Autor: Andreas Oswald

Das „Nano“ im Produktnamen darf man wörtlich nehmen: Denn mit nur 5,4 x 40,8 x 11,5 Zentimetern (H/B/T) fällt das Gehäuse der Fidelio B1 Nano geradezu winzig aus. Dass sich die Physik bestenfalls beugen, aber nicht aushebeln lässt, weiß man aber auch bei Philips. Daher stellen die Niederländer dem Sound-Zwerg einen flachen, aber rund achtmal so großen Subwoofer zur Seite, der im Raum verschwinden kann. So wird Streit mit der besseren Hälfte vermieden. 5.1-Sound mit 320 Watt Anders als man vermuten könnte, handelt es sich bei der B1 um ein vollwertiges 5.1-System mit 6 angesteuerten Lautsprechern, allesamt verbaut in dem…

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Um ihren kleinen Bruder aus den Fängen eines Koboldkönigs (David Bowie) zu retten, muss Teenagerin Sarah (Jennifer Connelly) gefährliche Abenteuer in einem riesigen Labyrinth voller bizarrer Fabelwesen bestehen. Jim Jensons liebevolle Kreuzung aus Real- und Puppentrickfilm bekam zum 30. Geburtstag eine Restaurierung spendiert. In Amerika und England veröffentlichte Sony den Fantasy-Klassiker auch auf Ultra-HD-Blu-ray. Bild: Für diese Neu-Veröffentlichung wurde eine 4K-Abtastung vom 35mm-Kameranegativ erstellt, die anschließende Restaurierung erfolgte ebenfalls in 4K. Dank penibler Bearbeitung glänzt der neue Cinemascope-Transfer mit frischen Farben, ausgewogenem Kontrast und tiefem Schwarz; Verschmutzungen und Defekte sind kein Thema. Schärfe und Details bewegen sich auf hohem, wenn…

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Die 16-jährige Jessie (Elle Fanning) steht am Beginn einer steilen Modelkarriere in Los Angeles. Doch der rasante Erfolg steigt nicht nur dem bildhübschen Mädchen zu Kopf, er bringt auch Neiderinnen auf mörderische Gedanken. Der surreale Schocker von „Drive“-Regisseur Nicholas Winding Refn blickt mit ultra-stylishen Bildern auf die finsteren Obsessionen einer Modewelt, in der eine Schönheit die andere frisst – nicht nur sprichwörtlich. Koch Medias erste UHD-Blu-ray ist nichts für zarte Gemüter. Bild: Trotz tendenziell düsterer Bildgestaltung samt kräftiger Neon-Farben (leider ohne HDR-Encodierung, was einen Punkt kostet), tiefstem Schwarz, viel Gegenlicht und Kamera-Unschärfen können sich Schärfe und Feinzeichnung gut behaupten: So…

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Die Tropenwelt Hawaiis ist geprägt von aktiven Vulkanen, Regenwäldern und einer exotischen Tierwelt. Die mitunter etwas langatmig geratene Dokumentation zeigt die inmitten des Pazifiks gelegene Inselgruppe in all ihren Facetten mit wunderschönen Luft- und Nahaufnahmen.  Bild: Die in langsamen Kameraschwenks gehaltenen Natur- und Tieraufnahmen wirken feiner und knackiger als auf Blu-ray, können aber nicht mit einer HDR-Codierung punkten. Der Kontrast sieht dennoch homogen und die Farbpalette natürlich aus.     Ton: Ähnlich wie bei „Adventure Yellowstone“ (Test hier) gibt es keine Naturgeräusche, auch spielt der Score nur bedingt räumlich. Dafür ist der natürlich klingende Sprecher bestens verständlich. Extras: … gibt…

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In ruhigen Landschafts- und Tieraufnahmen bebildert die Dokumentation den wohl bekanntesten Nationalpark Amerikas. Erklärt werden Details und Zusammenhänge der Ökosysteme und der Vulkane, die Yellowstone so einmalig machen. Bild: Die höhere UHD-Auflösung kann der klare 1,78:1-Transfer selten ausspielen: Schärfe und Feinzeichnung erinnern oft an Blu-ray-Qualität und Inhalte mit vielen Details wie Gräser oder Tierfelle wirken nur in Nahaufnahmen minimal knackiger. Auch die fehlende HDR-Codierung kostet einen Punkt. Der Kontrast ist ausgewogen, Farben sehen satt aus.  Ton: Der natürlich klingende Sprecher ist laut und klar auf dem Center hörbar, während Musik dezent und fast nur von vorn tönt. Geräusche gibt es…

