Autor: Andreas Oswald

Der meisterliche Trickbetrüger Nicky (Will Smith) verliebt sich in die Nachwuchs-Gaunerin Jess (Margot Robbie) – und bringt damit seine Coups in Gefahr. Nach flotter erster Hälfte verliert die gut gespielte Gaunerkomödie leider etwas ihren Fokus. Bild: Der mit Farb- und Kontrastfiltern auf Hochglanz polierte Transfer sieht selbst auf einer 3-Meter-Leinwand in jeder Hinsicht hervorragend aus. Ton: Wenn es die Dramaturgie verlangt, wie bei einem Autounfall, einem Football-Spiel oder einem Gespräch neben einer Rennstrecke, punktet der 7.1-Mix mit hoher Räumlichkeit und guter Dynamik. Extras: „Trickbetrüger“ (10:25), „Der Gentleman-Betrüger“ (5:52), „Die Frau, die Herzen stiehlt“ (4:08), entfallene Szenen (8:02), alternative Eröffnungssequenz (2:44),…

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Max (Anton Yelchin) hat ein Problem: Seine tote Freundin will einfach nicht in ihrem Grab bleiben und macht dem Horrorfilm-Fan samt neuer Liebschaft (sexy: Alexandra Daddario) das Leben zur Hölle. Witzige wie charmante Horrorkomödie von Genre-Veteran Joe Dante („Gremlins“). Viel Blut fließt allerdings nicht. Bild: Ob Schärfe, Details, Kontrast, Graustufen oder Farben – der rauschfreie Cinemascope-Transfer sieht stets spitze aus. Dicke 5 Punkte. Ton: Die sparsam eingesetzten Effekte tönen meist frontlastig und kraftlos, der Score und die Rocksongs spielen zwar räumlich, aber auch mit wenig Bass und Dynamik. Da haben viele Horrorfilme doch einiges mehr zu bieten. Extras: Interview mir…

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  Der bei einem IT-Unternehmen arbeitende Richard (Thomas Middleditch) hat in seiner Freizeit einen revolutionären Kompressionsalgorithmus geschrieben, den sein Chef ihm für mehrere Millionen abkaufen will. Doch statt schnell Kasse zu machen, gründet der nerdige Softwareentwickler mit seinen Kumpels ein Start-up, um seine Idee zu vermarkten – doch das ist leichter gesagt als getan. Auf geniale aber vor allem lustige Weise wandelt die Sitcom von „Beavis und Butthead“-Schöpfer Mike Judge zwischen Gesellschafts- und Kultursatire. In der Synchronfassung bleibt der Wortwitz leider gelegentlich auf der Strecke. Bild- und Tonqualität: Mit knallbunten Farben und einem erhöhten Kontrast haben die Macher…

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Alien Smek muss sich unfreiwillig mit einem Menschen-Mädchen zusammenraufen, um eine Invasion der Erde durch die bösen Grok zu verhindern. Drolliger  Animationsspaß für die ganz Kleinen. Bild 2D: Am knackigen, detaillierten, rauschfreien und zudem knallbunten 1,85:1-Transfer gibt es nichts auszusetzen. Bild 3D: Geöffnet auf 1,78:1 wirken die 3D-Bilder schön plastisch und glänzen mit hoher Raumtiefe. Ton: Die vielen Effekte fliegen einem greifbar um die Ohren, der Score klingt seidig und groß. Dynamik und Bässe spielen aber auf kindgerechtem Niveau. Extras: „Ohs Party Extras“ (9:20), „Die Lieder im Film“ (28:09), entfallene Szenen (26:05), „Ohs Party Tipps“ (4:04), drei Kurzfilme (9:05), „Boov…

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Musikstudent Andrew (Miles Teller) möchte der weltbeste Schlagzeuger werden. Doch sein sadistischer Dozent (J.K. Simmons) macht ihm das Leben zur Hölle. Das brillante Drama mit fesselnden Darstellern und genialer Musik gewann drei Oscars. Bild: Der in warme Farbfilter getauchte 2,35:1-Transfer sieht stets scharf, detailreich und rauscharm aus. Ton: Der oscarprämierte 5.1-Mix schallt natürlich und authentisch, doch nicht übermäßig spektakulär von vorne; hinten tummelt sich oft nur etwas Raumhall. Instrumente spielen aber körperhaft, druckvoll und klar definiert – was den Mangel an Räumlichkeit beinahe wettmacht. Gute 4 Punkte. Extras: Audiokommentar, „Taktgeber“ (42:56), Original Kurzfilm (17:56), „Fletcher Zuhause“ (1:30), „Toronto International Film…

