Autor: Andreas Oswald

Passend zum 25-jährigen Leinwand-Jubiläum erscheint der Tanzfilm-Klassiker mit Patrik Swayze und Jennifer Grey zum zweiten Mal auf Blu-ray. Bild: Das Bild ist etwas schärfer und kontrastreicher als bei der Erstauflage (Test hier), richtig gut sieht es aber immer noch nicht aus. Statt für zwei reicht es jetzt zumindest für knappe drei Punkte. Ton: Auch im neuen 7.1-Gewand bleibt die Klangqualität bescheiden, nur das Vorspannlied wurde räumlich abgemischt. Extras: Zwei Audiokommentare, Filmfehler (2:25), Interviews (30:12), Musik­videos, "Tribute to Emile Ardolino" (13:29), "Kellerman’s: zurück am Drehort" (12:24), "Dirty Dancing: Das Phänomen" (13:43), "Dirty Dancing zur Music" (16:32), "Der Rhythmus des Tanzes" (4:08),…

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Los Angeles, 1987. Sherrie und Drew wollen Karriere im Musikbusiness machen – und verlieben sich dabei ineinander. Energetische Verfilmung des Erfolgsmusicals mit einer genialen Tom-Cruise-Performance als Rockstar. Die Blu-ray enthält den Kinocut und die Extended Edition. Bild: Der Cinemascope-Transfer ist bunt, scharf und detailreich – und verfügt zudem über eine hohe Plastizität. Ein sehr schmuckes HD-Bild, dicke fünf Punkte. Ton: Die zahlreichen Songs wurden räumlich und dynamisch abgemischt, im DTS-HD-Original klingen sie aber feiner aufgelöst als in der klanglich komprimierten Synchronfassung. Extras: "Rock of Ages: Die Legenden vom Sunset Strip" (29:56), "Die Geschichte hinter den Songs" (12:53), "Ein Jahrzehnt wird…

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Sechs Monate nach einer Alien-Invasion versuchen die letzten Überlebenden (u.a. Noah "Emergency Room" Wyle) aus Boston zu fliehen. Dramaturgie und Dialoge der von Steven Spielberg produzierten Serie lassen zu Beginn etwas zu wünschen übrig, bessern sich aber in der zweiten Staffel, die derzeit im Pay-TV läuft. Bild- und Tonqualität: Um einen Schmuddel-Look zu erzielen, wurde auf Super35 gedreht. Das Ergebnis ist meist so gewollt, aber nicht schön anzusehen. Hauptproblem ist das teils massive und oft von Kompressionsartefakten geplagte Rauschen, welches sich negativ auf die Schärfe auswirkt. Aufgrund eines schwachen Schwarzlevels (schwarz wirkt wie dunkelgrau) mangelt es den Nachtszenen an Tiefenwirkung.…

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Auch in Staffel 2 müssen Officer Rick und der Rest seiner Gruppe in einer von Zombies überlaufenen Welt um das tägliche Überleben kämpfen. Wie die erste Staffel wurde auf 16mm gedreht, um einen apokalyptischen Schmuddel-Look zu erzielen. Das durchgehend präsente Rauschen ist gewollt, Gleiches gilt für den schwankenden Kontrastumfang und die blässlichen Farben. Hauptmanko ist aber das geringe Schärfe- und Detailniveau, das aufgrund des 16mm-Drehs kaum über DVD-Niveau liegt. Der 5.1-Mix verteilt Effekte und Musik detailreich und mit adäquater Dynamik über die Front, hinten könnte sich aber mehr tun. Ärgerlich: Den englischen Originalton gibt es nur in klanglich komprimiertem Dolby…

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Eine Navy-Seals-Einheit soll eine gekidnappte CIA-Agentin aus der Gefangenschaft eines Terroristen-Sympathisanten befreien. Mehr Story gibt es nicht, denn "Act of Valor" ist weniger ein vollwertiger Film, sondern vielmehr eine Pseudo-Doku im cineastisch-propagandistischen Gewand. Um diesen Ansatz zu unterstützen, werden die Protagonisten von echten Navy SEALs dargestellt und beim Dreh schoss man nicht mit Platzpatronen. Unterhaltsam ist das ganze allemal, auch wenn die Videospiel-Ästhetik verstörend wirkt. Bild: Die Qualität ist nur mäßig. Dies ist aber kein Transfermangel, sondern der Tatsache geschuldet, dass ein Großteil des Films mit handelsüblichen HD-Camcordern gedreht wurde, um den Pseudo-Doku-Ansatz zu visualisieren. Solange die Szenerie ausreichend ausgeleuchtet…