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Das behütete Leben von Terrier Max endet abrupt, als ihm sein Frauchen Zottelhund Duke vor die Nase setzt. Im Eifer des Gefecht verschlägt es die beiden Raufbolde in die Unterwelt von New York, wo Karnickel Snowball und seine Bande verstoßener Haustiere Jagd auf die beiden machen. Während die Gangster-Story nur bedingt überzeugt, machen die verrückten Ideen und die aberwitzigen Charaktere den Animationsspaß tierisch unterhaltsam. Auch als Ultra-HD-Blu-ray erhältlich. Bild 2D: Dank bester Feinzeichnung ist jedes Fellhaar einzeln sichtbar, an den knalligen Farben und am Kontrast gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden. Zu guter Letzt glänzen Aliasing- und Banding-Effekte durch Abwesenheit.…

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Halb Mensch, halb Hase macht Mutant Bunny Jagd auf weibliches Frischfleisch. Das müssen auch die betrunkenen Twens einer Waldhütten-Party erfahren, wo das stets spitze Karnickel seinen gewaltigen Mörder-Penis schwingt. Die finnische Splatterorgie geizt nicht mit absurdem Humor und saftiger Gewalt, Letztere wurde aber beinahe komplett entfernt. Für die verbliebene Stümmelfassung können wir entsprechend nur einen Punkt vergeben. Bild: Trotz meist nächtlicher Schandtaten bleiben die von diversen Farbfiltern getränkten Cinemascope-Bilder ordentlich scharf, detailreich und rauschfrei. Ton: Der 5.1-Mix plätschert ohne Höhepunkte mit räumlicher Musik und nur wenigen Effekten vor sich hin. Hin und wieder drückt der Bass etwas. Extras: Kurzfilm (18:01),…

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Im Japan des 19. Jahrhunderts ist Maler Hokusai hoch angesehen und auch seine Tochter O-Ei ist mit künstlerischem Talent gesegnet. Doch während ihr Vater nur die Arbeit kennt, kümmert sich die junge Frau auch liebevoll um ihre kleine Schwester. Das preisgekrönte Anime zeichnet in Alltagsepisoden ein vielschichtiges Frauenporträt der leisen Töne.  Bild: Die schönen Animationen sehen stets kantenscharf und detailreich aus. Farben wirken natürlich und nicht comichaft überzeichnet, der Kontrast überzeugt auch in dunklen Szenen mit feinen Schattierungen. Störende Banding-Effekte fielen uns nicht auf. Ton: Der tonal einwandfreie 5.1-Mix spielt räumlich, bleibt aber stets im Hintergrund. Zum japanischen Originalton gibt…

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Touristin Lisa (Elke Sommer) begegnet während eines Spanien-Urlaubs dem Leibhaftigen (Telly Savalas) und versinkt in einem Albtraum aus Mord, Wollust und Nekrophilie. Mario Bavas surreal-poetischer Gruselfilm gehört in jede Horror-Sammlung. Bild: Ein neues Master blieb „Lisa“ leider verwehrt, so kommt selbst bei Nahaufnahmen kaum HD-Feeling auf und Hintergründe wirken verwaschen. Kräftiges Rauschen drängt sich oft in den Vordergrund. Positiv gefallen die frischen Farben, der homogene Kontrast sowie der geringe Verschmutzungsgrad. Ton: Wie bei „The Sect“ (unser Test) spielt auch hier der deutsche Mono-Ton in einer höheren Tonlage als die anderen Sprachfassungen. Der Mix klingt tonal ausgewogen, Effekte und Stimmen kratzen…

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Scheinbar zufällig fällt Lehrerin Miriam (Kelly Curtis) in die Fänge einer Satans-Sekte – mit überraschendem Ende. Der Okkulthorror von Argento-Zögling Michele Soavi überzeugt mit starker Atmosphäre und teils irrer Optik. Das 3-Disc-Set birgt neben der Uncut-Fassung auch die deutsche Schnittversion.    Bild: Der 1,85:1-Transfer punktet mit frischen Farben und homogenem Kontrast; Dropouts und Defekte sind kein Thema. Das Filmkorn wirkt natürlich, teils kräftiges Rauschen nagt jedoch an der Feinzeichnung. Meist fallen Schärfe und Details aber gut aus. Ton: Der Mono-Ton schallt unangenehm schrill, blechern, dünn und zudem in einer höheren Tonlage als die englische wie italienische Mono-Soundspur. Extras: Interviews (150:14),…

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