Gar nicht so einfach, sich im Receiver-Segmentjedes Jahr etwas Neues einfallen zu lassen. Marantz hat trotzdem ein paar innovative Features aus der Trickkiste gezaubert, die das neue 9-Kanal-Receiver-Flaggschiff SR7013 im Vergleich zum Vorgänger aufwerten – oder aufwerten werden. IMAX Enhanced etwa, das zwar groß beworben wird, in der Praxis aber noch nicht nutzbar ist, da das entsprechende Firmware-Upgrade und passendes Filmfutter fehlen. „IMAX ready“ kann man demnach auf dem Aufkleber der Frontklappe lesen. Schon jetzt gibt es die Sprachsteuerung mit Amazon Alexa, wie genau das funktioniert und was man bei einem Receiver damit so anstellen kann, lesen Sie hier: Daneben…
Autor: AV Redaktion
Mit dem OLED803 hat Philips den Nachfolger des POS9002 (Test in audiovision 11-2017) als 55- und als 65-Zöller auf den Markt gebracht. Für den von uns getesteten 55OLED803 werden 2.300 Euro fällig, damit ist er günstiger als die Test-Rivalen von Sony, LG und Panasonic. Optisch gefällt der Philips durch sein schlichtes, fast schon puristisches Design. Das 4 Millimeter dünne Panel wird von zwei filigranen Metallfüßen getragen. Die volle Konzentration gilt hier dem Bildschirm, weil keine zusätzlichen Elemente vom TV-Vergnügen ablenken. Selbst mit den rückseitigen Anschlüssen ist der OLED nur knapp 5 Zentimeter tief. Das Panel ist gut entspiegelt und wenig…
Mit dem 600 Euro teuren Discovery Z3 stößt Elac in die Gefilde der immer beliebter werdenden Smart Speaker vor. Wie bei ihren ausgewachsenen Passiv-Modellen setzt die Kieler Lautsprecherschmiede auf ein elegantes Design. Der Rahmen des 4,5 Kilogramm schweren Stereo-Quaders besteht aus silbernem Aluminium, die Membranen verstecken sich hinter schwarzen, nicht abnehmbaren Gittern. An der Oberseite des knapp 30 Zentimeter breiten und 13 Zentimeter hohen Gehäuses sorgt eine mit Noppen versehene Gummifläche für eine, sagen wir mal, ungewöhnliche Optik. Hinter den vorderen Gittern werkeln zwei 10-Zentimeter-Tieftöner und 2,5-Zentimeter-Hochtöner. Zwei auf der Rückseite verbaute Passivradiatoren mit einem Durchmesser von 10 Zentimetern ergänzen…
Der 400 Euro teure Audiomaster MR3 stellt das Topmodell in Technisats Multiroom-Lautsprecherflotte dar, die durch den MR1 und den MR2 (Test in audiovision 2-2018) ergänzt wird. Auch beim MR3 hat der Lautsprecher-Spezialist Elac seine Hand im Spiel. Mit einem Gewicht von 4,8 Kilo beweist die Box, dass hier Wert auf hochwertige Komponenten gelegt wurde. Gutes Bedienkonzept Der 38,5 Zentimeter breite Schallwandler ist von einem Metallgitter umgeben. Vier Gummifüße sorgen für einen sicheren Stand und vermeiden Kratzer auf empfindlichen Oberflächen. Die schwarze Kunststoff-Oberseite ist sehr aufgeräumt. Über einen Druckknopf wechselt man die Quelle, die per hinterleuchtetem Symbol angezeigt wird. Der große…
800 Euro teuer, 7,2 Kilo schwer, 45 Zentimeter breit: Das Zwei-Wege-Audiosystem Prestige von Sonoro macht alleine schon vom Papier her auf sich aufmerksam. Hinzu kommt eine üppige Ausstattung: CD-Player, UKW-, Digital- und Internet-radio, Bluetooth, WLAN, Wecker, Multiroom-Funktion und Streaming per UPnP und DLNA. Gehäuse wie aus einem Guss Extrem hochwertig ist das handgeschliffene Holzgehäuse mit abgerundeten Kanten und schickem Klavierlack in Weiß, Silber oder Schwarz. Die Front zieren eine Aluminiumblende mit Slot-in-Laufwerk, eine Kopfhörerbuchse, Bedientasten mit Drehreg-ler und ein 2,8 Zoll großes TFT-Farbdisplay. Die Einrichtung ist schnell abgeschlossen, da ein Assistent unter die Arme greift. Auch einige Meter vom Fenster…
