Close Menu
    Newsticker
    • Die neuen ACCENTUM Clip: Open-Ear trifft auf Premium Sound
    • Faktencheck „Miami Vice“: Michael „Director’s Cut“ Mann
    • Blu-ray-Test: Miami Vice
    • Sendy Audio Aiva 2 (Test)
    • „Pompeji mit Tom Hiddleston“: Ab 26. Juli auf National Geographic & ab 23. Juli auf Disney+
    • Edifier zeigt die Bandbreite moderner Audiotechnik
    • Blu-ray-Test: In Flight – Never Fly Alone
    • Blu-ray-Test: The Last Rifleman
    audiovision
    • Home
    • News
    • Tests
      1. GesamtĂŒbersicht
      2. Fernseher
      3. Projektoren
      4. Blu-ray-Player
      5. Ultra-HD-Blu-ray-Player
      6. Boxen-Sets
      7. Receiver & VerstÀrker
      8. Sound-Bars & Sound-Decks
      9. Bluetooth-Speaker
      10. Subwoofer
      11. Sonstige
        • Settop-Boxen
        • Kopfhörer
        • HDMI-Kabel
        • Media-Player
        • Digital-Radios
        • Weitere GerĂ€te
      Im Blickpunkt
      15. Mai 2026

      Heco Aurora XT (Test)

      Aktuell
      19. Juni 2026

      Sendy Audio Aiva 2 (Test)

      18. Juni 2026

      Bowers & Wilkins Px7 S3 (Test)

      16. Juni 2026

      Hama Ultimate Pro (Test)

    • Movies & More
      1. GesamtĂŒbersicht
      2. Ultra HD-Blu-ray
      3. Blu-ray-Filme
      4. TV-Serien
      5. Musik & Comedy
      Im Blickpunkt
      12. Februar 2026

      Blu-ray-Test: Das Gesetz ist der Tod

      Aktuell
      19. Juni 2026

      Blu-ray-Test: Miami Vice

      18. Juni 2026

      Blu-ray-Test: In Flight – Never Fly Alone

      18. Juni 2026

      Blu-ray-Test: The Last Rifleman

    • Heft
    • Abo & Shop
      • Das aktuelle Heft
      • Digitale Ausgaben
      • Abo und Abo+
      • Digitales Abo
      • Heftnachbestellung
      • audiovision-App
      • Shop mit PDF-Tests
      • Jahresinhalt CD-ROMs
    1 Einkaufswagen
    audiovision
    • audiovision iOS-App
    • audiovision Android-App
    av-Test

    JVC DLA-NZ7 (Test)

    2. Juni 202211 Minuten Lesezeit

    Wer fĂŒr das 8K-Flaggschiff von JVC keine 25.000 Euro ĂŒbrig hat, bekommt den DLA-NZ7 fĂŒr weniger als die HĂ€lfte. DafĂŒr muss weder auf native 4K-Auflösung noch auf die Laserlicht-Quelle oder HDMI 2.1 verzichtet werden. Wo der Rotstift angesetzt wurde, klĂ€rt unser Test.

    JVC hat mit den DLA-NZ9, DLA-NZ8 und DLA-NZ7 vor Kurzem drei 8K-Heimkino-Projektoren mit E-Shift herausgebracht. Nach dem 25.000 Euro teuren Toppmodell DLA-NZ9 fĂŒr 25.000 Euro durchlĂ€uft nun der DLA-NZ7 unseren Testparcours. Hierbei handelt es sich um das 8KEinstiegs-Modell von JVC fĂŒr 10.000 Euro. Mit 22,5 Kilogramm ist es rund drei Kilo leichter als sein doppelt so teurer Bruder. Der Großteil der Gewichteinsparung ist dem kleineren Objektiv (65 Millimeter Durchmesser) zuzuschreiben. Anstatt mit 18 Elementen im Aluminiumkorpus ist das Ganzglas-Objektiv des DLA-NZ7 mit 17 Elementen ausgestattet, bestehend aus 15 statt 16 Gruppen.

