Autor: Andreas Oswald

Chinese Han Sing (Jet Li) will in Amerika die Ermordung seines Bruders rächen. Dabei schliddert der Ex-Cop in einen Krieg zwischen asiatischen und amerikanischen Gangsterklans. Flotte Martial-Arts-Action mit Jet Li in seiner ersten Hollywood-Hauptrolle (siehe Fakten-Check). Bild: Der Cinemascope-Transfer überzeugt mit guter Schärfe und Detailzeichnung. Schwarz ist tief und Farben sind kräftig. Über dem Bild liegt aber ein digital aussehender Rauschschleier, der je nach Szene mal kaum, mal stark auffällt. Ton: Fights sind mit kräftigen ‚Zisch‘- und ‚Wusch‘-Lauten unterlegt, die quer durchs Heimkino fegen. Die Rap-Songs jammen knackig und bassstark, Ballereien und Explosionen liefern präzise Effekte mit viel Druck und…

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Der erfolgreiche Kinderbuch­autor Jack (Simon Pegg) will ins erns­te Fach wechseln – dafür studiert er die Lebensläufe berühmter Londoner Mörder. Schon bald fürchtet sich der liebenswerte Looser vor allem und jedem. Ungewöhnliche, aber sehenswerte Mischung aus skurrilem Gruseldrama und kauziger Kriminalkomödie. Bild: Der 1,85:1-Transfer kommt scharf und detailreich daher, selbst die düster ausgeleuchteten und von Brauntönen geprägten Innenaufnahmen wirken nie weich oder detailarm. Ton: Die detailreiche, räumliche und teils überraschend dynamische 5.1-Abmischung unterstützt die Angstzustände des Protagonisten perfekt. Selten klang eine Komödie so gut. Extras: Audiokommentar, entfallene Szenen (17:44), Interviews (27:50). Die Wertung Film 4 von 6 Punkten Bildqualität…

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In der als Prequel gestalteten Kinoadaption der ARD-Erfolgsserie verschlägt es die vom Leben frustrierte Lena Schneider (Josefine Preuß), das wandelnde Tes­tosteronpaket Cem Öztürk (Elyas M’Barek), seine religiöse Schwester und den stotternden Griechen Costa nach einem Flugzeugabsturz auf eine einsame Südseeinsel. Dort erlebt das ungleiche Quartett allerlei Abenteuer. Die politisch herrlich unkorrekte Komödie wollten 2,3 Millionen im Kino sehen. Bild: Selten haben wir so leuchtende und kräftige Farben gesehen wie auf dieser Blu-ray. Wenn die Protagonisten auf der Insel landen, wird dem Zuschauer perfekte Postkarten-Optik geboten. Dazu kommt eine tolle Detail- und Kantenschärfe, die nur durch den überzogenen Kontrast (überstrahlende helle…

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Der neue Literaturlehrer John Keating (Robin Williams) bringt 1959 frischen Wind in das Traditionsinternat Weltonn. Mit Humor kämpft er für Poesie, Liebe und Phantasie, die das Leben erst lebenswert machen. Für vier Oscars nominiertes Drama von Peter Weir ("Die Truman Show"). Bild: Die Schärfe geht zwar noch in Ordnung, allerdings wirkt der von Brauntönen geprägte Transfer (50er-Jahre-Optik) flach und hat kaum HD-Feeling. Rauschen sieht nicht immer nach Filmkorn aus, auch stört der teils unruhige Bildstand. Ton: Der deutsche 5.1-Mix klingt dünn und undifferenziert. Dialoge und auf den Center gehörende Effekte kommen stets auch aus den Hauptlautsprechern. Extras: "Der Club…

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Sam Childers (Gerald Butler) hat sein Leben der Rettung von Kriegsopfern, Waisen und Kindersoldaten in Ostafrika verschrieben. Der frühere Drogendealer baut ein Waisenhaus, doch die örtlichen Milizen greifen immer wieder an. Sam sieht keine andere Möglichkeit, als sich mit allen Mitteln zur Wehr zu setzen. Was wie ein B-Actioner klingt, ist die gelungene Hollywood-Interpretation einer wahren Geschichte. Bild: Da überwiegend in 16mm gedreht, ist das Rauschen oft grob, die Farben meist blass und die Schärfe und Detailzeichnung im Vergleich zu 35mm-Produktionen eingeschränkt. Ton: Die zahlreichen Kriegsszenen wurden durch die Einbeziehung aller Lautsprecher realistisch vertont, ohne dass der 5.1-Mix reißerisch wirkt.…

