Zwei britische Kreuzritter (Nicholas Cage, Hayden Christensen) beschützen in China eine geächtete Prinzessin (Yifei Liu) vor den Killern eines Despoten. Die krude Mischung aus Ritter- und Kung-Fu-Film bietet viel Action, aber wenig Substanz. Bild: Der rauscharme Cinemascope-Transfer wirkt dank hoher Schärfe und vielen Details schön plastisch – trotz hektischer Wackelkamera. Der etwas überzogene Kontrast sorgt für einen Hochglanz-Look. Ton: Der 5.1-Mix liefert viele Effekte und Naturgeräusche, die dürften aber dynamischer, druckvoller und vor allem räumlicher ausfallen. Der Score verteilt sich gut auf alle Boxen, so reicht es für vier Punkte. Extras: Making-of (9:22), Featurette (3:06), Interviews (77:49), B-Roll (3:15), Trailer.…
Autor: Andreas Oswald
Als ihr rechtschaffener Lord (Morgan Freeman) aufgrund politischer Intrigen hingerichtet wird, plant seine Leibgarde (u.a. Clive Owen) einen Rachefeldzug. Stilvolle und gut gespielte Ritter-Action basierend auf der Samurai-Legende der „47 Ronin“. Bild: Das düstere Mittelalter sieht auf Blu-ray scharf, detailliert und rauschfrei aus, allerdings nagen der etwas zu schwache Kontrast und die bedeckten Farben an der Plastizität des Cinemascope-Transfers. Statt tiefem Schwarz gibt es nur Grau, feine Schattierungen werden dafür sauber durchgezeichnet. Ton: Der majestätische Orchester-Score spielt kraftvoll, voluminös und ausladend, Effekten fehlt es hingegen oft an Wucht und Räumlichkeit. Extras: Behind the Scenes (22:01), Bildergalerie, Trailer. Die Wertung Film…
Wer Trailer vor dem Hauptfilm wegklickt, sollte bei „A World Beyond“ eine Ausnahme machen. Sonst würde er den Teaser zu „Star Wars VII: Das Erwachen der Macht“ verpassen, der hier in feinstem HD und mit 5.1-Ton präsentiert wird. Alternativ lässt sich der Anheizer für den nächsten Star-Wars-Teil auch später im Menüpunkt „Trailershow“ anschauen. In bester Produkt-Placement-Manier bewirbt Disney die nächste „Star Wars“-Episode sogar im eigentlichen Film. Die junge Casey (Britt Robertson) gelangt scheinbar zufällig an eine Anstecknadel, die ihr Zutritt zu einem technisch fortschrittlichen Paralleluniversum gewährt. Gemeinsam mit einem resig-nierten Wissenschaftler (George Clooney) macht sie sich auf, die Geheimnisse dieser…
Ein Zeitreise-Agent (Ethan Hawke) wird ins New York der 1970er geschickt, um einen Bombenleger unschädlich zu machen, der ihm bereits mehrfach entwischen konnte. Auf den Spuren von „Looper“ wandelnder Science-Fiction-Thriller, der gleichermaßen fesselt wie fasziniert – Geheimtipp! Bild: Die teils starke Farbfilterung (abhängig vom Jahrzehnt mal blau, mal orange) raubt dem Bild zwar regelmäßig Details, trotzdem gibt es noch ausreichend HD-Feeling. Dicke vier Punkte. Ton: Auch wenn unerwartet viel geredet wird, punktet die 5.1-Abmischung an den passenden Stellen mit einem räumlichen Score und direktional platzierten Surround-Effekten (18:42). Extras: Vom tollen Bonusmaterial der US-Disc (u.a. ein 76-minütiges Making) bleibt nur der…
Für ihren neuen Job zieht Sarah (Julia Stiles) samt Familie von London nach Kolumbien. Doch das Glück in der schmucken, aber verwunschenen Luxusvilla währt nur kurz, da die kleine Tochter spurlos verschwindet. Leider nur visuell eindrucksvoller Gruselspuk aus kolumbianisch-spanischer Produktion. Bild: In hellen Szenen versprüht der Cinemascope-Transfer dank hoher Schärfe und Feinzeichnung ordentlich HD-Feeling. In dunklen Einstellungen fällt der Kontrast zu schwach aus und sattes Schwarz fehlt; auch die Durchzeichnung geht dann in die Knie. Selten sind leichte Banding-Effekte sichtbar (79:28). Ton: Der 5.1-Mix scheut in Gruselszenen nicht vor dynamischen Effekten auf allen Boxen. Dazwischen dürften Score und Geräusche dominanter…