    Die beleuchtete Fernbedienung,
    die identisch zu der des
    NZ9 ist, liegt gut in der Hand.
    Allerdings sind die ins GehÀuse
    eingelassenen Tasten nicht intuitiv
    bedienbar. Erst mit Druck auf den
    Licht-Button ist die hinterleuchtete
    Beschriftung der Tasten gut zu lesen
    und eine Nutzung im dunklen
    Heimkino möglich.

    JVC hĂ€lt am bewĂ€hrten Design des VorgĂ€ngermodells fest. Es ist modular aufgebaut, doch anstatt einer UHP-Lampe sind neue Laserdioden implementiert, die eine Lichtausbeute von 2.200 Lumen erzeugen sollen. Mit 50 Zentimetern in Breite und Tiefe ist das GehĂ€use imposant dimensioniert. Es bedarf einer vertrauenswĂŒrdigen Deckenhalterung, damit die Konstruktion ĂŒber Jahre sicher gehalten wird.

    Ausstattung und Technik
    Im JVC DLA-NZ7 befinden sich drei weiterentwickelte 0,69-Zoll-D-ILA-Chips mit nativer 4K-Auflösung. Bis zu 7.680 x 4.320 Pixel können entgegengenommen, verarbeitet und via „8K E-Shift“ sequentiell projiziert werden. WĂ€hrend der DLANZ9 ein Vierfach-Shifting durchfĂŒhrt, ist der DLA-NZ7 auf ein Zweifach-Shifting begrenzt. FĂŒr die Bildwiedergabe ist die Geschwindigkeit gegenĂŒber dem VorgĂ€nger auf 240 Hertz verdoppelt worden. Hiervon profitieren Gamer, die mit 120 Bildern pro Sekunde bei 4K-Auflösung zocken können.

    AutoCal ermöglicht eine automatische Kalibrierung, damit nach tausenden Stunden Farbraum, Gamma und Graustufenverlauf prĂ€zise dargestellt werden. Benötigt wird dafĂŒr ein zusĂ€tzlich vom Fachmann profilierter Spyder X fĂŒr rund 120 Euro. Besser eignet sich ein X-Rite i1 Pro2 fĂŒr ĂŒber 1.000 Euro, da dieser aufgrund der steilen Flanken der Laser-Farbspektren prĂ€zisere Ergebnisse ermittelt.

    Die Optik ist voll motorisiert. Fokus, Zoom und Bildlage können bequem mit der Fernbedienung eingestellt werden. Via Lens-Memory ist es möglich, einzelne Parameter zu speichern und auf Knopfdruck abzurufen. Besitzern von einer Cinemascope-Leinwand stehen bis zu 10 SpeicherplĂ€tze zur VerfĂŒgung, um verschiedene Bildformate direkt anzufahren. Sonderfunktionen wie „Maskierung“ und „Zoom“ können separat hinterlegt werden. Wer auf Lens-Memory verzichten möchte, kann bei Nutzung einer Cinemascope-Leinwand zu einem Anamorphoten greifen. Die nötige Formatanpassung beherrscht der Projektor.

    Als Lichtquelle kommen blaue Laserdioden zum Einsatz, die erst nach 20.000 Stunden rund 50 Prozent ihrer Lichtausbeute eingebĂŒĂŸt haben sollen. Das ermöglicht die von JVC entwickelte BLU-Escent Laserlicht-Technologie. In Zusammenspiel mit einem Phosphorrad wird aus dem blauen Licht Weiß erzeugt. Das wird anschließend in Rot, GrĂŒn und Blau gefiltert und den entsprechenden D-ILA-Chips zugefĂŒhrt.

    Bis auf Dolby Vision werden die aktuellen HDR-Technologien unterstĂŒtzt. Dazu gehören HDR10+, HDR10 und HLG. Das Tone Mapping erfolgt dynamisch via „Frame Adapt HDR“, einem von JVC entwickelten Tool, das mit einem „Theater Optimierer“ sogar die GrĂ¶ĂŸe der Leinwand und ihren Leuchtdichtefaktor in die Darstellung mit einbezieht.