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Ex-Legionär Simon Gaul (Jean-Claude van Damme) soll die von Menschenhändlern entführte Tochter des Kampfsportlers Andrew Fayden (Joe Flanigan) wiederfinden. Auf seiner Suche geht jede Menge zu Bruch. Unterhaltsame C-Variante von "96 Hours" und "Man on Fire", wobei van Damme trotz alleiniger Cover-Präsenz eigentlich die zweite Geige hinter "Stargate: Atlantis"-Star Joe Flanigan spielt. Bild: Dank 4k-Digitaldreh mit Red-One-Kameras bietet sich dem Betrachter stets ein ausreichend scharfes und detail­reiches Bild. Die oft düstere Szenerie ist allerdings kein Garant für ein besonders ausgeprägtes HD-Feeling. Ton: Die nicht übermäßig dynamische 5.1-Abmischung trennt Dialoge, Effekte und Musik sauber; die Surroundkulisse könnte aber ausgeprägter sein.…

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Film: Frisch aus dem Knast entlassen wird Gentleman-Bankräuber Will Montgomery (Nicolas Cage) von der Vergangenheit eingeholt. Sein eins­tiger Verbrecherkollege (Josh Lucas) hält Montgomerys Tochter als Geisel fest und versucht so 10 Millionen Dollar zu erpressen. Der kurzweilige Actionthriller ging in den USA im Kino unter (0,3 Millionen Dollar Einspiel) und erscheint bei uns direkt auf Video. Bild: Die sonnigen Außenaufnahmen sehen meist scharf und detailreich aus. Bei düsteren Einstellungen wünscht man sich hingegen mehr Durchzeichnung und Tiefenwirkung. Ton: Die Effekt-Positionierung gefällt, allerdings hätten wir uns die Klangkulisse dynamischer gewünscht; die Musik spielt meist detailreich vor dem Zuschauer. Extras: "Behind…

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Haudegen Guts kämpft für Söldner-Führer Griffith, der ein großes Ziel verfolgt: ein eigenes Königreich. Der bluttriefende Mittelalter-Fantasy-Anime beruht auf dem gleichnamigen Franchise und bildet den Auftakt einer dreiteiligen Filmreihe. Teil 2 lief erst kürzlich in den japanischen Kinos. Bild: Die Detailzeichnung fällt dank aufwändiger Animationen sehr gut aus, die Kantenschärfe des rauschfreien Cinemascope-Tranfers ist produktionsbedingt etwas weicher. Die leichten Banding-Effekte stören kaum. Ton: Der agile 5.1-Sound trumpft mit starker Dynamik und kräftigen Bässen auf. Auch der Score überzeugt mit weiträumigem wie voluminösem Klang. Extras: Die Erstauflage erscheint in limitierter Sonderver­packung samt Anhänger, zwei Design-Books, Berserk Guide und Postkarten. Die Disc…

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Das Jahr 2035. Unliebsame Arbeiten werden von Robotern erledigt. Man vertraut ihnen blind, doch ein mysteriöser Selbstmord in der Roboterfabrik wirft Fragen auf. Besonders bei Detective Del Spooner (Will Smith), denn für ihn war es Mord – ausgeführt von einem Roboter. Die 3D-Version von Alex Proyas‘ atemlosen Effektfeuerwerk enthält sowohl die 3D- als auch die 2D-Disc von 2008. Bild: Die 3D-Konvertierung zeigt nicht die Plastizität und realistische Geschlossenheit des Raumes wie native 3D-Bilder. Die Raumtiefe reicht nicht sehr weit nach hinten oder unten. Will Smith und Co. wirken nicht wie zum Anfassen. Die am Rechner entstandenen Effektszenen wie der Robot-Angriff…

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Ein arbeitslos gewordenes New Yorker Yuppie-Pärchen (Jennifer Anis­ton, Paul Rudd) verschlägt es in eine Hippie-Kommune. Nach anfänglichen Reibereien lernen die beiden die alter­native Lebenskultur schätzen. Trotz vielversprechender Besetzung missglückte Culture-Clash-Comedy. Bild: Auch weil der Film größtenteils aus sonnigen Außenaufnahmen besteht, kommt der von warmen Farbtönen geprägte 1,85:1-Transfer scharf und detailreich daher. Ton: Wie zu erwarten kann man direktionale Surroundeffekte bei diesem frontlastigem Mix an einer Hand abzählen. Extras: Als Goodie der ungewöhnlichen Art birgt die Disc eine 80-minütige Version des Films, die fast ausschließlich aus entfallenen und alternativen Szenen besteht. Dazu gibt es ein Gag-Reel (5:45) und entfallene Szenen (7:08).…

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