Als Anfang des Jahres erste Gerüchte über eine Blu-ray-Veröffentlichung der "Indiana Jones"-Filme aufkamen, war die Freude groß. Denn neben "Star Wars" und "Herr der Ringe" stehen die Filme um den peitschenschwingenden Archäologen ganz oben auf den Blu-ray-Wunschlisten. Die Vorfreude wuchs, als bekannt wurde, dass der erste Teil in den Genuss einer neuen 4k-Restauration vom Original-Kameranegativ kommt. Regisseur Steven Spielberg überwachte die Restaurierung, um den ursprünglichen Look und Sound des 30 Jahre alten Films bestmöglich zu erhalten. Maues Bild trotz Restauration Das Ergebnis bleibt aber hinter den hohen Erwartungen zurück. Naturgemäß sieht das Bild besser als alle bisherigen Versionen aus und…
Autor: Andreas Oswald
Am Anfang war das Weltall: Seit 1992 drehten die "Iron Sky"-Macher "Star Trek"-Fan-Filme mit Laiendarstellern und selbstgebastelten Effekten. Dies erfährt man im aufschlussreichen "How it all started" des mageren Bonusmaterials. Als man neuen Drehstoff suchte, wurde nebenbei über Mond-Nazis und Udo Kier als Führer gespaßt. Dass es genauso kommen sollte, konnten sich die Kreativen um Regisseur Timo Vuorensola schon allein aufgrund der dazu nötigen Gelder nicht vorstellen. Doch eine mutige Produktionsfirma machte es möglich, auch weil die rund 7,5 Millionen Euro Budget teils von Fans via Crowd-Funding stammen. Dass die deutsch-finnische SciFi-Komödie von ehemaligen Amateurfilmern ohne US-Geldgeber entstand, merkt man…
Nachdem sein Kumpel George Lucas mit der Wiederaufführung seiner überarbeiteten Sternenkrieger-Trilogie einen unerwartet großen Erfolg feierte, kribbelte es auch Spielberg in den Fingern – und er legte 2001 noch einmal Hand an sein Meisterwerk. So kehrte pünktlich zu seinem 20. Geburtstag der knuddelige Außerirdische mit modernster Computertechnik frisch restauriert und ein paar zusätzlichen Filmminuten im Gepäck in die Kinos zurück. Diese überarbeitete Fassung, die kurze Zeit später auch auf DVD erschien, ergänzt die alte Version um eine Szene, in der es sich E.T. in der Badewanne gutgehen lässt. Für die Verfolgung der Kinder durch die Gesetzeshüter ließ Spielberg sämtliche Pistolen…
Weil die Kinder der Elm Street nicht mehr träumen, reaktiviert Freddy Krüger Killerkollege Jason Voorhees. Bald findet Freddy wieder mörderische Albtraumbedingungen vor, denn Jasons Blutbad ruft bei den Anwohnern Erinnerungen an die Klingenkralle wach. Schön blutiger Teenie-Horror. Bild: Der Cinemascope-Transfer zeigt eine gute Detail- und Kantenschärfe. Top-Kontrast und tiefes Schwarz sorgen auch bei Nacht für plastische Bilder. Das leichte Rauschen stört nicht, in dunklen Szenen verschmieren Inhalte aber leicht. Ton: Der 5.1-Ton liefert eine tolle Schock-Soundkulisse mit kräftiger Dynamik, drückenden Bässen und räumlichen Effekten. Der englische HD-Track klingt differenzierter. Extras: Audiokommentar, Making-of (113:50), Musikvideo (3:15), entfallene und alternative Szenen mit…
Vor gut 60 Jahren verpackte Walt Disney das "Aschenputtel"-Märchen in eine liebevolle Zeichentrickwelt voll Fantasie und Musik. Ein Klassiker für Groß und Klein. Bild: Der 1,33:1-Transfer ist blitzsauber und rauschfrei. Kanten sind je nach Inhalt mal knackscharf, mal eher weich. Hintergründe zeigen auch kleine Strukturen fein aufgelöst und Farben leuchten wunderbar. Die Plastizität moderner CGI-Filme erreicht "Cinderella" aufgrund des flächigen Zeichenstils naturgemäß nicht. Ton: Dialoge klingen belegt und die wenigen Effekte tönen meist von vorne. Punkten kann der störungsfreie 7.1-HD-Sound dagegen bei der Musik, die räumlich, körperhaft und lebendig spielt. Extras: Die mit "Pinocchio" eingeführte Disney-View- Funktion für 4:3-Filme gibt…
