Autor: Andreas Oswald

Obwohl sie sich nicht leiden können, müssen die alleinerziehenden Eltern Lauren (Drew Barrymore) und Jim (Adam Sandler) samt Nachwuchs zusammen Urlaub machen – in Afrika. Familienkompatible Slapstick-Komödie mit etwas Bad-Taste-Humor. Bild: Dank bunter Farben und sattem Schwarz (hin und wieder gehen einige Details verloren) gibt es Postkarten-Optik vom Feinsten. Ton: Auch ohne HD-Encoding breitet sich vor wie teils hinter dem Zuschauer ein detailreicher Klangteppich aus; für eine Komödie beachtlich. Extras: „Safari“ (3:13), „Die Tiere“ (3:43), „Parasailing“ (2:19), „Strauße“ (1:51), „Dicks Kundenservice“ (2:27), „Basketball-Action“ (1:06), „Wiedervereint“ (2:21), „Bellas Umstyling“ (1:58), „Nickens“ (1:39), entfallene Szenen (12:02), „Georgia“ (2:40). Die Wertung Film…

Weiterlesen

In dem trotz FSK-16-Freigabe weitgehend familienfreundlichen (läuft regelmäßig im TV-Nachmittags­programm) Grusel­klassiker terrorisiert und verwüs­tet eine Horde tollwütiger Monster die Einwohner eines verschlafenen US-Kaffs. 1990 folgte eine mehr schlechte als rechte Fortsetzung. Das anlässlich des 30-jährigen Filmjubiläums veröffent­lichte Doppel-Disc-Set bekommt man vorerst nur beim Online-Händler Amazon. Bild: Verglichen mit der über zehn Jahre alten DVD fallen die höhere Bildruhe aufgrund der besseren Kompression und der geringere Verschmutzungsgrad positiv ins Auge. Doch leider ist das 1,78:1-Bild (auf dem Cover als 1,85:1 angegeben) für HD-Verhältnisse zu unscharf und detailarm. Außerdem rauscht es oft grob und heftig. Gegenüber der Blu-ray-Erstauf­lage von 2011 konnten wir…

Weiterlesen

In der Zukunft rasen die letzten Menschen in einem Hightech-Zug durch die vom ewigen Eis bedeckte Welt. Während in den vorderen Wagen die Reichen regieren, siecht am Zugende der versklavte Pöbel dahin. Harsche Gesellschaftskritik, raue Action und ein toller Cast machen den frostigen Endzeit-Thriller zum Genre-Tipp. Bild: Das 1,85:1-Bild ist scharf, hochauflösend und rauscharm. Meist wirken die heruntergekommenen Zugräume allerdings trist, grau und dreckig. Ton: Der dynamische wie räumliche 5.1-Mix erzeugt fortwährend das Gefühl, als würde man selbst im Zug mitfahren. Die deutschen Synchronstimmen klingen leider unnatürlich und metallisch – Punktabzug. Extras: Making-of (15:09), Making-of Spot (1:03), Special Animated Clip…

Weiterlesen

In einer anarchischen Horror-Zukunft jagt ein namenloser Mann (Guy Pearce) den Dieben seines Geländewagens hinterher. Per Zufall bringt er den Bruder (Robert Pattinsion) des Obergangsters in seine Gewalt. Harte, düstere und gut gespielte Kreuzung aus Raodmovie, Thriller und Endzeitdrama. Bild: Die 2,35:1-Optik besticht mit hoher Detail- und Kantenschärfe, das leichte Filmkorn stört nicht. Während der Kontrast ausgewogen daherkommt, dominieren Ocker-, Gelb- und Brauntöne die Farbpalette. Ton: Der Score spielt mal räumlich, dann wieder beengt und nur von vorne. Umgebungsgeräusche schaffen ein angenehmes Surround-Feeling. Extras: „The World of Rover“ (2:13), „Robert Pattinson“ (2:13), „Guy Pearce“ (2:09), Interviews (23:56), Trailer. Die Wertung …

Weiterlesen

Der alternde Junggeselle Seligman (Stellan Skarsgård) pflegt bei sich Zuhause eine selbsterklärte Nymphomanin (Charlotte Gainsbourg), die ihm ihre liebestolle Lebensgeschichte offenbart. Den pikanten Gesprächstoff bringt Dänemarks Skandalregisseur Lars von Trier mit einer werbewirksamen Gratwanderung zwischen Kunst und Pornografie auf die Leinwand. Trotz der Freizügigkeit, schwarzem Humor und kulturellen wie philosophischen Anspielungen ist das vierstündige Erotikdrama etwas zäh geraten. Im gleichzeitig erscheinenden Director‘s Cut geht es nicht nur 90 Minuten länger, sondern auch expliziter zur Sache, was ihm eine 18er-Freigabe bescherte. Bild: Der Cinemascope-Transfer zeigt meist eine gute Schärfe und Feinzeichnung. Die Farben wurden teils mit Sepia-Tönen verfremdet und etwas entsättigt.…

