Autor: Christoph Steinecke

Die Blu-ray zum Auftritt von „The Who“ im New Yorker Shea Stadium von 1982 erscheint im Rahmen von Eagles ‚SD-Blu-ray‘-Reihe, die Originalaufnahmen in Standard-Auflösung in bestmöglicher Bild- und Tonqualität präsentieren möchte. Trotzdem liefert der SD-Upscale nur mittelprächtige DVD-Qualität mit wenig Schärfe und noch weniger Details; immerhin rauscht nichts. Dem 5.1-Ton fehlt Glanz, Druck und Live-Atmosphäre, Gesang und Instrumente klingen aber klar und störungsfrei. Extras: fünf Bonus-Songs (19:20). Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 2 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten Die technischen Daten Anbieter Eagle Format Blu-ray…

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Zur Veröffentlichung seines neuen Albums „World On Fire” gaben Gitarrist Slash und seine Bandkollegen um Sänger Myles Kennedy ein rockiges Stelldichein im legendären Roxy Theatre in Hollywood. Der 5.1-Mix lässt die Gitarren leider recht grell und spitz aus den Heimkino-Boxen preschen, Gesang klingt etwas leise, wenn auch klar und noch verständlich. Die Drums dürften noch druckvoller poltern. Das 1,78:1-Bild sieht sauber, scharf und plastisch aus. Als Extra wurden vier Bonussongs (17:55) auf die Disc gepackt. Die Wertung Musik 4 von 6 Punkten Bildqualität 4 von 6 Punkten Tonqualität 3 von 6 Punkten Extras 2 von 6 Punkten …

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Eigentlich führt Piper Chapman (Taylor Schilling) mit ihrem Verlobten (Jason Biggs) ein geordnetes Leben – bis sie von der Vergangenheit eingeholt wird: Weil sie durch ihre Ex-Geliebte einst in Drogengeschäfte verwickelt war, muss sie eine 15-monatige Haftstrafe im Frauengefängnis antreten. Dort trifft die hübsche Blondine inmitten einer Gemeinschaft aus exzentrischen Mitinsassinnen auf jede Menge Konfliktpotenzial – aber auch auf unerwartete Freundschaften. Die unterhaltsame Dramedy wurde vom Streaming-Gigant Netflix produziert, Staffel 2 ist ebenfalls erhältlich. Bild- und Tonqualität: Mit Arri-Alexa-Digital­kameras gedreht, präsentiert sich das Bild ausreichend scharf und detailreich. Allerdings sieht der Knastalltag mit seiner grau-bräunlichen Farbgebung und dem eingeschränkten Kontrast…

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Um der US-Regierung bei der Aufklärung eines globalen Cybercrimes zu helfen, wird Hacker Nicholas Hathaway (Chris Hemsworth) vorzeitig aus dem Knast geholt. Trotz spannender Thematik und vielen Schauplätzen schafft es Michael Manns Actionthriller nicht, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Bild: Mit unterschiedlichsten Kameras gefilmt (u.a. Arri Alexa XT M, Canon EOS 7D, GoPro Hero 3) schwanken Farbintensität, Detailzeichnung und Bewegungsschärfe. Insgesamt noch solide HD-Optik. Ton: Der 5.1-Mix untermalt das mitunter hektische Geschehen gut, auch wenn die Schießereien Michael-Mann-typisch etwas hohl und hallig klingen. Im Original sind Dialoge nicht immer gut zu verstehen. Extras: „Cyber Gefahr“ (13:02), „Drehorte…

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Mit „Schwamm aus dem Meer“ kam 2015 der zweite SpongeBob-Film ins Kino – und das sogar in 3D. Im neuen Abenteuer verfolgen der Schwammkopf und seine Kumpels einen Fastfood-Piraten (Antonio Banderas), der mit dem Diebstahl des geheimen Krabben-Burger-Rezepts eine Apokalypse auslöst. Absurd, witzig und voller Filmzitate purzeln die Helden dabei sogar in die Menschenwelt, wo sie zu Superhelden avancieren. Ein Spaß für Groß und Klein. Bild 2D: Sowohl die zweidimensionalen Animationen im typischen SpongeBob-Stil, als auch die 3D-Umsetzung der realen Welt sehen scharf, klar und knallbunt aus. Realaufnahmen wirken etwas dunkel. Bild 3D: Die 3D-Bilder punkten mit hoher Raumtiefe und…