    FĂŒr die Optimierung der BewegungsschĂ€rfe ist eine Zwischenbildberechnung zustĂ€ndig, die sich in drei Stufen regeln lĂ€sst. Dazu kommt eine „Bewegungsverbesserung“, die richtig gut funktioniert. Nach wie vor verzichten muss man hingegen auf ein smartes Betriebssystem mit Zugang zu Apps und sonstigen Streaming-Funktionen.

    Mit „Kino Optimierung“ können Diagonale der Leinwand, SeitenverhĂ€ltnis und Gainfaktor eingestellt und gespeichert werden – und zwar fĂŒr jede BildgrĂ¶ĂŸe.
    HDR in der Praxis
    JVC spendiert auch dem DLA-NZ7 ein dynamisches Tone Mapping. Alle Inhalte von 0,0001 bis 10.000 Nits werden dank „Frame Adapt HDR“ dargestellt. Das Tool analysiert unabhĂ€ngig von den Metadaten der Disc jedes einzelne HDR-Bild in Spielfilmen und SportĂŒbertragungen. Anschließend wird das Bild optimal auf der Leinwand dargestellt. Im Zusammenspiel mit der „Kino Optimierung“ wird im „Frame Adapt HDR“-Modus eine noch genauere HDR-Projektion ermöglicht.

    Das Besondere daran ist, dass Parameter wie Leinwanddiagonale, Format und Gainfaktor einbezogen werden. Das Ergebnis sieht umwerfend aus. Der Nutzer muss sich um nichts weiter kĂŒmmern, weil alle HDR-Filme bestmöglich projiziert werden.

    Selbst anspruchsvolle HDR-Filme wie „Sully“, die Inhalte besitzen, die bis zu 10.000 Nits hell sein sollen, bringen den JVC DLA-NZ7 nicht aus dem Tritt. Die Rauchschwaden aus dem MĂŒlleimer, die beleuchteten BrĂŒckengelĂ€nder und Lampen weisen alle vorhandenen Inhalte auf, ohne zu ĂŒberstrahlen oder im Schwarz zuzulaufen. Gut zu sehen: Captain Sully (Tom Hanks) ist detailliert erkennbar auf der BrĂŒcke.
    Dunkle Szenen profi tieren erheblich von Lichtausbeute und Kontrast. Die Nachtaufnahme in „Tom & Jerry“ begeistert mit herausragender PlastizitĂ€t.
    Die Vegetation in „Monster Hunter“ ist ĂŒberaus detailliert. Lediglich GrĂŒn wirkt einen Hauch untersĂ€ttigt, da der DCI-P3-Farbraum nur mit 91 Prozent abgedeckt wird.
    Das Upscaling der Full-HD-Panoramaaufnahme in „Tom & Jerry“ gelingt beispielhaft. Der Hotelname wird knackscharf auf der Leinwand reproduziert.

    Installation und Bedienung
    Aufgrund des hohen Gewichts ist es ratsam, die Aufstellung und Deckenmontage zu zweit durchzufĂŒhren. Steht der Projektor einmal an seinem Platz, gehen die gewĂŒnschten Anpassungen zĂŒgig von der Hand. Alle Parameter lassen sich bequem mit der Fernbedienung durchfĂŒhren.

    Dank 2,0-fachem Zoom kann eine 2,50 Meter breite Leinwand aus einer Distanz von 3,57 bis 7,30 Meter ausgeleuchtet werden. DafĂŒr braucht der Beamer nicht mittig platziert zu werden, sondern kann auch ober- oder unterhalb der Leinwand, beziehungsweise seitlich versetzt aufgestellt werden. Im Gegensatz zum DLA-NZ9 muss der DLA-NZ7 rund 20 Zentimeter weiter nach hinten rĂŒcken, um die gleiche Bildbreite zu erzielen.

