Onkyos 3.000 Euro teures Receiver-Flaggschiff TX-RZ3100 heimste im Test (in Ausgabe 10-2016) stolze 92 Punkte ein – nicht zuletzt aufgrund 11 verbauter Endstufen. Der TX-RZ1100 kommt als abgespeckter Zwilling mit 9 Leistungsverstärkern daher (einen TX-RZ2100 gibt es nicht) und kostet einen Tausender weniger. Da stellt sich natürlich die Frage, wo sonst noch gespart wurde. Außen und innen Am Material und seiner Verarbeitung jedenfalls nicht. Auch optisch gleichen sich die Boliden wie ein Ei dem anderen, und das ist gut so. Die wertige Aluminium-Front samt aus dem Vollen gefräster Alu-Frontklappe sowie das kantige Rechteck-Design gefielen uns schon beim TX-RZ3100.…
Autor: Andreas Oswald
In seiner edlen SC-Receiver-Reihe offeriert Pioneer derzeit 4 Modelle. Das 3.000 Euro teure Flaggschiff SC-LX901 haben wir bereits in Ausgabe 11-2016 ausführlich unter die Lupe genommen. Der SC-LX701, der den SC-LX59 ablöst, ist das drittgrößte Modell der Japaner und kostet satte 1.300 Euro weniger. Dafür bekommt man unter anderem nur 9 statt 11 Endstufen, die wie bei den SC-Brüdern auf der hauseigenen Digitalverstärker-Technik „Direct Energy HD“ beruhen. Sie verspricht maxi-male Leistungsausbeute bei geringer Wärmeentwicklung und niedrigem Stromverbrauch. Alle Endstufen sitzen gekapselt in einem Metallkäfig an der Unterseite des Gehäuserahmens. In Sachen 3D-Sound sind Decoder für Dolby Atmos und DTS:X an…
Journalistin Julie (Marianna Hill) gerät zunehmend in Panik, als einige Frauen aus ihrer Therapie-Gruppe ermordet werden. Steckt etwa ihr Psychiater und Liebhaber (stark: Klaus Kinski) dahinter? Langatmiger wie blutarmer Slasher für Genre-Allesgucker. Bild: Ein neues Master blieb dem Low-Budget-Streifen von 1980 verwehrt, so lassen Schärfe und Feinzeichnung nur in Nahaufnahmen etwas HD-Feeling aufkommen. Zur ohnehin wackeligen Kameraführung gesellt sich bisweilen ein unruhiger Bildstand (17:52). Dropouts huschen regelmäßig durchs Bild, gehen im sichtbaren Rauschen aber oft unter. Positiv: die frischen Farben und das satte Schwarz. Ton: Der solide Mono-Ton rauscht kaum. Zum Originalton gibt es deutsche Zwangsuntertitel. Extras: Ein Trailer, das…
Für Rebecca (Teresa Palmer) und ihren kleinen Bruder wird das Leben zum Albtraum, als ein lichtscheues Wesen in der Dunkelheit Jagd auf sie macht. Der Horrorstreifen aus der Schmiede von James Wan („Conjuring“) lahmt zwar bei der Story, schockt aber mit coolem Monster und hohem Gruselfaktor. Bild: Der 2,35:1-Transfer holt den Schrecken auch in dunklen Szenen knackig scharf, detailreich und rauscharm auf den Bildschirm. Schwarz ist stockfinster; wo gewollt, sind Graustufen gut sichtbar. Farben leuchten für einen Horrorfilm ungewöhnlich kräftig. Ton: Der komprimierte Dolby-5.1-Ton schlägt sich mit guter Dynamik, räumlichem Score und plastischer Effektkulisse wacker. Der englische DTS-HD-Sound spielt aber…
Im alten China treffen in einer Wüsten-Herberge Rebellen auf die Soldaten eines tyrannischen Eunuchen. Was als Kammerspiel beginnt, endet mit blutigen Schwertern. Die nummerierte Blu-ray-Auflage von King Hus Wuxia-Meilenstein ist auf 1.000 Stück limitiert. Bild: Dank 4K-Abtastung überzeugt der sehr saubere und in kräftigen Farben leuchtende Cinemascope-Transfer mit guter Schärfe und Detailzeichnung; Filmkorn sieht natürlich aus. Schwarz tendiert bisweilen allerdings zu Dunkelgrau inklusive einem starkem Blaustich. Ton: Der Mono-Mix tönt grell, dünn und in höherer Tonlage als der Originalton. In leisen Passagen ist Grundrauschen und dezentes Brummen hörbar. Extras: Als Bonus gibt es leider nur einen Trailer. Die Wertung Film…