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Der einfallsreiche Kunsthändler und Lebemann Charlie Mortdecai (Johnny Depp) steckt bis zu seinen aristokratischen Ohren in Schulden und muss in weniger als einer Woche satte acht Millionen Pfund auftreiben. Die trotz hochkarätiger Besetzung langweilige Krimikomödie floppte im Kino. Bild: Dank einer Top-Kantenschschärfe und hoher Detailauflösung versprüht das Bild viel HD-Flair. Bei Nahaufnahmen kann man fast jede Hautpore erkennen. Die Höchstwertung verweigern wir, da elektronisch mit einem dezenten Filter nachgeholfen wurde. Ton: Passend zum oft hektischen Treiben versorgt der 5.1-Mix (die US-Disc bietet sogar 7.1-Ton) den Zuschauer regelmäßig mit netten Surround-Effekten. Extras: „Gestohlene Momente“ (16:33), „The Art of Noise“ (12:25), Making-of…

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Ende der 1970er-Jahre im schillernden New York: Zwei brillante Trickbetrüger (Christian Bale, Amy Adams) und ein überambitionierter FBI-Agent (Bradley Cooper) versuchen mit einem getürkten Millionengeschäft korrupte Politiker zu enttarnen. Das großartig besetzte, aber mit 138 Minuten etwas lang geratene Gaunerstück von David O‘Russell („Silver Linings“) brachte es auf zehn Oscar-Nominierungen. Bild: Um die 70er-Jahre zu visualisieren, wurde zum einen an der Kontrastschraube gedreht (harte Schatten, überstrahlende Flächen), zum anderen reduzierte man die Farbpalette auf vergilbte Gelb- und Orangetöne. Trotzdem kommt der Cinemascope-Transfer (gedreht wurde klassisch auf 35mm) bis auf wenige Ausnahmen scharf daher. Sowohl in den Gesichtern als auch an…

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Der Tai Chi-Kämpfer Tiger Chen ist Star brutaler Underground-Kämpfe, die der zwielichtige Donaka (Keanu Reeves) veranstaltet. Vom schnellen Geld verführt, verrät Tiger die Ideale seiner jahrhundertealten Kampfkunst. Temporeiches wie unterhaltsames Regiedebüt von Hollywood-Star Keanu Reeves. Bild: Dem Betrachter präsentiert sich ein durch­gehend scharfes und detailreiches Cinemascope-Bild mit viel HD-Feedling. Abhängig von der Szenerie sind die Farben mal entsättigt, mal kräftig. Ton: Beim 5.1-Mix gibt der von treibenden Techno-Elementen durchsetzte Score mit hoher Dynamik, guter Räumlichkeit und solider Bass-Unterstützung den Ton an; Effekte könnten etwas wuchtiger sein. Extras: Der Audiokommentar und das Making-of der US-Version wurden leider ersatzlos gestrichen. Die Wertung …

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Kurz vor dem Ende ihrer sechsmonatigen Marsmission sieht sich ein achtköpfiges Forscherteam (u.a. Liev Schreiber) mit mysteriösen Kräften konfrontiert. Technisch und inhaltlich solider Science-Fiction-Thriller, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Bild: Das meist von unterschiedlich stark ausgeprägten Rottönen dominierte Bild ist bei Nahaufnahmen ausreichend scharf, doch bereits ab der Halb­totalen wünscht man sich mehr Details und eine höhere Tiefenwirkung. Ton: An den entsprechenden Stellen (leider nicht besonders viele) rumpelt es ordentlich (19:00). Auch die wechselnden Perspektiven (Sicht durch Helm oder von außen) wurden akustisch berücksichtigt. Extras: „Visual Effects“ (5:09), B-Roll (12:48), Interviews (59:22). Die Wertung Film 3 von 6…

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Walt Disney (Tom Hanks) möchte den Roman ‚Mary Poppins‘ auf die Leinwand bringen, die exzentrische „Poppins“-Autorin P. L. Travers (Emma Thompson) hegt jedoch ihre eigenen Vorstellungen einer Verfilmung. Warmherzige wie witzige Hollywood-Anekdote mit toll spielendem Star-Ensemble. Bild: Der Cinemascope-Transfer punktet mit hoher Schärfe und Detailzeichnung. Leichtes Filmkorn ist stets sichtbar, aber nicht störend. Ein leicht angezogener Kontrast sorgt für dezenten Hochglanz-Look. Ton: Während der Score des zurückhaltenden 5.1-Mixes alle Boxen anspricht, tönt die zahme Geräuschkulisse oft nur von vorne. Noch drei Punkte. Extras: Entfallene Szenen (7:27), „Die Walt Disney Studios gestern und heute“ (14:35), „Let‘s go fly a kite“ (1:47).…

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