Im ersten Trickfilm-Spaß der dänischen Kultgauner wollen die drei Kumpels die Schreibfeder von Schriftsteller Hans Christian Andersen aus einem Museum klauen. Doch nicht nur die Olsens sind hinter dem wertvollen Stück her. Kurzweiliger und nett animierter Zeitvertreib für Jung und Alt. Bild: 2D: Der bunte wie rauschfreie 1,78:1-Transfer fällt etwas weich aus, der Detailgrad ist animationsbedingt nicht sonderlich hoch. Die Kompression zeigt leichte Artefakte. 3D: Die mäßige Raumtiefe enttäuscht, dafür gefällt die gute Staffelung und Plastizität der CGI-Figuren. Ton: Der jazzige Filmscore wie die präzisen Effekte klingen räumlich, agil und dynamisch. Bass gibt’s leider kaum. Extras: Trailer und Teaser in…
In Osteuropa werden mutmaßliche Terroristen ermordet. Im Auftrag des amerikanischen Botschafters (Donald Sutherland) soll Ex-FBI-Agent Robert (Christian Slater) die Attentate untersuchen. Die Spur führt zu einer Lehrerin, die im Dienste der Regierung die dreckigen Jobs erledigt. Trotz prominenter Besetzung für den Videomarkt produzierter Thriller ohne nennenswerte Höhepunkte. Bild: 2D: Schärfe und Detailzeichnung erreichen nur Mittelmaß, das Bild verschmiert in Bewegungen. Die Kompression zeigt in Hintergründen Artefakte. 3D: Die geringe Raumtiefe bietet kaum Platz für eine Differenzierung von Objekten oder Personen, die so flach wie ihre 2D-Pendants aussehen. Ton: Trotz 7.1-Konfiguration überzeugt der Mix in Sachen Dynamik und Räumlichkeit nur bedingt.…
Nachdem Batman sich zur Ruhe setzt, kriechen Verbrecher aus allen Ecken Gotham Citys. Als sogar sein eigentlich rehabilitierter Erzfeind Two Face wieder Gesetze bricht, muss Millionär Bruce Wayne erneut ins Fledermauskostüm schlüpfen. Die kurzweilige Zeichentrick-Action überrascht mit einem weiblichen Robin. Bild: Kanten des bunten wie rauschfreien 1,78:1-Bildes sind knackscharf, animationsbedingt gibt es aber kaum Details. Ton: Der räumliche Dolby Digital 5.1-Ton punktet mit präzisen Effekten, kräftigen Bässen und guter Dynamik. Extras: Vorschau auf Teil 2 (6:53), "Ein Blick in Superman/Batman: Public Enemies" (7:52), "Ihr Name ist Carrie… ihre Rolle ist Robin" (12:23), "Batman The Animated Series: Two Face Teil 1…
Michael Stonebridge (Philip Winchester) ist britischer Sergeant eines Anti-Terror-Eliteteams, Damien Scott (Sullivan Stapleton) ehemaliger Agent der amerikanischen Delta Force. Als Teil des Top-Secret-Geheimdienstes Section 20 jagen die beiden einen Terroristen, der einen Anschlag auf die westliche Welt mit Massenvernichtungswaffen plant. Die inhaltlich lose an den gleichnamigen britischen TV-Mehrteiler von 2010 angelehnte Actionserie begeistert aufgrund ihrer temporeichen Inszenierung. Da vom US-Pay-TV-Sender Cinemax ("Californication") produziert, geht es härter und freizügiger zu als bei Genrekollegen wie "24" und "The Unit". Bild- und Tonqualität: Mit kräftigen (nicht immer natürlichen) Farben sowie einem überhöhten Kontrastumfang (helle Flächen tendieren zum Überstrahlen) knallt das Bild gut rein.…
Während sich die "Big Brother"-Kandidaten über Themen wie Essen, Klamotten und die sexuellen Ausschweifungen der letzten Nacht unterhalten, bricht im britischen Königreich eine Zombie-Seuche aus. Schon bald überrennen die Untoten auch das Studiogelände. Zombies in einer Scripted-Reality-Umgebung – das hat was, vor allem wenn das Ganze wie hier mit einer Prise britischem Humor gewürzt ist. Gefilmt mit einer Reihe unterschiedlicher Digitalkameras schwankt die Bildqualität erheblich. Vollwertiges HD-Feeling kommt angesichts der eingeschränkten Tiefenwirkung praktisch nie auf. Die 5.1-Abmischung klingt für eine TV-Produktion ordentlich, ist aber nicht mit ausgewachsenen Hollywood-Produktionen vergleichbar. Extras: Interviews (10:02), "Davina McKill" (6:51), "Auf dem Set mit Dead…