Autor: Andreas Oswald

Drei Twens gehen in einem stillgelegten Naturpark auf die Pirsch – und werden selbst zur Jagdbeute einer maskierten Killerbande. Der atmosphärisch ansprechende Survival-Horror bietet kaum Neues, auch Splatter-Fans kommen nicht auf ihre Kosten. BILD: Knackige Schärfe gehört nicht zu den Stärken des Cinemascope-Transfers. Gute Feinauflösung, hohe Rauscharmut und ein ausgewogener Kontrast sichern aber vier Punkte. Die Farben wurden für einen schroffen Look etwas in Sepia getaucht. TON: Der 5.1-Mix reißt nicht vom Hocker: Wald- und Naturgeräusche vermitteln wenig Raumgefühl, der Score spielt ordentlich räumlich, aber ohne große Dynamik. Nur selten drücken Bässe etwas (56:40). EXTRAS: Bloopers (2:12), entfallene Szenen (2:19), …

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In einem schwachem Moment lässt sich Highschool-Lehrerin Claire (Jennifer Lopez) auf einen One-Night-Stand mit ihrem 19-jährigen Nachbar und Schüler Noah (Ryan Guzman) ein. Der entpuppt sich  als psychopathischer Stalker mit Hang zur Gewalt. Vorhersehbar, kaum nackte Haut und noch weniger Action – diese Thematik wurde schon gefühlte hundertmal spannender verfilmt. Bild: Der plastische Cinemascope-Transfer vermittelt dank hoher Schärfe und Feinzeichnung sowie Rauschfreiheit auch in dunklen Szenen viel HD-Feeling. Ton: Der 5.1-Mix tönt für einen Psychothriller zurückhaltend mit wenig Dynamik, Bass und frontlastigen Effekten. Zumindest der Score spielt räumlich. Extras: Audiokommentar, Making-of (9:17), entfallene Szenen (9:34). Die Wertung  Film 3 von…

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Als es im australischen Busch Sternschnuppen regnet, mutiert ein Großteil der Bevölkerung zu Zombies. Einige Überlebende wehren sich mit allem, was greifbar ist. Wüster B-Movie-Splatter-Spaß, der „Mad Max“ mit „Dawn of the Dead“ kreuzt. Bild 2D: Die wackeligen Bilder der Handkameras sehen meist scharf aus, der überzogene Kontrast und entsättigte Farben sorgen für Endzeit-Look. Bisweilen stören Kompressionsartefakte. Bild 3D: Die unnütze 3D-Konvertierung mutet fast so flach wie der 2D-Transfer an. Ton: Der 5.1-Mix kommt bass- und dynamikarm daher, Score und Effekte tönen ordentlich räumlich. Extras: Audiokommentar, „Wyrmwood Diaries“ (49:28), „Wyrmwood Chapter 1“ (8:13), entfallene Szenen (19:08), Storyboards, „Crowdfunding“ (6:13). Die…

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Der Bodyguard, Detektiv und notorische Glücksspieler Nick Wild (Jason Statham) boxt sich in Las Vegas mehr schlecht als recht durchs Leben. Für Milch-Bubi Cyrus (Michael Angarano) soll er den Baby­sitter spielen, für eine vergewaltigte und fast totgeprügelte Freundin (Dominik García-Lorido) ihre Peiniger ausfindig machen. Letztere erweisen sich als skrupellose Gangster mit einflussreichen Freunden. Das actionarme und etwas langatmig geratene  Zocker-Drama ist ein Remake des bereits mauen Burt-Reynolds-Streifens „Heat“ von 1986. Die Blu-ray-Scheibe von Universum enthält nur die Kinofassung, obwohl in England eine rund zehn Minuten längere Extended Edition erschien. Bild: Der Cinemascope-Transfer zeigt das Spieler­paradies im schmuddeligen Düster-Look samt bedeckter,…

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Der meisterliche Trickbetrüger Nicky (Will Smith) verliebt sich in die Nachwuchs-Gaunerin Jess (Margot Robbie) – und bringt damit seine Coups in Gefahr. Nach flotter erster Hälfte verliert die gut gespielte Gaunerkomödie leider etwas ihren Fokus. Bild: Der mit Farb- und Kontrastfiltern auf Hochglanz polierte Transfer sieht selbst auf einer 3-Meter-Leinwand in jeder Hinsicht hervorragend aus. Ton: Wenn es die Dramaturgie verlangt, wie bei einem Autounfall, einem Football-Spiel oder einem Gespräch neben einer Rennstrecke, punktet der 7.1-Mix mit hoher Räumlichkeit und guter Dynamik. Extras: „Trickbetrüger“ (10:25), „Der Gentleman-Betrüger“ (5:52), „Die Frau, die Herzen stiehlt“ (4:08), entfallene Szenen (8:02), alternative Eröffnungssequenz (2:44),…

