Neues Spiel, neues Glück: Wie die Konkurrenz bringt auch Pioneer sein Receiver-Flaggschiff jährlich auf Vordermann und nutzt das, um Schwachstellen auszubügeln bzw. die Technik auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen. Mit 2.700 Euro ist das 2015er-Flaggschiff 100 Euro teurer als sein Vorgänger. Unter dem Deckel hat sich dafür aber auch einiges getan: Die HDMI-2.0-Anschlüsse unterstützen nun HDR (High Dynamic Range) sowie den HDCP-2.2-Kopierschutz, auf der Tonseite ist neben Dolby Atmos auch DTS:X an Bord – Letzteres kann man bald per kostenlosem Firmware-Update nachrüsten. Auf den Auro-Dekoder verzichten die Japaner hingegen nach wie vor, den gibt es derzeit nur…
Autor: AV Redaktion
Das britische Traditionsunternehmen KEF nimmt seit seiner Gründung 1961 in Sachen Entwicklungs-Know-how und Technik eine Spitzenstellung ein. Als die meisten Hersteller sich noch auf Papier beschränkten, benutzte KEF bereits Kunststoff als Membranmaterial. Auch Computer setzten die Engländer als einer der ersten bei der Lautsprecherentwicklung ein. Als einer der wenigen Boxenbauer hat sich KEF seit Jahren der Koaxial-Technik verschrieben – und das mit der für die Engländer üblichen Akribie sowie Simulations- und Messtechnik. Da wird nicht irgendein Kalotten-Hochtöner ins Zentrum eines Basschassis geschraubt. KEF ging den harten Weg, entwickelte ein eigenes Koaxial-Konzept und stimmte sämtliche Komponenten für die geplante Verwendung ab. Technik…
Panasonic hat für seinen ersten UHD-Blu-ray-Player den roten Teppich ausgerollt: Das Gerät steht auf chromblitzenden Füßen und kombiniert eine gebürstete Alu-Optik mit edlem Hochglanzfinish im „3D Glas-Cut-Design“. Aber auch die Ausstattung und Bedienung definieren eine Klasse für sich – selten war ein Technik-Debüt vielversprechender. Das alles hat jedoch seinen Preis, mit 800 Euro kostet der Panasonic deutlich mehr als der Samsung-Rivale UBD-K 8500. Ausstattung und Bedienung Ein Fenster in der Mitte der aufklappbaren Front gibt den Blick auf das dezent leuchtende Display frei, rechts weist das THX-Logo auf die zertifizierte UHD-Bild- und Tonqualität des DMP-UB 900 hin. Am besten arbeitet…
Äußerlich unterscheidet sich der 500 Euro teure Samsung UBD-K 8500 fast nur durch das Ultra-HD-Logo von den 100-Euro-Modellen der J5000er-Serie (Test in 6-2015). Die Anschlussmöglichkeiten am Gerät sind begrenzt und Optik wie Haptik des knapp zwei Kilo leichten Scheibendrehers beeindrucken kaum. Doch an den inneren Qualitäten spart der Debütant nicht und besticht durch grandiose Ultra-HD-Bilder, interessante Bildfunktionen sowie eine vorbildliche Menüführung. Ausstattung und Bedienung Den Korpus dominieren schwarzes Plastik und dünnes Blech sowie schiefe Winkel und stürzende Linien. Hier orientierte man sich an den hauseigenen Curved-TVs. Hinten ist das Gerät einen Zentimeter breiter als vorne, wo die fliehende Front und…
So richtig in die Vollen durfte audiovision diesmal bei Quadral gehen. Der Anlass dafür: Die zweitgrößte Box in der Top-Baureihe Aurum des hannoverschen Herstellers, die Vulkan, wurde komplett überarbeitet – und heißt jetzt mit vollem Namen Aurum Vulkan VIII R. Vier dieser 122 Zentimeter hohen und 55 Kilogramm schweren Standlautsprecher (8.000 Euro pro Paar) schickte uns Quadral als Front- und Surroundboxen zum Test. Den vier Vulkane(r)n stehen mächtige Mitstreiter zur Seite: der 5.000 Euro teure Center Titan Base und – gleich in zweifacher Ausführung – der Subwoofer Orkus (1.500 Euro). Technik Im Fall der Vulkan ist der Begriff „Überarbeitung“ glattes…
