Punkten Bildqualität…

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In zwölf Stunden löscht ein gigantischer Meteorit jegliches Leben auf der Erde aus. Die verbleibende Zeit will James (Nathan Phillips) zugedröhnt auf einer Rave-Party verbringen. Doch dann kommt alles ganz anders. In spektakuläre Bilder gepacktes Endzeitdrama, das zum Nachdenken anregt. Bild: Das mit Orange-Filtern und einer Kontrastan­hebung auf Weltuntergang getrimmte Bild (es sieht wie nach einer Atombombenexplosion aus) ist bei Nahaufnahmen stets schön scharf, verfügt aber über eine eher geringe Tiefenwirkung. In feinen Strukturen flimmert es gelegentlich (Dach 6:24). Ton: Erst kurz vor dem Abspann dringen Surroundeffekte und Bass ans Ohr. Davor gibt der Center den Ton an, auch weil…

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