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Ally (Anna Faris) hatte Sex mit 20 Männern. Als die lebenslus­tige Blondine erfährt, dass man diese Anzahl nicht übersteigen sollte, um Mr. Right zu finden, sucht sie kurzerhand unter ihren Ex-Lovern nach dem Manns fürs Leben. Turbulente Romanze für zwischendurch. Enthält die Kino­fassung und den zehn Minuten längeren Extended Cut. Bild: Wie von einer romantischen Komödie erwartet, kommt der Cinemascope-Transfer bunt, knackig und bis auf wenige Ausnahmen scharf daher. Allerdings könnte die Detailzeichnung hin und wieder besser sein, auch das Rauschen sieht nicht immer nach feinem Filmkorn aus. Dicke vier Punkte. Ton: Während man die Surroundeffekte an zwei Händen abzählen…

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Der New Yorker Detektiv John Shaft (Richard Roundtree) soll die entführte Tochter eines Gangsterbosses befreien. Dabei gerät der farbige Ermittler zwischen die Fronten eines Mafia­krieges, aber Shaft ist härter als die Mafia. Der Actionkrimi läutete die Welle der Blaxploitation-Filme ein. Bild: Wie bei vielen Filmen aus den Siebzigern sind die Farben blass, das Rauschen heftig und der Kontrast eingeschränkt. Das Verschmutzungsniveau ist hingegen erfreulich niedrig, dafür flackert das Bild in hellen Flächen gelegentlich. Mehr als dicke zwei Punkte gibt es dafür nicht. Ton: Der deutsche Monoton hat keinerlei Dynamik (nicht mal die weltbekannte Titelmusik) und die Dialoge klingen dumpf. …

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In oft atemberaubenden Bildern zeichnet Ridley Scott die Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus nach. Trotzdem schafft es das Historien­gemälde nicht, den Zuschauer mitzureißen. Die 50 Millionen-Dollar teure Produktion spielte weltweit gerade mal 35 Millionen ein. In den USA ist der Film bis heute nicht einmal auf DVD erschienen. Bild: Die opulente Inszenierung kommt nur bedingt zur Geltung – trotz einem "Digitally Remastered"-Versprechen auf dem Cover. So bietet die internationale Filmvorlage von Paramount nur selten eine für HD-Verhältnisse zufriedenstellende Schärfe und Detailzeichnung – regelmäßig wirkt das Bild gar vermatscht. In dunklen Szenen (u.a. 44:05) rauscht es oft heftigst, auch Farbsättigung und…

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Mit unvorstellbarer Brutalität regiert Nino Brown (Wesley Snipes) ein Crack-Imperium mitten in New York. Ein ungleiches Cop-Duo (Ice-T, Judd Nelson) will den Drogenboss zu Fall bringen. Für damalige Verhältnisse temporeiches Gangstermovie mit eindrucksvollen Performances. Bild: Dank einer neuen Abtastung im Jahr 2006 sieht die Blu-ray besser als viele 90er-Jahre-Kollegen aus. Vor allem sonnige Außenaufnahmen kommen scharf und knackig daher. Ton: Im Vergleich zum englischen 5.1-Upmix (in DTS-HD) klingt die deutsche 2.0-Surround-Spur weniger dynamisch und nicht so detailreich. Für sich genommen trotzdem okay. Extras: Audiokommentar, "Die Straße nach New Jack City" (28:13), "Ein Hip-Hop-Klassiker" (20:21), "Die Welt Harlems: Ein Spaziergang"…

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Velvet Revolver formten sich aus Ex-Mitgliedern von Guns N’ Roses. Das Konzert in Houston 2005 wird von Interviews unterbrochen, in denen die Rocker von der Band-Entstehung berichten. Der sperrige Gitarrensound klingt flach und frontlastig. Die schwache Dynamik enttäuscht ebenso wie die drucklosen Drums. Das rauscharme Bild punktet dagegen mit kräftigen Farben und guter Schärfe. Extra: Konzert beim "Rockpalast" 2008 (86:26), "Melody and the Tyrrany" (6:26), "Re-Evolution" (10:15), "Tierra Roja, Sangre Roja" (28:57). Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 4 von 6 Punkten Die technischen Daten…

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