Autor: Christoph Ebert

Wie von McG im Vorfeld versprochen, lässt die bildhübsche Moon Bloodgood auf der Blu-ray für ein paar Sekunden die Hüllen fallen. Davon abgesehen fällt der gerade mal drei Minuten längere Director’s Cut leider in die Kategorie ‚Marketing-Gag‘. Wir erinnern uns: Ursprünglich sollte der Director’s Cut laut dem "Drei Engel für Charlie"-Regisseur 30 bis 40 Minuten an zusätzlichen Szenen inklusive alternativem Ende enthalten. Doch von besagten Szenen fehlt jede Spur. Das ist schade, aber kein Weltuntergang. Denn weder am 118-minütigen Director’s Cut noch an der 115-minütigen Kinofasssung, die sich ebenfalls auf der Blu-ray befindet, gibt es das Geringste auszusetzen. Ganz im…

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"Können wir es cool machen?" Wie man im umfangreichen Bonusmaterial der Blu-ray-Doppel-Disc erfährt, war das die alles entscheidende Frage für die Studiobosse, um dem elften "Star Trek"-Film grünes Licht geben zu können. Kein Wunder, denn mit "Nemesis" (2002) wurde die Franchise künstlerisch und kommerziell gegen die Wand gefahren. "Ja, können wir", antwortete J.J. Abrams selbstbewusst. Recht hat er, und wie. Doch der Film ist weit mehr als nur cool, er ist ein spektakulärer Re-Launch, bei dem von der ersten bis zur letzten Minute fast alles passt. Ganz in der Tradition von "Batman Begins" und "Casino Royale" schildert der "Lost"-Schöpfer die…

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Das verstehe, wer will. Da liegen der Blu-ray-Disc von "Monster und Aliens" zwei 3D-Brillen bei. Doch der Hauptfilm ist nur in 2D, obwohl er im Kino in 3D lief. Lediglich den 13-minütigen Kurzfilm "Bob’s kurzer Durchbruch" können Blu-ray-Käufer dreidimensinal genießen. Warum Paramount seiner Kundschaft die 3D-Version vorenthält, konnte uns niemand wirklich plausibel erklären. Zu allem Überfluss zieht sich der 3D-Aspekt durch einen Großteil der Extras, angefangen von einer hervorragenden Bild-in-Bild-Spur über einen Trivia-Track (leider nur in Englisch) bis hin zu den Featurettes. Kein Wunder, denn "Monster und Aliens" nutzt bahnbrechende Technologie, die es erstmals ermöglichte, einen Film in 3D-Form zu…

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Im Bonusmaterial stellt Regisseur Carlos Saldanha fest, dass man "Ice Age 3" nie als Sequel konzipiert habe. Das erklärt, warum trotz heftigen Tauwetters im zweiten Teil jetzt wieder alles zugefroren ist. Doch wie der Titel verrät, gibt es eine gravierende Neuerung: Dinosaurier. Denn Mammut Manni und seine tierischen Kumpel entdecken diesmal eine unterirdische Welt, in der die Urzeitechsen überlebt haben. Das Dino-Abenteuer wird jedoch dadurch erschwert, dass Mannis Weibchen Ellie schwanger ist. Natürlich hat sich auch der kleine Nager Scrat ins Saurierland verirrt und huscht viertelstündlich auf hyperaktiver Eicheljagd durchs Bild. Wie goldrichtig die Macher mit der Dino-Wahl lagen, zeigt…

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Auch 2009 gehört Wes Cravens selbstironische Schlitzer-Trilogie zum Horror-Pflichtprogramm. Aber Achtung: Nur die Box ohne FSK-Freigabe enthält die ungeschnittene US-Kino­fassung des ersten Teils. Einzeln sind die Filme vorerst nicht erhältlich. Bildqualität: Leider wurde der zehn Jahre alte Transfer des ersten Teils mit starken Rausch- (kein Filmkorn, wenig Details, geringe Plastizität) und Schärfefiltern (Doppelkonturen) verschlimmbessert. Zudem blitzen regelmäßig Dropouts auf. Farben und Kontrastumfang sind hingegen gut. Teil 2 sieht leider nicht besser aus. Obendrein ist das Bildformat falsch, so dass an den Seiten gut 20 Prozent fehlen (siehe Bild). "Scream 3" hat zwar wieder das korrekte 2,35:1-Format, leidet aber unter ähnlichen…

