Der Besuch eines Wachsfigurenkabinetts wird für Mark (Zachary Galligan) und seine Clique zum Albtraum, als sie in die nachgestellten Horrorszenarien hineingezogen werden – und echten Vampiren, Werwölfen und Zombies gegenüberstehen. Dank Nameless Media erscheint der kultige Horror-Spaß von 1988 erstmals auf Blu-ray. Bild: Das remasterte 1,78:1-Bild überrascht mit guter Schärfe und Feinzeichnung, auch der ausgewogene Kontrast und die frischen Farben punkten. Kleine Verschmutzungen huschen häufiger durchs Bild. Ton: Der 5.1-Sound klingt wie ein frontbetonter Upmix der enthaltenen Mono-Spur (2.0). Der Originalton schallt in Stereo und räumlichem 5.1-Mix. Extras: Making-of (24:16), Trailer, animierte Bildergalerie, Interview mit Anthony Hickox (11:02). Die Wertung …
Autor: Andreas Oswald
Mit dem FMJ ARV390 stellt Arcam den Nachfolger des FMJ AVR380, der bereits vor über drei Jahren auf den Markt kam (Test in audiovision 9-2014), vor. Zu tun gab es seitdem viel, denn von der Unterstützung der 3D-Tonformate bis hin zur 4K-Bildwiedergabe musste die Hard- und Software des kleinsten Mehrkanal-Receivers im Portfolio der audiophilen Briten auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Zudem ersetzt das Einmess-System „Dirac Live“ Arcams bisherige Automatik „Room EQ“, Radio-Hörer dürfen sich über das neu integrierte DAB-Modul freuen. Das XXL-Upgrade gibt es allerdings nicht umsonst, so kostet der AVR390 mit 2.400 Euro genau 500 Euro…
Im April 2016 veröffentlichte Udo Lindenberg mit „Stärker als die Zeit“ sein erstes Album seit acht Jahren und kletterte damit an die Spitze der Charts. Kurz darauf ging der inzwischen 70-Jährige auf Stadion-Tour. Die Blu-ray zeigt einen Mitschnitt der Open-Air-Konzerte vom 25. und 26. Juni in Leipzig, wo Lindenberg und sein Panikorchester locker und lässig über 30 alte wie neue Hits abfeierten. Als Gastmusiker mit von der Partie waren unter anderem Clueso, Josephin Busch, Helge Schneider, Gentleman, Axel Prahl und viele mehr. Bild- und Tonqualität: Zum Top-Konzert schallt leider nur mittelprächtiger Sound, der hauptsächlich flach von vorn tönt. Die Rear-Boxen…
So gefällt uns das: Marantz betreibt mit dem neuen SR6011 nicht nur Kosmetikpflege, sondern spendiert dem Nachfolger des SR6010 (Test in Ausgabe 3-2016) auch vollwertige Hardware-Upgrades. So wurde die Anzahl der Endstufen von 7 auf 9 erhöht und dank 11.2-Pre-outs lassen sich jetzt sogar 7.2.4-Boxensetups für den ganz großen 3D-Sound verwirklichen. Decoder für Dolby Atmos und DTS:X gehörten schon beim Vorgänger zum guten Ton. Das optio-nale Auro 3D-Upgrade gibt es dagegen nach wie vor nur für das Receiver-Flaggschiff SR7011, das wir in einer der nächsten Ausgaben testen, sowie für die AV-Vorstufen. Videoseitig hat der Receiver alles für die Ultra-HD-Wiedergabe samt…
Seit rund 15 Jahren gehören die Finnen von „Nightwish“ zur Spitze der Symphonic-Metal-Szene. Ihre Klasse konnte die Gruppe um Frontfrau Floor Jansen einmal mehr bei den 2015er-Konzerten in der Londoner Wembley-Arena sowie im finnischen Ratina Stadion von Tampere beweisen. Beide Darbietungen wurden auf Blu-ray gebannt, technisch allerdings suboptimal: So donnert der PCM-5.1-Mix zum London-Auftritt fast nur von vorn, worunter die ohnehin stark ausgeblendete Live-Atmosphäre zusätzlich leidet. E-Gitarren preschen druckvoll und mit guter Ortung, auch die Drums besitzen den nötigen Punch. Gesang wurde trocken und gut verständlich auf alle Frontboxen gemischt. Die Tampere-Show klingt trotz anderer Location ähnlich, wenn auch etwas…
