Mit 700 Euro ist der AVR-X1700H der kleinste Receiver-Sprössling aus Denons X-Baureihe. Trotzdem bietet er 8K-Video, 3D-Sound und viele Netzwerk-Funktionen. Meist bringen Hersteller zuerst ihre kleinen Receiver auf den Markt und arbeiten sich dann bis zum Flaggschiff vor. Hier lief das Ganze umgekehrt. Während die Modelle X2700H, X3700H und X4700H schon eine halbe Ewigkeit auf dem Markt sind, folgte erst jetzt der X1700H. Der vergleichsweise kleine Amp kommt mit vielen Features der großen Brüder daher, vor allem im Videobereich wurde gegenüber dem Vorgänger mit HDMI 2.1 aufgestockt. Der Neuling bietet hier sogar einen Vorteil gegenüber seinen teureren und etwas älteren…
Autor: AV Redaktion
Der 1.250 Euro teure Samsung GQ55QN90A ist der günstigste 55-Zöller in unserem Vierer-Testfeld. Während die Mitbewerber von LG, Panasonic und Sony Modelle mit OLED-Technik ins Rennen geschickt haben, arbeitet der Koreaner mit Mini-LEDs, die auf 576 Zonen aufgeteilt sind. Der Grund: Samsung hat (noch) keine OLED-Fernseher in seinem Sortiment. Wer den QN90A in einer anderen Bildschirmgröße haben will, hat die freie Auswahl: Optional gibt es den Neo QLED nämlich auch mit 43, 50, 65, 75, 85 und 98 Zoll. Kostet der 75-Zöller noch moderate 2.600 Euro, muss man für den 85-Zöller schon 4.000 Euro hinlegen. Noch mal 13 Zoll mehr…
Sonys 1.500 Euro teurer XR-55A80J reiht sich hinter der Spitzen-OLED-Serie A90J der Japaner ein, ist mit kognitiver Intelligenz und dem Soundsystem Acoustic Surface Audio+, bei dem der Bildschirm als Lautsprecher fungiert, aber trotzdem hervorragend ausgestattet. Zudem gibt es keinen anderen Fernseher mit fl exiblerem Fußkonzept. So kann man beim 55-Zöller gleich aus drei unterschiedlichen Aufstell-Optionen wählen. Der Dreifach- Multifunktionsfuß gestattet eine Standardeinstellung mit den Füßen außen, eine schmale Konfiguration mit den Füßen weiter zentriert und eine Soundbar-Position, bei der das Display angehoben wird, um einen TV-Lautsprecher darunter aufzustellen. Für die hochwertige Verarbeitung des Sony stehen der schmale Metallrahmen und die…
Panasonics neue JZW-Serie ist eine interessante OLED-Baureihe für Gamer, nicht nur wegen der HDMI 2.1-Unterstützung. Denn zu haben ist diese Modellreihe nicht nur in 65 Zoll oder wie unser 1.600 Euro teures Testsample TX-55JZW984 in 55 Zoll, sondern auch in 48 Zoll. Die Ersparnis fällt mit 100 Euro beim Mini-OLED allerdings überschaubar aus. Während der Benjamin der Serie auf zwei Standfüßen steht, die wahlweise weiter innen oder außen angebracht werden können, thronen die beiden größeren OLEDs auf einem massiven Mittelfuß aus Metall. Unser 55-Zöller ist inklusive Anschlüssen 5,8 Zentimeter tief und eignet sich dank VESA-Norm 400 x 300 Millimeter für…
Die HT-A7000 ist Sonys neues Soundbar-Flaggschiff und spielt Dolby Atmos und DTS:X mit 7.1.2-Kanälen ab – und das auch dank einer rekordverdächtigen Breite von 130 Zentimetern ganz ohne zusätzliche Lautsprecher. Wie das klingt, klärt unser Test. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.300 Euro zählt die HT-A7000 nicht gerade zu den Günstigen ihrer Zunft, zumal ein Subwoofer extra kostet. Für sein Geld bekommt man trotzdem einiges geboten: 130 Zentimeter Breite etwa, was auf ein mindestens ebenso breites Klangfeld hoffen lässt. Im Inneren werkeln nicht weniger als 11 Treiber. Dabei fallen die Chassis (46 x 54 Millimeter) für die Front- sowie die…