    Die Navigation durch das ĂŒbersichtliche On-Screen-MenĂŒ gelingt zĂŒgig. Wer einen Ă€lteren JVC besitzt, dĂŒrfte sich schnell zurechtfinden. Wer den Projektor zum ersten Mal nutzt, profitiert von der logisch aufgebauten Struktur. Viel Ă€ndern mĂŒssen wir ohnehin nicht, da die Grundeinstellungen unseres Testsamples exzellent sind. Sowohl in HDR als auch in SDR sind nur minimale Anpassungen nötig, um praktisch perfekte Ergebnisse zu erhalten.

    Wir stellen Zoom, Fokus und LeinwandgrĂ¶ĂŸe ein und speichern die Werte fĂŒr mehrere Formate. Im Grunde funktioniert jetzt alles in bester „Plug & Play“-Manier. Der DLA-NZ7 erkennt Filme, Live-Sport und Games in HDR und SDR. Anschließend schaltet er selbststĂ€ndig in unsere vorgegebenen Presets.

    Die Bildformatwechsel erfolgen zuverlĂ€ssig. Sie sind sogar etwas schneller als beim DLA-NZ9. Erst nach 30 Formatwechseln mĂŒssen wir den Fokus unseres Testgastes minimal anpassen. Mit zwei Klicks auf der Fernbedienung ist das erledigt. Beim NZ9 war allerdings keine Anpassung nötig.

    Innerhalb der MPC/e-Shift Einstellungen gibt es einen Reiter namens Grafikmodus. Darunter befinden sich drei Funktionen: „Standard“, „Hochauflösend 1“ und „Hochauflösend 2“. UnabhĂ€ngig davon, ob E-Shift an- oder ausgeschaltet ist, hat dieses Feature sichtbare Auswirkungen auf die Bilddarstellung.

    Der Grafikmodus soll die Feinauflösung im Bild verbessern. HierfĂŒr kommen SchĂ€rfe- und Kontrastfilter zum Einsatz, der Kleinstdetails anspitzen und dabei leichte SĂ€ume verursachen. Auf die Distanz nimmt der SchĂ€rfeeindruck mit „Standard“ zu, obwohl die Auflösung verringert wird, weil weiße SĂ€ume an kontrastreichen Kanten letztendlich Auflösung kosten. Mit „Hochauflösend“ wird die Filterwirkung verringert, so dass der JVC alles zeigt, was im Content vorhanden ist. FĂŒr uns ist das Setting „Hochauflösend 1“ der beste Kompromiss aus subjektiver SchĂ€rfezunahme und nativer Detaildarstellung.

    Mit „Standard“ werden sichtbare SĂ€ume erzeugt, die im Quellmaterial nicht vorhanden sind. Die Folge ist: Die DĂ€cher verlieren an Details und erscheinen sogar unnatĂŒrlich grĂŒn.
    Mit „Hochaufl ösend 2“ gibt es die SĂ€ume an feinen Details nicht. Das Ergebnis ist eine prĂ€zise Detaildarstellung, so dass die HĂ€userdĂ€cher ihren originalgetreuen roten Farbton behalten, aber das Bild trotzdem etwas schĂ€rfer wirkt.
    Laserdioden strahlen ausschließlich blaues Licht ab. Die Regelung der Helligkeit kann in drei Stufen erfolgen:
    Hoch, Mittel und Gering.
    Alle AnschlĂŒsse befi nden sich auf der RĂŒckseite des Projektors. Die beiden HDMI-2.1-Schnittstellen mit 48 Gbps und HDCP 2.3 ĂŒbertragen Signale bis zu 4K/120 Hz und 8/60 Hz. Rechts daneben befi ndet sich ein Bedienfeld, falls die Fernbedienung mal nicht zur Hand sein sollte.

    Licht und Farbe
    Die angegebene Maximalhelligkeit ĂŒbertrifft unser Testsample mit 2.350 Lumen sogar geringfĂŒgig. Das Bild besitzt im Modus „Hohe Helligkeit“ jedoch einen leichten GrĂŒnfarbstich. Wir schalten daher zurĂŒck auf das ab Werk eingestellte Setting „NatĂŒrlich“. Mit der Farbtemperatur „6500K“ erzielt der JVC schon ohne Änderungen eine Lichtausbeute von 2.000 Lumen mit einer realen Farbtemperatur von 6.700 Kelvin. Im Grunde kann dieser Wert so bleiben, weil die Farben ĂŒber alle Abstufungen konsistent sind. Wir passen die Farbtemperatur trotzdem an und erzielen exakt 6.504 Kelvin. Aufgrund der Kalibrierung gehen lediglich 75 Lumen verloren, was 4 Prozent entspricht. Diese Lichtausbeute reicht aus, um Bildbreiten bis 4,50 Meter mit 16 Footlambert strahlend hell zu befeuern.