Letzten August gab Sarah Connor die Songs ihres Hit-Albums „Muttersprache“ bei den Filmnächten am Dresdener Elbufer zum Besten – ein schöner Auftritt mit viel Gefühl und Kuschel-Atmosphäre. Der 5.1-Mix ist leider eine frontbetonte Angelegenheit und die Drums trommeln etwas kraftlos. Die übrigen Instrumente spielen aber gut ortbar und körperhaft. Frau Connors emotionaler Gesang schallt authentisch aus dem Mikro. Trotz nächtlichem Auftritt bleibt das 1,78:1-Bild stets knackig und klar. Extras: Booklet. Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Universal Music Format Blu-ray…
Der AVR-X3300W ersetzt den AVR-X3200W (Test in 10-2015), den Denon schon damals mit Dolby Atmos, DTS:X und 4K-Video samt HDR-10 aufgerüstet hat. Bahnbrechende Entwicklungen auf dem Receiver-Sektor gab es seitdem nicht, so dass sich der Nachfolger vornehmlich mit einer Neuerung profilieren kann: Audysseys bestem Einmess-System „MultEQ XT 32“, das für akkuratere Ergebnisse mit engmaschigeren Filtern arbeitet als die „MultEQ XT“-Automatik des Vorgängers. Das trotz dieser Neuerung insgesamt schlanke Update schlägt sich auch im Preis nieder, denn mit 1.000 Euro kostet der Neuling nicht mehr als das alte Modell. Ausstattung und Technik Die 7 diskret aufgebauten Endstufen sind auch für stromhungrige…
Als John (Richard Carlson) und Ellen (Barbara Rush) den Absturz eines UFOs in der Wüste von Arizona beobachten, schenkt ihnen niemand Glauben. Doch schon bald verschwinden die ersten Menschen. Jack Arnolds Sci-Fi-Klassiker aus dem Jahr 1953 wurde in stereoskopischem 3D gedreht. Auf der Blu-ray befinden sich sowohl die 3D- als auch 2D-Version. Bild 2D: Die restaurierten Schwarz-Weiß-Bilder im 1:33:1-Format sind zwar scharf, Details leiden jedoch unter dem kräftigen Filmkorn. Bestens schlägt sich der Kontrast samt feiner Graustufen. Dropouts, Kratzer und dezente Laufstreifen tauchen immer mal wieder auf, stören aber nicht wirklich. Dicke 3 Punkte. Bild 3D: Trotz seines Alters verblüfft…
Von der Namib-Wüste über den Fish River Canyon bis zum Etosha-Nationalpark entführt die Dokumentation den Zuschauer in die schönsten Gegenden Namibias. Zwar ist alles prächtig fotografiert, der Informationsgehalt fällt aber eher gering aus. Bild: Mit „Namibia“ feiert die erste 4K/50p-Disc ihre Heimkino-Premiere. Die High Frame Rate (kurz HFR) mit 50 statt 24 Vollbildern (24p) soll für flüssige Bewegungen sorgen – ganz ohne Zwischenbildberechnung. Und tatsächlich erscheinen die lupenreinen Hochglanzbilder der Dokumentation mit wenigen Ausnahmen (u.a. bei 10:26) ruckelfrei beziehungsweise ohne Doppelkanten und Verwischungen auf dem Bildschirm. Die hervorragende Bewegungsschärfe wird von einer meist hohen Feinzeichnung und Schärfe untermauert – beides…
Der jährliche Gerätewechsel gehört mittlerweile zum Standard in der Heimkino-Branche, auch bei AV-Receivern. Im Falle des Yamaha RX-A2060 gibt es einige Neuerungen, die jedoch oft erst auf den zweiten Blick auffallen. Konträr zum Vorgänger RX-A2050 (Test in Ausgabe 12-2015) bekam der Neuling bereits zum Marktstart DTS:X integriert; auch der HDR-10-Farbstandard ist an Bord. Yamahas proprietäre Einmess-Automatik „YPAO R.S.C.“ erlaubt nun auch die Höhen- und Winkelmessung, die bisher dem Flaggschiff RX-A3060 (Test in Ausgabe 2-2017) vorbehalten waren. Zudem wurde der Equalizer getunt, die Multiroom-Wiedergabe um Klangschaltungen erweitert sowie die Endstufen-Zuweisung verbessert. Nicht zuletzt bekam der Bolide mehr Leistung spendiert, was ihm…