Handys und Laptops sind häufig mit derart blechern klingenden Lautsprechern bestückt, dass von Musikgenuss keine Rede sein kann. Die einfachste Möglichkeit, den Klang zu verbessern, stellen kompakte Aktiv-Lautsprecher wie Grundigs GSB 2000 NFC für 180 Euro dar. Der etwa Kaffeedosen-große Lautsprecher verbindet sich drahtlos via Bluetooth mit dem bis zu zehn Meter weit entfernten Mobilgerät. Smartphones mit Near Field Communication (NFC) müssen zur Verbindungsherstellung nur kurz auf die Oberseite gelegt werden. Geräte ohne Bluetooth docken über den Miniklinken-Eingang an, das passende Kabel liegt bei. Überall Musik hören Dank des eingebauten Akkus (14,8 Volt / 1 Ah) und stromsparender Bluetooth-4.0-Technik kommt…
Autor: AV Redaktion
Das R-Set von KEF spielte klanglich schon immer in der Oberliga. Dank der innovativen Atmos-Module, die man einfach auf die vorhandenen Boxen stellt, versorgt es den Zuhörer jetzt auch mit Sound von oben. Wir haben uns das clevere System mit den R700- und R500-Standboxen angehört. Auf eine durchaus bewegte Geschichte kann das 1961 in England gegründete Traditionsunternehmen KEF zurückblicken. Gegründet wurde es von Raymond Cooke, der bei der Entwicklung seiner Lautsprecher eng mit seinem früheren Arbeitgeber, der BBC, zusammenarbeitete. Ergebnisse dieser Kooperation waren eine Reihe von Studio-Monitoren, die noch heute einen legendären Ruf genießen. So zum Beispiel der kleine Zweiweg-Monitor…
Wer sagt, dass Soundbars nüchtern-technisch aussehen müssen? Wie es anders geht, zeigt der 2009 gegründete Hersteller Libratone, der sich auf Aktiv-Lautsprecher spezialisiert hat. Aktuell hat die dänische Firma mit Sitz in Skive sieben Soundsysteme im Angebot. Optisch stechen ihre 300 bis 1.200 Euro teuren Boxen vor allem durch rundliche Formen und abnehmbare Bezüge aus Wollfilz hervor. Mit 800 Euro gehört ihre Soundbar Diva zu den teuersten am Markt und konkurriert mit der ebenfalls aus Dänemark stammenden Dali Kubik One (Test in Ausgabe 1-2015). Ausgefallene Optik Ab Werk steckt Libratones Operngöttin in einem pfefferschwarzen Kleid. Wer sich auf der Webseite des…
Der CX-12 der koreanischen Marke Cocktail Audio hat das Format eines Küchenradios, kann aber viel mehr: Der wahlweise in Mattschwarz oder Mattweiß erhältliche Netzwerk-Audioplayer vereint Stereo-Verstärker, CD-Player, Internet-Radio, Musik-Player und Recorder in sich. Mit mindestens 600 Euro ist der Würfel alles andere als ein Schnäppchen, sein Geld aber wert, denn mit ihm bekommen Musikhörer bequemer als über den PC oder das CD-Regal Zugang zu ihrer Sammlung. Die Musikdatenbank Hauptmerkmal des CX-12 ist seine Musikdatenbank, die sich auf vier Wege speisen lässt: Zum einen kann der Nutzer Songs von Audio-CD sowie Daten-CD/DVD einlesen und wahlweise platzsparend (OGG, MP3) oder in voller…
Hiesigen Heimkino-Fans ist Onkyo vor allem als Hersteller von Heimkino-Receivern ein Begriff. Das könnte sich jetzt ändern, denn das japanische Unternehmen bietet mit dem SKS-HT978 jetzt ein ausgewachsenes 5.1-Lautsprecherset für 700 Euro an, das zudem nach der neuen THX-Norm I/S-Plus zertifiziert ist (siehe Kasten). Technik Alte HiFi-Hasen wissen, dass Onkyo in Sachen Lautsprecherbau kein unbeschriebenes Blatt ist: Bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren konnten die Japaner Verkaufserfolge mit der SC-Serie feiern. Ganz gestrichen wurden HiFi-Lautsprecher – und später auch Heimkino-Boxen – nie, blieben aber immer unauffällig. Das lässt sich vom neuen Onkyo-Set auch abseits des günstigen Preises und des…