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Weil er die Londoner Kollegen mit seiner perfekten Aufklärungsrate alt aussehen lässt, wird Sergeant Nicholas Angel (Simon Pegg) ins Provinzkaff Sanford versetzt. Doch kurz nach seinem Eintreffen stört ein brutaler Kapuzenmörder die verbrechensfreie Idylle. Gewürzt mit Brit-Humor der schrägsten Sorte und Splatter-Einlagen auf "Saw"-Niveau ist "Hot Fuzz" eine geniale Parodie auf amerikanische Cop-Filme. Bildqualität: Über die Bildqualität der Blu-ray muss man nicht viele Worte verlieren, denn sie grenzt in fast jeder Beziehung an Perfektion. Das rausch- und defektfreie Bild ist durchgehend sehr scharf und sehr detailreich. Selbst die teils gefilterten Farben und der angehobene Kontrast können den tollen Eindruck nicht…

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Bislang mussten sich "Rocky"-Fans mit dem ersten und letzten Teil auf Blu-ray begnügen. Damit ist jetzt Schluss, denn die "Complete Saga", die Fox am 23. Oktober veröffentlicht, enthält alle sechs "Rocky"-Filme in einer Box. Einzeln sind die Teile 2 bis 5 (noch) nicht erhältlich. Angesichts des attraktiven Preises von 70 Euro ist man versucht, gleich zuzuschlagen. Doch Vorsicht, die technische Umsetzung reizt das Blu-ray-Medium bei weitem nicht aus. Die Bildqualität Wieviel man aus alten Filmen mittels aufwändiger Res­tauration herausholen kann, hat MGM mit der James-Bond-Reihe vorgemacht. Bei "Rocky" betrieb das traditionsreiche Filmstudio leider weniger Aufwand. So leidet das 30 Jahre…

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Vier Jahre sind seit der sechsten Staffel vergangen und das politische Klima hat sich gewandelt. CTU wurde aufgelöst und Jack Bauer (Kiefer Sutherland) muss sich in Washington vor dem Senat für seine früheren Handlungen verantworten. Doch als Terroristen in die Computersysteme der Regierung einsteigen und das Land bedrohen, wird Jack vom FBI um Hilfe gebeten. Dank einer inhaltlichen Rundumerneuerung und cleveren Plot-Twists gehört "24" auch im verflixten siebten Jahr zum Besten, was derzeit über unsere Fernsehschirme flimmert. Bild- und Tonqualität: Verglichen mit den Vorgänger-Staffeln auf DVD macht Season 7 auf Blu-ray eine merklich bessere Figur. So ist das Rauschniveau geringer…

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George Lucas hat es vorgemacht: Um Film-Franchises nach vollendeter Trilogie wiederzubeleben, erzählt man in Prequels die Geschichte vor der Geschichte. Das Erfolgsrezept gilt auch fürs "X-Men"-Universum, wo der obercoole Mutant Wolverine (‚Sexiest Man Alive‘ Hugh Jackman) erneut seine Krallen ausfahren und zur cineastischen Vergangenheitsbewältigung antreten durfte. Die Story Nachdem die düstere Biographie des kotelettentragenden Superhelden in "X-Men 2" bereits kurz angerissen wurde, erfährt man nun im ersten von mehreren geplanten Prequels ("X-Men Origins: Magneto" ist für 2011 geplant) die ganze Wahrheit über Wolverine: wie er seine ausfahrbaren Krallen und sein unzerstörbares Adamantium-Skelett erhielt, warum es zum Rachefeldzug gegen seinen Halbbruder…

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Vor drei Jahren spielte "The Da Vinci Code – Sakrileg" 760 Millionen Dollar ein. Doch von der Kritik wurde die Verfilmung von Dan Browns gleichnamigem Bestseller größtenteils verrissen. Trotzdem entschied sich Ron Howard, auch bei der Fortsetzung Regie zu führen – ein Novum in seiner Karriere. Dabei handelt es sich gar nicht um ein echtes Sequel, zumindest was die Romanvorlagen betrifft. Denn "Illuminati" erschien drei Jahre vor "Sakrileg". Doch für die Leinwand wurde aus dem literarischen Vorgänger ein cineastischer Nachfolger, der mit 485 Millionen Dollar immerhin Platz 4 der Jahrescharts belegt. Auch beim Inhalt gönnten sich die Macher Freiheiten: Nebenhandlungen…

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