Weiterlesen

Zwei ungleiche Cops (ein erschlankter Forest Whitaker und ein gestählter Orlando Bloom) versuchen in Kapstadt den mysteriösen Mord an einer 20-jährigen Frau aufzuklären. Düsterer und knallharter Krimi mit Klischees, aber ohne Längen. Bild: Nicht zuletzt da der Film primär aus sonnigen Außenaufnahmen besteht, bekommt man ein detail­reiches und plastisches Bild mit viel HD-Feeling – daran ändern auch die gefilterten Farben (warme Gelbtöne) und der leicht erhöhte Kontrast nichts. Ton: Während der Schießereien gibt es zwar nette Split-Surroundeffekte, insgesamt kommt der ungewöhnlich stark komprimierte Dolby-Digital-Ton (384 Kbit/s) aber zu frontlastig und zahm daher. Extras: Interview mit Orlando Bloom (9:40), PR-Featurette (4:12),…

Weiterlesen

Ein Haufen russischer Soldaten und Zivilisten stellt sich in Stalingrad während des 2. Weltkriegs der Nazi-Übermacht. Das russische Kriegsspektakel kann zwar technisch und optisch Eindruck schinden, schwächelt aber bei der Story und Dramaturgie. Bild 2D: Der Cinemascope-Transfer holt des Gemetzel plastisch, scharf, detailreich und rauschfrei auf die Leinwand. Bedeckte Ocker- und Braun-Töne sorgen für triste Kriegs-Optik. Bild 3D: Große Tiefenwirkung sowie eine natürliche Anmutung hieven die 3D-Bilder in die Spitzenklasse. Ton: Mit druckvollen Explosionen, räumlichen Schüssen und dynamischen Umgebungsgeräuschen liefert der 5.1-Mix eine realistische Sound-Kulisse. Extras: Making-of (11:34), „Stereoskopisch: Stalingrad“ (5:34), Trailer. Die Wertung Film 3 von 6 Punkten…

Weiterlesen

Nachdem Kidnapper seinen Sohn entführen und zwei Millionen Dollar fordern, greift ein erfolgreicher Geschäftsmann (Mel Gibson) zu ungewöhnlichen Mitteln. Den spannenden Thriller gibt es auf Blu-ray leider nur in der Kinofassung (siehe Fakten-Check). Bild: Die Bildqualität ist zwar besser als bei den Disney-Katalogtiteln „Die Farbe des Geldes“ und „Cocktail“ (oben), allerdings wirken bereits Halbtotalen oft zu weich, nur Nahaufnahmen sind meist ausreichend scharf. Dicke drei Punkte. Ton: Musik, Effekte und Dialoge werden zwar sauber aufgelöst, allerdings halten sich die Surround-Kanäle meist vornehm zurück. Extras: Audiokommentar, Making-of (13:16), „Die Schauspieler während der Drehpausen“ (4:00), entfallene Szenen (3:54), Trailer. Die Wertung …

Weiterlesen

Die beiden grundverschiedenen Single-Männer Daniel (Fahri Yardim) und Thomas (Milan Peschel) schleppen in Selbsthilfegruppen reihenweise Frauen ab. Doch auf einem Wochenend-Workshop kommt die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Spur. Entspannte Buddy- und Romantikkomödie für Frauen und Männer. Bild: Satte Farben (selten sahen bayerische Wiesen so saftig aus), ein kräftiger Kontrast sowie eine hohe Detail- und Kantenschärfe sorgen für eine perfekte Postkarten-Optik mit viel HD-Flair. Dicke fünf Punkte. Ton: Großartige Surroundeffekte gibt es zwar nicht, aber die im gefühlten Fünf-Minuten-Takt eingespielten Pop-Songs klingen schön kräftig. Extras: Making-of (13:47), Premierenclip (2:09), Interviews (18:23), „Blick hinter die Kulissen“ (4:51).…

Weiterlesen

In Martin Scorseses großartiger Fortsetzung von „Haie der Großstadt“ nimmt Eddie Felson (Paul Newman) den genialen, aber naiven Billardspieler Vincent (Tom Cruise) unter seine Fittiche. Bild: Leider sieht die Blu-ray kaum besser als die maue DVD von 2002 aus. Die Detail- und Kantenschärfe ist für eine HD-Präsentation unakzeptabel, nicht selten wirkt das Bild regelrecht vermatscht. Hinzu kommt teils grobes Video­rauschen, in einfar­bigen Flächen ist sogar hin und wieder eine Art Gitter­muster zu erkennen (Wand bei 42:34). Selten hatte ein Film eine neue 4K-Abtastung so nötig wie dieser. Ton: Der deutsche 2.0-Mix (mit ungewöhnlich hohen 320 Kbit/s) gibt die Atmosphäre der…

Weiterlesen