    Der statische On/Off-Kontrast betrĂ€gt 24.500:1. Dynamisch lĂ€sst sich der Kontrast auf einen unendlichen Wert steigern, weil die Laserdioden bei einem Schwarzbild ausschalten. Der In-Bild-Kontrast ist mit 9.633:1 ebenfalls sehr gut. In Summe sind das exzellente Werte, die von aktuellen Projektoren nur selten ĂŒbertroffen werden. Der DLA-NZ9 stellt On/Off (+10.000:1), In-Bild (+2.000:1) und ANSI (+170:1) jedoch noch besser dar, was bei einem doppelt so teuren Anschaffungspreis aber nicht verwundern darf.

    FĂŒr die Kalibrierung steht ein Sechs-Achsen-Farbmanagement zur VerfĂŒgung, das sehr gut arbeitet. RGB-Gain/Offset-Regler und ein rudimentĂ€rer Gamma Equalizer ermöglichen uns mit wenigen Handgriffen praktisch perfekte Ergebnisse. FĂŒr die gesamte Kalibrierung benötigten wir gerade mal 10 Minuten, weil die Grundeinstellungen fĂŒr HDR und SDR bereits herausragend sind.

    Zu bekritteln gibt es bei unserem Testsample allenfalls minimal aufgehellte Ecken, die in einem Schwarzbild sichtbar werden. Doch sobald nur eine Textzeile im Abspann erscheint, sind die helleren Ecken fĂŒr das menschliche Auge nicht mehr erkennbar.

    Die Ausleuchtung ist ĂŒber das gesamte Bild mit 97 Prozent auf exzellentem Niveau. Ein Helligkeitsabfall ist mit einem 100-IRE-Weißbild zu den Seiten nicht auszumachen. Noch eine Spur besser gelingt das dem DLA-NZ9, der keine aufgehellten Ecken besitzt und mit einem Weißbild sogar eine Ausleuchtung von 98 Prozent erzielt.

    Die Konvergenz kann in UHD-Pixelschritten angepasst werden. Das ist sowohl fĂŒr das gesamte Bild möglich, als
    auch fĂŒr kleine Bereiche.
    8K-E-Shift erhöht sichtbar die Auflösung. Das Bild wird nicht weicher, sondern sichtbar knackiger.
    Im Installationsmodus können bis zu 10 verschiedene Einstellungen gespeichert, individuell benannt und auf Knopfdruck abgerufen werden.

    BildqualitÀt in der Praxis
    Spielfilme und Live-Sport in Full-HD-Auflösung skaliert der JVC DLA-N7 vorzĂŒglich auf seine native Auflösung. Mit E-Shift nimmt der SchĂ€rfeeindruck sogar noch zu. Im Hintergrund findet ein Signalprozess statt, der den Kontrast von Feindetails in Pixelauflösung etwas anspitzt. Davon profitieren Full-HD- und 4K-Content gleichermaßen. In „Monster Hunter“ begeistert die hohe Lichtausbeute auf unserer 3-Meter-Leinwand. Die WĂŒstenszenen sehen fast schon realistisch aus. Feinste Sandkörner sind klar erkennbar. Dunkle Inhalte besitzen extrem viel Zeichnung. Die Uniformen der Soldaten zeigen beispielsweise alle Applikationen. Farben erscheinen durchweg realistisch.

