Autor: Andreas Oswald

Der alleinerziehende Witwer Dan Burns (Steve Carell) fährt mit seinen drei Töchtern zum jährlichen Familientreffen zu den Eltern auf Rhode Island. Im örtlichen Buchladen erspäht der Zeitungskolumnist seine Traumfrau (Juliette Bi­noche). Doch wenige Stunden später stellt sich heraus, dass es sich bei der attraktiven Fremden um die neue Freundin seines jüngeren Bruders handelt. Und wie es das Schicksal will, wird auch sie am Burns’schen Treffen teilnehmen. Warmherzige Romantikkomödie über eine Liebe mit Hindernissen. Bild: Auch aufgrund des teils heftigen Rauschens fällt die Schärfe des 1,85:1-Transfers für HD-Verhältnisse eher bescheiden aus. Nahaufnahmen sind zwar meist ausreichend scharf, doch schon ab der…

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Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere reist Marilyn Monroe (Oscar-nominiert: Michelle Williams) 1959 nach London, um eine seichte Komödie mit Star-Regisseur Laurence Olivier (Kenneth Branagh) zu drehen. Sein junger Assistent Colin Clark (Eddie Redmayne) soll sich um die Hollywood-Göttin kümmern, die sich unverstanden fühlt und die Crew in den Wahnsinn treibt. Als Monroes frisch angetrauter Ehemann, der Schriftsteller Arthur Miller (Dougray Scott), unerwartet abreist, findet die labile Schauspielerin Trost und Geborgenheit bei Colin. Pünktlich zum 50. Todestag Marilyn Monroes kam das bewegende wie amüsante Drama in unsere Kinos. Die relativ unbekannte Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und entsprang den 1995…

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Zwei ungleiche Brüder (Spencer, Hill) helfen als getarnte Regierungs-agenten den Armen und bringen dabei einen berüchtigten Waffenschieber ins Gefängnis. Die legendäre Italo-Wes­tern-Parodie liegt auf Blu-ray in der gekürzten Comedy-Fassung von 1982 vor. (Siehe Fakten-Check). Bild: Da man für die Restauration auf ein Dutzend deutscher Filmkopien zurückgreifen musste, fällt die Bildqualität für Blu-ray-Verhältnisse in allen Belangen (Schärfe, Details, Rauschen, Verschmutzungen etc.) bescheiden aus. Zudem schwankt die Qualität von Szene zu Szene. Ton: Angesichts des dünnen Monosounds braucht man seine Heimkino-Anlage gar nicht erst anzuwerfen. Extras: An Boni gibt es Impressionen vom Spencer/Hill-Fantreffen 2012 (15:08), die alte deutsche Titelsequenz (2:45), eine Bildergalerie,…

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Weil die schottische Prinzessin Merida (Nora Tschirner) gegen ihren Willen heiraten soll, flüchtet der rothaarige Lockenkopf in die Wälder. Die folgenschwere Begegnung mit einer Hexe bringt nicht nur das Leben ihrer ständig herumnörgelnden Mutter, sondern das gesamte Königreich in Gefahr. Pixars 13. Animationsfilm wagt sich erstmals ins Reich der Märchen und präsentiert eine eigenwillige Heldin mit Stärken und Schwächen. Die Klasse von "WALL•E" oder "Ratatouille" erreicht das moralisch angehauchte Abenteuer aber nicht. Auch sind die brutalen Bärenkämpfe in Kombination mit dem wuchtigen Sound-Design für kleine Zuschauer ungeeignet – trotz FSK6-Freigabe. Bild: 2D: Wie bei fast allen neuen Animationsstreifen ist die…

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Als erfolgreicher Stripper verdient sich Magic Mike (Channing Tatum) im heißesten Club von Tampa eine goldene Nase. Doch als der Dreißigjährige die Schwester eines jungen Kollegen kennenlernt, beginnt er sein Leben als tanzender Entblätterungskünstler zu überdenken. In typischer Soderbergh-Tradition wirkt die Mischung aus Drama und Komödie etwas zerfahren, unterhaltsam ist sie aber allemal. Bild: Die Striptease-Einlagen kommen bunt, kontrastreich und knackscharf daher. Außerhalb des Clubs wirkt das stark gelbstichige Bild (teilweise fast monochromatisch) hingegen oft matt und blass – aber stets ausreichend scharf. Ton: Bei den Tanz-Darbietungen ist man dank räumlicher und dynamischer Abmischung "mittendrin statt nur dabei". Extras: "Backstage…

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Um ihren Sohn aus den Fängen ihres Ex-Mannes (Billy Bob Thornton), zu befreien, heuert Celeste (Eva Longoria) die schießwütigen Oodie-Brüder an. Doch der vermeintlich harmlose Auftrag entwickelt sich zu einem Blutbad – Bondage-Killerinnen, Menschenjäger und ein korrupter Sheriff inklusive. Coole Dialoge, surreale Action und Grindhouse-Flair machen das Regiedebüt von Barry Battles zum Geheimtipp. Bild: Auch weil der Film aus vielen sonnigen Außenaufnahmen besteht, bietet der rausch- und defektfreie Cinemascope-Transfer eine tolle Detail- und Kantenschärfe. Mittels starkem Gelbfilter und angehobenem Kontrast wird 70er-Jahre-Grindhouse-Flair visualisiert. Ton: Trotz der durchgeknallten Actionszenen bietet der 5.1-Mix kaum Surroundeffekte, auch die Front ist centerlastig. Extras: Making-of…

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Die Straßen von New Orleans werden von brutalen Banden dominiert, die die Bewohner in Angst und Schrecken versetzen. Bis ein mysteriö­ser Fremder (Mixed-Martial-Arts-Star Cung Le) auftaucht und mit seinen Kampfkünsten den bösen Buben ordentlich die Fresse poliert. Mittelprächtiger B-Actioner mit Jean-Claude Van Damme als Mentor und Peter "Robocop" Weller als Bösewicht. Bild: Der abhängig von der Szenerie mal blau (im Gefängnis) mal braun (außerhalb des Gefängnisses) gefilterte Cinemascope-Transfer verfügt über eine gute Detail- und Kantenschärfe. Rauschen und Dropouts sind kein Thema. Ton: Klanglich macht die 5.1-Abmischung ihre Sache gut, in puncto Dynamik und Räumlichkeit kann sie aber nicht mit größeren…

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L.A. Cop Marion Cobretti (Sylves­ter Stallone) jagt eine Armee von Psychopathen, die mit Gewalt eine ‚Neue Ordnung‘ errichten wollen – wobei auch die Zeugin (Brigitte Nielsen) ihres jüngsten Blutbads dran glauben muss. Stallones harte aber nicht übermäßig spannende 80er-Jahre-Version von "Dirty Harry" ist nach über 25 Jahren erstmals ungeschnitten in Deutschland erhältlich (siehe Fakten-Check). Bild: Ohne jegliches Remastering sieht der 1,78:1-Transfer leider äußerst mittelmäßig aus. So lässt die Detailauflösung zu Wünschen übrig, die Farben wirken meist blass und das Bild wird regelmäßig von teils heftigem Rauschen und Verschmutzungen geplagt. Ton: Die deutsche 2.0-Abmischung klingt für eine 26 Jahre alte Produktion…

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Mit einem Touristen-Bus machen die Beatles eine Reise ans Meer. Der abgefahrene Musikfilm-Klassiker von und mit den Beatles punktet mit kuriosem Brit-Humor und toller Musik. Trotz Restaurierung sieht das 4:3-Bild wie eine schlechte DVD aus. Schärfe und Details sind mangelhaft, in vielen Szenen rauscht es stark und Inhalte verschmieren. Der englische 5.1-Upmix spielt meist nur von vorne und liefert weder Bass noch Dynamik. Die Musikeinlagen klingen agiler und räumlicher, Gesang tönt aber dünn. Deutschen Ton gibt es nicht, dafür deutsche Untertitel. Als Bonus bringt die Blu-ray einen Audiokommentar von Paul McCartney sowie ein neues Making-of (19:03). Dazu gesellt sich allerlei…

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Keine Farbe, kein Cinemascope, kein hörbares Wort. Stattdessen kommt Michel Hazanavicius‘ charmante Hommage an das klassische Hollywoodkino der 30er als Stummfilm daher; in Schwarzweiß, im 4:3-Bildformat und mit Text­tafeln statt Dialogen. "Ich hatte einfach Lust dazu", sagt Hazanavicius im Making-of zu seinem überraschend erfolgreichen Experiment, das Publikum wie Kritiker gleichermaßen begeisterte. Neben fünf Oscars (Regie, Musik, Hauptdarsteller, Kostüme und bester Film) spielte die französisch-belgische Ko-Produktion mit 150 Millionen Dollar das Zehnfache ihrer Produktionskosten ein. Der aufkommende Tonfilm treibt Stummfilm-Star George Valentin (Jean Dujardin) in den beruflichen und seelischen Abgrund. Währenddessen avanciert Starlett Peppy Miller (Bérénice Bejo) zur gefeierten Leinwandikone. Verliebt…

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