Im umfangreichen OLED-Sortiment von LG ist der 1.800 Euro teure 55OLEDB19LA über der Einsteiger-Serie A1 und hinter den besser ausgestatteten 4K-Modellen C1, G1 sowie dem 8KFlaggschiff Z1 angesiedelt. Die Koreaner selbst bezeichnen den B19LA als „Allrounder-OLED“. Auch wenn der Standfuß des 55-Zöllers in Dark Iron Gray nur aus Kunststoff besteht, so ist dies optisch (und auch qualitativ) kein sichtbarer oder spürbarer Nachteil, denn die Ähnlichkeit zu einer hochwertigeren Metallausführung ist verblüffend. Das 100-Hertz-Panel ist traditionell nur wenige Millimeter dünn, und selbst mit Anschlüssen kommt der Bildschirm gerade mal auf eine Tiefe von knapp 4,7 Zentimeter. Für die bündige Montage an…
Im Konkurrenzfeld der Bluetooth-Speaker steuert Elektronikriese Huawei den Sound Joy bei, der in Zusammenarbeit mit Audio-Spezialist Devialet entstanden ist. Die rundum mit Nylon bespannte Box verbindet sich per Bluetooth oder NFC und verfügt über eine praktische Trageschlaufe für unterwegs. Die Bedienung des 130 Euro teuren Lautsprechers erfolgt über beleuchtete Drucktasten für Ein/Aus, Sprachsteuerung, Wiedergabe, Bluetooth und Stereo-Verbindung. Der spritzwassergeschützte Sound Joy lässt sich mit einem weiteren Gerät für eine breitere Kulisse koppeln. Übergroß dimensioniert sind die Lautstärketasten in Form von Plus und Minus, ganz ähnlich wie bei einigen Konkurrenzgeräten. Der große Akku mit 8.800 mAh sorgt für bis 26 Stunden…
Loewes neue Zweitmarke „We. by Loewe“ bringt nicht nur Fernseher, sondern auch Audio-Produkte auf den Markt. Unter anderem den hier getesteten Hear 1 für 100 Euro und die größere Variante Hear 2 für 170 Euro, den wir in einer der kommenden Ausgaben testen. Die schick gestaltete Box ist sogar ein Gewinner des Design-Preises „Red Dot“, obwohl überraschend viel Kunststoff verbaut wurde. Dafür ist das Gerät nach IPX6-Standard wassergeschützt. Der Hear 1 ist rundum mit Stoff bespannt, zudem gibt es eine praktische Transportschlaufe. Unter der seitlich wegklappbaren Abdeckplatte verbergen sich vier gummierte Tasten mit Multifunktionen. Der Einschalter dient auch für Wiedergabe…
Grado Labs sind Analog-Spezialisten aus New York. Ihre Tonabnehmer und Kopfhörer genießen in der HiFi-Szene einen legendären Ruf. Um mit der Zeit zu gehen, stellt die 1953 gegründete Manufaktur jetzt ihren ersten Bluetooth-In-Ear-Hörer vor. Da man bei Grado grundsätzlich ganz eigene Vorstellungen vom angestrebten Klangideal hat, stammen die 8-Millimeter-PET-Vollbereichstreiber für den nur fünf Gramm leichten GT220 aus eigener Fertigung. Gehäuse und Bluetooth-5.0-Technik liefern dagegen OEM-Lieferanten zu. Bemerkenswert: Trotz eines Preises von 280 Euro leistet sich der mobile 32-Ohm-Hörer den Verzicht auf Active Noise Cancelling (ANC). Dafür kann der Akku des spritzwassergeschüzten GT220 bis zu sechs Stunden durchhalten. Das kratzfeste Aufbewahrungs-Case,…
In Ausgabe 12-2001 testeten wir das Schwestermodell DT 900 Pro X, das mit einer offenen Konstruktion arbeitet. Der DT 700 Pro X ist dagegen ein geschlossener Kopfhörer, der die Geräusche der Außenwelt besser abschirmt und eine Art Abschottungsgefühl erzeugt. Das erlaubt eine noch stärkere Konzentration auf die Musik und deren Details, kann im Gegenzug aber auch einengend und aufdringlich wirken. Wie beim DT 900 Pro X gibt es keine „modernen“ Extras wie Bluetooth, App-Steuerung oder Active Noise Cancelling – es liegen lediglich zwei unterschiedlich lange Anschlusskabel bei (1,8 und 3 Meter) und dank niedriger 48-Ohm-Impedanz klappt auch der Einsatz am…