    Wenn die MilitĂ€rfahrzeuge abseits der Straßen fahren, ist die BewegungsschĂ€rfe exzellent. Ganz ohne Seifenoper-Effekte gelingt eine flĂŒssige Darstellung, die dabei den typischen Filmlook aufrechterhĂ€lt. Spielt der JVC den Film nativ mit 24 Hz, gelingt ihm eine originalgetreue Wiedergabe. Wir haben sogar das GefĂŒhl, dass er etwas spĂ€ter „verschmiert“ als andere Projektoren und die SchĂ€rfe noch besser aufrechterhĂ€lt. Beim Umschalten der Eingangsquelle baut sich ruckzuck das neue Bild auf. Gelingt schon der VorgĂ€ngerserie der Handshake schnell, schafft dies der NZ7 in Rekordzeit.

    Das Laserdimming macht einen insgesamt guten Eindruck, weil es weitgehend unauffĂ€llig arbeitet. Besonders gefĂ€llt uns, dass nach einer Schwarzblende nicht das gesamte „Schwarz“ im Abspann schlagartig heller wird, sobald eine Textzeile erscheint. Der weiße Text dimmt langsam auf, so dass der schwarze Hintergrund dunkel bleibt. Wir haben das Laserdimming dennoch deaktiviert, weil die Leuchtkraft von Farben und satten Spitzlichtern richtig spektakulĂ€r wirkt, wenn der JVC seine ganze Helligkeit auf die Leinwand bringt. In dunklen Szenen spielt der JVC seinen hervorragenden Kontrast aus. Nachtaufnahmen in „Tenet“ und „Monster Hunter“ entfalten eine PlastizitĂ€t vor pechschwarzem Hintergrund, dass wir davon nicht genug bekommen können. Wenn in „Tenet“ (Kapitel 3) die Kamera auf das beleuchtete Hochhaus zufliegt, sind das pure HDR-Wow-Momente.

    Der Testbericht JVC DLA-NZ7 (Gesamtwertung: 92, Preis/UVP: 10000 Euro) ist in audiovision Ausgabe 2-2022 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhÀltlich.

    • JVC DLA-NZ7 (audiovision 02-2022)In den Warenkorb

      JVC DLA-NZ7 (audiovision 02-2022)

      PDF-Download €1,99

    AV-Fazit

    92 Sehr gut

    Der JVC DLA-NZ7 begeistert mit einer hervorragenden HDR-Performance, exzellenter SchĂ€rfe, hoher Helligkeit und eindrucksvollem Kontrast. Die qualitativen Abstriche gegenĂŒber dem Topmodell NZ9 fallen erheblich geringer aus, als es der Preisunterschied vermuten lĂ€sst. FĂŒr 10.000 Euro findet man derzeit keinen besseren Projektor als den NZ7.

    Michael B. Rehders

    Das könnte Sie auch interessieren...

    Die neuen ACCENTUM Clip: Open-Ear trifft auf Premium Sound

    Faktencheck „Miami Vice“: Michael „Director’s Cut“ Mann

    Blu-ray-Test: Miami Vice



    > Übersicht aktueller Tests
    Aktuelle Umfrage

    Kann eine Soundbar echtes Heimkino ersetzen?

    Zeige Resultat

    Wird geladen ... Wird geladen ...
    > Umfragearchiv
    • Brandneu
    19. Juni 2026

    Die neuen ACCENTUM Clip: Open-Ear trifft auf Premium Sound

    19. Juni 2026

    Faktencheck „Miami Vice“: Michael „Director’s Cut“ Mann

    19. Juni 2026

    Blu-ray-Test: Miami Vice

    19. Juni 2026

    Sendy Audio Aiva 2 (Test)

    19. Juni 2026

    „Pompeji mit Tom Hiddleston“: Ab 26. Juli auf National Geographic & ab 23. Juli auf Disney+

    Version 2.1 © 2026, Cybermedia GmbH und SGC Network
    • Team
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • AGB
    • Kontakt
    • Werben auf audiovision.de

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.

    Ad Blocker aktiviert!
    Ad Blocker aktiviert!
    Unsere Website wird durch die Anzeige von Online-Werbung fĂŒr unsere Besucher ermöglicht. Bitte unterstĂŒtzen Sie uns, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren.