Autor: Andreas Oswald

Ein 1962 spurlos verschwundener Luxusdampfer taucht treibend vor der Küste Alaskas aus dem Nichts auf. Ein Bergungsteam wittert fette Beute. Doch der geenterte Kahn entpuppt sich als Geisterschiff. Kurzweiliger Schocker-Schnellschuss nach bekanntem Zehn-Kleine-Negerlein-Prinzip. Bild: Der 1,78:1-Transfer kommt zwar rausch- und defektfrei daher, bietet aber nur bei gut ausgeleuchteten Szenen, und die gibt es kaum, eine für HD-Verhältnisse gute Schärfe. Auch lässt ein schwacher Schwarzlevel das Bild oft milchig wirken. Ton: Vom Wassergeplätscher und Knarren der Schiffsplanken bis hin zur finalen Explosion wird dem Zuschauer ein "mittendrin statt nur dabei"-Gefühl vermittelt. Extras: TV-Special (15:04), "Die visuellen Effekte"…

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In dem trotz FSK-16-Freigabe weitgehend familienfreundlichen (läuft regelmäßig im TV-Nachmittags­programm) Grusel­klassiker terrorisiert und verwüs­tet eine Horde tollwütiger Monster die Einwohner eines verschlafenen US-Kaffs. 1990 folgte eine mehr schlechte als rechte Fortsetzung. Bild: Verglichen mit der fast zehn Jahre alten DVD fallen die höhere Bildruhe aufgrund der besseren Kompression und der geringere Verschmutzungsgrad positiv ins Auge. Doch leider ist das 1,78:1-Bild (auf dem Cover als 1,85:1 angegeben) für HD-Verhältnisse viel zu unscharf und detailarm. Außerdem rauscht es oft grob und heftig. Ton: Kein Bass, keine Dynamik und praktisch keine Surroundeffekte – der 5.1-Upmix klingt so mau wie auf der DVD.…

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Was auf dem Cover als "schöns­ter Bibel-Anarcho-Humor seit Monty Python" angepriesen wird, entpuppt sich als unlustige Sketchparade rund um Gottes zehn Gebote. Da nützt es wenig, dass sich in den zehn Kurzfilmen Hollywood­mimen wie Jessica Alba, Famke Janssen oder Liev Schreiber die Klinke in die Hand geben. Sie wurden gewarnt. Bild: Nicht zuletzt dank einer meist hohen Szenenausleuchtung versprüht der 1,78:1-Transfer mit seiner guten Schärfe und hohen Detailzeichnung viel HD-Flair. Auch an den satten Farben und dem kräftigen Kontrast gibt’s nichts auszusetzen. Ton: Im Gegensatz zu den Geschehnissen auf der Leinwand gibt sich der 5.1-Mix konservativ. Surroundeffekte kann man an…

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Starfotograf Connor Mead (Matthew McConaughey) wechselt die Frauen wie andere die Socken. Doch als er auf der Hochzeit des Bruders seiner Teenagerliebe (Jennifer Garner) begegnet, gerät sein emotionsfreier Lebensstil ins Wanken. Kurzweilige Romanze mit viel Situationskomik. Bild: Obwohl der Film meist aus diffus augeleuchteten und in warme Brauntöne gehüllten Innenaufnahmen besteht, ist die Detail- und Kantenschärfe gut bis sehr gut. Auch Verschmutzungen, Rauschen oder sonstige Artefakte sind kein Thema. Ton: In einigen wenigen Szenen, u.a. bei vom Himmel regnenden Kondomen, machen sich die Rears bemerkbar. Meist gibt sich der klanglich gute 5.1-Mix aber frontlastig. Extras: "Das Nachbilden…

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Teil 1 wollten 6,7 Millionen im Kino sehen. In der unvermeidlichen Fortsetzung hat der kahle Hofmeis­ter für eine neue Haarpracht Schneewittchens Baby an Rumpelstilzchen verkauft. In der Not wendet sich die verzweifelte Mama an die sieben Zwerge. Fast so lustig wie Teil 1. Bild: Das Detail- und Plastizitätsniveau leidet weniger als beim Vorgänger unter dem überzogenen Kontrast, der in Kombination mit der warmen Farbgebung das Märchen­ambiente visualisiert. Viel HD-Flair ist die Folge. Erneut wurde der 2,35:1-Transfer auf 1,78:1 unformatiert (siehe Fakten-Check). Ton: Analog zum ersten Zwergenabenteuer versorgt ein räumlich-dynamischer Mix den Zuschauer mit wohldosierten Umgebungsgeräuschen, moderaten Tiefbasseinlagen (Sprung durch den…

