Auch in der Fortsetzung brettert illustre Hollywood-Prominenz (u.a. Burt Reynolds, Sammy Davis Jr., Dean Martin, Frank Sinatra) über amerikanische Highways. Im Gegensatz zur TV-Fassung birgt die Blu-ray die ungeschnittene Version, einige Dialogpassagen sind daher in Englisch mit deutschen Untertiteln. Bild: Hauptmanko ist die wechselnde Qualität. Einstellungen (meist helle Nahaufnahmen), bei denen fast HD-Feeling aufkommt, wechseln sich mit vermatscht anmutenden und stark verrauschten Szenen ab. Hinzu kommt ein teils unruhiger Bildstand und Defekte auf der Vorlage – besser als die DVD sieht das Ganze aber locker aus. Noch gerade drei Punkte. Ton: Keine Bässe, kaum Höhen – der deutsche Monomix klingt…
Autor: Andreas Oswald
Wegen eines Getriebeschadens muss Dusty seine Karriere als Rennflieger an den Nagel hängen. Doch sein neuer Job bei der Feuerwehr stellt das ehemalige Sportidol vor nicht minder große Herausforderungen. Drehte Dusty im Kino seine Runden noch in 3D, erscheint auf Blu-ray nur eine 2D-Version – was die Fortsetzung von Disneys Animationshits nicht minder charmant macht. Bild: Wie beim Vorgänger grenzt das rauschfreie, hochauflösende und sehr bunte Bild an Perfektion. Ton: Bei den Flugmanövern sausen Dusty und Co. kreuz und quer über alle Boxen, Dynamik und Bässe bleiben dabei aber kindgerecht. Dicke vier Punkte. Extras: „Dusty und Chug“ (5:55), „Piston Peaks“…
In einem isolierten Ghetto von Detroit müssen ein Cop (Paul Walker, siehe Kasten) und ein Ex-Häftling (David Belle) eine Neutronenbombe entschärfen. Wer auf sinnfreie Stunts statt stringenter Story steht, wird mit der US-Version des französischen „Ghettogangz“ glücklich – neben der Kinofassung birgt die Blu-ray einen zehn Minuten längeren Extended Cut. Bild: Dank permanentem Sonnenschein und Digital-Dreh versprüht das in dezent entsättigte Brauntöne getauchte Detroit der Zukunft viel HD-Flair. Ton: Sowohl der treibende Score als auch die detailreiche Effektekulisse halten die rückwärtigen Lautsprecher fast permanent auf Trab. Extras: Making-of (6:03), Interviews (41:23), „Beyond the Brick Mansions“ (8:15), „Am Set mit Paul“…
Film: Henry Altmann (Robin Williams, siehe Kasten) erfährt von einer erschöpften Ärztin (Mila Kunis), dass er nur noch 90 Minuten zu Leben hat. Im Angesicht des vermeintlichen Todesurteils, versucht er mit seinen Angehörigen noch ins Reine zu kommen. Trotz vielversprechendem Cast und interessanter Story nicht wirklich überzeugende Tragikomödie. Bild: Der rauschfreie und mit einer neutralen Farbgebung versehene 1,85:1-Transfer verfügt über eine gute Detail- und Kantenschärfe, lediglich die in Sepiatöne getauchten Rückblenden (32:15) kommen etwas weicher daher. Ton: Die 5.1-Abmischung macht lediglich in einigen wenigen Szenen (u.a. Musik in Tanzschule, 23:55) auf sich aufmerksam. Klanglich ist aber alles picobello. Extras: Zum…
Der Draft Day ist der Tag, an dem die NFL-Teams die Spieler für die nächste Saison erwerben – und an diesem Tag stellen sich die persönlichen und professionellen Weichen für Sport-Manager Sonny Weaver (Kevin Costner). Packendes Footballdrama, das ganz ohne Footballszenen auskommt. Bild: Dem Zuschauer präsentiert sich fast durchgehend ein ungemein sauberes und detailreiches HD-Bild vom Feinsten – auch wenn die Optik des Digital-Drehs eher TV-Film-Flair versprüht. Ton: Da meist geredet wird, haben die Rears wenig zu tun, dafür verteilen sich die Dialoge bei den Split-Screen-Einstellungen (7:12) über die Stereofront. Extras: Audiokommentar, Making-of (57:12), „Willkommen in der Primetime“ (9:25), entfallene…
