Die Aufnahmen zu „Three Sides Live” entstanden im November 1981 während Genesis‘ „Abacab”-Tour durch Nordamerika. Das Material wurde zwar restauriert, viel darf man bei einer 16mm-Quelle aber nicht erwarten. Das 1,85:1-Bild wirkt stets weich und rauscht zudem mal mehr, mal weniger stark. Der räumliche 5.1-HD-Ton klingt vorne etwas dünn und kraftlos, hinten erzeugen die Rears eine Hallwolke. Dicke drei Punkte. Als Bonus gibt es Live-Songs (47:35) zu einem Standbild. Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 2 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 3 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Eagle…
Autor: Andreas Oswald
In einer Fantasywelt können Alchemisten Materie beliebig umformen – und missbrauchen. Für Recht und Ordnung sorgen die Staatsdiener Ed und Al, wobei Letzterer in einer Ganzkörperrüstung steckt. Das spaßig-actionreiche Anime basiert auf einem Manga. Die Blu-ray holt die Animationen scharf und bunt auf den Schirm. Der deutsche 5.1-Upmix spielt räumlicher und agiler als der japanische 2.0-Ton. Extras: Booklet, Vor-/Abspann ohne Text, Mini-Clips, Bildergalerie. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter KSM Format Blu-ray Discs / Folgen 1…
Der Konzertfilm begleitet Musiker-Legende Eric Clapton auf seiner 2014er Konzert-Tour quer durch Asien (u.a. Japan, Singapur, Bahrain). Zwischen den zusammengeschnittenen Auftritten gibt es Interviews, Reiseberichte und Backstage-Aufnahmen zu sehen. Hören kann man auf der Blu-ray gestandene Klassiker wie „Layla“, „Wonderful Tonight“, „Tears in Heaven“ und „Cocaine“. Bild- & Tonqualität: Der 5.0-Mix in DTS-HD holt die Auftritte mit authentischer Live-Akustik ins Wohnzimmer. Claptons ausdrucksstarker Gesang schallt stets klar und gut verständlich aus den Hauptboxen, die dynamisch aufspielenden Instrumente sind plastisch und ortbar auf der Frontbühne platziert; das Piano und die Background-Sänger wurden zudem angenehm großräumig abgemischt. Von hinten dringt natürlicher, doch…
Fünf Jahre nach seinem Gangsterepos „Killer Target“ verfilmte Hongkongs Regie-Ikone John Woo den Stoff noch einmal fürs Fernsehen. 1996 durchaus bemerkenswert, wirkt es aus heutiger Sicht altbacken. Da als Vorlage ein Videomaster herhalten musste, sieht das 4:3-Bild etwas vermatscht aus – aber besser als 90er-Jahre-Kollegen wie „Beverly Hills 90210“ oder „Frasier“. Trotz „Dolby Surround“-Einblendung zu Beginn des Pilotfilms kommt kaum Räumlichkeit auf. Einziges Extra ist ein alternatives Ende (1:37). Die Wertung Serie 3 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Extras 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Turbine…
Drei scheidungsgeschädigte und grundsätzlich verschiedene Typen (u.a. Donald „Scrubs“ Faison) leben unter einem Dach. Die emanzipierte Powerfrau Holly (Kristen Johnston) versucht die chaotische Männer- WG in zivilisierte Bahnen zu lenken. Unterhaltsam-harmlose Standard-Sitcom – nicht mehr und nicht weniger. Das bunte Bild ist für DVD-Verhältnisse meist ausreichend scharf, auch der Kontrast passt. Ton gibt es leider nur in 2.0-Form, auf Untertitel und Extras muss man ganz verzichten. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Extras 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Edel Format DVD Discs…
Aufgrund einer neuen DNA-Analyse wird Daniel Holden nach 19 Jahren im Todestrakt in die Freiheit entlassen. Aber die Rückkehr in seine Heimatstadt erweist sich als fast ebenso unerbittlich wie das Leben im Gefängnis. Packende, aber etwas schleppend inszenierte Dramaserie. Das rauscharme Bild ist scharf und kontrastreich, beim 5.1-Mix spielt sich vor allem die Musik in den Vordergrund. Die Extras der US-Version (Interviews, Featurettes) wurden leider ersatzlos gestrichen, auch Untertitel sucht man vergebens. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 0 von 6 Punkten Die technischen Daten…
Ob Adam und Eva, Moses und die Ägypter, die Verkündung der zehn Gebote, David und Goliath oder das Leben Jesu – die Bibel wird hier als TV-Event zelebriert. Die Produzenten verpassten zehn bekannten Geschichten des alten wie neuen Testaments einen opulenten und actionreichen – teils auch recht blutigen – Anstrich, der mehr auf Fans der Gladiatoren-Schlachtplatte „Spartacus“ als auf bibelfeste Jünger abzielen dürfte. Das umstrittene Konzept ging zumindest in Amerika auf, dort war die Mini-Serie ein Hit. Bild- und Tonqualität: Der 1,78:1-Transfer sieht meist scharf und detailreich aus, besonders Tagszenen wirken klar und plastisch. Nachts sorgt der ausgewogene Kontrast zwar…
Um ihre kriselnde Ehe zu retten, ziehen Psychiater Ben (Dylan McDermott) und seine Frau (Connie Britton) mit der unter Depressionen leidenden Tochter nach Los Angeles. Leider erfahren sie zu spät, dass man ihr neues Heim auch das „Mörder-Haus“ nennt – und die Seelen der hier Gestorbenen für immer dort gefangen sind. Anderthalb Jahre nach seiner DVD-Premiere erscheint das spannend inszenierte und stark gespielte Spuk-Drama auch auf Blu-ray. Die Bildqualität der HD-Version ist sichtbar besser, so sieht das in seiner Intensität variierende Grießeln (je dunkler, desto heftiger) fast immer nach Filmkorn aus (gedreht wurde auf Zelluloid). Die Schärfe und Detailzeichnung ist…
In den letzten Jahren hat sich Luc Besson als zuverlässiger Lieferant für kurzweilig inszenierte Actionthriller wie „Taken“, „Lockout“ oder „Colombiana“ erwiesen. „3 Days to Kill“ dürfte echte Kerle allerdings enttäuschen, da sich die von McG gut inszenierte Action die Laufzeit mit reichlich Beziehungs-Gedöns teilen muss. Nachdem der in die Jahre gekommene Geheimagent Ethan Renner (Kevin Costner) erfährt, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat, beschließt er, die verbleibende Zeit seiner Tochter Zooey (Hailee Steinfeld) zu widmen. Doch dann muss der Familienvater innerhalb von drei Tagen einen der gefährlichsten Terroristen der Welt ausschalten. In der Bonus-Sektion finden sich lediglich…
Ein grausamer Mord erschüttert eine kleine französische Gemeinde. Der vermeintliche Täter ist ein riesiger, stark behaarter Mann, der scheinbar geistig zurückgeblieben ist. Mittelmäßige Variante der bekannten Werwolf-Thematik im pseudodokumentarischen „Found Footage“-Gewand. Bild: Die für den Inszenierungsstil typische Camcorder-Optik kommt bei Innen- und Nachtaufnahmen (insgesamt 90 Prozent des Films) leider kaum über SD-Niveau hinaus. Ton: Die obligatorischen Schreckmomente unterstreicht die 5.1-Abmischung zwar adäquat, aber insgesamt kann das frontlastige und teils dünne Sound-Design nur bedingt überzeugen. Extras: Featurette (11:09), „Stunt to Finish“ (2:26), Interviews (13:06), Trailer. Die Wertung Film 3 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 3 von…