Autor: Andreas Oswald

US-Agent Kennedy untersucht in Osteuropa den illegalen Einsatz bio-organischer Waffen, die Menschen zu Monstern mutieren lassen. Die Spur führt ihn mitten in einen Bürgerkrieg zwischen der zwielichtigen Regierung und Freiheitskämpfern. Nach "Degeneration" (2008) ist "Damnation" der zweite CGI-Film, der auf Capcoms legendärer Videogame-Reihe "Resident Evil" basiert. Fans des Franchise werden dank Ekelmons­tern, blutiger Action und klasse Animationen samt Motion-Capture-Verfahren bestens unterhalten. Bild: Der 1,78:1-Transfer ist scharf, detailliert und sorgt zusammen mit sattem Schwarz und Top-Graustufen für plastische CGI-Bilder. Farben leuchten kräftig wenn sie es dürfen (Explosionen, Blut), meist besteht die Palette aber aus bedeckten Grau-, Braun- und Blautönen. Wie bei…

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Meisi und ihr Volleyball-Team verlieren jedes Spiel. Als die junge Sportlerin mit einem Zauberer zusammenstößt, wird dessen Magie auf sie übertragen. Die neuen Kräfte helfen bei Turnieren und der Taschengeldaufbesserung, führen das Mädchen aber auch inmitten einen Krieg der Magier. Nette bis infantile Teenie-Komödie aus Hongkong mit überzeugenden Spezialeffekten. Bild: 2D: Die sehr gute Detail- und Kantenschärfe des rauschfreien Cinemascope-Transfers sorgen für ein plastisches Bild mit viel HD-Feeling. 3D: Der 3D-Transfer zeigt kaum Raumtiefe, Personen wirken flach. Auch die Zaubereien mit vielen Lichteffekten bieten nur wenig 3D-Effekt. Ton: Der deutsche 5.1-Sound tönt unausgewogen, dumpf und zu laut von hinten. Der…

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Kaum ein Unternehmen hat sich für 3D so stark engagiert wie Sony. Im Frühjahr 2010 präsentierte man als einer der ersten Hersteller 3D-Fernseher und 3D-Blu-ray-Player. Auch die ers­te deutsche 3D-Scheibe "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" war von Sony. Doch während von der Konkurrenz 3D-Kracher wie "Avatar" und "Alice im Wunderland" ins Kino kamen, herrschte bei Sony Flaute. Erst mit "Men in Black 3" und "The Amazing Spider-Man" betraten die Japaner die ganz große 3D-Bühne – bei "Men in Black 3" allerdings mit Einschränkungen. Kein echtes 3D Ursprünglich sollte der dritte Teil der komödiantischen Alien-Hatz in 3D gedreht werden. Doch nachdem…

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Als Anfang des Jahres erste Gerüchte über eine Blu-ray-Veröffentlichung der "Indiana Jones"-Filme aufkamen, war die Freude groß. Denn neben "Star Wars" und "Herr der Ringe" stehen die Filme um den peitschenschwingenden Archäologen ganz oben auf den Blu-ray-Wunschlisten. Die Vorfreude wuchs, als bekannt wurde, dass der ers­te Teil in den Genuss einer neuen 4k-Restauration vom Original-Kameranegativ kommt. Regisseur Steven Spielberg überwachte die Restaurierung, um den ursprünglichen Look und Sound des 30 Jahre alten Films bestmöglich zu erhalten. Maues Bild trotz Restauration Das Ergebnis bleibt aber hinter den hohen Erwartungen zurück. Naturgemäß sieht das Bild besser als alle bisherigen Versionen aus und…

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Am Anfang war das Weltall: Seit 1992 drehten die "Iron Sky"-Macher "Star Trek"-Fan-Filme mit Laiendarstellern und selbst­gebastelten Effekten. Dies erfährt man im aufschlussreichen "How it all started" des mageren Bonusmaterials. Als man neuen Drehstoff suchte, wurde nebenbei über Mond-Nazis und Udo Kier als Führer gespaßt. Dass es genauso kommen sollte, konnten sich die Kreativen um Regisseur Timo Vuo­rensola schon allein aufgrund der dazu nötigen Gelder nicht vorstellen. Doch eine mutige Produktionsfirma machte es möglich, auch weil die rund 7,5 Millionen Euro Budget teils von Fans via Crowd-Funding stammen. Dass die deutsch-finnische SciFi-Komödie von ehemaligen Amateurfilmern ohne US-Geldgeber entstand, merkt man…