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Max (Anton Yelchin) hat ein Problem: Seine tote Freundin will einfach nicht in ihrem Grab bleiben und macht dem Horrorfilm-Fan samt neuer Liebschaft (sexy: Alexandra Daddario) das Leben zur Hölle. Witzige wie charmante Horrorkomödie von Genre-Veteran Joe Dante („Gremlins“). Viel Blut fließt allerdings nicht. Bild: Ob Schärfe, Details, Kontrast, Graustufen oder Farben – der rauschfreie Cinemascope-Transfer sieht stets spitze aus. Dicke 5 Punkte. Ton: Die sparsam eingesetzten Effekte tönen meist frontlastig und kraftlos, der Score und die Rocksongs spielen zwar räumlich, aber auch mit wenig Bass und Dynamik. Da haben viele Horrorfilme doch einiges mehr zu bieten. Extras: Interview mir…

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  Der bei einem IT-Unternehmen arbeitende Richard (Thomas Middleditch) hat in seiner Freizeit einen revolutionären Kompressionsalgorithmus geschrieben, den sein Chef ihm für mehrere Millionen abkaufen will. Doch statt schnell Kasse zu machen, gründet der nerdige Softwareentwickler mit seinen Kumpels ein Start-up, um seine Idee zu vermarkten – doch das ist leichter gesagt als getan. Auf geniale aber vor allem lustige Weise wandelt die Sitcom von „Beavis und Butthead“-Schöpfer Mike Judge zwischen Gesellschafts- und Kultursatire. In der Synchronfassung bleibt der Wortwitz leider gelegentlich auf der Strecke. Bild- und Tonqualität: Mit knallbunten Farben und einem erhöhten Kontrast haben die Macher…

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Alien Smek muss sich unfreiwillig mit einem Menschen-Mädchen zusammenraufen, um eine Invasion der Erde durch die bösen Grok zu verhindern. Drolliger  Animationsspaß für die ganz Kleinen. Bild 2D: Am knackigen, detaillierten, rauschfreien und zudem knallbunten 1,85:1-Transfer gibt es nichts auszusetzen. Bild 3D: Geöffnet auf 1,78:1 wirken die 3D-Bilder schön plastisch und glänzen mit hoher Raumtiefe. Ton: Die vielen Effekte fliegen einem greifbar um die Ohren, der Score klingt seidig und groß. Dynamik und Bässe spielen aber auf kindgerechtem Niveau. Extras: „Ohs Party Extras“ (9:20), „Die Lieder im Film“ (28:09), entfallene Szenen (26:05), „Ohs Party Tipps“ (4:04), drei Kurzfilme (9:05), „Boov…

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Musikstudent Andrew (Miles Teller) möchte der weltbeste Schlagzeuger werden. Doch sein sadistischer Dozent (J.K. Simmons) macht ihm das Leben zur Hölle. Das brillante Drama mit fesselnden Darstellern und genialer Musik gewann drei Oscars. Bild: Der in warme Farbfilter getauchte 2,35:1-Transfer sieht stets scharf, detailreich und rauscharm aus. Ton: Der oscarprämierte 5.1-Mix schallt natürlich und authentisch, doch nicht übermäßig spektakulär von vorne; hinten tummelt sich oft nur etwas Raumhall. Instrumente spielen aber körperhaft, druckvoll und klar definiert – was den Mangel an Räumlichkeit beinahe wettmacht. Gute 4 Punkte. Extras: Audiokommentar, „Taktgeber“ (42:56), Original Kurzfilm (17:56), „Fletcher Zuhause“ (1:30), „Toronto International Film…

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Seit 1969 tummelt sich Gregg Allman in der Musikgeschichte herum, einst als Mitgründer der wegweisenden Southern-Rock-Gruppe „Allman Brothers Band“ aus Macon im US-Bundesstaat Georgia, ab 1973 auch solo. Die Blu-ray birgt eine Aufnahme vom Januar 2014 im Grand Opera House von Allmans alter Musiker-Heimat Macon, wo er und seine Gregg Allman Band die Hits der Vergangenheit wieder aufleben ließen. Erste Wahl für Blues-Rock-Fans. Der 5.1-Mix rollt aus den Boxen mit aufgeräumter Bühne sowie klaren und greifbaren Instrumenten, die ein harmonisches Ganzes bilden. Locker, luftig, frei von Härten klingt der Sound und lädt damit beschwingt zum Lauthören ein. Dabei groovt Allmans…

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