Weil Haru einem Katzenprinzen das Leben rettet, soll die Schülerin den Vierpföter gleich heiraten. Als sie aus der Menschenwelt ins Katzenreich entführt wird, beginnt ein fantastisches Abenteuer. Das wundervolle Märchen stammt aus Japans renommierter Anime-Schmiede Studio Ghibli. Bild: Obwohl der Film 13 Jahre auf dem Buckel hat, begeistert das Bild mit knackiger Detail- und Kantenschärfe, perfektem Kontrast und leuchtenden Farben. Ton: Der 5.1-Mix platziert die detailreiche Geräuschkulisse auf allen Lautsprechern. Der Score spielt vorne breit und dynamisch, auf den Rears dürfte aber mehr los sein. Der japanische Originalton klingt im Vergleich räumlicher und lebendiger. Extras: Storyboards zum kompletten Film (74:58), Making-of…
Nahe Amsterdam liegt das Naturschutzgebiet Ostvaardersplassen, das vor 40 Jahren noch Meeresgrund war. Heute bevölkert eine riesige Vielfalt wild lebender Tiere das von Menschen unberührte Areal – von Wildpferden und Rothirschen über Füchse und Wildgänse bis hin zum Seeadler. Informativ sowie in wunderschöne Bilder verpackt berichtet der über den Zeitraum von fast zwei Jahren gedrehte Naturfilm vom Leben und Überleben im Zyklus der vier Jahreszeiten. Erste Wahl für Tierfilm-Freunde. Bild: Der rauschfreie Cinemascope-Transfer zeigt die Ostvaardersplassen mit guter Schärfe und Detailzeichnung, besonders Einstellungen in der Totalen dürften aber knackiger und feiner aufgelöst aus-sehen. Der Kontrast ist fast ausgewogen und liefert…
Die Horror-Anthologie zeigt drei Kurzfilme von deutschen Independent-Regisseuren: In „Final Girl“ zerstückelt eine Tochter ihren Vergewaltiger, Neonazis terrorisieren in „Make a Wish“ zwei taubstumme Polen und in „Alraune“ halluziniert ein Fotograf durch die Berliner Nachtwelt und landet in einem Strudel aus Sex und Gewalt. Für Genre-Fans ein gefundenes Fressen, das nur mit Ach und Krach die FSK unbeschadet überstand. Bild: Schärfe und Detailzeichnung sind bei allen drei Kurzfilmen top; während „Alraune“ mit kräftigen Farben protzt, wirken die anderen beiden etwas blass. Ton: Während bei den ersten beiden Episoden der 5.1-Mix nur flach von vorne spielt, holt „Alraune“ mit Technobeats und …
Gespenst Casper freundet sich mit der Tochter (Christina Ricci) eines Geistertherapeuten (Bill Pullman) an. Caspers fiesen Verwandten passt das gar nicht. Netter Spukspaß aus Steven Spielbergs Filmschmiede mit seinerzeit revolutionärer Tricktechnik. Bild: Ein neues 4K-Master blieb Casper leider verwehrt, dennoch punktet der Transfer mit guter Schärfe, Details sind mal mehr, mal weniger (Hintergründe) sichtbar. In hellen Bildinhalten rauscht es etwas grob. Farben wirken nicht so kräftig und frisch wie erhofft. Ton: Der 5.1-Mix macht auch heute noch eine gute Figur, der Geisterspuk rumpelt dynamisch und druckvoll samt agilem Score und räumlichen, teils auch direktionalen Effekten. Dicke 4 Punkte. Extras: Alle…
Um seine Kandidatur als New Yorker Bürgermeister anzukurbeln, adoptiert der erfolgreiche Geschäftsmann Stacks (Jamie Foxx) medienwirksam die kleine Annie (Quvenzhané Wallis). Die wirbelt das durchgeplante Leben des unnahbaren Milliardärs gehörig durcheinander. Die warmherzige Verfilmung des gleichnamigen Broadway-Hits transferiert das Geschehen in die Gegenwart und verzichtet auf die düsteren Töne der Vorlage. Nette Familienunterhaltung. Bild: Sonys Cinemascope-Transfer begeistert mit hoher Schärfe und Detailzeichnung sowie Rauschfreiheit. Die Bilder sehen bemerkenswert klar und plastisch aus, wozu auch der ausgewogene Kontrast beiträgt. Farben wirken natürlich und nicht mit Farbfilter durchsetzt. Zwar fehlt das allerletzte Quäntchen Schärfe, für knappe 6 Punkte reicht es aber. Ton:…