Supertramps "Breakfast In America" war 1979 das meistverkaufte Album auf unserem Planeten. Begleitet wurde die Veröffentlichung von einer zehnmonatigen Welttournee, die auch in Paris gastierte. Für die Blu-ray wurde das nur auf 16mm gedrehte Material zwar restauriert, dennoch enttäuscht das Bild aufgrund mangelhafter Schärfe, verwaschenen Farben und schmierenden Bewegungen. Der 5.1-Upmix punktet dagegen mit toller Atmosphäre, räumlichen Instrumenten und knackigen Bässen. Als Bonus gibt es fünf Videoclips (24:29). Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 2 von 6 Punkten Tonqualität 4 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Eagle Vision…
Autor: Andreas Oswald
Die Blu-ray birgt Gary Moores Auftritt 2007 im Rahmen des Festivals ‚Jimi Hendrix: Live At Monterey‘ im Londoner Hippodrome, wo der 2011 verstorbene Gitarrenmeister Hendrix-Hits wie "Foxy Lady"und "Hey Joe" zum Besten gab. Dem 5.1-HD-Sound fehlt es an Räumlichkeit, Brillanz, Dynamik und Live-Atmosphäre. Moores Gesang klingt etwas belegt und dünn. Dafür vergeben wir nur knappe drei Punkte. Das 1,78:1-Bild ist lediglich in Nahaufnahmen scharf und detailliert, in der Totalen wird es weich. Extras fehlen der Scheibe leider völlig. Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6…
Mit Beginn von Staffel 8 wurde "CSI: Miami" nicht mehr auf Film, sondern auf HD-Video gedreht. Die Blu-ray-Bildqualität überzeugt aber nur bedingt. Neben teils starkem Grießeln (oft im Himmel) wirken Gesichter weichgezeichnet. Zudem kommt es in feinen Strukturen gelegentlich zu Zeilenflimmern (Episode 19, Regal im Hintergrund 3:56) und Moiré-Effekten (Episode 19, Anzug 4:03). Besser als auf DVD sieht das 1080p-Bild aber allemal aus. Der 5.1-Mix klingt detailreich, könnte aber mehr Volumen vertragen. An Extras birgt das Vier-Disc-Set Audiokommentare, zwei Crossover-Episoden mit "CSI" und "CSI: NY" sowie die Beiträge "Saying goodbye to Film" (8:21), "Season in Review" (16:11), "Langston Heads East"…
Die informative wie unterhaltsame Dokumentation berichtet über das Leben, Wirken und den Tod der Reggae-Legende Bob Marley. Zu sehen gibt es neben neuen Interviews und Archivaufnahmen auch bisher unveröffentlichtes Material – entsprechend schwankt die Qualität zwischen VHS und HDTV. Der 5.1-Sound spielt je nach Inhalt mal flach mal räumlich. An Bonusmaterial gibt es einen Audiokommentar, Interviews (83:29), "3 Songs aus dem Konzert im Manhatten Center" (10:38), "Der Song I’m Loose" (3:41) und den Trailer. Die Wertung Musik 5 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 2 von 6 Punkten Bonusmaterial 4 von 6 Punkten Die…
Als ihr Freund (Philip Winchester) entführt wird, nimmt Alice (Caterina Scorsone) die Verfolgung auf – und landet wider Erwarten im Wunderland. Die moderne Neuinterpretation von Lewis Carolls Kinderbuch-Klassiker punktet mit schönen Effekten, stilvollen Kulissen und überzeugenden Darstellern. Kathy Bates als ‚Herzkönigin‘ wurde für den Emmy nomininert. Der plastische 16:9-Transfer ist scharf und detailliert, dunkle Szenen rauschen aber oft stark. Der räumliche 5.1-HD-Sound bietet nur mittelprächtige Dynamik. Extras: Fehlanzeige. Die Wertung Serie 5 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Bonusmaterial 0 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Polyband…