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Seit 1969 tummelt sich Gregg Allman in der Musikgeschichte herum, einst als Mitgründer der wegweisenden Southern-Rock-Gruppe „Allman Brothers Band“ aus Macon im US-Bundesstaat Georgia, ab 1973 auch solo. Die Blu-ray birgt eine Aufnahme vom Januar 2014 im Grand Opera House von Allmans alter Musiker-Heimat Macon, wo er und seine Gregg Allman Band die Hits der Vergangenheit wieder aufleben ließen. Erste Wahl für Blues-Rock-Fans. Der 5.1-Mix rollt aus den Boxen mit aufgeräumter Bühne sowie klaren und greifbaren Instrumenten, die ein harmonisches Ganzes bilden. Locker, luftig, frei von Härten klingt der Sound und lädt damit beschwingt zum Lauthören ein. Dabei groovt Allmans…

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„Der Nanny ist eigentlich ein großes Märchen“, stellt Hauptdarsteller und Regisseur Matthias Schweighöfer zu Beginn des Making-ofs treffend fest. So sollte man sich nicht daran stören, dass Szenen bewusst überzeichnet sind und Dialoge oft unwirklich anmuten. Letztendlich ist Schweig­höfers vierter Film ein durchgeknallter Familienspaß mit etwas Gesellschaftskritik, der im Kino wie seine ersten drei Regiearbeiten („What a Man“, „Schlussmacher“, „Vaterfreuden“) ein Millionenpublikum begeisterte. Dass sich der 34-jährige in Sachen Optik und tonale Untermalung an Kollege Schweiger orientiert und (noch) keinen eigenen Stil hat, verzeihen wir gerne. Karrieremensch Clemens Klina (Schweighöfer) hat keine Zeit für seine Kinder, weil er eines der…

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Im Zuge ihres 13. Studioalbums „This Is M.E.“ ging Rockmusikerin Melissa Etheridge auf US-Tour. Die  Blu-ray zeigt das tolle Konzert im Orpheum Theatre von L.A., wo neben Songs vom neuen Album auch Klassiker wie „Like The Way I Do“ und „Bring Me Some Water“ auf dem Spielplan standen. Der 5.1-Sound fegt dynamisch, agil und natürlich aus den Boxen, Frau Etheridges markante Stimme schallt voluminös und luftig vom Center. Gitarren fügen sich perfekt ins plastische Front-Staging, das Schlagzeug trommelt breit, fein aufgelöst und mit ordentlich Druck (Solo bei 108:55). Auf den Rears tummelt sich hauptsächlich Hall, der für authentische Räumlichkeit sorgt.…

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„Honig im Kopf“ ist vermutlich das größte deutsche Kino-Phänomen der letzten Jahre. Nicht zuletzt aufgrund hervorragender Mund­propaganda entwickelte die Demenz-Tragikomödie von und mit Til Schweiger ungeahnte Dauerbrenner-Qualitäten und hielt sich fast vier Monate in den Top10-Kinocharts. Zu guter Letzt brach „Honig im Kopf“ mit 6,9 Millionen Besuchern sogar Schweigers bisherigen „Keinohrhasen“-Rekord. Bei einer derart einmaligen Publikumsbegeisterung ist umfangreiches Bonusmaterial eigentlich eine Selbstverständlichkeit – oder auch nicht. Denn die Blu-ray bietet neben einem ordentlichen Audiokommentar mit Til Schweiger und seiner Co-Autorin Hilly Martinek lediglich 30 Minuten an mehr oder weniger sinnfreien Szenen vom Set, zwei Musikvideos und Outtakes. Da schlägt sich…

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Der argentinische Kinohit vereint sechs verrückte Kurzfilme, in denen Normalbürger ausrasten. Zu sehen gibt es unter anderem einen psychisch gestörten Piloten, zwei aggressive Autofahrer, einen gestressten Sprengstoffspezialisten und ein überdrehtes Brautpaar – böse, gesellschaftskritisch und einfach klasse! Bild: Die sechs Geschichten werden durchwegs scharf, feinauflösend und klar präsentiert; der Kontrast des Cinemascope-Transfers ist leicht überzogen. Ton: Der 7.1-Sound spielt ausgesprochen agil, detail­reich und bedient auch die Rears permanent mit Geräuschen und Musik. Effekte donnern mit Wucht und ebenfalls sehr räumlich. Extras: Making-of (24:57), Interview mit dem Regisseur (19:50), Trailer. Die Wertung  Film 5 von 6 Punkten Bildqualität 5 von 6…

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