So schnell war Panasonic noch nie. Bereits Mitte Februar traf mit dem 150 Euro teuren DMP-BDT 374 ein Blu-ray-Player des aktuellen Jahrgangs in unserem Testlabor ein. Der im März bei uns auf den Markt kommende Scheibendreher ist nicht nur zehn Euro günstiger als sein Vorgänger DMP-BDT 364 (Test in audiovision 10-2014), sondern auch schneller in der Navigation. Doch da hören die Vorzüge nicht auf. Ausstattung und Bedienung Ein Metallgehäuse oder XXL-Display darf man in dieser Preisklasse freilich nicht erwarten, trotzdem fasst sich die strukturierte Kunststoff-Oberfläche angenehm an. Die Klappe an der Front sorgt für eine schöne Optik, da…
In Ausgabe 11-2014 stellten wir Onkyos 2.500-Euro-Flaggschiff TX-NR 3030 vor, seines Zeichens der erste AV-Receiver mit elf Endstufen für ganz großes Atmos-Kino. Wem neun Boxen genügen, der sollte sich den TX-NR 1030 anschauen. Er kostet 500 Euro weniger und unterscheidet sich vom großen Bruder, von der Endstufenanzahl abgesehen, nur durch 24- statt 32-Bit-Wandler und eine weniger aufwändige Stromversorgung. Ausstattung und Technik In Schwarz und Silber erhältlich, schmeichelt der 20 Kilogramm schwere Onkyo den Augen und Händen mit einer massiven und sorgsam entgrateten Aluminium-Front. Dank eines üppigen Front-Anschluss-feldes mit USB-, HDMI-MHL, Analog-AV und Toslink-Eingang lassen sich mobile Gerätschaften unkompliziert anschließen. Das…
Der Preisverfall bei Ultra-HD-Fernsehern macht auch vor XXL-Diagonalen nicht halt. Kostete der 85 Zoll große Samsung UN 85 S9 vor anderthalb Jahren noch 35.000 Euro (Test in audio-vision 8-2013), will Panasonic für sein neues, ebenfalls 85 Zoll großes Flaggschiff TX-85 XW 944 20.000 Euro weniger (!) haben. Ausstattung und Praxis Groß wie ein Kleiderschrank, zwei Zentner schwer und zwei Gabeltunnel für den Hubwagen – bereits die Verpackung des XW 944 lässt auf ein monströses Gerät schließen. Wer sich keinen Bruch heben oder die 15.000 Euro teure Errungenschaft nicht gleich beschädigen möchte, sollte für den Aufbau mindestens einen Freund zur Hilfe…
Luxuriöse Sat-Receiver wie der UFS Connect 916 des Rosenheimer Herstellers Kathrein erfreuen mit einem Komfort, der die meisten Fernseher alt aussehen lässt. Eines der vielen Extras der 300-Euro-Settopbox ist ihr Doppel-Tuner: So kann der Besitzer zwei Sender gleichzeitig auf eine externe USB-Festplatte (nicht im Lieferumfang) aufnehmen, während er einen dritten (aus einem der beiden Transponder) live sehen kann. Die Kathrein unterstützt diverse Anschlussvarianten wie Einkabel-Installationen, Rotor-Antennen und sogar Sat Over IP, wo der Anschluss per Netzwerk statt Sat-Kabel erfolgt (siehe Kasten). Bei der Ausrichtung des Parabolspiegels hilft der Sat-Finder mit einem an- und abschwellenden Ton. Dank des Streaming-Servers, der sowohl…
Kombinationen aus Vor- und Leistungsverstärker gelten als der Königsweg. Nicht nur wenn es um den bestmöglichen Klang, sondern auch um die maximale Zukunftssicherheit geht. Denn wenn technische Neuerungen anstehen, kann man die Endstufe behalten – es genügt, die Vorstufe auf den neuesten Stand zu bringen. Dies hat Marantz nun getan: Mit der AV 7702 präsentiert der Hersteller den Nachfolger der in audiovision 12-2012 getesteten AV 7701. Obwohl der Preis mit 2.000 Euro unverändert blieb, wartet der nur in Schwarz erhältliche Vorverstärker mit etlichen neuen Finessen auf: So decodiert er ab Werk das 3D-Tonformat Dolby Atmos und per Update auch die…