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Nachdem sein Kumpel George Lucas mit der Wiederaufführung seiner überarbeiteten Sternenkrieger-Trilogie einen unerwartet großen Erfolg feierte, kribbelte es auch Spielberg in den Fingern – und er legte 2001 noch einmal Hand an sein Meisterwerk. So kehrte pünktlich zu seinem 20. Geburtstag der knuddelige Außerirdische mit modernster Computertechnik frisch restauriert und ein paar zusätzlichen Filmminuten im Gepäck in die Kinos zurück. Diese überarbeitete Fassung, die kurze Zeit später auch auf DVD erschien, ergänzt die alte Version um eine Szene, in der es sich E.T. in der Bade­wanne gutgehen lässt. Für die Verfolgung der Kinder durch die Gesetzeshüter ließ Spielberg sämtliche Pistolen…

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Weil die Kinder der Elm Street nicht mehr träumen, reaktiviert Freddy Krüger Killerkollege Jason Voorhees. Bald findet Freddy wieder mörderische Albtraumbedingungen vor, denn Jasons Blutbad ruft bei den Anwohnern Erinnerungen an die Klingen­kralle wach. Schön blutiger Teenie-Horror. Bild: Der Cinemascope-Transfer zeigt eine gute Detail- und Kantenschärfe. Top-Kontrast und tiefes Schwarz sorgen auch bei Nacht für plastische Bilder. Das leichte Rauschen stört nicht, in dunklen Szenen verschmieren Inhalte aber leicht. Ton: Der 5.1-Ton liefert eine tolle Schock-Soundkulisse mit kräftiger Dynamik, drückenden Bässen und räumlichen Effekten. Der englische HD-Track klingt differenzierter. Extras: Audiokommentar, Making-of (113:50), Musikvideo (3:15), entfallene und alternative Szenen mit…

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Vor gut 60 Jahren verpackte Walt Disney das "Aschenputtel"-Märchen in eine liebevolle Zeichentrickwelt voll Fantasie und Musik. Ein Klassiker für Groß und Klein. Bild: Der 1,33:1-Transfer ist blitzsauber und rauschfrei. Kanten sind je nach Inhalt mal knackscharf, mal eher weich. Hintergründe zeigen auch kleine Strukturen fein aufgelöst und Farben leuchten wunderbar. Die Plastizität moderner CGI-Filme erreicht "Cinderella" aufgrund des flächigen Zeichenstils naturgemäß nicht. Ton: Dialoge klingen belegt und die wenigen Effekte tönen meist von vorne. Punkten kann der störungsfreie 7.1-HD-Sound dagegen bei der Musik, die räumlich, körperhaft und lebendig spielt. Extras: Die mit "Pinocchio" eingeführte Disney-View- Funktion für 4:3-Filme gibt…

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Im ersten Trickfilm-Spaß der dänischen Kultgauner wollen die drei Kumpels die Schreibfeder von Schriftsteller Hans Christian Andersen aus einem Museum klauen. Doch nicht nur die Olsens sind hinter dem wertvollen Stück her. Kurzweiliger und nett animierter Zeitvertreib für Jung und Alt. Bild: 2D: Der bunte wie rauschfreie 1,78:1-Transfer fällt etwas weich aus, der Detailgrad ist animationsbedingt nicht sonderlich hoch. Die Kompression zeigt leichte Artefakte. 3D: Die mäßige Raumtiefe enttäuscht, dafür gefällt die gute Staffelung und Plastizität der CGI-Figuren. Ton: Der jazzige Filmscore wie die präzisen Effekte klingen räumlich, agil und dynamisch. Bass gibt’s leider kaum. Extras: Trailer und Teaser in…

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In Osteuropa werden mutmaßliche Terroristen ermordet. Im Auftrag des amerikanischen Botschafters (Donald Sutherland) soll Ex-FBI-Agent Robert (Chris­tian Slater) die Attentate untersuchen. Die Spur führt zu einer Lehrerin, die im Dienste der Regierung die dreckigen Jobs erledigt. Trotz prominenter Besetzung für den Videomarkt produzierter Thriller ohne nennenswerte Höhepunkte. Bild: 2D: Schärfe und Detailzeichnung erreichen nur Mittelmaß, das Bild verschmiert in Bewegungen. Die Kompression zeigt in Hintergründen Artefakte. 3D: Die geringe Raumtiefe bietet kaum Platz für eine Differenzierung von Objekten oder Personen, die so flach wie ihre 2D-Pendants aussehen. Ton: Trotz 7.1-Konfiguration überzeugt der Mix in Sachen Dynamik und Räumlichkeit nur bedingt.…

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