Die Hybrid-Bauweise – im Prinzip ein in eine normale passive Standbox integrierter Subwoofer – wurde bei Lautsprecher Teufel schon häufiger eingesetzt. Zum Beispiel beim Vorläufer des Theater 6 Hybrid, dem Theater 4 Hybrid. Reines Marketing als Grund für den Einsatz dieser Bauweise scheidet aus, denn sie ist im Vergleich zu normalen Standboxen relativ teuer. Technik Die Hybrid-Bauweise hat eine Reihe von Vorteilen: So reagieren Basschassis nicht nur auf den angeschlossenen Verstärker und seinen Dämpfungsfaktor sensibel, auch ist die Verkabelung nicht unkritisch, da deren Länge bis zum Verstärker verschlechternd in den Dämpfungsfaktor und damit die Kontrolle des Verstärkers über die Bewegungen…
Bei der auf der Internationalen Funkausstellung vorgestellten Aleva GT-Serie setzt Heco auf eine äußerst solide Bauweise: So haben die Schallwände eine Dicke von 25 Millimetern, was auch bei Lautsprechern höherer Preisklassen nur selten anzutreffen ist. Zudem sind die Gehäuse aufwändig innen versteift, so dass klangschädi-gende Vibrationen kaum eine Chance haben. Glücklicherweise hat dieser Materialeinsatz keine negativen Auswirkungen auf die Optik, sowohl die für die Front eingesetzten Standlautsprecher, die Aleva GT 402, als auch Center (Aleva GT Center 32) und Surrounds (Aleva GT 202) präsentieren sich relativ schlank und elegant. Wie wir es von Heco kennen, ist auch dieses Lautsprecherset professionell…
Platz für mitreißenden Kino-Sound ist überall, wenn er mit so kompakten Lautsprechern wie den hier vorgestellten erzeugt wird. Der Materialmix aus Echtholz-Applikationen, Filz und Metall sorgt beim 4.1-Aktiv-Boxenset von Philips für eine außergewöhnliche Optik. Kabelloser Surround-Sound Ein AV-Receiver ist dank Decoder für Dolby Digtal und DTS überflüssig. Die abnehmbaren Surround-Boxen sind der Clou des centerlosen Sets: Sie lassen sich überall unterbringen und kommen ohne Kabel aus: Ein Akku versorgt sie mit Power, das Audio-signal wird per Funk geliefert. Zum Aufladen stellt man sie auf die Frontboxen. Die Übertragung funktioniert blendend: Rauschfrei ließen sich zwei Wände und knapp zehn Meter Distanz…
Zum größten Aktiv-Lautsprecher von Nubert passt das Attribut „kompakt“ angesichts des Gehäuse-Volumens von 22 Litern zwar gerade noch. Dafür tritt die 525 Euro teure Zwei-Wege-Box mit dem Anspruch an, der ideale Lautsprecher für Musik-genießer wie Musikschaffende zu sein. Luxuriöser Audio-Monitor Verkauft wird die Aktivbox einzeln, für ein Stereo-Set muss man entsprechend zwei Stück ordern, die per Cinch-Kabel zum Paar verlinkt werden. Mit analogem und zwei digitalen Eingängen (96 kHz/24-bit-kompatibel) verfügt der Lautsprecher über ausreichend Anschlüsse. Über den USB-Port gelangt Musik vom Rechner in bester Qualität in den Lautsprecher. Die drahtlose Einspeisung vom Smartphone über Bluetooth lässt sich mit dem…
Curved-Freunde müssen sich keine Sorgen machen: LG hat auch weiterhin gekrümmte OLED-Fernseher im Programm – und das nicht zu knapp. Insofern ist der 65 EF 9509 im Flat-Design für uns eine willkommene Abwechslung, wobei die Ausstattung identisch mit der des 65 EG 9609 (Test in audiovision 6-2015) zu sein scheint. Wir wollten uns davon natürlich selbst überzeugen, zumal das flache Modell 500 Euro weniger kostet. Ausstattung und Praxis Der Flat-OLED-TV unterstützt bereits ab Werk HDR-Inhalte und ist dem gebogenen Bruder damit einen Schritt voraus. Dieser wird nämlich erst noch durch ein Firmware-Update aufgerüstet und sogar dann soll die HDR-Wiedergabe nur…