Barney Ross (Sylvester Stallone) und der Rest des Expendables-Teams treffen bei ihrem neuen Einsatz auf Conrad Stonebanks (Mel Gibson). Einst Barneys rechte Hand bei der Gründung der Expendables, hat sich Stonebanks zu einem skrupellosen Waffenhändler gewandelt. Feuer frei! Der mit viel Star-Power (u.a. Harrison Ford, Wesley Snipes, Antonio Banderas) verstärkte aber weitgehend blutleere Actionkracher ist auch als fünf Minuten längerer Extended Cut erhältlich, der bei Redaktionsschluss nicht vorlag (der Test folgt in der nächsten audiovision). Bild: Im Gegensatz zum oft verwaschenen und verrauschten Schmuddel-Bild des Vorgängers, kommt Teil 3 im sauberen Hochglanz-Gewand mit toller Schärfe und hoher Detailzeichnung daher, die…
Vom Chef gefeuert und Mann betrogen, begibt sich die abgebrannte Tammy mit ihrer Großmutter (Susan Sarandon) auf einen turbulenten Roadtrip. Die durchgeknallte Komödie mit der dauerfluchenden Ulknudel Melissa McCarthy gibt es hier in der Kinofassung und einem fünf Minuten längeren Extended Cut – Letzteren allerdings nur in Englisch. Bild: Das Bild ist bunt und scharf, helle Flächen tendieren aber hin und wieder zum Überstrahlen und die Plastizität könnte besser sein. Dicke vier Punkte. Ton: Die oft wahnwitzigen Geschehnisse werden von einer zwar meist frontlastigen, aber kraftvollen 5.1-Abmischung adäquat wiedergegeben. Extras: „Tammys Tour Checkliste“ (4:28), verpatzte Szenen (3:22), entfallene Szenen (4:49),…
Der vor zehn Jahren freigesetzte Virus hat den größten Teil der Menschheit ausgerottet und die wenigen Überlebenden hausen in städtischen Ruinen, die von ihrer einstigen Zivilisation übrig geblieben sind. Während einer Expedition treffen Menschen (u.a. Jason Clarke) auf ein intelligentes Volk der Affen, das dort unter der Führung von Caesar (Andy Serkis) lebt. Visuell verblüffende und inhaltlich stimmige Fortsetzung des Franchise-Reboots. Bild 2D: Trotz oft verregneter Düster-Optik punktet das 1,85:1-Bild mit einer überragenden Detail- und Kantenschärfe. Egal ob Nahaufnahme oder Totale – alles ist gestochen scharf. Jedoch sieht hin und wieder Schwarz eher wie Dunkelgrau aus. Unterm Strich ein tolles…
2014 bewiesen die wieder vereinten Monty-Python-Mitglieder, dass sie noch immer die lustigste Comedy-Truppe der Welt sind. Zu sehen gab es neben Bühnenstücken etliche Gesangs- und Tanznummern sowie Sketch-Einspieler aus vergangenen Tagen. Das gut 20 Minuten lange Bonusmaterial gewährt Einblicke in die Produktion der zehn Shows in der Londoner O2-Arena. Mit hoher Schärfe- und Detailzeichnung kann auch das leicht rauschende Bild überzeugen. Der 5.1-Mix liefert räumliche Hallenatmosphäre. Die Wertung Musik 6 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Eagle Format Blu-ray Länge…
Die Aufnahmen zu „Three Sides Live” entstanden im November 1981 während Genesis‘ „Abacab”-Tour durch Nordamerika. Das Material wurde zwar restauriert, viel darf man bei einer 16mm-Quelle aber nicht erwarten. Das 1,85:1-Bild wirkt stets weich und rauscht zudem mal mehr, mal weniger stark. Der räumliche 5.1-HD-Ton klingt vorne etwas dünn und kraftlos, hinten erzeugen die Rears eine Hallwolke. Dicke drei Punkte. Als Bonus gibt es Live-Songs (47:35) zu einem Standbild. Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 2 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 3 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Eagle…