Von Männern erniedrigt findet Bauernmädchen Jeanne Erlösung in erotischen Okkultpraktiken, die schon bald den Zorn des Fürsten erwecken. Basierend auf der Johanna-von-Orléans-Story traumwandelt der psychedelische Anime-Schocker aus dem Jahr 1973 zwischen Feminismus und Sexploitation. Bild: Die oft statischen Zeichnungen zitieren fleißig aus der Kunstgeschichte und erstrahlen dank 4K-Restaurierung mit kräftigen Farben, hoher Kantenschärfe sowie guter Detailzeichnung. Feines Rauschen liegt ähnlich einer Textur über den 1,33:1-Bildern. Ton: Eine deutsche Synchronisation existiert nicht. Der japanische Mono-Ton samt optionaler deutscher Untertitel klingt tonal ausgewogen und störungsfrei. Extras: Interviews (67:31), entfallene Szene (4:12), Trailer, Booklet mit Texten zum Film. Die Wertung Film…
Mit dem RX-A3050 (Test in Ausgabe 9-2015) stellte Yamaha die Weichen für die digitale Heimkino-Zukunft und verpasste seinem Receiver-Schwergewicht neben den beiden 3D-Tonformaten Dolby Atmos und DTS:X auch den aktuellen HDMI-Standard für die 4K/60p-Bildwiedergabe samt HDR-10 und HDCP2.2; obendrauf packte Yamaha das hauseigene Multiroom-System „MusicCast“. All das beherrscht der Nachfolger RX-A3060 natürlich, dazu noch einiges mehr – allerdings werden viele der Verbesserungen erst auf den zweiten oder gar dritten Blick ersichtlich. Neu im RX-A3060 ist etwa ein dritter DSP-Chip für mehr Rechenleistung, der es erlaubt, Yamahas ausgeklügelte „Cinema DSP HD3“-Raumklang-Programme auch auf nativen Dolby-Atmos- und DTS:X-Ton anzuwenden, dies war bisher…
Die Extremsport-Doku folgt dem legendären Snowboarder Travis Rice und seinem Team in die atemberaubenden Gebirgslandschaften von Japan, Russland und Alaska – wahrlich spektakulär! Bild: Der rauscharme 1,85:1-Transfer bringt das Geschehen meist sehr scharf und feinzeichnend auf den Schirm; gedreht wurde teils mit 6K-Kameras (Red Epic Dragon). Im Kino lief „The Fourth Phase“ mit HDR-Codierung, die auf der UHD-Disc fehlt – Punktabzug. Farben wirken trotzdem natürlich. Ton: Der Dolby-Atmos-Mix (Englisch mit deutschem Voice-Over) spielt schön luftig, weiträumig und platziert neben der Musik auch Effekte auf alle Boxen. Extras: Making-of (7:30), Behind the Scenes (6:51), Outtakes (5:02), vier Featurettes (12:55), Blu-ray mit…
In Juli beglückte Marius Müller-Westernhagen seine Fans mit einem Unplugged-Konzert auf der Volksbühne Berlin. Die Blu-ray zeigt den Auftritt zusammen mit Backstage-Footage und Interviews, die zwischen die Live-Aufnahmen geschnitten wurden. „Unplugged“ bewegt sich Westernhagen zwischen Country-Pop, Rock & Roll und einigen Blues-Nummern. Als musi-kalische Gäste waren Udo Lindenberg (Drums), Lindiwe Suttle, Elen, Jan Plewka und Westernhagens Tochter Mimi auf der Bühne zu sehen und zu hören. Bild- und Tonqualität: Der 5.1-Mix verteilt Gitarren, Piano, Percussions, Geige sowie Schlagzeug plastisch, klar und luftig auf die Frontbühne. Westernhagens bestens verständliche Stimme schallt natürlich, mit Körper und hallt auf den Rears glaubhaft nach.…
Journalistin Julie (Marianna Hill) gerät zunehmend in Panik, als einige Frauen aus ihrer Therapie-Gruppe ermordet werden. Steckt etwa ihr Psychiater und Liebhaber (stark: Klaus Kinski) dahinter? Langatmiger wie blutarmer Slasher für Genre-Allesgucker. Bild: Ein neues Master blieb dem Low-Budget-Streifen von 1980 verwehrt, so lassen Schärfe und Feinzeichnung nur in Nahaufnahmen etwas HD-Feeling aufkommen. Zur ohnehin wackeligen Kameraführung gesellt sich bisweilen ein unruhiger Bildstand (17:52). Dropouts huschen regelmäßig durchs Bild, gehen im sichtbaren Rauschen aber oft unter. Positiv: die frischen Farben und das satte Schwarz. Ton: Der solide Mono-Ton rauscht kaum. Zum Originalton gibt es deutsche Zwangsuntertitel. Extras: Ein Trailer, das…