Schülerin Saya ist freundlich und etwas tollpatschig. Nachts verwandelt sich das unscheinbare Mädchen jedoch zur schwertschwingenden Monsterjägerin. Das wenig originelle, aber recht blutige Horror-Anime basiert auf dem erfolgreichen "Blood"-Franchise, das als Realfim-Ableger "Blood: The Last Vampire" (2009) auch den Weg in unsere Videotheken fand. Volume 1 birgt nur magere drei von insgesamt zwölf Episoden. Die meist rauschfreien Animationen sind scharf, der Detailgrad ist produktionsbedingt aber nicht sonderlich hoch. Ausgeprägte Banding-Effekte stören genauso wie Pixelbildung, was den fünften Punkt kostet. Der Score klingt räumlich und luftig, Effekte kommen voluminös rüber. Die Sprachauswahl steht nur im Pop-up-Menü während der laufenden Serie zur…
Mit Hilfe von Archivmaterial, Privatfilmen sowie Interviews mit Zeitzeugen zeichnet die Dokumentation die Eskalation in Vietnam detailliert nach und gewährt Einblicke in die Erlebnisse derer, die sich inmitten einer der umstrittensten Militäreinsätze aller Zeiten befanden. Die Bildqualität der neuen Interviews ist hervorragend, alte Aufnahmen schwanken hingegen zwischen ‚übel‘ und ‚überraschend gut‘. Ärgerlich: 4:3-Material wird nicht mit seitlichen Balken präsentiert, sondern in die Breite gezogen. Der Stereo-Ton ist gut, Extras gibt es keine. Die Wertung Serie 4 von 6 Punkten Bildqualität 3 von 6 Punkten Tonqualität 5 von 6 Punkten Bonusmaterial 1 von 6 Punkten Die…
"Terminator" zählte 2006 zu den ersten Blu-ray-Veröffentlichungen, allerdings nicht in Deutschland. Denn hierzulande stand James Camerons Actionklassiker zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Index – eine vernünftige Vermarktung war daher nicht möglich. Doch dank einer FSK-Neuprüfung ist Arnold Schwarzeneggers mörderische Jagd auf Sarah Connor seit 2010 ungeschnitten ab 16 Jahren freigegeben. Eine Blu-ray war da nur eine Frage der Zeit – jetzt ist sie da. Die HD-Edition überzeugt aber nur bedingt. Zuerst die guten Nachrichten: Die Filmeinleitung spricht wieder ein Erzähler, bei früheren DVD-Veröffentlichungen gab es nur Untertitel. Der deutsche Ton liegt nicht wie bei Fox üblich in DTS vor,…
Selbst wer kein 3D-Freund ist, sollte James Cameron dankbar sein, dass er "Titanic" für eine Kino-Wiederaufführung in die dritte Dimension konvertieren ließ. Denn dafür war eine Restaurierung sowie Digitalisierung in 4k-Auflösung notwendig – und davon profitieren auch 2D-Zuschauer. Denn die bewegende Schiffskatastrophe sieht auf Blu-ray fantastisch aus. Angesichts der 1a-Bildqualität wünscht man sich, dass allen Filmen aus den 90ern eine solche Behandlung widerfährt (angefangen mit "Jurrasic Park"). Auch der 3D-Effekt überzeugt und braucht sich hinter den 3D-Konvertierungen aktueller Filme wie "The Avengers" und "Men in Black 3" nicht zu verstecken, ganz im Gegenteil (siehe Kasten). Aufgrund des höheren Speicherbedarfs erstreckt…
Fast zeitgleich buhlten dieses Frühjahr zwei Filmadaptionen des Grimm’schen "Schneewittchen"-Märchens um die Gunst der Kinozuschauer. Während "Spieglein Spieglein" mit Julia Roberts 163 Millionen Dollar einfuhr, spielte "Snow White & the Huntsman" mit 396 Millionen mehr als das Doppelte ein. Ganz überraschend ist das Ergebnis nicht. Denn das Regiedebüt von Werbefilmer Rupert Sanders ist nicht nur der bessere Film, mit ‚Avengers‘-Hüne Chris "Thor" Hemsworth und ‚Twilight‘-Ikone Kristen Stewart übertrumpft die schaurige Fantasy-Mär auch bei der Starpower die Konkurrenz. Die Geschichte lehnt konträr zu "Spieglein Spieglein" nur vage an den Märchenklassiker an. Die schöne Ravenna (Charlize Theron) erschleicht sich Herz und Thron…