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Durch die ostfriesische Klamauk­mühle gedreht, mutieren die sieben Zwerge zum Männer-Selbsthilfe-Projekt und Schneewittchen zum Luder. Fertig ist ein nettes Gag-Sammelsurium, gewürzt mit Gastauftritten deutscher Top-Comedians wie Rüdiger Hoffmann oder Harald Schmidt. Bild: Warme, kräftige Farben und ein Leuchtkranz um die Protagonisten vermitteln märchenhaftes Flair. Zudem verzü­cken gute Kontrastwerte sowie ein schöner Filmlook. Detailzeichnung und Plastizität des von 2,35:1 auf 1,78:1 geöffneten Transfers (siehe Fakten-Check) könnten hingegen besser sein. Ton: Dynamische Effekte, weiträumige Musik und wohldosierte Tiefbass-Einlagen (Hammerschläge beim Hausumbau, Kettenrasseln im Schloss) bilden das tonale Fundament des Zwergen-Reigens. So gut müssten Komödien immer klingen. Extras: Die vielen DVD-Boni…

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In fünfeinhalb Stunden erzählt die überragende Doku die Geschichte der britischen Komiker-Truppe. Anhand ausführlicher Interviews spannen die fünf noch lebenden Mitglieder einen Bogen von ihrer Kindheit über die TV-Show "Flying Circus" bis hin zu den Kinofilmen und Solokarrieren. Zu Fotos und Clips aus dem Python-Oeuvre gesellen sich Interviews mit prominenten Fans wie Dan Akroyd oder Tim Roth. Bild: Die neuen Interviews sind scharf und detailreich. Dieses Niveau können die verrauschten und nicht sonderlich scharfen Ausschnitte aus den TV-Shows (im 4:3-Format mit seit­lichen Balken) und Filmen nicht ansatzweise halten. Ton: Naturgemäß bietet die Doku trotz 5.1-Mix kaum Surroundeffekte. Eine deutsche Synchro…

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Um sich für einen echten Cop-Job zu empfehlen, muss Mall-Sicherheitsbeamter Ronnie (Seth Rogen) einen Exhibitionisten schnappen. Obendrein versucht er bei der hübschen Brandi (Anna Faris) aus der Kosmetik­abteilung zu landen. Die vermutlich unlustigste Komödie des Jahres. Bild: Zwar gibt sich der mit Farb- und Kontrastfiltern auf Hochglanz polierte Cinemascope-Transfer rausch- und defektfrei, ist aber nicht so scharf und detailreich, wie wir es von neuen Produktionen gewohnt sind. Nur bei einigen Außenaufnahmen kommt HD-Feeling auf. Noch vier Punkte. Ton: Trotz oft turbulenter Geschehnisse wirkt der 5.1-Mix meist frontlastig und zugeschnürt. Noch drei Punkte. Extras: Videokommentar, entfallene Szenen (27:11), verpatzte Szenen (12:17),…

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Astronomin Ellie (Jodie Foster) nimmt außerirdische Signale auf, die sich als Bauplan für einen Weltraumtransporter und Angebot zur Kontaktaufnahme herausstellen. Philosophisch angehauchtes SciFi-Drama von Osca-Preisträger Robert Zemeckis nach dem Bestseller von Carl Sagan. Bild: Da Warner eine neue 4k-Abtastung anfertigte, ist die Qualität in jeder Hinsicht mit aktuellen Produktionen vergleichbar. Wer genau hinschaut, kann die Auswirkungen eines Rauschfilters und Helligkeitsflackern ausmachen. Ton: Jodie Fosters fünfminütiger Weltraumflug klingt auch nach 12 Jahren immer noch phänomenal. Meist sorgt jedoch die Musik für ein räumliches Klangerlebnis. Extras: Drei Audiokommentare, 5.1-Spur mit isoliertem Score, vier Featurettes über die Spezialeffekte (41:44), animierte Storyboards (2:23),…

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Auf der Zugfahrt von Peking nach Moskau lernt das US-Ehepaar Roy (Woody Harrelson) und Jessie (Emily Mortimer) den seltsamen Carlos samt Freundin kennen. Diese Begegnung setzt eine tragische Kette von Ereignissen in Bewegung, die in Verrat, Betrug und Mord gipfelt. Solider Psycho­thriller mit außergewöhnlichem Flair (siehe Fakten-Check). Bild: Der in kalte Grau- und Grüntone getauchte Cinema­scope-Transfer kommt defektfrei und rauscharm daher und bildet Gesichter durchgehend scharf ab. Während der Aufnahmen der sibirischen Landschaft wünscht man sich aber mehr Details und eine höhere Plastizität. Ton: Wenn der Zug von außen zu sehen ist, bietet der 5.1-Mix eine tolle Klangkulisse. Bei Szenen…

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