Ganz unamerikanisch pflegt der US-Hersteller Definitive Technology den gediegenen Auftritt – und versteckt die Chassis-Technik, die sogar 3D-Sound ermöglicht. Der amerikanische Boxen-Bauer Definitive Technology spielte in Deutschland bisher kaum eine Rolle, ist in den USA aber schon seit fast 30 Jahren aktiv und gehört dort mehr oder weniger zum Heimkino-Establishment. Als Unternehmen in Privatbesitz gegründet, gehört Definitive Technology (oft der Einfachheit halber Def Tech genannt) jetzt zu Sound United, einer amerikanischen Unternehmensgruppe, in der auch bekannte Heimkino-Marken wie Denon und Marantz zu finden sind. Jetzt will man mit den Lautsprechern von Def Tech auch in Europa durchstarten. Umgewöhnen beziehungsweise eingewöhnen…
Mit dem 3.000 Euro teuren KD-55AF9, der auch als 65-Zöller erhältlich ist, hat Sony den Nachfolger der A1-Serie in den Handel gebracht. Geblieben ist der markante Standfuß, wodurch das Display leicht nach hinten geneigt ist. Von vorne sieht der OLED ungemein schick und leicht aus, da man nur das Panel vor Augen hat. Optimiert wurde der Klang: Auch beim AF9 dient das Gehäuse als Lautsprecher, wobei der Bildschirm in nicht sichtbare Schwingungen versetzt wird. Unter der Bezeichnung „Acoustic Surface Audio+“ baut Sony jetzt aber auf einen zusätzlichen Actuator im Zentrum des Fernsehers und auf einen extra Subwoofer. So entsteht ein…
In der heutigen Zeit sind Produktzyklen von drei oder mehr Jahren auch bei Lautsprechern nicht mehr üblich. Gerade beim Internet-Verkauf stehen viele Hersteller unter Druck. Lieber heute als morgen muss ein Nachfolge-Modell her, damit die Produkte nicht veraltet wirken. Der Berliner Boxenbauer Teufel zeigt sich davon allerdings unbeeindruckt und ließ seine erfolgreiche Ultima-40-Boxenserie in der zweiten Iteration Mk2 sechs Jahre unverändert auf dem Markt. Eine solche Serie zu optimieren stellt eine echte Herausforderung für Entwickler dar. Zumal sich der günstige Preis von 1.000 Euro nicht erhöhen sollte. Technik Folgerichtig sind die auf den ersten Blick erkennbaren Änderungen erst mal kosmetischer…
Es ist sechs Jahre her, da enterte Sony mit dem 18.800 Euro teuren 4K-Debütanten VPL-VW1000ES die Heimkinos gut betuchter Kunden. Die 10.000-Euro-Marke wurde erst mit dem VPL-VW500ES geknackt (audiovision 1-2014), 7.000 Euro waren es zwölf Monate später beim VW300 (audiovision 1-2015), bevor man letztes Jahr mit dem VW260 den 4K-Einsteig auf 5.000 senkte. Obwohl sie bislang eine hervorragende Bildqualität auf die Leinwand zauberten, waren gerade Sonys günstigere 4K-Modelle nicht frei von Kompromissen bei der Sig-nalverarbeitung. Diese Defizite hat man mit dem neuen Einstiegs-Modell VPL-VW270ES laut Hersteller behoben, indem man ihm die Elektronik des großen Bruders VW760 (Test in 5-2018) verliehen…
Der 650 Euro teure MC100 gehört in Smart-Speaker-Zeiten einer nicht mehr sonderlich verbreiteten Gerätegattung an. Bei dem 27,7 Zentimeter breiten und 5,8 Kilo schweren MC100 handelt es sich um einen Stereo-Verstärker samt CD-Spieler und einem Radioempfangsteil. Um etwas hören zu können, bedarf es daher externer Schallwandler. Dafür stehen zwei klassische Lautsprecher-Anschlüsse sowie ein Subwoofer-Ausgang bereit. Für externe Quellen sind ein optischer und koaxialer Digitaleingang an der Rückseite des hochwertig anmutenden Metallgehäuses vorhanden. Bei der Wiedergabe werden Abtastfrequenzen bis 192kHz / 24 Bit unterstützt, daher das Hi-Res-Logo auf der Front. Vorne lassen sich Kopfhörer anschließen. Per Blue- tooth kann auch drahtlos…